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Kann Demokratie funktionieren?

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ByteGhost
Alt 30.09.2003, 19:50   #1
Standard Kann Demokratie funktionieren?

Huhu, nabend zusammen

Schon Churchill sagte mal:"Demokratie ist eine furchtbar schlechte Regierungsform, ich kenne aber keine bessere."Kennen wir wirklich keine bessere?
Laut Statistik sind nur rund 25% der Bevölkerung interlektuell in der Lage,politische Zusammenhänge zu verstehen bzw. zu durchschauen.
Die anderen 75%,die die Mehrheit ausmachen,bekommen ihr politisches Bild durch die Fernsehparteienwerbung und die Versprechen der zur Wahl stehenden Politiker staatsgerecht vermittelt. Der dumme Bürger ist immer ein guter Bürger.
Er glaubt alles,was man ihm erzählt,und seien es Wahlversprechen.
Er bekommt also sein Wahlverhalten regelrecht suggeriert.
Und selbst der interlektuelle Weltverbesserer bekommt in dieser Demokratie
niemals die Chance,durch ein politisches Amt wirkliche Veränderungen
hervorzurufen.
Um gewählt zu werden braucht man Geld für den Wahlkampf.
Dieses können aber nur die politischen Parteien zur verfügung stellen.
Diese erhalten jenes Geld aber nur durch Spenden und Mitgliedsbeiträge
befreundeter Konzerne,die natürlich peinlichst darauf achten,nur solche Parteien zu unterstützen,die eine konzernfreundliche Politik betreiben.Da sich die Interessen eines Grosskonzernes nur in den seltensten Fällen
mit den Interessen der Bevölkerung decken(Siehe Umwelt-,Verkehrs-
und Arbeitspolitik ect.)wird sich auch kein Politiker zu sinnvollen Änderungen durchringen.Er ist ja den Konzernen verpflichtet,welche notfalls mit Massenentlassungsdrohungen auch direkt in die Politik eingreifen. Der Wähler kann also nur zwischen dem Regen und der Traufe wählen.
(Direkte) Demokratie ermöglicht die Unterdrückung des einzelnen durch die Masse.

(Zwei Wölfe und ein Schaf stimmen ab was es zum Abendessen gibt.)

Wie seht ihr das? Wo meint ihr,kann man reell was verbessern?
Hoffe auf eine lebhafte Diskussion!
 
 
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Morris
Alt 30.09.2003, 20:01   #2
Standard

Oh, Ecco ist heute sehr philosophisch ...

Meine Wenigkeit hat sich auch schon mal Gedanken über die Demokratie gemacht und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es keine Staatsform ist, die ich befürworte. Man sollte viel lieber auf einen gerechten König samt Stab hoffen, der sein Handwerk versteht und genügend Sittenverständnis und Moral besitzt.

"Demokratisierung, die Entfesselung der in sich ungeistigen Masse, die Macht der Unzuständigen. Die Entfesselung der Zahl gegen den Geist."
 
 
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ByteGhost
Alt 30.09.2003, 20:44   #3
Standard

Jo, Skini 'i am back

Ein König wäre eine garnicht so schlechte Idee btw nen Kaiser. Und bevor jetzt einer sagt "Wir wollen unsern Kaiser Willhelm wieder haben" tue ich das...

IdS
ecco
 
 
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outfreyn
Alt 30.09.2003, 21:02   #4
Standard

König oder Kaiser?

Nö, Zitat: "Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut."

Und Demokratie... naja an und für sich ist die "Idee" gut, aber die Verwirklichung, ihr seht´s ja selbst. Früher oder später brechen alle Regierungsformen zusammen. Die interessante Frage ist, wodurch sie abgelöst werden.

greetz
out
 
 
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cinimini
Alt 30.09.2003, 21:10   #5
Standard

Also es gibt solche und solche Demokratien, und nur weil bei uns alles scheisse ist (sag ich jetzt mal so, wobeis wirklich nicht so ist!), heisst das nicht, dass andere Staatsformen besser wären!


