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ChemieWaffen im Irak gefunden

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hackvresse
Alt 25.11.2004, 16:35   #1
Standard ChemieWaffen im Irak gefunden

Haben die Aufständischen im Irak mit Chemiewaffen experimentiert? Einem irakischen Regierungsmitglied zufolge entdeckten Soldaten ein verlassenes, aber voll ausgerüstetes Labor in der gestürmten Rebellenhochburg Falludscha.

Quelle


Kam gerade als Eilmeldung bei Spiegelonline.

Das wär natürlich was..Bush hätte die ganze Zeit über Recht gehabt und hat jetzt doch noch seine Rechtfertigung für den Krieg. Mal abwarten ob sich das ganze so bestätigt.
 
 
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outfreyn
Alt 25.11.2004, 17:05   #2
Standard

lol...

gegendarstellung:

Am 6. Oktober hat die Iraq Survey Group (ISG) nach über 15 Monaten Suche nach Massenvernichtungswaffen im Irak ihren Abschlussbericht vorgelegt. Im Kern stellt der Bericht fest, dass der Irak seine illegalen Waffen größtenteils bereits Mitte 1991 selbst vernichtet hat und danach keine neuen ABC-Waffen oder weit reichende Raketen produziert hat. Der Leiter der ISG, Charles Duelfer, sagte bei der Vorstellung des Berichtes vor einem Senatsausschuss am 6. Oktober: "We were almost all wrong."
quelle

die quelle is wesentlich ausführlicher.

die frage is, warum das labor nicht gesprengt worden worden ist oder versucht wurde ausrüstung zu retten. schreit nach fake.
 
 
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raffis
Alt 25.11.2004, 17:05   #3
Standard

Naja, WENN dies ernst genommen werden kann, könnte es auch gut sein, dass dies eine Inszenierung aus amerikanischer Hand ist, um damit nachträglich einen schon längst "verlorenen" Krieg zu rechtfertigen.
Dieser Regierung traue ich sowas zu.

Gruss Raffis
 
 
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mephisto
Alt 25.11.2004, 17:15   #4
Standard

interessant, interessant .....

wenn sich das wirklich bewahrheiten sollte, dann steht arschloch bush natürlich wieder fein da!
der hat dann wieder övoll einen im kasten und fängt sicher jetzt schon an zu grinsen!


ich fand den krieg von anfang an nich gut ... und selbst wenn sich bewahrheiten sollte, dass da chemiewaffen hätten hergestellt werden können, dann wäre ich trotzde,m dagegen gewesen!

und wenn die meinen, nen krieg führen zu müssen, dann sollen sie es wenigstens kurz und schmerzlos tun und nich so lange da wie die neulinge rumtanzen und kacke bauen!

aber ich will jetzt nicht die debatte über "krieg - ja oder nein?" wieder aufgreifen! ich bin sehr gespannt, was da seinen weiteren lauf nimmt und was nicht!
 
 
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outfreyn
Alt 25.11.2004, 23:18   #5
Standard

kommt halt drauf an was für ne art labor das war, ausserdem denke ich nich das die da arg bösartiges zeug gebastelt haben, sonst hätte irgendso ein dummer marine es geschafft sich selbst umzubringen. die sind für sowas prädestiniert.
 
 
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doomhammer
Alt 26.11.2004, 01:28   #6
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also ich muss sagen das bild das bei spiegel online von dem "schräcklichen" labor online is is einfach lachhaft - paar chemikalienflaschen auf nen tisch gestellt und sowas dann labor nennen.. wo sind die apparaturen etc.? mir kommt das alles recht fadenscheinig vor - wie ursprünglich die gründe den irak überhaupt anzugreifen
 
 
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Anardil
Alt 27.11.2004, 10:50   #7
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lol! Der böse Irak. Genau wie die Verletzten, die sich "tot" gestellt haben und dann übel hingerichtet wurden. Naja hätten die solche Fakes direkt nach der Invasion in Umlauf gebracht, würde das eventuell jemand glauben aber nu?
 
