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Energiepolitik - vorwärts oder rückwärts?

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asdf
Alt 17.05.2003, 00:00   #1
Standard Energiepolitik - vorwärts oder rückwärts?

wie soll mans machen.
welche form der energiegewinnung wird befürwortet.

atom/kohle/regenerative energien ?
ganz neue ideen?
wie siehts aus.

nu ma hierher ihr wahl thread kaputtmacher!
 
 
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asdf
Alt 17.05.2003, 00:08   #2
Standard

bm:
Und neue Techologien fördert man nicht, indem man AKWs abschafft, Windenergie ist nicht besonders innovativ, Nuklearenergie dagegen schon, wer viel Forschung in die Richtung betreibt, der wird auch als erstes den Fusionsreaktor bauen können.
nur weil man keine akws betreibt, heißt das noch lange nicht, dass man deshalb nicht weiter forscht.

sonst hätte es wohl niemals akws gegeben *g*
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 00:09   #3
Standard

Ich bin für die Weiterführung der AKW-Nutzung, weil mir keine besseren alternativen Energiequellen bekannt sind:

Die Fläche hatte damit was zu tun, wieviele km² durch Windanlagen unbrauchbar werden - gemessen an ihrer Effizienz - im Vergleich zu Atomkraftwerken. Und da baue ich lieber 10 AKWs auf 1 km² also 100.000 Windkraftanlagen auf 100.000 km². Und neue Techologien fördert man nicht, indem man AKWs abschafft, Windenergie ist nicht besonders innovativ, Nuklearenergie dagegen schon, wer viel Forschung in die Richtung betreibt, der wird auch als erstes den Fusionsreaktor bauen können.

Was gäbe es noch an Alternativen? Solarenergie -> ineffizient, Wasserkraftwerte -> ineffizient, Gezeitenkraftwerke -> ineffizient, Methaneisförderung -> ineffizient.

AKWs sind einfach im Moment das beste. Gibt nichts was für so kleinen Aufwand so riesige Energiemengen produzieren kann. Würden die Regierungen dann noch die Etats für Astroforschung erhöhen, dann könnten NASA, DASA und Co. auch zuverlässigere Raumtransporter bauen und wird würden die verbrauchten Brennstäbe einfach in die Sonne schießen. Dann bräuchte sich auch niemand mehr über Gorleben aufregen.
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 00:12   #4
Standard

Doch natürlich heißt es das, allein durch die Nutzung von AKWs können die Betreiber und Wissenschaftler unendlich viele Erkenntnise nur duch die tägliche Erfahrung mit den Anlagen erlernen. Die ganzen Kenntnisse bleiben aus. Die Bereitschaft der Industrie in die Richtung bleibt auch aus, wenn sie weiß, dass die Regierung des Landes AKWs sterben lassen will. Wer würde denn dann noch in die Richtung investieren? Mit normalen Uni-Haushalten lässt sich keine richtige Forschung betreiben. Große Schritte passieren nur, wenn massives insdustrielles Interesse und Kapital dahintersteckt.
 
 
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sangriabecher
Alt 17.05.2003, 00:22   #5
Standard

Ich kann mich blackmesa nur komplett anschließen.

Wasserkraft sollte man soweit wie möglich nutzen, die Ressourcen sind jedoch sehr schnell ausgenutzt.

Letzten Endes ist die Kernkraft die einzige derzeitige Lösung!

Windkraft zerstört das Naturbild Deutschlands grenzenlos, das muss unbedingt gestoppt werden!
 
 
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Krashok
Alt 17.05.2003, 00:26   #6
Standard

Heizkraftwerke kann man nur bis zu einer maximaltemperatur von 1550°C hin ausreizen dann steigt der anteil der stickoxide pro 100°C um den Faktor 5. Fusionsreaktoren sind nach dem AKW die nächste logische weiterentwicklung. 2070 sollen ja die ersten Kraftwerke in Betrieb gehen. Zum Thema Windergie.. gibts jetzt auch neue windkraft anlagen die selbst bei windgeschwindigkeiten von 240 km/h noch arbeiten.. alles eine softwarefrage. Über das ganze thema gab's übrigens in der Spektrum April einen guten Artikel der da lautete "Das Kraftwerk im Keller"
 
 
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sangriabecher
Alt 17.05.2003, 00:41   #7
Standard

Kraftwerk im Keller (ich denke mal du meinst Solarenergie) ist 'ne gute Idee.

Aber wer um Gottes willen soll sich eine komplette Solaranlage leisten können? Soviel, wie das derzeit kostet (und auch der Platzaufwand im Keller), wird sich das niemals ernsthaft auch nur annähernd durchsetzen.
 
