Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Politik und Gesellschaft

Braucht Deutschland Einwanderer?

Anzeigen:

Umfrageergebnis anzeigen: Braucht Deutschland Einwanderer?
Ja, denn die Bevölkerung schrumpft sonst zu stark 7 13,73%
Ja, aber nur qualifizierte Leute 10 19,61%
Ja, aber nur ein bestimmtes Kontingent im Jahr (Greencard-Verfahren) 7 13,73%
Nein 27 52,94%
Teilnehmer: 51. Diese Umfrage ist geschlossen

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Jacky Treehorn
Alt 01.03.2005, 18:02   #1
Standard Braucht Deutschland Einwanderer?

Die Beliebtheit von Parteien, die sich vermeintlich der Angst der Bevölkerung vor Überfremdung annehmen, nimmt in letzter Zeit wieder zu. Mit der tatsächlichen Zahl von Ausländern in der Wohnbevölkerung hat dies nur wenig zu tun. Entscheidend ist die Wahrnehmung von Ausländern - Freund oder Bedrohung?

Seit Onkel Helmut für die Kasachstan-Deutschen (sogenannte Volksdeutsche im Sinne von Art. 116 Grundgesetz) die Grenze geöffnet hat - das war bekanntlich vor ca. 15 Jahren - ist die Anzahl der nach Deutschland einreisenden Ausländer stetig geschrumpft. Besonders seit der Verschärfung des Asylrechts vor einigen Jahren.

Inzwischen haben alle Partien sich darauf verständigt, den Zuzug von Ausländern neu regeln zu wollen. Das Ergebnis ist das etwas kümmerliche neue Ausländerrecht seit dm 1. Januar 2005.

Diese Umfrage soll aber ohne Rücksicht auf die tatsächliche Rechtslage Antworten finden.

Auf lustige Beiträge
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 01.03.2005, 18:18   #2
Standard

Ich bin der Ansicht dass Deutschland keine Einwanderer braucht.
Schon gleich gar nicht weil sonst die Bevölkerung schrumpft.

Bei qualifizierten Leuten ist es so eine Sache. Normalerweise brauchen wir die auch nicht. Das Know-How in Deutschland ist ja bekanntlich sehr hoch. Und warum sollte man wenn man das Wissen eines Ausländers braucht diesen gleich einbürgern? Überflüssig.

Wenn es Einwanderer geben soll, dann sicherlich nur eine bestimmte Anzahl pro Jahr. Ist ganz klar. Wenn die Grenze offen wäre, dann würden wir von einem Tag auf den anderen überschwemmt werden.

Ich aber sag, keine bestimmte Anzahl, sondern gar keine. Wir kommen auch so ganz gut klar!



Mal anders herum:
Welches Land ist denn auf Einwanderer angewiesen?
Und wenn ich als Deutscher wo anders einwandern möchte, dann geht das auch nicht immer so einfach. Warum sollte es Deutschland den anderen einfach machen?
 
 
Nach oben
doomhammer
Alt 01.03.2005, 18:23   #3
Standard

ich wills mal so formulieren: gesetzt den fall, es gibt in dtl für einen bestimmten wirtschaftszweig zuwenig qualifizierte arbeitskräfte ist es imho legitim aus dem ausland hochqualifizierte arbeiter nach dtl einwandern zu lassen. solange diese aufenthaltsgenehmigungen für die dauer ihres arbeitsvertrages haben seh ich da kein problem drin.
daraus aber dann eine generelle maxime abzuleiten dass jeder der z.b. c++ kann und deutsch spricht nach dtl kommen kann/darf und sich nen job sucht halte ich für grundverkehrt. wenn die firmen von sich aus leute suchen, diese aber nicht finden sollte es ihnen erlaubt werden auch bewerber aus dem ausland zu "holen"
 
 
Nach oben
Jacky Treehorn
Alt 01.03.2005, 18:25   #4
Standard

Das letzte zuerst:

Amerika - d.h. die Vereinigten Staaten von - lebt von Einwanderern.

Bei der weiteren Frage kann ich Dir nicht zustimmen, daß wir auch ohne Zuwanderung "gut klar" kommen. Denn bei schrumpfender Bevölkerung wird auch immer weniger Geld ausgegeben, das heißt auch geringere Steuereinnahmen. Davon muß aber ein immer größerer Teil von Rentnern bezahlt werden.