 
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Erwin Kern
Alt 29.11.2004, 12:54   #8
Standard

Original geschrieben von Anardil
lol! Der böse Irak. Genau wie die Verletzten, die sich "tot" gestellt haben und dann übel hingerichtet wurden. Naja hätten die solche Fakes direkt nach der Invasion in Umlauf gebracht, würde das eventuell jemand glauben aber nu?
Die boesen amerikanischen Kriegsverbrecher oder was? Immer auf die armen unschuldigen Iraker die immer so zart die Koepfe von unschuldigen Menschen von Hilfsorganisationen oder anderen Leuten die dort arbeiten abschneiden und die unter Saddams Regime etwa 300 000 andere Iraker in Massengraeber gebettet haben. Da unten herrscht Krieg und bei den Methoden kann man es wohl verstehen, dass mal ein GI austickt, wenn man niemanden mehr trauen kann, wenn du einmal einer vermeintlichen Frau zu Hilfe geeilt bist, weil die so signalisierte, und dann hatte sie 2 Kilo Sprengstoff unter der Burka, und du siehst wie es deinem Kameraden die Eingeweide aus dem Leib reisst.
 
 
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Bi-Zar
Alt 29.11.2004, 16:45   #9
Standard

Die braune Suppe schwappt nicht mehr die Themse sondern nun die Elbe runter.
 
 
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outfreyn
Alt 29.11.2004, 16:54   #10
Standard

wenn dir nich bewusst ist, das da was ganz gewaltig schief läuft und du von normal sprichst, diagnostiziere ich bei dir nen akuten realitätsverlust, für polemische anfälle gibts shortnews.

und was hat das überhaupt mit chemiewaffen zu tun?


egal. doomy wo issen das bild@spiegel-online, ich hab nix gefunden
 
 
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Erwin Kern
Alt 29.11.2004, 18:23   #11
Standard

Wir haben uns hier vielleicht etwas vom Thread entfernt, dennoch, wenn du mir Realitaetsverlust vorwirfst, dann lies dir mal diesen praezisen, kurzen Artikel von Matthias Doepfner (Aufsichtsratsvorsitzender des Springerverlages und ehemaliger Chefredakteur der Welt) durch. Der bringt es auf den Punkt, denn ich glaube es laeuft im Perzeptionsmuster der meisten "aufgeklaerten" Europaeer etwas schief.

Europa - dein Name ist Feigheit
Der Kommentar
von Mathias Döpfner

http://www.welt.de/data/2004/11/20/363020.html


p.s.
Braune Sauce ist das, aha. Ich mag deine Weihnachtsmannmuetze trotzdem.
 
 
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Bi-Zar
Alt 29.11.2004, 20:19   #12
Standard

Wo bitteschön die liegen die Gemeinsamkeiten zwischen dem damaligen Hitlereutschland und dem Irak? Deutschland hat es geschafft innerhalb kurzer Zeit aufzurüsten und eine der größten Armeen überhaupt auf die Beine zu stellen. Der Irak war dazu nicht in der Lage. Wieviel Moral die Armee hatte sieht man ja daran, dass viele Soldaten schnell kapitulierten. Die irakischen Flugzeuge waren veraltet, die Panzer gegen die amerikanische Lufthoheit überlegen. Alles was man in Amerika über Massenvernichtungswaffen spekulierte war gelogen. Die paar Waffen die der Irak in diese Richtung besaß wurden in den 80ern von den Amis gesponsert. Der Irankrieg und das Wirtschaftsembargo brachten den Staat nahe an den Bankrott. Wie soll denn da bitte die gleiche Bedrohung ausgegangen sein?

Was ist das denn bitte für ein Vergleich mit dem Kommunismus? Waren die westlichen Staaten denn soviel besser? Nun, die westlichen Staaten vielleicht schon, wie sie sich aber in anderen Staaten aufführten war auch nicht sehr angenehm: http://www.miprox.de/USA_speziell/US...ventionen.html

Mit Franco-Spanien und Salazar-Portugal verstanden sich die Amerikaner sehr gut. Menschenverachtend warden die beiden Staaten, doch russlandfeindlich genug für ein Bündnis.

