Zitat von Shawna Selbst wenn es 1963 gewesen wäre, spielt es keine Rolle.
Er hat sie umgebracht, oder umbringen lassen, ganz egal.
Er muss dafür eben die Strafe zahlen, egal wieviel Bücher er geschrieben hat, oder er irgendwelche Predigen hält. Diese Tatsache ändert absolut nicht an der Tat.
Er hat es getan, und wurde bestraft. Jetzt muss er damit leben. Pech gehabt würde ich sagen.
dann hat also niemand eine zweite chance verdient? dann müssen alle für ihre fehler geradestehn und können sie nicht wiedergutmachen. bei sowas sollte man sich sehr viel gedanken machen.
die frage ist, wofür leute bestraft werden. es gibt mehrere gründe: resozialisierung, abschreckung anderer, strafe, etc.! die todesstrafe gehört definitiv zur abschreckung. und wenn jetzt ein mann, der seine tat eingesteht und sogar dazu beiträgt, andere auf den richtigen weg zu verhelfen, sodass das, was er selbst einmal getan hat, vielleicht mehrfach verhindert werden kann, dann sollte man zumindest über eine minderung (!) der strafe nachdenken.
gibt ja auch fälle, bei denen leue eine geringere strafe bekamen, weil sie z.b. der polizei bei den weiteren ermittlungen halfen oder auch nur, weil sie selbst die tat gestanden. ebenso wird die strafe ja auch teilweise danach bemessen, ob der schuldige seine begangenen fehler eingesteht oder nicht...