Im übrigen solltest Du mal den Stellenanzeigenteil einer größeren Zeitung studieren. Qualifizierte - insbesondere hochqualifizierte - Kräfte gibt es gerade nicht überall in ausreichender Zahl.
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 01.03.2005, 18:31   #5
Standard

USA lebt schon lange nicht mehr von Einwanderern.
Das war in der Kolonialzeit so. Mittlerweile könnten die auch auf eigenen Beinen stehen.

Womit wir aber wieder beim alten Thema sind. Warum müssen wir es den Amerikanern immer nachmachen.


Nach dem Stellenanzeigenteil einer größeren Zeitung kann man nicht gehen. Wieso kommt es dann das 40% oder mehr der abgehenden Studenten keine Anstellung bekommen?
 
 
Nach oben
Jacky Treehorn
Alt 01.03.2005, 19:32   #6
Standard

Original geschrieben von Groasa
USA lebt schon lange nicht mehr von Einwanderern.
Das war in der Kolonialzeit so. Mittlerweile könnten die auch auf eigenen Beinen stehen.
Sicher hast Du auch mehr als nur Deinen eigenen Bauch für diese These, z.B. Argumente, die über die bloße Behauptung hinausgehen...

Ohne Einwanderer hätten die USA das gleiche Problem der Vergreisung wie wir hier in D oder unsere Nachbarn in Frankreich oder den Niederlanden, von Japan ganz zu schweigen. Keine Gesellschaft kann dauerhaft auf junge Menschen verzichten - das ist keine Frage der Staatsbürgerschaft.

Original geschrieben von Groasa
Womit wir aber wieder beim alten Thema sind. Warum müssen wir es den Amerikanern immer nachmachen.
Das ist ein anderes Spiel - aber ich stimme Dir insoweit zu, als wir nicht alle amerikanischen Ideen kritiklos übernehmen sollten.


Original geschrieben von Groasa
Nach dem Stellenanzeigenteil einer größeren Zeitung kann man nicht gehen. Wieso kommt es dann das 40% oder mehr der abgehenden Studenten keine Anstellung bekommen?
Dafür gibt es sicher mehrere Gründe:

1. Weil sie das studiert haben, wonach ihnen der Sinn stand. Das ist aber nicht immer das gleiche wie das, was gerade an Abschlüssen am Arbeitsmarkt nachgefragt wird.

2. Weil sie zu alt oder zu schlecht sind.

3. Weil ihnen Zusatzqualifikationen fehlen. In vielen Fällen reicht ein abgeschlossenes Studium für die Berufstauglichkeit nicht aus.

Im übrigen ist Arbeitslosigkeit selten ein Indikator für fehlende Nachfrage, sondern nur für ein fehlgeleitetes Angebot (zu teuer/zu schlecht/zu alt/etc.)

Das Qualitätsproblem ist aber bei Akademikern weniger schlimm als im Handwerk. Mach Dir mal die Mühe, einen Handwerksmeister zu fragen, ob er genügend motivierte und auch fähige Lehringe findet...
 
 
Nach oben
Schreile
Alt 01.03.2005, 21:13   #7
Standard

Bloß nich noch mehr EInwanderer=Ausländer...
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 01.03.2005, 23:49   #8
Standard

Original geschrieben von Schreile

Bloß nich noch mehr EInwanderer=Ausländer...
Was denn sonst? Inländer die nach Deutschland einwandern?????



Original geschrieben von Jacky Treehorn

Sicher hast Du auch mehr als nur Deinen eigenen Bauch für diese These, z.B. Argumente, die über die bloße Behauptung hinausgehen...
Die würd ich von dir auch mal gere erwarten!!!


Original geschrieben von Jacky Treehorn

Keine Gesellschaft kann dauerhaft auf junge Menschen verzichten - das ist keine Frage der Staatsbürgerschaft.
Und wenn wir junge Menschen brauchen dann kaufen wir die wo anders ein und machen die nicht selber, oder wie????


Original geschrieben von Jacky Treehorn

Im übrigen ist Arbeitslosigkeit selten ein Indikator für fehlende Nachfrage, sondern nur für ein fehlgeleitetes Angebot (zu teuer/zu schlecht/zu alt/etc.)
Und Einwanderer sind billiger/besser/jünger/etc...??????


