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Erdogan fordert türkische Gymnasien und Universitäten in Deutschland

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Cimbomlu
Alt 11.02.2008, 10:15   #26
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Zitat von Fränze
O. k., verstehe. Dein kleiner Kuseng hat sein gutes Deutsch bei RTL 2 gelernt

Frage: Wo hast Du Deutsch gelernt?
Im Kindergarten, witzbold. Ich hab mich gut entwickelt und kann nur auf das zurückgreifen was ich geschildert hatte.

Es war eher super rtl, wobei ich deine posts lächerlich finde da sie eher den eindruck von provokation anstatt aufklärung erwecken.

Ich frag mich nur wie alt du bist. oder wie weit in der entwicklung
 
 
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Fränze
Alt 11.02.2008, 11:15   #27
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Also manchmal, so wie gerade jetzt beim Lesen, fühle ich mich niederschmetternd uralt, aber vielleicht bin ich nur schlecht gelaunt heute und deshalb weniger tolerant.
 
 
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Reh
Alt 11.02.2008, 13:38   #28
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Zitat von Fränze
Im Übrigen hat Erdogan ja heute nachgelegt und seine Landsleute in einer Riesenveranstaltung vor "zuviel Anpassung" gewarnt. Assimilation, hat er gesagt, verletze die Menschenrechte. Gut, er ist im Wahlkampf, aber das geht nun wirklich zu weit.
Die deutsche Regierung hat sich allerdings auch darauf verständigt, dass Assimilation nicht der beste Integrationsweg ist. Das offiziell angestrebte Ziel ist die Mehrfachintegration, also eine Anpassung von beiden Seiten.
 
 
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Fränze
Alt 11.02.2008, 14:55   #29
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Wenn das so wäre, hätten wir nicht urdeutsche Mitbürger mit polnischem "Migrationshintergrund". Die Vorfahren aller dieser Kowalskis, Janowskys, Juretzkas, vieler früherer Spieler westdeutscher Fußballmannschaften, sind im vorletzten Jahrhundert aus ihrer ostischen Heimat nach Deutschland gekommen. Die Anpassung erfolgte ohne großes Reden von beiden Seiten, automatisch.

Mir fällt aber auch bei heftigstem Nachdenken keine türkische Besonderheit ein, an die anzupassen ich als Westeuropäer für erstrebenswert halten würde.
 
 
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German Psycho
Alt 11.02.2008, 15:14   #30
Standard

Zitat von Fränze
Mir fällt aber auch bei heftigstem Nachdenken keine türkische Besonderheit ein, an die anzupassen ich als Westeuropäer für erstrebenswert halten würde.
Nana, ein ganzes Volk verdammen ist aber nicht gut.
Die Türken (in der Türkei) haben sicher auch gute seiten, wobei mir im mom nur Gastfreundlichkeit einfällt.

Und vergiss den Döner nicht
€dit: Mist, der würd glaub ich in Berlin erfunden
 
 
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Fränze
Alt 11.02.2008, 16:12   #31
Standard

Ich verdamme kein Volk, auch wenn es sich so anhört. Gewiß haben die Türken auch gute Seiten.

Aber bitte sehr: Welche Besonderheit des türkischen Volks würdest Ihr für wert erachten, von unserer Gesellschaft übernommen zu werden, und zwar so, dass man bei unserer Gesellschaft bereits von Anpassung reden könnte?
 
 
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Reh
Alt 11.02.2008, 18:20   #32
Standard

Zitat von Fränze
Mir fällt aber auch bei heftigstem Nachdenken keine türkische Besonderheit ein, an die anzupassen ich als Westeuropäer für erstrebenswert halten würde.
Vermutlich unterscheidet sich die türkische Kultur von der deutschen sehr viel stärker als die polnische. Dabei spielt der Glaubensgegensatz christlich-muslimisch sicher eine entscheidende Rolle. Das erklärt, warum wir uns schwer tun, uns an die türkische Kultur anpassen zu wollen. Das erklärt aber genauso, warum sich die Türken so schwer tun, sich an Deutschland anzupassen. Die Probleme beruhen auf Gegenseitigkeit.

