aber wieso nicht DUMM durchs leben gehen und sich keine Sorgen machen um diese Welt, anstatt ein von Gott verdammtes Genie, dass sowieso nichts mit seiner Weisheit anfangen kann, außer sich über diese Welt aufzuregen!
Ich gebe dir in einem Punkt vollkommen Recht: Wenn ein Bauer nichts anderes kennt als seinen Bauernhof, und harte arbeit, wird er sicher nicht auf die Idee kommen, sich ewig über sein Schicksal, oder seine Arbeit zu beschweren, sondern diese als vollkommen natürliche Sache hinnehmen. Ob wir jetzt besser leben, als irgendwelche Nomaden ohne Besitztümer oder nicht - ich weiss es nicht, aber die Evolution, im besonderen die letzten 7000 Jahre haben gezeigt, dass sich die Menschheit beständig weiterentwickelt (wenn auch teilweise mit massiven Rückschlägen, z.b. war es bei den alten Ägyptern wohl wesentlich ziviliesierter, als 6000 Jahre später im Mittelalter, wie auch immer, heute sind wir zumindest technologisch um einiges weiter...).
Eigentlich geht die Argumentation von den Eingeborenen, die zufrieden sind mit ihrem Leben ja schon über das Ziel hinaus, da gehts nichtmehr um die Staatsform, sondern schon fast um den Sinn des Lebens, und da könnten wir noch ewig weiterreden...
Mir persönlich ist wichtig, dass schon die alten Griechen die Demokratie (Demos= Volk kratia=Herrschaft -> Herrschaft des Volkes), für das beste Staatssystem gehalten haben, es wiederstrebt mir diesem Urteil zu zweifeln, und ich glaube ferner, dass die Bildzeitungleser, und Talkshow Gäste weder so unqualifiziert sind, wie man den Eindruck hat, noch dass die Menschheit von heute auf morgen so verdummen könnte, dass eine Demokratie unmöglich wäre...
Meine Devise: Alles wird gut