Ich lebe lieber in unserer Demokratie, als in dem Kommunismus in China, NordKorea, oder in vielen vielen anderen Ländern auf unserer Erde...

Wir stehen mit unserer Demokratie doch verhältnismässig gut da...
 
 
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Morris
Alt 30.09.2003, 21:59   #6
Standard

Liegt es denn an der Staatsform "Demokratie" dass es den Menschen hier materiell gut geht? Mit Demokratie ist sicherlich auch eine gewisse Freiheit verbunden, doch dass man diese auch im "demokratischen Rahmen" einschränken kann, ist bekannt. Ein weiteres Nebenprodukt der Demokratie ist die profitorientierte Marktwirtschaft(auch wenn Marktwirtschaft sicherlich in einer anderen Staatsform auch existieren mag), die sicherlich mehr für den Wohlstand verantwortlich ist, als die Staatsform. Naja, hier kann man wunderbar abschweifen.

Im Hinblick auf eine Alternative zur Demokratie muss man auch nicht unbedingt Länder wie China, Nordkorea oder andere Länder der Gegenwart als Beispiele betrachten. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat ein (keine Ahnung wer es gesagt hat), dass Ideale wie Sterne sind, man kann sie zwar nicht erreichen, aber sich an ihnen orientieren. So findet man in der Mythologie viele Beispiele großer, gerechter Könige, die mehr im Sinn hatten, als die Korrumption ihrer eigenen absoluten Macht. Vielleicht sollten die Menschen nach einem anderen Lebensinhalt, einer anderen Philosophie Ausschau halten, als jene, die unsere Gesellschaft prägte und noch immer prägt. Da ist es kein Wunder, dass Macht korrupt, gierig und Lust auf mehr macht.
 
 
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ByteGhost
Alt 30.09.2003, 22:33   #7
Standard

Es im allgemeinen ja auch so das wir nichts anderes kennen als unsere Demokratie und die damit verbundene "freie" Marktwirtschaft.

Schaut man sich mal die andern Länder kann man zwar sagen wir leben im Reichtum und Luxus, aber sind wir glücklicher als jemand der einen kleinen Bauernhof mit seiner Fam hat und jedes Jahr ein Teil seiner Ernte abgeben muss? (König, Kaiser etc...
Schnell würde sich die Frage ergeben wie man überhaupt Glück definiert, aber das würde weit vom Thema abgehen...

Es bleibt also weiterhin die Frage offnen was wäre besser/schlechter für uns den Menschen an sich um noch nicht mal von der Wirtschaft zu sprechen.

Wir werden halt in ein fertiges System reingeboren. Schliessen wir uns dem an sind wir nur kleine Funken im Fegefeuer der Gesellschaft. Schliessen wir uns nicht an löschen wir entweder das Feuer und das Feuer frist uns auf.

Zu viel Macht in den Händen zu haben heißt "seine" persönliche Freiheit zu verkaufen, weil Macht bringt Verantwortung und wer mit dieser nicht umgehen kann der wird; siehe Frankreich, geköpft...

IdS
ecco
 
 
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radlaw
Alt 30.09.2003, 22:55   #8
Standard

also allgemein gesagt, kann ich mich mit der demokratie sehr gut anfreunden.
die parlamentarische ~ ist allerdings nicht mein ding, will sagen die aktive partizipation.
die kann man besser von der außerparlamentarischen seite aus betreieben.

und auch wenn das hier nicht ganz passen sollte, ich finde blixa bargeld & 68 gehört hier hin

"macht kaputt was euch kaputt macht"
 
 
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Dr. Wieselkopp
Alt 01.10.2003, 03:45   #9
Standard

Man könnte die Demokratie ja entsprechend ausbessern.

Wer Wählen und politisch mitentscheiden will muss einen Führerschein machen, alle 4 Jahre erneut.
Wer zu dumm ist, der fällt durch und ist somit für die Parteien uninteressant da er nichtmehr Wähler ist.

Für Politiker sollten dann entsprechend noch strengere Regeln gelten.
 