Ob es mit den Polen eine Mehrfachintegration gab, müsste man erst untersuchen. Ich halte eine Assimilation für wahrscheinlicher.
Frau Merkel mag vorgeben was sie will, die Erwartungshaltung in der deutschen Bevölkerung war und ist eindeutig so, dass sich die Zugezogenen gefälligst assimilieren sollen. Für Polen oder Russen scheint das kein so großes Problem zu sein wie für die Türken.
 
 
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OrionX
Alt 11.02.2008, 20:43   #33
Standard

Zitat von Fränze
O. k., verstehe. Dein kleiner Kuseng hat sein gutes Deutsch bei RTL 2 gelernt

Frage: Wo hast Du Deutsch gelernt?
also wenn ich sehe wie gut so manche deutsche hier schreiben und "deutsch können" find ich ein "kuseng" verkraftbar, das schreiben vermutlich nicht wenige falsch.

Aber bitte sehr: Welche Besonderheit des türkischen Volks würdest Ihr für wert erachten, von unserer Gesellschaft übernommen zu werden, und zwar so, dass man bei unserer Gesellschaft bereits von Anpassung reden könnte?
geh mal zur essenszeit eine deutsche familie besuchen und besuch am nächsten tag eine türkische. krasses gegenteil.

von den türken kann man sich so manches abschauen, zum beispiel die multireligiösität der türken. man ist wesentlich mehr auf miteinander und zusammenhalt fixiert als auf einzelkämpfer manier. der deutsche schenkt sich nichts. auch ist die hilfsbereitschaft in der türkischen kultur um ein vielfaches höher (aber nicht nur da) als in der unsrigen. wenn du nicht grade sehr gut befreundet oder verwandt mit jemandem bist wird er dir nicht einfach so mal geld leihen oder noch simpler dich zum essen einladen. es ist einfach weniger hektik, mehr lebensfreude und gastfreundschaft. auch akzeptieren, viel mehr noch man erkennt sogar an, die muslime in der türkei generell die christen und das christentum, wovon man andersherum in deutschland nicht unbedingt reden kann.
 
 
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Grandylein
Alt 11.02.2008, 21:10   #34
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Solange dann auch konsequent Deutsch als Fremdsprache gelehrt wird.
! ..nech, ganz schön zynisch.

Ich find's ja etwas bedenklich, wenn denn die deutschen wieder an irgendwelcher nichtintegrationen schuld sein sollen.

Dabei sind wir doch all zu tollerant, und haben u.a. den döner akzepziert. Was sollen wir denn noch tun, damit die sich integrieren?

Oder integrieren = wir passen uns an die an, und nicht anders rum? Das ist ja 'ne art umgekehrter rassismus.
 
 
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Manni
Alt 12.02.2008, 08:45   #35
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Ich weiß gar nicht wo das Problem ist und wie Herr Erdogan auf Assimilierung kommt.

Wenn ein Türke, Russe, Chinese, Albaner, Kenianer, etc. pp. seine eigene Sprache und seine eigene Religion (sofern er eine andere hat) weiter sprechen/ ausüben können will, hat doch neben den Neonazis nur ein verschwinden geringer Teil der Bevölkerung was dagegen. Oder seh ich das falsch?

Mich persönlich würd´s nicht stören, wenn mein Nachbar mehrmals täglich seinen Gebetsteppich gen Mekka ausrichtet und mit seiner Familie immer mal wieder in seiner Muttersprache spricht - solange er/sie die deutsche Sprache beherrscht, sich an unsere Gesetze hält und wie jeder anständige Deutsche (es gibt ja leider auch bei uns schwarze Schafe) bemüht ist, sich eine Arbeit zu suchen, wenn er/sie keine hat.

Mehr verlangen wir doch nicht, oder?
Integration = Erlernen der Sprache, Teilnahme an der Gesellschaft und ggf. übernahme von ein paar Gebräuchen.
Und wenn sich einer dazu entscheidet, seine Muttersprache gar nicht mehr zu sprechen und/oder zum Christentum zu konvertieren, ist das seine/ Ihre Sache.
 