Original geschrieben von Jacky Treehorn

Das Qualitätsproblem ist aber bei Akademikern weniger schlimm als im Handwerk. Mach Dir mal die Mühe, einen Handwerksmeister zu fragen, ob er genügend motivierte und auch fähige Lehringe findet...
Ich brauch keinen Handwerksmeister fragen, ich bin selber einer!
Du denkst also nach dieser Aussage dass die Einwanderer zu einem größeren Teil im Handwerk zu finden sind als wo anders?
Im Handwerk gibt es pro freie Lehrstelle etwa 10 Bewerber. Darunter alle mäglichen qualifikationen. Von Haupschulabschluss bis hin zum Abitur.

Du willst mir doch nicht im ernst erzählen dass es nicht genügend qualifizierte Bewerber gibt, oder? Und wenn du, mal angenommen du bist der Einsteller, 3 Bewerbungen von deutschen Lehrstellenanwerbern hast, die von mir aus bei den Zensuren nicht so berauschend sind und eine Bewerbung eines Einwanderers der etwas besser ist, dass du den ausländischen Berwerber bevorzugen würdest?

Denk mal drüber nach!
 
 
Nach oben
asdf
Alt 02.03.2005, 00:21   #9
Standard

Original geschrieben von Groasa

Und wenn wir junge Menschen brauchen dann kaufen wir die wo anders ein und machen die nicht selber, oder wie????
Von kaufen hat glaub ich niemand gesprochen. Aber ganz offensichtlich "machen wir sie nicht selbst".


Und wenn du, mal angenommen du bist der Einsteller, 3 Bewerbungen von deutschen Lehrstellenanwerbern hast, die von mir aus bei den Zensuren nicht so berauschend sind und eine Bewerbung eines Einwanderers der etwas besser ist, dass du den ausländischen Berwerber bevorzugen würdest?
Wieso bitte nicht?
Wenn der besser qualifiziert ist(was wohl nich unbedingt nur das Zeugnis angehn muss und auch die sprachlichen Fähigkeiten einschließt, wenn die von Nöten sind) wohl schon.
Es geht bei einer Firma/Betrieb doch irgendwie darum möglichst gut arbeiten zu können um möglichst gut zu verdienen.
Da is einem doch spätestens da Wurst woher ein Bewerber kommt, solang man das mit ihm besser erreichen kann.
 
 
Nach oben
Cumulus
Alt 02.03.2005, 04:20   #10
Standard

Original geschrieben von Groasa

Und wenn du, mal angenommen du bist der Einsteller, 3 Bewerbungen von deutschen Lehrstellenanwerbern hast, die von mir aus bei den Zensuren nicht so berauschend sind und eine Bewerbung eines Einwanderers der etwas besser ist, dass du den ausländischen Berwerber bevorzugen würdest?
Aber selbstverständlich! Warum sollte man jemand - einen Menschen! - nicht einstellen, obwohl er für die Stelle besser qualifiziert ist als seine Mitbewerber? Für die Arbeitsleistung ist es nunmal scheißegal, was im Pass unter "Staatsangehörigkeit" steht.

Jedes andere Verfahren zur Auswahl als die Qualifikation ist rassistisch. Punkt.
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 02.03.2005, 19:23   #11
Standard

Original geschrieben von Cumulus

Aber selbstverständlich! Warum sollte man jemand - einen Menschen! - nicht einstellen, obwohl er für die Stelle besser qualifiziert ist als seine Mitbewerber?

Sicher. Ich weiß schon was ihr meint.
Mir selbst geht es jedoch nicht in den Kopf wieso man auf Einwanderer zurückgreifen sollte, wenn die Lehrstellen in Deutschland nichtmal für die deutschen Jugendlichen ausreichen.
Jetzt mal von den Qualifikationen ganz abgesehen, man kann nie wissen wie sich ein Lehrling im Laufe der Ausbildung verändert. Man kann mit jedem Bewerber Pech haben, wenn man Pech hat! Ganz egal ob er persönlich oder irgentwie anders super qualifiziert ist.

