Die Ex-Ostblock Staaten bauen die AKWs nicht, weil wir AKWs abschaffen sondern die haben das schon vorher gebaut. Da verdrehst du Aggumente.
Ich weiß selbst, dass das Thema etwa soviel diskussionsstoff bietet, wie AMD vs. Intel, katholisch vs. evangelisch, CDU vs. SPD.
Es ist eben einfach ne Sache die man so oder so sehen kann und ich bestreite ja nicht, dass AKWs die effektviste Möglichkeit der Stromgewinnung sind. Aber ich behaupte auch, dass ein LKW-Verbot auf deutschen Autobahnen sich nur positiv auf unsere Wirtschaft, unseren Staatshaushalt und unsere Nerven auswirken würden oder dass es über lange Zeit das Ziel sein muss, dass die Leute weniger bis überhaupt nicht mehr autofahren.
Zu allem gibt es Alternativen und wenn man einmal dazu ansetzt, findet man auch Lösungen und bislang waren die Lösungen selten schlechter als, dass was vorher da war. Fortschritt kommt nicht dadurch, dass man immer auf alten Dingen beharrt sondern dadurch, dass man neue Wege geht und von alten Irrwegen abkommt.
Sonst würden wir heute noch auf Bäumen sitzen...

(na wär vielleicht auch besser...

)
Jedenfalls geb ich auf. Ich weiß selbst, dass ich bei dem Thema faktisch nicht gut argumentieren kann und es dabei mehr um Ideen und Ideologien geht. Deswegen ist mir das auch ein wenig unangenehm. Allerdings ist es nicht so, dass ich mir darüber keine Gedanken machen würde. Es ist eben echt ne Frage der Einstellung und ich sage ja nicht, dass eure falsch ist. ES geht eben einfach um das Verständnis dessen was wir gerade eben vollziehen und ich halte den Atomausstieg eben für einen Schritt in die richtige Richtung und den Ausstieg machen auch CDU/FDP nicht rückgängig, weil den auch dort genug Leute unterstützen und auch von Seiten der Industrie kein grosses Interesse mehr an den AKWs besteht.
Da wird ja schon in andere Richtungen geforscht und Konzepte entwickelt.
Außerdem waren AKWs auch nie so enorm profitabel, wie sie oft dargestellt werden. Man muss sich dazu nur mal ein bisschen über die Subventionen informieren. Die waren alles andere als gering.