 
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an3
Alt 01.10.2003, 13:20   #10
Standard

Wiesel...da liegt aber das Problem dran, dass man die dummen von abgrenzt...ich mein schön und gut, aber die erste regel lautet ja "alle Menschen sind gleich...", also SOLLTEN auch diese die Möglichkeit haben, zu wählen...bloß besteht eben dann das Problem darin, dass diese dummen (und ich würde stark behaupten es sind mehr als 75% ) eben eine Riesenmehrheit ausmachen und dadurch die Wahlen ins lächerliche gezogen werden, ums mal grob auszudrücken...da geht es dann plötzlich nicht mehr um Fakten, was jemand bisher geleistet hat, sondern wie schonmal argumentiert um die Versprechen, die einer geben kann...gleichzeitig stellt sich für mich die Frage, ob denn überhaupt unser Kanzler denn zu den über 75% gehört (ich nehm mir mal die Freiheit ab jetzt zu sagen 80%, damit ichs nicht übertreibe!) und seine Sache bloß gut ausspielen kann, oder aber zu den 20%, die wissen wie das ganze funktioniert, aber das System durch Lügen usw. heraufklettern um sich dann so lange wie möglich an der Macht zu halten...

Die Absolute Herrschaft ist toll...solange man es als Beruf und nicht als Berufung sieht, das funktioniert aber nicht, da jeder einzige von euch nach einer Zeit die Gier verspürt doch selber noch mehr für sich heranzuschaffen!

Vor ein paar Tagen erst hatte ich ein Gespräch mit einem Kumpel, wir haben dann gemeint das beste Politiksystem ist, im Lotto zu spielen, zu gewinnen und sich fürs Geld ne eigene Insel zu kaufen und zu wirtschaften und zu handeln wie man es selber will - wobei ich damit ja nicht wieder die absolute Herrschaft will, sondern einer bin von vielen, der Erste um genauer zu sein, der, sobald weitere kluge Köpfe dazukommen die Macht teilt, allerdings wieder mit den höhergestellten 17,5% (80% waren doch zu wenig dumme!), wodurch ich nur zu dem schluss komme, dass es ja keine "gleichen" Menschen geben kann vom Gesetz her, wenn denn nur die intelligenten das Privileg hätten, zu handeln!

Das Problem besteht einfach darin, dass es in unseren Welt kein richtig oder falsch gibt, es gibt eben diese verdammte Grauzone und genau dort befinden sich so in etwa alle Regierungsformen...

Unser Verhängnis (das der 17% - 0,5 sind gestorben!) liegt darin, dass wir gebildet sind, einen Funken intelligenz ausstrahlen und ohne jetzt eingebildet, arrogant, egoistisch oder selektioniert zu klingen, aber ich finde, dass über 80% (um so mal ganz kanpp von meinem Bekanntenkreis auszugehen) keine Ahnung von den wirklichen Problemen dieser Welt haben...um mal als Beispiel meine Schulklasse zu nehmen...die meisten haben ja nicht mal ahnung wieso es denn so viel Hekmek um die Politik gibt...und es is denen ja auch im Grunde genommen scheißegal, da Sie eh denken "Einer wirds schon richten", aber wenns dann einer richten will (alleine), wollen sie wieder beteiligt sein! Machen wir uns doch nichts vor...sagen wir es gäbe keine Bildung, dann könnte man mit seinem ganzen Potential das in einem stekct auch nicht viel anfangen...aber wäre das denn so schlimm? Ich berufe mich dabei auf die Vergangenheit, als Könige geherrscht haben und die Unterdrückung der Menschen funktionierte...ja klar, man hatte nicht so viel, aber wer sagt uns denn das wir so viel brauchen um glücklich zu sein? Scheiß auf die PS2, scheiß auf den PC, das Auto, den Fernseher, das Eigenhaus, dein Vermögen und alles was du hast...wüssten wir denn nicht das es sowas gibt, würden wir es dann wollen? So funktionierte Kommunismus...an sich keine schlechte Idee, nur waren da halt die klugen Köpfe die sich gedacht haben, dass es ja so nicht vorwärts geht...würde es unter Umständen aber doch wenn die ganze Welt so funktionieren würde...