Dass Stalin seinen Machtbereich so stark ausweiten konnte lag auch daran, dass die Amerikaner die Allierten nur sehr halbherzig unterstützen und die Invasionen zum Beispiel in der Normandie immer weiter verzögerten. Und als der eiserne Vorhang sich über Europa legte, was hätte man da tun sollen? Anfangs wurde das kommunistische System stark beschimpft, das kann man den europäischen Politikern nicht anlasten. Aber was hätte man den sonst tun sollen? Die dortigen Regime militärisch stürzen? Das hätte nen Atomkrieg nach sich gezogen.

Die SU ging irgendwann pleite und brach zusammen, den Leuten ging es schlecht. In Amerika geht es den Leuten viel schlechter als es eigentlich der Fall sein sollte wenn man sich das BSP und ähnliche Werte anschaut. Bildungs- und Sozialsystem sind sehr dürftig für eine solche reiche Nation.

Dann wird die Zerschlagung Jugoslawiens mal wieder als Großtat für die Menschheit gefeiert, Springerpresse eben.

Nun wieder zurück zum Irak. Saddam hat 300.000 Menschen getötet, also dürfen die Amerikaner auch mal zigtausend Menschen abschlachten. (schätzungen der zivilen und militärischen Opfer im Irak schwanken zwischen 100.000 und 200.000). Wurden durch diese Menschenopfer die vorherigen Toten wieder lebendig? Wieviele Menschen hat Saddam nach dem ersten Golfkrieg noch getötet? Giftgasangriffe auf Kurden waren nicht mehr möglich, die Armee wurde drastisch reduziert, eine Flugverbotszone beschränkte die Luftwaffen. 100.000 Schiiten wurden direkt nach dem Krieg getötet. (von den Amerikanern zum Aufstand aufgerufen und dann fallengelassen wie ne heiße kartoffel) Aber von da an wurden kaum noch Menschen getötet. Lediglich 500.000 Kinder verhungerten infolge eines US-Embargos. Das was jetzt durch Bombenangriffe, Terroranschläge und Straftaten gestorben ist, das hätte Saddam nicht geschafft. Und im Vergleich zu dem ist nun das Bildungssystem schlechter, die Wasser und Stromversorgung, die Sicherheitslage usw. Der Islam wird dort nun immer stärker. Vor dem Krieg durften Frauen noch studieren. Und es wird vermutlich noch schlimmer. Alles Schuld der Amerikaner.

Viel eher hätte man ne Diktatur in nem anderen Staat stürzen können, wo keine Gefahr einer muslimischen Machtübernahme besteht. Aber da sprudelt wohl nicht so viel Öl.

"Reagan und Bush. Reagan beendete den Kalten Krieg, Bush erkannte - unterstützt nur von dem sozialdemokratischen Überzeugungspolitiker Tony Blair - die Gefahr des islamistischen Kampfes gegen die Demokratie"

Reagan hatte Glück, dass die SU während seiner Amtsperiode pleite ging. Er hat durch Aufrüstung nochmal Geld auf sowjetischer Seite verbraten und den Zerfall beschleunigt, aber auch den kalten Krieg ein letztes Mal angeheizt. Ein diplomatischer Erfolg war das Ende des kalten Kriegs zumindest nicht. Außerdem war es Reagan, der dem Irak half gegen den Iran Kreig zu führen und der in Niacuragua einen blutigen Bürgerkrieg finanzierte.

Oho Bush sieht eine Gefahr für die Demokratie die vom Islam ausgeht.
Sieht er aber seine eigenen Demontagen der DEmokratie und des Rechtsstaats nicht? Folterungen vo Kriegsgefangenen, Bespitzelung durch dne Patriot Act, Wahlbetrug, Medien die immer unkritischer werden usw.