 
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Fränze
Alt 12.02.2008, 10:19   #36
Standard

Zitat von OrionX
geh mal zur essenszeit eine deutsche familie besuchen und besuch am nächsten tag eine türkische. krasses gegenteil.
Natürlich kenne ich die türkischen Familien nicht, aber eine türkische Familie zumindest kenne ich sehr gut, da ist es nicht anders als in einer deutschen Familie, weil beide Eltern arbeiten und sich vorwiegend von Fertigkost ernähren und das als etwas betrachten, was man als Kulturleistung übernehmen kann.

Zitat von OrionX
von den türken kann man sich so manches abschauen, zum beispiel die multireligiösität der türken.
Multireligiosität?

Zitat von OrionX
man ist wesentlich mehr auf miteinander und zusammenhalt fixiert als auf einzelkämpfer manier.
Das ist bei allen so, die sich als Fremde in der Fremde fühlen und dort "zusammenhalten".

Zitat von OrionX
auch akzeptieren, viel mehr noch man erkennt sogar an, die muslime in der türkei generell die christen und das christentum, wovon man andersherum in deutschland nicht unbedingt reden kann.
Das ist ein großer Irrtum. Zwar haben die Türken in der Bundesrepublik die Toleranz bewiesen, nicht gegen christliche Kirchen vorzugehen - das stimmt. Aber sie achten in aller Regel genau darauf, dass niemand in ihrer Familie einen Christen heiratet, das wird als das größte Unglück überhaupt angesehen. Die Abgrenzung ist total.

Es gibt Beispiele genug, die zeigen, dass besonders die Türken die Gesellschaft, zu der sie freiwillig eines bestimmten Nutzens wegen gekommen sind, im Grunde verachten oder sogar hassen. Herr Erdogan ist nicht der erste, der der Nichtanpassung das Wort redet. Immer wieder haben sich Sprecher türkischer Verbände dahingehend vernehmen lassen, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Türken in Deutschland die Regeln bestimmen.

Auch deshalb ist die NPD so gefährlich, weil sie das Bild vermittelt, die Abgrenzung ginge von den Deutschen aus. Es stellt die Wahrheit auf den Kopf.
 
 
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BerndDasBrot
Alt 14.02.2008, 10:54   #37
Standard

Schnick Schnack, hier geht es nicht darum die Türken zu klassifizieren!!!
Das ist lächerlich.
Es geht darum die Frage zu klären ob deutsche Steuerzahler bereit sind ihr Geld in türkische Einrichtungen zu investieren!

Meiner Meinung nach wäre das der größte Fehler seit langem!
Aber unter der Knute der Regierung Merkel und Co werden wir sicher noch mehr dieser Horrorszenarien in Form von grenzenloser Steuerentfremdung erleben müssen.
 
 
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Cobain
Alt 14.02.2008, 15:11   #38
Standard

Ich find die Forderung so unglaublich provokativ dass sie eigentlich nur mit provokanten Aussagen beantwortet werden kann.

Was wollen die Türken? Was zur Hölle verlangen sie von Deutschland? Wer hat ihnen das Recht gegeben sich hier einen Staat im Staat zu schaffen?

Ich laß vor einiger Zeit irgendwo etwas über den Terror, den Islam, das Christentum etc...und wer welche Vorgehensweise bevorzugt um das Kräfteverhältniss in Europa entgültig festzulegen. Es ging da nicht um Wirtschaft o.ä. sondern vor allem um die Religion und es wurde behauptet dass die Islamischen Länder die freien Zutritt zu Europa haben eine Invasion von innen heraus planen würden um Europa zu islamisieren. So ähnlich arbeitet die Mafia um der Regierung ihr System aufzuzwingen. Erst dachte ich mir "ja klar" Man kann die Moslems aber auch wirklich schlechter machen als sie sind. Und vor allem lässt sich das auch so leicht bewerkstelligen und der Vatikan schaut dabei zu.