Zum Fazit...wir sind es doch selber die wir es kaputtmachen...die 17%...würden wir nämlich total dumm agieren könnten wir uns nicht über jeden Müll aufregen bzw. würde es uns einfach am Arsch vorbeigehen...klar, dann ist eh alles am Sack, aber wieso nicht DUMM durchs leben gehen und sich keine Sorgen machen um diese Welt, anstatt ein von Gott verdammtes Genie, dass sowieso nichts mit seiner Weisheit anfangen kann, außer sich über diese Welt aufzuregen!

Ich danke...
 
 
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michaelg
Alt 01.10.2003, 13:59   #11
Standard

Eine Interessante Frage, zum Wortlaut deiner Frage im Titel des Threads: was verstehst du unter funktionieren? Also unsere Demokratie scheint ja seit etwas mehr als einme halben Jahrhundert irgendwie zu funktioniren, sonst wäre sie ja nicht so da und nicht so akzeptiert.
Gut, diese Behauptung, dass sie hier funktioniert weil sie besteht ist natuerlich so nicht haltbar.
Stichwort Volkssouveraenitaet: Um die ist es nach der Umsetzung der demokratischen Staatsform hier im parlamentarischem Sinne mit Parteien usw. nicht so gut bestellt. Wählerwille beschränkt sich wohl leider meist auf Parteiwahl, bei konkreten Sachfragen bleibt meiner Meinung nach der Wähler und sein Wille immer aussen vor. "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus" Naja, das bleibt bestehen, und Pluralismus und die Grundrechte, Gewaltenteilung, schön und gut, da kann sich wirklich niemand beschweren.
Aber folgendes Dilemma zB: heisst wählen "sich für jemanden entscheidet, der dann regiert, also dassman selber innerhalb der Legislaturperiode wieder nur regiert wird" ausserhalb von Wahlen sind ist mit dem gemeinem Volk und Staatsgewalt ja nicht viel. Ein paar direktere Abstimmungen oder n imperatives Mandat, das wäre auch spannend. Unser parteienwesen finde ich auch, naja sagen wir mal "langweilig", was nicht missverstanden werden soll, aber im Bund, da haben wir doch nur zwei realistische Koalitionen.
Klar und jeder hat auch das passive Wahlrecht, aber trotzdem gelingt es den wenigstens, mal eben so in ein Parlament einzuziehen und Gesetztesaenderungen zu initiieren.
Naja Formaljuristisch ist das alles wunderbar mit unserer Demokratie, und Im Prinzip ist ja auch für jeden alles möglich... hachgott.

Nochmal zur Grundsatzfrage: Ich find Demokratie is schon das beste, weil, obschon es der Wortsinn nicht impliziert, Demokratie für mich untrennbar mit Grundrechten ist, das ist das eine, und Mitbestimmung und Agitationsmoeglichkeiten sollten schon vorhanden sein.
Ich stimme aber leider auch zu, dass Demokratie unverantwortlich sein kann, was eben die politische Kompetenzen des Volkes anbelangt. Historisch zeigt sich auch, dass bei Zufriedenstellung des Volkes durchaus autoritäre Systeme sich gut halten koennen. Trotzdem halt ich ein demokratisches System für die gerechteste Lösung allen gegenueber.
 
 
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Leon1983
Alt 01.10.2003, 15:01   #12
Standard

Wir haben jetzt im BWL-Unterricht, das es min. 8 Jahre braucht um die Veränderungen einer neuen Regierung zu erleben, also denke ich das wir in 1-2 Jahren was merken sollten, klar hat sich schon was getan, im Guten und im Schlechten. Ich bin mal sehr gespannt was noch so alles passiert, denn jetzt wird bald alles an´s Licht kommen!
 