Ein konservativer und sehr simpler Artikel.

Das man aber gegen den Islam stärker vorgehen soll, das seh ich auch so. Allerdings nicht indem man die Länder bombardiert(und dem Terrorismus hilft) sondern indem man in Europa konsequenter vorgeht.
 
 
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Erwin Kern
Alt 30.11.2004, 14:46   #13
Standard

Original geschrieben von Bi-Zar
Wo bitteschön die liegen die Gemeinsamkeiten zwischen dem damaligen Hitlereutschland und dem Irak? Deutschland hat es geschafft innerhalb kurzer Zeit aufzurüsten und eine der größten Armeen überhaupt auf die Beine zu stellen.
Ich glaube nicht, dass es bei diesem Vergleich um die Waffenfaehigkeit geht. Dieser spielt eher auf einer abstrakte Ebene, in bezug auf den Sturz eines Finstermannes der jahrelang der Weltoeffentlichkeit auf der Nase herumtanzte. Der staendig UNO Resolutionen verletzt hat und Katz und Maus spielte inwieweit er Atom-oder Chemiewaffen besitzt, besass oder sie bekommen wollte. Die Franzosen, Russen und Deutschen haben sich aus wirtschaflichen Gruenden vor den Karren dieses Diktaors spannen lasse. Haetten diese Nationen an der Seite der Amerikaner gestanden waere laengst Ruhe im Irak. Aber wirtschaftliche Gruende und falscher Egoismus haben sie davon abgehalten. Die einen wollten eine Wahl gewinnen die bereits verloren war und die anderen die dicken Oelgeschaefter ihrer Halbstaatskonzerne nicht versauen. Die Russen haben noch uber Drittlaender bis eine Woche vor dem amerikansichen Angriff Waffen in den Irak geliefert.


Original geschrieben von Bi-Zar

Der Irak war dazu nicht in der Lage. Wieviel Moral die Armee hatte sieht man ja daran, dass viele Soldaten schnell kapitulierten.
Wieviel Moral arabische Streitkraefte im allgemeinen besitzen hat ja das letzte Jahrhundert mit z.B. mehreren jaemmerlichen Attacken gegen das kleine Israel gezeigt und kann wohl schlecht als Massstab gelten. Das einzige war den orientalischen Kaempfern des letzten und auch dieses Jahrhunderts liegt ist der fanatische Terrorkrieg, der meist unkontrolliert auch auf die eigenen Leute keine Ruecksicht nimmt und in roher Grausamkeit gipfelt, wie Koepfe abtrennen vor laufender Kamera. In der Medienoeffentlichkeit sind das dann arme Freiheitskaempfer, wenn dann aber mal ein amerikanischer Soldat ueber die rote Linie steigt geht ein Aufschrei gegen die dummen undemokratischen Amerikaner durch die saubere Westenwelt.

Original geschrieben von Bi-Zar

Was ist das denn bitte für ein Vergleich mit dem Kommunismus? Waren die westlichen Staaten denn soviel besser?
Absolut, schon deshalb weil du und ich hier in aller Oeffentlichkeit eine solche Diskussion fuehren koennen. Weil Freiheit in dieser Gesellschaft eine Tatsache ist ueber deren Gut wir uns ab und an mal wieder bewusst werden sollten. Damit moechte ich nicht sagen, dass man alles kritiklos hinnehmen muss. Auch ich finde grundsaetzlich, dass bezueglich Irakkrieg einige Dinge haetten besser laufen koennen.