Aber wieso anderen eine Chance geben, wenn nichtmal die Chancen für das Land selber ausreichen? Man muss doch auch mal wenigstens etwas Patriotismuss zeigen. Dann würde es vielleicht mir der deutschen Wirtschaft wieder etwas bergauf gehen. Vielleicht liegen die Arbeitslosenzahlen ja so hoch weil es zu viele Gastarbeiter gibt. Und wenn man die Gastarbeiter jetzt noch selbst ausbildet, dann "züchtet" man ja geradezu einen neuen Arbeitslosen.


Sorry wenn sich durch diese Äusserungen jemand auf den Schlips getreten fühlt, aber ich sehe das ganze genau so wie geschildert!!!!
 
 
Nach oben
Senjo
Alt 02.03.2005, 19:42   #12
Standard

Ja klar und wären alle Ausländer weg wär alles schön und gut. Hallo merkst du überhaupt noch was du sagst?! Guck doch nur mal wie viele Arbeitslose es geben würde, wenn die Ausländer jetzt plötzlich weg wären? Was wär mit z.B Lehrern, guck doch ma in Schulen, ein Großteil der Schüler ist nicht deutsch, das würde heißen das knapp 70% der Schüler fehlen würden, wofür brauch man dann noch so viele Lehrer? Das würde also Arbeitslose heißen, statt Arbeitsplätze!
Oder guck ma wie oft Ausländer Arbeiten machen für die sich die Deutschen zu fein sind, welcher Deutsche würde die ganzen Feldarbeiten "unterbezahlt" machen oder gerne Klos putzen? Andere kommen dafür extra z.B. aus Polen, weil das für die viel Geld ist, sollte man sich dann nich eher freuen das die das machen oder willst du demnächst auf dem Feld arbeiten?
Und was is mit dem Döner den du isst, brauchst du auch nich stimmts und schmecken tut der eh nich?!
Die Ausländer gehören zu Deutschland und zum Größtenteil passen sie hier auch rein, sie fühlen sich als Deutsche sie reden deutsch und alles, warum sollte man das ändern? Ich kenne viele Ausländer die ein besseres benehmen haben als einige Deutsche, ich wüßte nich warum man die abschieben sollte und keine Ausländer mehr aufnehmen sollte!
Und das was du da mit deiner Lehrstelle gesagt hast, is jawohl der totale blödsinn, tut mir leid, aber wenn du lieber einen schlechten Deutschen einstellen würdest, dann kannst du wohl irgendwie nich ganz klar denken!
(Das war jetzt nur auf einen Teil beschränkt, aber es gibt viele Vorteile, die wir durch Ausländer haben, sicher auch nachteile, aber es sind auch nur Menschen und wir sind keines wegs besser)
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 02.03.2005, 19:59   #13
Standard

Halo, merkst DU überhaupt noch was du sagst?
Dir wäre es am liebsten wenn es nur noch Ausländer geben würde, so wie es dein Text da ausdrückt.

Es wäre keiner mehr in der Schule wenn die Ausländer alle weg wären, oder?
Ja und? Dann könnten sich die Lehrer besser auf alle anderen konzentrieren. Laut Pisa-Test haben die Deutschen ja sowieso so schlecht abgeschnitten und das Schulsystem sollte verbessert werden. Du hast gerade gesagt wie!

"Und was is mit dem Döner den du isst, brauchst du auch nich stimmts?"
Ja richtig! Bräuchte ich nicht unbedingt!!!!!!!


Jetzt sei doch mal ehrlich. Ein gewisser Teil an fremden Kulturen in einem Land lässt sich doch gar nicht vermeiden. Aber wie du gesagt hast, wenn die Ausländer weg wären dann wären nur noch 30% der Schüler da. Ja richtig, in manchen Schulen ist es wirklich so. Muss das denn sein?
Wir hatten in der Berufsschule mal einen Lehrer der hat folgendes gesagt zu einem Ausländer der keinen Bock auf Schule hatte (war wirklich etwas heftig): "
Du kommst hier her nach Deutschland, geht auf unsere Kosten in eine deutsche Schule, dann nimmst du deutsches Material ung gehts zurück in dein Heimatland. Das ist Entwicklungshilfe genug."
Naja, dieser Lehrer ist etwas rechts eingestellt.

Aber der Kern dieser Aussage trifft doch in gewisser Weise zu.
Sicherlich zahlen alle Ausländer die in Deutschland arbeiten auch Steuern. Aber wieviele tun dies nicht und belasten nur die Haushaltskasse??


