Wo bitteschön die liegen die Gemeinsamkeiten zwischen dem damaligen Hitlereutschland und dem Irak? Deutschland hat es geschafft innerhalb kurzer Zeit aufzurüsten und eine der größten Armeen überhaupt auf die Beine zu stellen. Der Irak war dazu nicht in der Lage. Wieviel Moral die Armee hatte sieht man ja daran, dass viele Soldaten schnell kapitulierten. Die irakischen Flugzeuge waren veraltet, die Panzer gegen die amerikanische Lufthoheit überlegen. Alles was man in Amerika über Massenvernichtungswaffen spekulierte war gelogen. Die paar Waffen die der Irak in diese Richtung besaß wurden in den 80ern von den Amis gesponsert. Der Irankrieg und das Wirtschaftsembargo brachten den Staat nahe an den Bankrott. Wie soll denn da bitte die gleiche Bedrohung ausgegangen sein?
Was ist das denn bitte für ein Vergleich mit dem Kommunismus? Waren die westlichen Staaten denn soviel besser? Nun, die westlichen Staaten vielleicht schon, wie sie sich aber in anderen Staaten aufführten war auch nicht sehr angenehm:
http://www.miprox.de/USA_speziell/US...ventionen.html
Mit Franco-Spanien und Salazar-Portugal verstanden sich die Amerikaner sehr gut. Menschenverachtend warden die beiden Staaten, doch russlandfeindlich genug für ein Bündnis.
Dass Stalin seinen Machtbereich so stark ausweiten konnte lag auch daran, dass die Amerikaner die Allierten nur sehr halbherzig unterstützen und die Invasionen zum Beispiel in der Normandie immer weiter verzögerten. Und als der eiserne Vorhang sich über Europa legte, was hätte man da tun sollen? Anfangs wurde das kommunistische System stark beschimpft, das kann man den europäischen Politikern nicht anlasten. Aber was hätte man den sonst tun sollen? Die dortigen Regime militärisch stürzen? Das hätte nen Atomkrieg nach sich gezogen.
Die SU ging irgendwann pleite und brach zusammen, den Leuten ging es schlecht. In Amerika geht es den Leuten viel schlechter als es eigentlich der Fall sein sollte wenn man sich das BSP und ähnliche Werte anschaut. Bildungs- und Sozialsystem sind sehr dürftig für eine solche reiche Nation.
Dann wird die Zerschlagung Jugoslawiens mal wieder als Großtat für die Menschheit gefeiert, Springerpresse eben.
Nun wieder zurück zum Irak. Saddam hat 300.000 Menschen getötet, also dürfen die Amerikaner auch mal zigtausend Menschen abschlachten. (schätzungen der zivilen und militärischen Opfer im Irak schwanken zwischen 100.000 und 200.000). Wurden durch diese Menschenopfer die vorherigen Toten wieder lebendig? Wieviele Menschen hat Saddam nach dem ersten Golfkrieg noch getötet? Giftgasangriffe auf Kurden waren nicht mehr möglich, die Armee wurde drastisch reduziert, eine Flugverbotszone beschränkte die Luftwaffen. 100.000 Schiiten wurden direkt nach dem Krieg getötet. (von den Amerikanern zum Aufstand aufgerufen und dann fallengelassen wie ne heiße kartoffel) Aber von da an wurden kaum noch Menschen getötet. Lediglich 500.000 Kinder verhungerten infolge eines US-Embargos. Das was jetzt durch Bombenangriffe, Terroranschläge und Straftaten gestorben ist, das hätte Saddam nicht geschafft. Und im Vergleich zu dem ist nun das Bildungssystem schlechter, die Wasser und Stromversorgung, die Sicherheitslage usw. Der Islam wird dort nun immer stärker. Vor dem Krieg durften Frauen noch studieren. Und es wird vermutlich noch schlimmer. Alles Schuld der Amerikaner.
Viel eher hätte man ne Diktatur in nem anderen Staat stürzen können, wo keine Gefahr einer muslimischen Machtübernahme besteht. Aber da sprudelt wohl nicht so viel Öl.
"Reagan und Bush. Reagan beendete den Kalten Krieg, Bush erkannte - unterstützt nur von dem sozialdemokratischen Überzeugungspolitiker Tony Blair - die Gefahr des islamistischen Kampfes gegen die Demokratie"
Reagan hatte Glück, dass die SU während seiner Amtsperiode pleite ging. Er hat durch Aufrüstung nochmal Geld auf sowjetischer Seite verbraten und den Zerfall beschleunigt, aber auch den kalten Krieg ein letztes Mal angeheizt. Ein diplomatischer Erfolg war das Ende des kalten Kriegs zumindest nicht. Außerdem war es Reagan, der dem Irak half gegen den Iran Kreig zu führen und der in Niacuragua einen blutigen Bürgerkrieg finanzierte.
Oho Bush sieht eine Gefahr für die Demokratie die vom Islam ausgeht.
Sieht er aber seine eigenen Demontagen der DEmokratie und des Rechtsstaats nicht? Folterungen vo Kriegsgefangenen, Bespitzelung durch dne Patriot Act, Wahlbetrug, Medien die immer unkritischer werden usw.
Ein konservativer und sehr simpler Artikel.
Das man aber gegen den Islam stärker vorgehen soll, das seh ich auch so. Allerdings nicht indem man die Länder bombardiert(und dem Terrorismus hilft) sondern indem man in Europa konsequenter vorgeht.