Original geschrieben von Bi-Zar

Nun, die westlichen Staaten vielleicht schon, wie sie sich aber in anderen Staaten aufführten war auch nicht sehr angenehm: http://www.miprox.de/USA_speziell/US...ventionen.html
Sehr schoener link, danke. Ich finde das auch sehr interessant, doch viele dieser Einsaetze waren gegen aufkeimende kommunistische Diktaturen und der Kommunismus war nun einmal eine grosse Gefahr, so wie heute der Islam (bewusst sage ich nicht Islamismus, denn die Unterschiede sind sehr gering, der Isalm ist keine Religion des Friedens wie uns weichgespuelte Gutmenschen weismachen wollen) besonders zu Zeiten des kalten Krieges. Sicher sind es nicht immer nur ehrenwerte Interessen die da eine Rolle spielten und spielen, doch ist das Grundprinzip, wenn auch abstrakt, der Erhalt, die Verteidigung und die Staerkung der freien Gesellschaften, der freien, der westlichen, der zivilisierten Welt. Mir faellt da immer diese wunderbare Canova Mamor Skulptur ein, die im Kunsthistorischen Museum in Wien direkt am Ende der ersten grossen Treppe steht, auf welcher Theseus den Kentaurn niederingt und zum Schlag ausholt. Die Kentaurn verkoerperten das tierische und triebgesteuerte, waehrend Theseus die aufgeklaerte Zivilgesellschaft verkoerpert.

Original geschrieben von Bi-Zar

Mit Franco-Spanien und Salazar-Portugal verstanden sich die Amerikaner sehr gut. Menschenverachtend warden die beiden Staaten, doch russlandfeindlich genug für ein Bündnis.
Pragmatismus.

Original geschrieben von Bi-Zar

Nun wieder zurück zum Irak. Saddam hat 300.000 Menschen getötet, also dürfen die Amerikaner auch mal zigtausend Menschen abschlachten. (schätzungen der zivilen und militärischen Opfer im Irak schwanken zwischen 100.000 und 200.000).
Das ist sicher nicht der Grund. Und diese Schaetzung der irakischen Opfer ist aeusserst wild von einer relativ eigenartigen Organisation mit einer noch eigenartigeren Mehtode gemacht. Die offziellen Schaetzungen liegen bei um die 15.000. Das ist aber Erbsenzaehlerrei, ob 15 oder 200 Tausend es sind immer zu viele.

Original geschrieben von Bi-Zar

Oho Bush sieht eine Gefahr für die Demokratie die vom Islam ausgeht.
Sieht er aber seine eigenen Demontagen der DEmokratie und des Rechtsstaats nicht? Folterungen vo Kriegsgefangenen, Bespitzelung durch dne Patriot Act, Wahlbetrug, Medien die immer unkritischer werden usw.
Welcher Wahlbetrug? Ein paar Tausend Kriminelle die nicht zur Wahl zugelassen wurden haetten am deutlichen Sieg von Dubya nichts geaendert. Wie will man denn ohne Bespitzelungen herausfinden was da so in der Suppenkueche der Radikalen kocht, da braucht man eben ein paar mehr Freiheiten fuer die Ermittlung. Zu den Medien, die Amerikaner sind mit ihrer Arsch an die Wand und egomanen Wohlstandsmentalitaet eben wieder einen Schritt weiter, bei uns ist das doch schon aehnlich. Die Leute gehen kaum noch zur Wahl und mit Inhalten befasst sich auch keiner. Alles wird abgenickt und abgesegnet. Warum geht denn kein Aufschrei durchs Land, wenn Verheugen und die Schroeder/Fischer Bande die Tuerkei in die EU holen will. Wir sind keinen Deut besser.

Original geschrieben von Bi-Zar

Das man aber gegen den Islam stärker vorgehen soll, das seh ich auch so. Allerdings nicht indem man die Länder bombardiert(und dem Terrorismus hilft) sondern indem man in Europa konsequenter vorgeht.
Absolut, die Vorgehensweise im eigenen Land ist das A und O.
 
 
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Bi-Zar
Alt 01.12.2004, 18:31   #14
Standard

Die europäische Antikriegshaltung hast du zurecht als verlogen entlarvt. Aber den Krieg gegen Saddam rechtfertigt das ja noch nicht.
Wenn man die Situation der Leute im Irak verbessert oder die Welt vor einer Gefahr gerettet hätte, dann wäre ich auch für den Krieg im Irak gewesen, meinetwegen hätten die Amis sich auch das Öl abzwacken können, die Irakis hatten vorher ja auch nix davon.