Und nun?? Einige Monate später erkenne ich dass diese Behauptungen nicht weit hergeholt waren sondern dass wir schon mitten drin sind und es fängt in Deutschland an, weil Deutschland sich alles gefallen lässt. Integration, Liebe für alle und jedem das Gleiche, ist Ok, aber irgendwo muss doch schluss sein.

Deutschland muss endlich einsehen dass die Schuld für das was vor über 50 Jahren geschehen ist, beglichen ist und muss aufhören sich von jedem Land ausnutzen zu lassen, sonst werden wir noch eine schwarze Zeit erleben. Ich erlebe immer mehr wie die Menschen Feindseligkeiten entwickeln und total Weltoffene Freunde von mir auf einmal schlecht über die Türken denken, ihr werdet lachen aber ich kenne sogar Türken die hier geboren sind und selbst sagen wie asozial sich ihre türkischen Landsleute manchmal verhalten und die verwenden sogar Begriffe die mir nie in den Sinn kommen würden, wie z.B. "Kopftuchmafia" Naja erst mal ist es witzig aber es ist wohl ernster als viele denken.

Und nein, ich bin nicht rechtsradikal oder ausländerfeindlich, bin selbst Italiener, esse gerne Döner und habe auch türkische Freunde, also sparts euch.

Geändert von Cobain (14.02.2008 um 15:28 Uhr).
 
 
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Fränze
Alt 14.02.2008, 15:47   #39
Standard

Zitat von Cobain
ihr werdet lachen aber ich kenne sogar Türken die hier geboren sind und selbst sagen wie asozial sich ihre türkischen Landsleute manchmal verhalten und die verwenden sogar Begriffe die mir nie in den Sinn kommen würden, wie z.B. "Kopftuchmafia".
Da ist was dran. Der von mir nicht immer geschätzte Scholl-Latour hat wohl Recht, wenn er sagt, dass in der moslemischen Kultur Nachgeben nicht für Toleranz, sondern Schwäche gehalten wird.

Könnte sein, dass das Entstehen von Toleranz in Entwicklungsstufen vor sich geht. Noch gar nicht lange her, da haben sich Protestanten und Katholiken gegenseitig die Schädel eingeschlagen - wie jetzt Sunniten und Schiiten - und beide zusammen sind über andere Völker hergefallen.

Ich bin mit einer türkischen Familie sehr befreundet, von der ich immer wieder höre, wie dumm die Deutschen - und besonders die Behörden - sind, und wie sehr dieser und jener Landsmann die Behörden wieder auf´s Kreuz gelegt hat.

Ich glaube nicht an den großen Masterplan des Unterwanderns, aber es sind inzwischen viele Einwanderer, und sie bedienen sich der westlichen Toleranz in fröhlicher Selbstverständlichkeit.

Wir hätten uns früher bei der Kolonialisierung auch nicht anders verhalten, waren die unterdrückten Völker so willig und zuvorkommend gewesen wie wir. Da sie es nicht waren, haben wir die Sau rausgelassen.
 
 
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MiKe
Alt 14.02.2008, 16:00   #40
Standard

Zitat von Cobain
Deutschland muss endlich einsehen dass die Schuld für das was vor über 50 Jahren geschehen ist, beglichen ist [...]
Begleichen lässt sich so eine Schuld ganz sicher nicht... Diese Aussage halte ich also für sehr, sehr gefährlich. Ich würde aber eher sagen, dass wir Deutschen (die, die jetzt im Moment in Deutschland leben) keinerlei Schuld haben und deshalb nichts wiedergutmachen müssen (so meine Meinung). Allerdings seh ich nicht so ganz, wo die Türkei (oder auch Deutschland) die Geschehnisse des 2. WK als Rechtfertigung für die Forderungen anbringt!
 
 
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baedr
Alt 14.02.2008, 16:14   #41
Standard

dass die Islamischen Länder die freien Zutritt zu Europa haben eine Invasion von innen heraus planen würden um Europa zu islamisieren
ist eine absolut lächerliche Behauptung.

Wer hat ihnen das Recht gegeben sich hier einen Staat im Staat zu schaffen?
Das deutsche Gesetz. Und selbstverständlich hat das nichts damit zu tun, dass "sie" Türken sind, das ist ja wohl eine Vorgehensweise, die alle Ausländer überall haben, sobald sie eine gewisse Menge erreicht haben.