 
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Pheazer
Alt 01.10.2003, 19:06   #13
Standard

ach (dauerhaft) diktatur mit fähigem diktator ist doch utopie.
im gegensatz zu früheren zeiten haben (fast) alle menschen heutzutage die möglichkeit sich über politik zu informieren. auch wenn sie es gar nicht wollen bekommen sie doch stetig (durch die medien) neue informationen über die politik. ich finde das mit euren 75-80 % unwissenden wählern ist doch quatsch. ersteinmal beteiligen sich bei weitem nicht alle menschen an wahlen und der großteil dieser wird wohl der gruppe entstammen die sich nicht mit politik befasst haben.
das die demokratie die ursache für deutschlands wohlstand ist würde ich so auch nicht unterschreiben(ist eher die westbindung deutschlands nach dem 2.weltkrieg).
@ volkssouveränitat
ich finde völlige volkssouveränitat im sinne von rousseau geht zuweit.
in der theorie gut in der praxis nicht, bzw. nur mit abstrichen umsetzbar(am ehesten noch in einer räterepublik). man bekommt sowas nicht organisiert und kontrolliert.
 
 
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cinimini
Alt 01.10.2003, 19:39   #14
Standard

aber wieso nicht DUMM durchs leben gehen und sich keine Sorgen machen um diese Welt, anstatt ein von Gott verdammtes Genie, dass sowieso nichts mit seiner Weisheit anfangen kann, außer sich über diese Welt aufzuregen!
Ich gebe dir in einem Punkt vollkommen Recht: Wenn ein Bauer nichts anderes kennt als seinen Bauernhof, und harte arbeit, wird er sicher nicht auf die Idee kommen, sich ewig über sein Schicksal, oder seine Arbeit zu beschweren, sondern diese als vollkommen natürliche Sache hinnehmen. Ob wir jetzt besser leben, als irgendwelche Nomaden ohne Besitztümer oder nicht - ich weiss es nicht, aber die Evolution, im besonderen die letzten 7000 Jahre haben gezeigt, dass sich die Menschheit beständig weiterentwickelt (wenn auch teilweise mit massiven Rückschlägen, z.b. war es bei den alten Ägyptern wohl wesentlich ziviliesierter, als 6000 Jahre später im Mittelalter, wie auch immer, heute sind wir zumindest technologisch um einiges weiter...).

Eigentlich geht die Argumentation von den Eingeborenen, die zufrieden sind mit ihrem Leben ja schon über das Ziel hinaus, da gehts nichtmehr um die Staatsform, sondern schon fast um den Sinn des Lebens, und da könnten wir noch ewig weiterreden...


Mir persönlich ist wichtig, dass schon die alten Griechen die Demokratie (Demos= Volk kratia=Herrschaft -> Herrschaft des Volkes), für das beste Staatssystem gehalten haben, es wiederstrebt mir diesem Urteil zu zweifeln, und ich glaube ferner, dass die Bildzeitungleser, und Talkshow Gäste weder so unqualifiziert sind, wie man den Eindruck hat, noch dass die Menschheit von heute auf morgen so verdummen könnte, dass eine Demokratie unmöglich wäre...


Meine Devise: Alles wird gut
 
 
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hackvresse
Alt 02.10.2003, 15:08   #15
Standard

also..

ihr meint also mindestens 75% sind in deutschland dumm.
Und gerade ihr zählt also zu den weisen 25%. klingt natürlich logisch, da gerade diese wenigen sich auch noch hier treffen..denkt mal lieber darüber nach ob ihr überhaupt im stande seid darüber zu urteilen ob jemand dumm oder intelligent ist. erst denken, dann reden.
 
 
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ByteGhost
Alt 02.10.2003, 15:20   #16
Standard

Hehe,
hacki das jemand hier dumm oder klug ist hat niemand gesagt. Es wurde nur von Statistik gesprochen und nicht das wir hier die allumfassende Weissheit besitzen.

Außerdem ist es auf Dauer schlecht zu viel zwischen den Zeilen zu lesen, oder wir haben schnell 100 Seiten, ob wohl so ein Beitrag mal wieder ne Aktion wäre *g*

Aber mal im Ernst und um auf das Thema zurück zu kommen. Demokratie kann zwar funktionieren, noch muss diese Erweitert werden. Schaut man sich mal das alte Rom an war der Staatformverbund da auf keinen Fall schlecht.