Besser waren die westlichen Staaten für ihre Bürger schon, für den Rest der Welt allerdings nicht. Außerhalb des eigenen Machtblocks haben die Kommunisten grade mal in Korea und Afghanistan Krieg geführt und hier und da mal eine Regierung unterstützt. Die Amerikaner hingegen haben jede Menge mehr interveniert. Siehe link.

Aber so ganz sauber waren die westlichen Staaten bezüglich Meinungs- und Pressefreiheit auch nicht. In der McCarthy Ära gab es einen ausufernden Kommunistenhaß, der sogar dazu führte, dass einige Büchereien Robin Hood aus ihrem Sortiment entfernten. Die Gründung einer linken Partei in Amerika wurde immer wieder verhindert. Nixon versuchte noch einige Zeit die Zeitungen zum Schweigen zu bringen, damit sein Watergateskandal nicht ans Licht gerät schaffte es aber nicht. Offiziell gab es die Meinungsfreiheit ja vielleicht, aber de facto sah es schlecht aus wenn man sich mit ner unbequemen Meinung präsentierte. Das Wahlrecht für Schwarze kam erst lange Zeit nach dem für Weiße. Inzwischen steckt viel Finanz hinter den großen Medien, auch Teile der Bushfamilie sind involviert. George Bush besaß einen (eher kleinen) Sender, einer seiner Söhne mischt bei FOXnews mit und ansonsten gibt es natürlich überall kleine Anteile usw. In der Bundesrepublik hatte es der Spiegel nicht immer leicht, so musste beisielsweise Augstein lange Zeit unter seinem Pseudonym "Jens Daniel" schreiben. Und auch heute gibt es bestimmte Informationen an die man über die großen Medien kaum rankommt.

Insgesamt war die Meinungsfreiheit im Kommunismus natürlich schlechter.

Du hast außerdem geschrieben, dass der Kommunismus eine Bedrohung sei.
Stalin, Mao Kim Jong Il usw bestätigen das natürlich perfekt. Der Kommunismus, der von Moskau ausging wurde für eine neue Diktatur ausgenutzt. Man spricht dabei auch oft vom "real existierenden Kommunismus" um klarzustellen, dass es sich ja nicht um den echten, visionären, geplanten Kommunismus handelt. Dort wo der Kommunismus nicht von Moskau ausging, dort war er ne ganze Ecke gemütlicher und auch recht nah dran an der einstigen Utopie. Im Spanien vor Franco ging es sehr liberal zu, aber nur für kurze Zeit, denn der bürgerkrieg beendete die Republik. So ziemlich überall wo Kommunismus unabhängig von Moskau entstand wurde er nach kurzer Zeit wieder hinweggefegt, wobei viele Menschen sterben mussten. Dieser Kommunismus war aber meistens sehr menschlich. Dass auch dort Menschen starben liegt hauptsächlich daran, dass sich die jeweilige Kommunistische Regierung im Kampf mit einer Opposition befand. Außerdem wurden kommunistische Staaten weitestgehend isoliert und mussten sich an Moskau wenden(obwohl sie dies meist nicht wollten)
Kuba forderte sowjetische Atomraketen an um sich vor einer amerikanischenInvasion zu schützen. Irgendwelche Weltmachtsgelüste standen (auf kubanischer Seite) nicth dahinter. Der Kommunismus hatte nie eine Chance sich vernünftig zu entwickeln, denn dann hätte es entschieden besser ausgesehen.

Dennoch bin ich keim Kommunist. Der Gedanke, dass alle Menschen gleich sein können widerstrebt mihr, außerdem denke ich, dass wirtschaftlich immer der Kollaps folgen wird. Meine Meinung ist wohl eher links als rechts und ich entnehme mir die politischen Elemente die mihr am meisten zusagen. Wenn es um den Islam geht, dann ist nicht viel getan wenn man mit zuviel gutmenschlicher Toleranz kommt, das sehen wir ja selbst. Aber dass der Sozialstaat abgebaut wird, das geht mihr auch gegen den Strich.
 
