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cosa nostra, mafia in deutschland

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meth
Alt 19.08.2007, 17:40   #1
Standard cosa nostra, mafia in deutschland

also, wie warscheinlich weit bekannt ist, gabs vor ungefähr 3-4 tagen ein massenmord von 6 menschen in dem angebelich die mafia beteiligt ist. jetzt wollt ich mal hörn wie eure meinungen dazu sind. muss man jetzt jeden pizza-man misstrauisch behandeln? ist die mafia noch am blühen? allgemeine einstellung ur mafia und so. schlechte regierungsform?

http://de.news.yahoo.com/afp/2007081...a4484c6_1.html

jo, bin dann mal gespannt was ihr dazu schreibt...
 
 
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Alt 19.08.2007, 18:26   #2
Standard

Hier ist es wohl besser aufgehoben

*schieb*
 
 
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Sivar
Alt 19.08.2007, 19:57   #3
Standard

Kann man dazu überhaupt ne Meinung haben, solange man quasi überhaupt keine Ahnung hat, wie präsent die Mafia in Deutschland wirklich ist? Selbst dieser Mafia-Experte traut sich nicht, ne halbwegs verbindliche Aussage über die Zahl der Profikiller von sich zu geben. Angenommen, es sind aber tatsächlich "bis zu 30", sehe ich nicht den geringsten Anlass, dem gewöhnlichen Pizzabäcker zu misstrauen. Bevor man das tut, müsste man erstmal seinem gesamten Umfeld misstrauen, denn es könnten sich ja Vergewaltiger, "gewöhnliche" Mörder und Kinderschänder darunter befinden, von denen es jeweils weitaus mehr gibt als 30.

Abgesehen davon wird davon ausgegangen, dass die Morde vor dem Hintergrund einer Mafia-Fehde verfeindeter Clans geschehen sind. Noch ein Grund mehr für mich, nicht die geringste Angst zu haben, von der italienischen Mafia getötet zu werden, denn meine Familie gehört ganz sicher keinem Clan an .

Ansonsten bin ich auch nicht so bewandert, was die reale Mafia betrifft. Wie die meisten anderen Leute habe ich wohl meine Vorstellungen davon aus irgendwelchen Filmen, also kann ich nicht mitreden. Ich weiss nur: Töten = schlecht... unabhängig davon, wer tötet.
 
 
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Reh
Alt 19.08.2007, 21:11   #4
Standard

Es gibt keinen Grund, seinem Pizzamann plötzlich zu misstrauen. Mafiosi gehören zu den ehrenwerteren Kriminellen und ballern nicht auf unbeteiligte Leute herum. Auf Beteiligte ballern sie nicht ohne Vorwarnung und nicht ohne Grund, da muss es vorher einen ernsthaften Streit gegeben haben. Wenn man also noch keinen Streit mit der Mafia hatte, hat man auch keinerlei Grund, sich vor ihr zu fürchten. Der Pizzamann von nebenan ist - wenn er überhaupt etwas mit der italienischen Mafia zu tun hat - am allerwahrscheinlichsten ein Opfer, der regelmäßig Schutzgeld zahlen muss und nicht selbst Mafiosi.
 
 
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Krashok
Alt 19.08.2007, 23:16   #5
Standard

dem pizzamenschen zu misstrauen wäre wie keinen vodka saufen weil die russenmafia wieder irgendwo wen um die ecke gebracht hat .. das ist doch vollkommen absurd !
 
 
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meth
Alt 19.08.2007, 23:45   #6
Standard

nur so zum klarstellen. ich vertrete die Meinung nicht! war nur um möglichst viele perspektiven zu gründen, und ja ich kenn ein der so denkt!

cheers
 
 
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Alt 20.08.2007, 10:12   #7
Standard

"Mafia" ist als Bgriff einfach zu pauschal, der wird ja schon als Synonym für organisiertes Verbrechen verwendet WIKI
Organisiertes Verbrechen gibt es schon seit Ewigkeiten und hat nichts mit Regierungsform oder irgend welchen Gesetzen zu tun.
In der Gastronomie ist es wohl auch üblich Schutzgeld zum Geschäftsüberleben zu zahlen. Meines wissens nach, Chinesen, Italiener etc. Im Rotlichtbereich ist es auch schon ewig so, dort beherschen Banden und div. Gruppierungen die wichtigsten Szenen !
 