Un nochmal zu deiner Aussage:
"Oder willst du demnächst auf dem Feld arbeiten?"
Ja sicher, ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und hab das in meiner Jugend gemacht und mach es heute auch noch manchmal wenn es sein muss.
Und ich persönlich würde es einem Arbeitslosen, ode besser gesagt einem "Langzeitarbeitslosen" der wirklich gar nicht mehr auf der Suche nach Arbeit ist und es schon aufgegeben hat auch solche Arbeiten machen lassen.
Es gibt so viele die sagen, ich hab einfach noch nicht das richtige gefunden, oder mich nimmt doch sowieso keiner mehr. Was ist mit denen? Sollen die denn nie wieder was arbeiten?
Solche Arbeiten könnten mit Leichtigkeit erledigt werden.
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 02.03.2005, 20:07   #14
Standard

ich will jetzt keinesfalls die argumente von groasa unterstützen aber nen kurzen einwurf kann ich mir nicht verkneifen.

es wird oft davon geredet die deutschen wären sich zu fein für wenig geld zu arbeiten und überhaupt viel zu faul. aber dann schau doch bitte auch die andere seite an. ein pole der jetzt nach deutschland kommt (durchaus nicht weil er das land so toll findet) und hier als maurer arbeitet, arbeitet zu polnischen konditionen. das heißt er wird ausgebeutet, verdient aber "genug" geld ums eine familie in polen durchzubringen. spaß hat er dabei nicht. würde jetzt aber ein ach so fauler deutscher für diese konditionen arbeiten wollen dann könnte er sich hier in deutschland nichtmal die billigste scheiß wohnung leisten und müsste schließlich doch wieder sozialhilfe beziehen. was hat das denn bitte mit "zu fein" zu tun? schwachsinnsgelaber... und ich bin keinesfalls auch nur leicht rechts angehaucht, ich beneide nämlich niemanden der in ein anderes land gehen muss, wo er gehasst wird, um überleben zu können.
 
 
Nach oben
Jacky Treehorn
Alt 03.03.2005, 19:07   #15
Standard

Die Frage, die ich hier in die Runde geworfen hatte, kann man doch nicht ernsthaft so verstehen, daß ich nur noch Ausländer in Deutschland beschäftigen möchte, oder etwa doch?

Es geht hier wohl kaum darum, ob Deutsche faul und alle anderen fleißig sind. Auch um "zu fein" oder nicht geht es hier nicht.

Der Knackpunkt ist, daß in Deutschland viele Systeme im sozialewn Bereich und auch das Steuersystem darauf aufbauen, daß die Deutschen nicht stetig weniger werden. Dazu wären aber mehr Geburten pro Frau erforderlich (im statistischen Wert natürlich).

Ob man Ausländer mag oder nicht, hat mit der Frage bei rationaler Betrachtung auch wenig zu tun.

Und zum Abschluß: Ob etwas notwendig ist, mag objektivierbar sein. Allein die Einsicht in die Notwendigkeit wird zuweilen durch die ideologische Sicht verstellt

P.S.: Alle Ideologien haben einen Haken - an dem hängt man ihre Gegner auf!
 
 
Nach oben
Perser
Alt 03.03.2005, 20:55   #16
Standard

1. Bedenkt bitte das die ausländischen Gastarbeiter damals einen Grundsäule des deutschen Wirtschaftswunders darstellten.
Ohne ausländische Gastarbeiter gäbe es diesen großen Aufschwung zu der Zeit nicht!

2. Ohne Ausländer in Deutschland, wäre die Zahl der Arbeitslosen noch viel höher, denn die Ausländischen Arbeitgeber haben mehr Arbeitsplätze geschaffen, als von Ausländern hier "geblockt".

Wenn man anfängt mit Fußzeilen wie "Deutsche Bewerber werden bei gleicher Leistung bevorzugt behandelt" anfängt, dann kann man die BRD auch wieder zum 3. Reich ernennen...
 