 
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XMan
Alt 02.12.2004, 11:31   #15
Standard

Original geschrieben von Bi-Zar
Wenn es um den Islam geht, dann ist nicht viel getan wenn man mit zuviel gutmenschlicher Toleranz kommt, das sehen wir ja selbst.
Original geschrieben von Erwin Kern

...war nun einmal eine grosse Gefahr, so wie heute der Islam (bewusst sage ich nicht Islamismus, denn die Unterschiede sind sehr gering, der Isalm ist keine Religion des Friedens wie uns weichgespuelte Gutmenschen weismachen wollen) besonders zu Zeiten des kalten Krieges.
Das Christentum ist auch keine Religion des Friedens.

Natürlich geht vom Islam eine gewisse Gefahr aus, dadurch gegeben dass es in dieser Religion viele Fanatiker gibt und sie in vielen von den westlichen Staaten ausgebeuteten Ländern vertreten ist in denen es also eine (teilweise berechtigte)anti-westliche Grundstimmung gibt.
Allerdings sollten wir uns davor hüten alle Moslems als Terroristen anzusehen so wie das momentan von den Medien propagiert wird.

Da wird mal wieder ein Feindblid geschaffen und es scheint wunderbar zu klappen.
 
 
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Erwin Kern
Alt 02.12.2004, 21:01   #16
Standard

Original geschrieben von Bi-Zar

Besser waren die westlichen Staaten für ihre Bürger schon, für den Rest der Welt allerdings nicht.
Solche Argumente finde ich äußerst bedenklich. Wenn es diese bessere Lage für die eigene Bevölkerung nie gegeben hätte, dann hätte sich dieses Konzept nicht verbreiten können. Es hat aus diesem Planeten noch niemals einen so breiten Wohlstand und Freiheit für so viele Menschen gegeben. Diese Entwicklingist noch sehr jung. Diese muss aber nach aussen abgesichert werden und auch teilweise auf Kosten anderer. Das war nie anders. Erst jetzt haben wir wirklich die Möglichkeit und die Musse darüber nachzudenken. Dennoch, viele Probleme er vermeintlich ausgebeuteten sind hausgemacht. Ein Teil der Menschheit hat sich einfach schneller und besser entwickelt, man kann diesen Teil nicht einfach gleichsetzten mit den Menschen die zum Teil noch in steinzeiitlichen Gesellschaftsformen leben.


Original geschrieben von Bi-Zar

Aber so ganz sauber waren die westlichen Staaten bezüglich Meinungs- und Pressefreiheit auch nicht. In der McCarthy Ära gab es einen ausufernden Kommunistenhaß, der sogar dazu führte, dass einige Büchereien Robin Hood aus ihrem Sortiment entfernten.
Perfekt ist das System auf keinen Fall und immernoch voll von Ungerechtigkeiten und Gestank, aber immernoch besser als andere Angebote. In bezug auf den Antikommunismus, die extreme Linke und der Kommunismus sind nun mal Gefahren der Freiheit, besonders in Zeiten in denen kommunistische Diktaturen weite Teile der WElt im Joch hielten.


Original geschrieben von Bi-Zar

Du hast außerdem geschrieben, dass der Kommunismus eine Bedrohung sei.
Stalin, Mao Kim Jong Il usw bestätigen das natürlich perfekt. Der Kommunismus, der von Moskau ausging wurde für eine neue Diktatur ausgenutzt.
Ich muss sagen, dass ich auch den utopischen Kommunismus für eine Mär halte und du sagst es doch am Ende deines Texzes selbst. Die Menschen wollen nicht diese kommunistische Gleichgeschaltetheit und ich auch nicht. Der Kommunismus würde den Menschen den täglichen Lebens- und Überlebensstress nehmen und hat er ja auch genommen, siehe z.B. den erbärmlichen Zustand der ehemaligen DDR. Der Mensch braucht Druck und auch Führung. Schon in der BRD (die Arnulf Baring gern DDR light nennt) fehlt dieser Druck schon und da sind wir auch schon bei Reformen und Harz. Ich glaube nicht, dass das wirklich nur der kapitalistische Druck ist. Die Menschen in Deutschland haben einfach viel zu viel Verantwortung an den Staat abgegeben und ihnen fehlt der Druck und der Arsch in der Hose sich zu kümmern und etwas auf die Reihe zu bekommen.