 
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meth
Alt 20.08.2007, 10:24   #8
Standard

doch, man könnte die mafia auch als Regierungsform bezeichnen: herrschung einer gesellschaftsgruppe (früher die adligen, habe gerade vergessen wie diese regierungsform nocheinmal genannt wird =))
Man verlangt Steuern und bietet dafür schutz an.

cheers
 
 
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Imorah
Alt 20.08.2007, 10:50   #9
Standard

Feudalherren?



Für mich ist das eigentlich nichts verwunderliches, dass jetzt sogar schon die Mafia in Deutschland "wütet". Wir leben im Zeitalter der Globalisierung.
Allerdings kommt mir dieser Mafiaquatsch ein wenig veraltet vor, liegt wohl an den ganzen Filmen ^^
 
 
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Alt 20.08.2007, 10:54   #10
Standard

Für mich ist das eigentlich nichts verwunderliches, dass jetzt sogar schon die Mafia in Deutschland "wütet". Wir leben im Zeitalter der Globalisierung.
Die Mafia hat schon in deutschland gewütet, da gabs mich noch nicht und das ist verdammt lang her
 
 
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Imorah
Alt 20.08.2007, 11:05   #11
Standard

Zitat von Jumpy
Die Mafia hat schon in deutschland gewütet, da gabs mich noch nicht und das ist verdammt lang her
Ja das glaub ich ^^

Die mafia brauch nämlich weit vernetzte gebiete wo sie "wüten" kann.
gibt ja nich nur die italienische mafia, sondern auch die russische und die chinesische. und wo wir schon mal dabei sind, die illuminati weilen auch noch unter uns muhahaha
 
 
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Morrygan
Alt 09.11.2007, 14:22   #12
Standard

Ich arbeite seit vier Jahren bei Italienern und habe in dieser Zeit auch einige Italiener kennengelernt (ausser meine Chefs und Arbeitskollegen). Also, erstmal musste ich mich von diesem Klischee befreien die ich aus diesen Mafia-Filmen hatte: Die Mafia ist eine große Familie wo alle zusammenhalten. Erschossen werden nur die Verräter oder wer der Mafia im Weg steht.

Pah, Pustekuchen. Nicht der Verräter, sondern seine Familie wird umgebracht - Brüder, Schwestern, Eltern, Cousins usw. auch wenn die noch nie in ihrem Leben das Wort Mafia oder Cosa Nostra auch nur erwähnt haben.
Und mir wurde gesagt, dass es eigentlich keine italienische Familie gibt, die nicht irgendetwas mit Mafia & Co. zu tun hätte. Wenn man selber nicht die Dienste in Anspruch nimmt oder Mitglied ist, dann ist es irgendjemand anderes aus der Familie. Es ist wirklich ein verdammt großes Netz mit dem organisierten Verbrechen.

Ich habe mit jemandem gesprochen, aber er wurde wütend als ich ihn auf das Thema Camorra und Cosa Nostra ansprach. Er sagte ich solle aufpassen dass ich mich nicht eines Tages mit dem falschen unterhalte. Sein Cousin sei vor ein paar Jahren erschossen worden, und die Polizei hat nichts gemacht, weil sogar die von der Camorra kontrolliert wird.
Mehr wollte er dazu nicht sagen.

Also natürlich haben auch die Italiener Angst, die nicht in Italien leben - denn ihre Familien leben noch dort. Aber es ist jetzt nicht so, dass sie ihr Leben unter ständiger Angst führen. Die haben irgendwie einen Weg gefunden, MIT diesen Organisationen zu leben und umzugehen.

Wie die das machen? Keine Ahnung. Ich bin Deutsche und das scheint so ein typischer Landescharakter zu sein, den ich nicht verstehen KANN.

Na dann machts gut,
morrygan
 
 
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