Und sowieso... "Die Türken" wollen eh nichts... jeder Türke will etwas anderes, das ist genauso wie in Deutschland.
Die Forderung von Erdogan ist also auch nicht auf alle Türken auszuweiten.

Vielleicht solltest du versuchen, deine Aussagen etwas zu konkretisieren, und konstruktivere Beiträge abzugeben, anstatt nur zu sagen wie asozial viele Türken sind.
 
 
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Cobain
Alt 14.02.2008, 16:20   #42
Standard

Zitat von MiKe
Begleichen lässt sich so eine Schuld ganz sicher nicht... Diese Aussage halte ich also für sehr, sehr gefährlich. Ich würde aber eher sagen, dass wir Deutschen (die, die jetzt im Moment in Deutschland leben) keinerlei Schuld haben und deshalb nichts wiedergutmachen müssen
Du hast recht, falsche Wortwahl meinerseits. Ich meinte es eigentlich so wie Du es beschreibst.

Zitat von Mike
Allerdings seh ich nicht so ganz, wo die Türkei (oder auch Deutschland) die Geschehnisse des 2. WK als Rechtfertigung für die Forderungen anbringt!
Tun sie auch nicht. Ich meinte damit dass Deutschland nie so ein "Hampelmann" wäre, wenn nicht die Schuldgefühle vom 2.WK noch wären. Dazu kommen die milden Asyl und Einwanderungsgesetze, die ohne dieses Geschehen nie so liberal gewesen wären. Und wir erleben oft genug wie schnell Deutschland heute noch als "Nazideutschland" tituliert wird, sofern irgendetwas nicht nach der Nase von anderen Staaten läuft. Deutschland war nie so schwach wie heute und hat sich nie so viel gefallen lassen. Das sollte so langsam mal aufhören und wenn einer dann sagt: Aber ihr habt so viel gut zu machen, denkt an Nazideutschland blabla, sollte man endlich mal sagen: Das ist vergangenheit, wir sind nicht schuld daran und werden diese auch nicht mehr tragen.
 
 
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El Sparko
Alt 14.02.2008, 16:34   #43
Standard

ich seh das eigentlich als ziemliche größe. schau dir türkei, russland, usa, china an. jedes land hat seine leichen im keller und in den meisten darf man das noch nichtmal öffentlich aussprechen ohne dass man gleich in irgend ein internierungslager gesteckt wird... deutschland ist da anders. wir geben seit jahren offen zu was passiert ist. wenn man ganz überspitzt an die sache herangeht gibt ja nichtmal österreich zu was mit dem tausendjährigen reich am hut gehabt zu haben. oder was ist mit italien? kein land hat die größe, die deutschland an sich demonstriert wenn es seine sünden zugibt.

das ganze natürlich nur abstrahiert darauf gesehen, dass länder in irgend einer weise etwas anderes wären als zusammenrottungen unter imaginären grenzen von leuten, die eine ähnliche sprache sprechen. es ist nicht menschlich völlig auf verallgemeinerung zu verzichten, trotzdem aber gibt es genauso wenig den deutschen wie es auch den türken gibt.
 
 
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Reh
Alt 14.02.2008, 17:26   #44
Standard

Fraglich ist, ob man von Größe sprechen kann, wenn ein Land unter vorgehaltener Waffe Schuld eingesteht. Man könnte genauso von Erpressung reden.

Der Mensch braucht Sündenböcke, um von sich abzulenken. Und Sündenböcke werden bei Bedarf auserkoren. Und natürlich lässtz man seine Sündenböcke nicht einfach wegziehen, sondern pflegt sie sorgfältig.
 
 
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Fränze
Alt 14.02.2008, 17:55   #45
Standard

Das beste Beispiel ist Erdogan selbst, der Integration als Assimilation und damit als menschenfeindlich betrachtet, die Deutschen also zum Sündenbock macht, falls sie auf Integration bestehen sollten, den Kurden in seinem Land die Assimilation aber gewaltsam aufzwingt.
Haltet den Dieb!
 
