Ich als Süddeutschler hab ja teilweise öfters mal Probleme, die Lage im Osten richtig zu erkennen/interpretieren, aber derzeit scheint es mir, als wäre der Osten Deutschlands (vllt. sollte ich besser ehemalige DDR sagen) wirtschaftlich ein absolutes Fiasko, und wenn man den Medien glauben schenken darf, kommt der Osten Deutschlands, den Verhältnissen Kroatiens, oder sonsteines Landes aus dem ärmeren Teilen OstEuropas gleich -
doch wie sieht es wirklich aus?
Die Streiks der Gewerkschaften in den letzten Wochen haben der Wirtschaft des Ostens einen herben Schlag verpasst, egal wieviel Förderung man einer Firma zahlt, um sich im Osten niederzulassen - Nach 4 Wochen Streik ist davon nichts mehr übrig, und zukünftig werden sich die Firmen noch mehr überlegen, ob sie wirklich einen Firmensitz in Ostdeutschland in erwägung ziehen können. Auch BMW hat angekündigt, nach den Ausfällen der vergangenen Wochen (20.000 Autos wurden weniger produziert) das engargement im Osten deutlich zu bremsen, denn das wichtigste für eine Firma, ist politische Zuverlässigkeit, noch vor Personalkosten und anderen Faktoren.
Aber nicht erst seit den Streiks in den letzten Wochen stimmt etwas an den Ostdeutschen Verhältnissen nicht, Firmen wie z.B. Cargolifter investieren viel Geld in den Osten, und gehen dann pleite.
Was denkt ihr über den Osten Deutschlands?
Hat jemand vllt. Ideen, was sich ändern sollte, um dem Osten wirtschlaftlich auf die Sprünge zu helfen?
Ist hier jemand aus den neuen Bundesländern, der mich vllt. ein wenig über die genaue wirtschaftliche Situation aufklären kann?
Danke schonmal