 
Nach oben
Erwin Kern
Alt 04.03.2005, 14:25   #17
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Der Knackpunkt ist, daß in Deutschland viele Systeme im sozialewn Bereich und auch das Steuersystem darauf aufbauen, daß die Deutschen nicht stetig weniger werden. Dazu wären aber mehr Geburten pro Frau erforderlich (im statistischen Wert natürlich).
Das waere ueberhaupt kein Problem, wenn man mehr in Bildung und Innovation investieren wuerde. Wenn man durch Spitzentechnologie die Produktiviaet steigert, dann koennen auch auf einen Angestellten zwei Rentner kommen, die kann der ab einen bestimmten Level miternaehren, ohne Probleme. Wenn man beispielsweise, wie es z.B. die Japaner machen und hoffentlich schnell genug sind in dieser Entwicklung und ihre einzigartige Kultur einigermassen erhalten koennen, mehr in Robotik investiert, dann braucht man auch den Kostendrueck der Billiglaender nicht fuerchten, dann behaelt man Industrien im Land und ist wettbewerbsfaehig, wenn dann die Bevoelkerung schrumpft, na und, fuer den Planeten ist das ganz gut. Die Entwicklung geht in Wellen und irgendwann werden vielleicht auch wieder mehr Kinder geboren. Das ist besser als dem gutmenschlichen Schwachsinn der Multikultur auf den Leim zu gehen.

Von wegen Amerika lebt von seinen Einwanderern, das ist Jahrhunderte her. Heute lassen die kaum einen rein, nur Spitzenkraeft werden mit sehr guten Konditionen ins Land gelockt, so werden jaehrlich Spitzenkraeft aus Deutschland abgesaugt, weil die an ihren postenklebende Politiker Kaste nur von der Wand bis zur Tapete denkt und anstatt in Bildung des eigenen Volkes zu investieren (und damit in Spitzengehaelter fuer Forschung und Entwicklung) imense Summen in Schwachsinnsprojekte wie die EU-Osterweiterung investiert. Viele werden jetzt sagen, ja aber das sind doch auch Maerkte und das Geld fliesst wieder zureuck, sicher, aber davon kommt beim Durchschnittsbuerger nicht viel an, der muss sich nun gegen den billigen Arbeiter als Polen behaupten, gegen pluendernden Horden der organisierten Kriminalitaet und dem Verfall der Staedte. Angleichung auf das niedrigste Niveau heisst das.
 
 
Nach oben
Erwin Kern
Alt 04.03.2005, 14:39   #18
Standard

Original geschrieben von Perser
1. Bedenkt bitte das die ausländischen Gastarbeiter damals einen Grundsäule des deutschen Wirtschaftswunders darstellten.
Ohne ausländische Gastarbeiter gäbe es diesen großen Aufschwung zu der Zeit nicht!
Das ist so eine daemliche Auffassung. Das waren unqualifizierte Kraefte die am Ende der Produktionskette die koerperliche Arbeit verrichtet haben. Dafuer wurden diese Menschen bezahlt und haben null Recht darauf irgendetwas einzubilden. Jeder armer Bauer haette das leisten koenne, wenn nicht die Tuerken, dann eben die Kasachen oder die Algerier oder wer auch immer. Die waren Haende im Prozess und absolut austauschbar!

Original geschrieben von Perser

2. Ohne Ausländer in Deutschland, wäre die Zahl der Arbeitslosen noch viel höher, denn die Ausländischen Arbeitgeber haben mehr Arbeitsplätze geschaffen, als von Ausländern hier "geblockt".
Du sagst also, dass Auslaender in Deutschland mehr Leute einstellen und somit durch sie mehr ins Steuersaeckl fliesst, als fuer die 25% arbeitslosen Auslaender die ultrahohen Zahlen auslaendischer Sozialhilfeempfaenger ausgegeben wird. In Neukoelln leben ueber 50% Auslaender, von denen sind 35% Sozialhilfeempfaenger und etwa nochmal soviel arbeitslos! Selbst wenn bei einer plus minus Rechnung ein plus herauskommen wuerde, was ich nicht glaube, wuerde ich lieber darauf verzichten, als damit dieser Quadratmeter um Quadratmeter muslimischer Eroberung deutschen Territoriums zusehen zu muessen.