 
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daRaider
Alt 17.05.2003, 00:54   #8
Standard

Ich glaube, er sprach eher von Blockheizkraftwerken. Aber schön, dass du trotzdem alles kommentieren kannst...
 
 
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Krashok
Alt 17.05.2003, 01:03   #9
Standard

wer lesen kann is klar im vorteil sangriabecher .. der A R T I K E L hies so und nicht die Anlage.
Solarthermische Anlagen haben jede menge leute bei uns hier, bloß mit photovoltaik sieht es da in unseren breiten ziemlich dünn aus.

Wenn ich das morgen früh finde scann ich das mal ein.
 
 
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sangriabecher
Alt 17.05.2003, 01:14   #10
Standard

Original geschrieben von Bartleby
Ich glaube, er sprach eher von Blockheizkraftwerken. Aber schön, dass du trotzdem alles kommentieren kannst...
Siehste, gleich Thema Solarenergie aufgegriffen & erledigt, obwohl's garnicht gefragt war .

Danke für das Lob!
 
 
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asdf
Alt 17.05.2003, 01:30   #11
Standard

erledigt hast du garnix.
es gibt auch möglichkeiten von solarenergienutzung die nich für den privathaushalt mit kraftwerk im keller bestimmt sind.

ausserdem, wenn das jeder machen würde, der es sich leisten könnte, könnte man doch einiges an anderer energieproduktion sparen
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 01:32   #12
Standard

Toll, immer noch total realitätsfern, also kann man Solarenergie abhaken und ihr könntet zugeben, dass AKWs das beste sind!
 
 
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sangriabecher
Alt 17.05.2003, 01:40   #13
Standard

Hast Recht,...
 
 
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asdf
Alt 17.05.2003, 02:02   #14
Standard

wie ich diese "hast recht"mein ich auch"stimmt" postings hasse.
entweder hat man was zu sagen oder nich. das gehört wohl eher zu zweiterem.

keiner brauch hier irgendwas zugeben.
schon garnich solang man die realitätsfremdheit und ineffizienz nich irgendwie darlegt und die einzige lösung atomkraft sein soll
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 02:07   #15
Standard

Das wird aber nervig, wenn man so naheliegende Fakten noch extra begründen muss.

Du siehst also nicht ein, dass Sonnenkollektoren teuer, platzaufwändig und daher ineffizient sind?
Und du findest es nicht realitätsfremd zu verlagen, jeder, der sich Sonnenkollektoren leisten kann, soll sich bitte welche kaufen?

Wenn du meinst eine bessere Lösung zu kennen, dann nenne sie.
 
 
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daRaider
Alt 17.05.2003, 02:13   #16
Standard

Es geht doch nicht um die heute beste Lösung. Es geht darum ein Zeichen zu setzen. Atomkraft soll keine Zukunft haben und nur der Atomausstieg bietet der Wirtschaft einen Anreiz in alternative Energien zu investieren und dort zu forschen.
Beispiel Siemens: Die sind Marktführer im Atomanlagenbau (zumindest gewesen) und gehören heute zu den grössten Forschern und Investoren im Bereich "Alternative Energien".
Damit ist doch schon ein Ziel erreicht. Wenn es dann hier gelingt ohne Atomkraft genug Strom zu erzeugen, hat man weltweit einen riesen Vorsprung und ist unabhängig von fossilen Brennstoffen. Die nicht nur begrenzt sind sondern auch enorm umweltschädlich sind.
Für Leute denen Umwelt und Zukunft nichts bedeuten, sind das aber natürlich alles hintergründige Dinge. Da lohnt keine weitere Diskussion. Denn sicherlich sind Atomkraftwerke heutzutage noch die effizienteste Methode Strom herzustellen. Den Preis den unsere Gesundheit und unsere Umwelt dafür zahlt, kennt aber leider keiner.
 
 
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Krashok
Alt 17.05.2003, 02:15   #17
Standard

Biomasse wäre eine Alternative zu Kohle, und da unsere landwirtschaftlich genutzten flächen immer weniger werden, könnte man ja überlegen, ob man nicht die ganzen ungenutzen fläschen mit wald zupflanzt (nicht um die eu-fördergelder zu kasieren) und dann das brennmaterial verkauft, oder so.. keine ahnung ... hab mir da noch nicht so die gedanken gemacht.
 