 
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Walli-Man
Alt 07.03.2008, 15:15   #46
Standard

Die Türken sollen erstmal die Probleme in ihrem eigenen Land lösen, anstatt über Deutschland zu bestimmen. Und Probleme in ihrem Land haben sie mehr als genug. Ein Großteil der Bevölkerung im Osten der Türkei lebt noch wie im Mittelalter!
 
 
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pegasussieben
Alt 12.03.2008, 01:29   #47
Daumen hoch Verbrennt die Zeitungen

Zitat von DasTobbi
Quelle: Spiegel.de


Was haltet Ihr von dieser Forderung des türkischen Ministerpräsidenten?
Sollte das Feuer in Ludwigshafen ein Brandanschlag mit rassistischem Hintergrund gewesen sein, was ich wirklich nicht hoffe, dann verurteile ich das zutiefst. Was die türkische Yellowpress seitdem aber für eine Hetze veranstaltet passt nun wirklich auf keine Kuhhaut mehr, und treibt den Keil zwischen Türken und Deutschen nur noch tiefer. Das Herr Erdogan dem Ganzen jetzt mit so einer abwegigen Forderung noch die Krone aufsetzen muss, bringt das Fass aber für mich zum überlaufen. Diese grandiose Idee verstärkt doch die Etablierung von Parallelgesellschaften in Deutschland nur noch. Wollen wir demnächst neben jeder deutschen Universität auch noch eine türkische, russische, italienische und polnische bauen? Ist Bildung nicht einer der wenigen verbliebenen Anreize für Ausländer die deutsche Sprache zu lernen? Beim Frisör, Bäcker und im Gemüseladen um die Ecke kommen die meisten in "ihren" Viertel ja auch schon one deutsche Sprachkenntnisse gut zurecht. Kindern und Enkeln früherer Migranten die bereits seit Generationen mit deutschem Pass in Deutschland leben, kann es aber doch wohl zugemutet werden als erste Sprache Deutsch zu lernen. Wer seinen Bildungsweg auf türkisch bestreiten will, dem stehen in der Türkei sicherlich ausreichend Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Bezeichnend übrigens auch, dass ausgerechnet die türkische Politik lauthals nach Minderheitenrechten schreit. Ich sage nur: Glashaus und Steine.
Hey Leute bleibt cool, hier ist wieder die alte Presse masche am Werk; Powerd by Emotion

Die hier Lebenden Türken sind mehr deutsch als Türkisch. Ich glaube die haben das dem Erdogan in den Mund gelegt.

MFG
pegasussieben
 
 
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Nemez
Alt 12.03.2008, 20:58   #48
Standard

Zitat von DasTobbi
Quelle: Spiegel.de
Ist Deutschland etwa türkische Kolonie?
Mir stinkt es auch, wenn Ausländer in Deutschland in Öffentlichkeit reden in Mutterprache.
 
 
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pegasussieben
Alt 13.03.2008, 00:24   #49
Frage

Zitat von Nemez
Ist Deutschland etwa türkische Kolonie?
Mir stinkt es auch, wenn Ausländer in Deutschland in Öffentlichkeit reden in Mutterprache.
Mir scheint du hast mich falsch verstanden, ich meinte damit, die haben behauptet, da Erdogan so etwas fordere es aber nicht tut.
 
 
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Ænema
Alt 13.03.2008, 09:48   #50
Standard

Zitat von Spiegel.de
Innenminister Schäuble will den Hasspredigern in Deutschland Konkurrenz machen. An deutschen Schulen soll es künftig islamischen Religionsunterricht geben, um die Radikalisierung von jungen Muslimen zu stoppen.
Quelle: Spiegel.de

Öh, hab ich irgendwas verpasst? Den islamischen Religionsunterricht gab es bei uns an der Grundschule schon in den frühen 90er Jahren, als ich da noch die Schulbank gedrückt habe. Nichts neues also, ...aber vermutlich wird der Vorstoss eh nichts und von Herr Schäuble kommt prinzipiell eh nur Humbug.
 
 
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