Original geschrieben von Bi-Zar

Aber dass der Sozialstaat abgebaut wird, das geht mihr auch gegen den Strich.
Das geht es mir auch, aber die Frage ist eben wie lange kann man sich einen Sozialstaat leisten, wenn der Druck von aussen und innen zunimmt. D.h. um uns herum entwickelt sich gnadenlose Konkurrenz und von innen werden die Menschen immer genuegsamer und vielen reicht es mittlerweile in der sozialen Hängematte und mit ein paar Nebenjobs den lustigen Putz zu machen. Ich finde das völlig OK nur ist es mittlerweile aus dem Rahmen gelaufen. Die paar Leute die noch arbeiten können einfach die Belastung von Überalterung, Sozialabhängigkeit.

Was doch mit Chemiewaffen im Irak zu tun hat weiss ich auch nicht, aber in diesem Politikbereich ist ja eh nicht viel los, da ist es glaube ich fasst egal wo man über was diskutiert.
 
 
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Erwin Kern
Alt 02.12.2004, 21:20   #17
Standard

Original geschrieben von XMan

Das Christentum ist auch keine Religion des Friedens.
Hat aber lange nicht diesen perversen Absolutheitsanspruch wie der Islam und die beschissene Behandlung von Frauen ist auch lange vorbei. Das kann man vom Islam nicht behaupten, auch wenn lange nicht alle Moslems radikal sind tragen sie zu weiten Teilen die grundsätzliche Richtung und Gesetzgebung dieser Religion mit. Deshlab muss man misstrauisch sein und sich schützen und lieber einen zuviel verdächtigt als einem zu viel getraut.

Die Leute die in ein Land mit anderer Kultur einwandern und vom Leben dort profitieren wollen, haben eine gewisse Bringeschuld. Und gerade die vielen Einwanderer aus moslemischen Staaten geben einen Scheiß auf unserer Kultur und unsere Sitten, für viele sind wir nur dekadente Ungläubige die man ausnutzen kann.

Original geschrieben von XMan

Natürlich geht vom Islam eine gewisse Gefahr aus, dadurch gegeben dass es in dieser Religion viele Fanatiker gibt und sie in vielen von den westlichen Staaten ausgebeuteten Ländern vertreten ist in denen es also eine (teilweise berechtigte)anti-westliche Grundstimmung gibt.
Was ist an dieser anti-westlichen Grundstimmung berechtigt und welche Länder werden den im wirklichen Sinne ausgebeutet? Das ist nichts weiter als billigster Sozialneid! Weil die islamischen Länder seit dem Mittelalter nicht mehr von der Stelle kommen sind sie sauer. Ich wage garnicht daran zu denken was wäre, wenn die Osmanen, Seldschuken oder was weiss ich noch für Turkvölker noch ein ernstzunehmendes Imperium haben würden, die würden uns Zwangsislamisieren ohne mit der Wimper zu zucken, wenn sie könneten. Die würden uns wie damals die Köpfe abschneiden. Vor Wien haben sie gestanden vor nichtmal 500 Jahren, Spanien haben sie jahrelang unterjocht, Sizilien, vor sehr kurzer Zeit erst den Libanon (eine blühnde weitgehnd christliche Stadt war Beriut bervor Arafat und seine Jungs da aufgelaufen sind) und und und ... das ist einfach Geschichte. Die einzigen Gesellschaftsformen die ernsthafte Gewissensbisse haben und über Sinn und Unsinn dieses Verhaltens nachdenken sind die westlichen.
 
 
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