IdS
ecco
 
 
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an3
Alt 06.10.2003, 14:14   #17
Standard

hab gemeint das 80% dumm sind, mich aber nicht automatisch zu den 20% klugen gezählt...

natürlich tendiert jeder, der sowas hört, zu sagen, er sei der klügste und beste, allerdings stell ich mal die Frage "Wer kann denn darüber urteilen wer klug oder dumm ist?"

Das sind alles nur behauptungen, am ende zählt es ja sowieso nur wieder die Massen auf seine Seite zu kriegen, womit wir wieder bei der Demokratie und den Medien wären...
 
 
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ByteGhost
Alt 06.10.2003, 14:46   #18
Standard

huhu,
Hmm wer darüber urteilen kann? Ich denke nicht die Pisastudie. Laut dieser sind die deutschen ja dumm. Jetzt würde sich die Frage stellen, wie man dummheit in Form bringt. Ist jemand dumm der sein ganzes Leben im Urwald verbringt, jede Planze kennt, aber noch nicht mal einen Fernseher bedienen kann. Ich denke nicht. Die Pisastudie sagt das die Bildung verloren geht, aber ändert sich nicht unsere Auffassung von Bildung. Ist es denn heute im Zeitalter der modernen Techniken überhaupt erforderlich das zu Lernen was wir in der Schule gelernt haben. Kann nicht fast jeder in Sekunden auf das Wissen der Welt zu greifen. Ist das Internet nicht zu einen Universal Lexikon geworden?

Aber ich komme von Thema ab.

Stellen wir doch einfach mal die Frage ob ihr gerne in einer andern Staatsform leben wollt, btw was für eine andere Staatsform ihr euch wünschen würdet, hier in Deutschland - hättet ihr die Wahl.

IdS
ecco
 
 
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francis
Alt 06.10.2003, 22:44   #19
Standard

Monarchie mit einem vernünftigen herrscher, ich glaube wir haben aus der geschichte genug gelernt um monarchie ordnungsgemäß durchführen zu können!
 
 
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an3
Alt 15.10.2003, 20:22   #20
Standard

[edit]
Sorry, waldar! War vielleicht etwas weit gegriffen für diese Diskussion!
 
 
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radlaw
Alt 15.10.2003, 20:51   #21
Standard

edit: *zensiert*

 
 
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Klendathu
Alt 16.10.2003, 12:51   #22
Standard

Kann demokratie funktionieren?
Stimmen wir ab
 
 
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cinimini
Alt 17.10.2003, 00:23   #23
Standard

Demokratie ist ne tolle Sache, und die beste Regierungsform die es gibt! Das was ihr an der Demokratie schlecht findet hat doch rein garnichts mit der Demokratie an sich zu tun, sondern nur mit deren spezifischen Umsetzung bei uns!!!

Schaut euch nur mal unsere Europäischen Nachbarn an... In der Schweiz beispielsweise hat man eine traumhafe Demokratie.

Ausserdem: Wer mit unserer Demokratie nicht einverstanden ist, aber weder irgendwelche Lösungsvorschläge hat, noch bereit ist sonstwie irgendwas zu ändern (z.b. politisches Engagement) sollte sich lieber etwas zurück halten mit polemischen Äusserungen!


Mfg, Cinimini
Kreisdeligierter in meinem JU Ortsverband
 
 
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an3
Alt 17.10.2003, 19:49   #24
Standard

ja, Demokratie bei den weißen Kreuzen funktioniert halt weils eine aktive Demokratie is und net wie hier eine passive in der die Regierenden sagen "Wir sind die Demokratie, da sollen die Leute gar net so streiken"
 
 
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norex
Alt 04.11.2003, 20:18   #25
Standard

ich denke, dass die demokratie in ihrer ursprünglichen Form die beste staatsform ist, die man haben kann.
aber das sie auch gewaltig in die hose gehen kann, sieht man, wenn man sich mal aktuelle (seriöse) zeitungen besorgt.
ich hätte sehr lust, hier jetzt einen längeren text zu schreiben (sozi-lk :-)) aber muß weg.

mfg, bernhard
 
 
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