 
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asdf
Alt 17.05.2003, 02:20   #18
Standard

*edit* zu dudes posting *edit*
wenn ich jetzt sangriabecher heissen würde, würd ich sagen "hast recht"

bm: ich hab mich nich auf solarenergie beschränkt, was spätestens aus "und die einzige lösung atomkraft sein soll" hervorgehn sollte.

ich hab auch nich behauptet es wäre momentan irgendwie durchsetzbar, dass alle die es könnten sich ne solaranlage aufs dach und in den keller setzen lassen müssen.
aber man muss sich schon mal ein paar möglichkeiten überlegen wenn man nich noch ewigkeiten auf atomkraft setzen will.
das ist eine und es gibt noch viele andere und wird noch mehr geben wenn sie erstmal richtig erforscht sind.
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 02:24   #19
Standard

Biomasse hat böse Emissionswerte bei der Verbrennung.

Mit Atomkraftwerken wäre man genau so unabhängig von fossilen Brennstoffen. Ziemlich hoch gegriffen bzw. dreist Atomkraftbefürworter als Leute zu bezeichnen, denen Umwelt und Zukunft nichts bedeuten, aber wenn man gleich so abgestempelt wird, dann lohnt keine weitere Diskussion. Was für einen Preis bezahlt unsere "Umwelt und unsere Gesundheit" (schönes grünes Superargument), wenn Brennstäbe in von hunderten Gutachtern für sicher befundenen alten Stollen eingelagert werden?

In die Sonne schießen ist übrigens kein Ding der Unmöglichkeit.

edit zu Tre: Aber ich hatte die Worte "ineffizient" und "realitätsfremd" in Bezug auf Sonnenkollektoren verwendet und da du sie direkt aufgegriffen hast, nahm ich an du nähmst darauf bezug.
 
 
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asdf
Alt 17.05.2003, 02:25   #20
Standard

Original geschrieben von blackmesa

In die Sonne schießen ist übrigens kein Ding der Unmöglichkeit.
aber sicher nich gerade sehr billig
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 02:27   #21
Standard

Vermutlich billiger als die Aufbereitung, Zwischenlagerung und Endlagerung. Von den Kosten für die ganzen Polizisten, die die Castorgegner verhauen ganz zu schweigen

Nee, von finanziellen Bedenken habe ich deswegen noch nicht gelesen, in die Sonne schießen ist einfach zu gefährlich, falls das Ding vorher wieder runterfällt.
 
 
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daRaider
Alt 17.05.2003, 02:29   #22
Standard

Das Problem ist, dass bei der Atomkraft keiner weiß wie die langfristigen Folgen aussehen.
Das reicht von erhöhter Krebsrate (http://www.netzeitung.de/servlets/pa...84&item=151884) bis hin zu Mutationen, etc.
 
 
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blackmesa
Alt 17.05.2003, 02:34   #23
Standard

Dann müssen halt die präventiven Schutzradien um Atomkraftwerke vergrößert werden bzw. die Mänteldicken erhöht werden.

In dem verlinkten Bericht steht übrigens mehrmals, dass die Studie umstritten ist und sogar vom Krebsregister selbst wegen "Bevölkerungsverwirrung" kritisiert wurde. Zu solchen Studien gibt es immer genau so viele Gegenstudien.

Außerdem regen sich doch die meisten über das Problem der Endlagerung auf, wenn es um AKWs geht, nicht so sehr um die AKWs selbst.

Dazu kommt ja aber auch noch, dass es wieder nur ein Alleingang Deutschlands ist. Das wurde ja schon angesprochen, schön, schließen wir halt 10 Kraftwerke, dafür bauen Polen, Tschechien und Ungarn 10 neue, die dann eben noch doppelt so gefährlich sind wie unsere. Wollt ihr das?
 
 
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Krashok
Alt 17.05.2003, 02:35   #24
Standard

..in die Sonne schießen ist einfach zu gefährlich, falls das Ding vorher wieder runterfällt.
muahaha, wir können auch einfach alles heimlich bein Franzosen verbuddeln

das mit den emissionswerten von biomasse wusst ich nicht
Dann doch erstmal bis 2070 AKWs und dann Fusionsreaktoren.
 
 
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k. l. e. e.
Alt 19.05.2003, 20:51   #25
Standard

k, dann eben nochmal.

huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuschala ist das kalt hier... *brrrr*
naja, dann mal los:

@ sangriabecher:
soso: windkraftwerke verschandeln die natur? ja?
abern' akw nicht nein? nein? also rein von der masse her nehmen die akw's glaub ich insgesammt mehr platz weg als wkw's und haben somit schomal mehr verschandelungspotential, welches sie auch zu 100% ausnutzen. und damit rocken sie die wkw's schomal von platz 2 der hässlichkeitstop-ten, auf platz eins: stoibers anus.
desweiteren: wkws sind längst nicht so gefährlich wie akw's. sind wir uns da einig?
außerdem: wkw's produzieren keinen problemmüll, akw's schon.

ich hoffe der beitrag war mehr im sinne des überwachende blackmesas... huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuui!

klee
 
 
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