Original geschrieben von Perser

Wenn man anfängt mit Fußzeilen wie "Deutsche Bewerber werden bei gleicher Leistung bevorzugt behandelt" anfängt, dann kann man die BRD auch wieder zum 3. Reich ernennen...
So ein Muell! Nur weil ein Land seine Bevoelkerung schuetzt und foerdert und im eigenen Land die eigene Bevoelkerung bei Sozial und Gesellschaftsleistungen bevorzugt behandelt hat das mit dem Dritten Reich nichts zu tun. Die Foerderung der eigenen Bevoelkerung ist die Pflicht, darauf schwoeren die Politiker einen Eid, trotzdem kann man weltoffen sein und vor allem anstaendig und freundlich, aber eben auch hart bei der Bewahrung eigener Interessen.
 
 
Nach oben
Perser
Alt 04.03.2005, 14:58   #19
Standard

Original geschrieben von Erwin Kern


Das ist so eine daemliche Auffassung. Das waren unqualifizierte Kraefte die am Ende der Produktionskette die koerperliche Arbeit verrichtet haben. Dafuer wurden diese Menschen bezahlt und haben null Recht darauf irgendetwas einzubilden. Jeder armer Bauer haette das leisten koenne, wenn nicht die Tuerken, dann eben die Kasachen oder die Algerier oder wer auch immer. Die waren Haende im Prozess und absolut austauschbar!



Du sagst also, dass Auslaender in Deutschland mehr Leute einstellen und somit durch sie mehr ins Steuersaeckl fliesst, als fuer die 25% arbeitslosen Auslaender die ultrahohen Zahlen auslaendischer Sozialhilfeempfaenger ausgegeben wird. In Neukoelln leben ueber 50% Auslaender, von denen sind 35% Sozialhilfeempfaenger und etwa nochmal soviel arbeitslos! Selbst wenn bei einer plus minus Rechnung ein plus herauskommen wuerde, was ich nicht glaube, wuerde ich lieber darauf verzichten, als damit dieser Quadratmeter um Quadratmeter muslimischer Eroberung deutschen Territoriums zusehen zu muessen.



So ein Muell! Nur weil ein Land seine Bevoelkerung schuetzt und foerdert und im eigenen Land die eigene Bevoelkerung bei Sozial und Gesellschaftsleistungen bevorzugt behandelt hat das mit dem Dritten Reich nichts zu tun. Die Foerderung der eigenen Bevoelkerung ist die Pflicht, darauf schwoeren die Politiker einen Eid, trotzdem kann man weltoffen sein und vor allem anstaendig und freundlich, aber eben auch hart bei der Bewahrung eigener Interessen.
bitte unterlass weitere Beiträge in diesem Post, denn soviel Mist will hier keiner hören.

Ich habe hier nicht meine eigene Meinung niedergeschrieben sondern Fakten, die von Politologen und Stochastikern verkündet wurden/werden.

Gegen was sollten denn die Gastarbeiter ausgetauscht werden?! Es waren doch die Ausländer und austauschbar waren diese ja nun nicht mehr durch "Einhemische", denn vielleicht hast du ja schon gemerkt das es kurz vorher noch einen sehr groß Krieg gab?!

Also Versuch nicht meinen Post zu analysieren und irgendwie zu dementieren oder als falsche Ansicht abzustempeln, du legst dich nämlich nicht mit meiner Meinung an, sondern der von Unabhängigen Politologen...
 
 
Nach oben
Groasa
Alt 04.03.2005, 15:05   #20
Standard

Original geschrieben von Perser


bitte unterlass weitere Beiträge in diesem Post, denn soviel Mist will hier keiner hören.


Was soll denn das heissen?
Nur du willst diese Meinung nicht hören weil du anderer Ansicht bist.

Ich muss seinen Argunenten zum größten Teil zustimmen. Er hat schon recht in den meisten Sachen die er sagt!
 
 
Nach oben
Erwin Kern
Alt 04.03.2005, 15:21   #21
Standard

Original geschrieben von Perser

bitte unterlass weitere Beiträge in diesem Post, denn soviel Mist will hier keiner hören.
Glaube nicht, dass ich damit so allein dastehe.

Original geschrieben von Perser

Ich habe hier nicht meine eigene Meinung niedergeschrieben sondern Fakten, die von Politologen und Stochastikern verkündet wurden/werden.
Du hast aber eben weder eine Zahl, einen Fakt oder einen Belg fuer diese Rechnung beigelegt, waehrend ich klare Fakten nannte, 25% der Auslaender sind arbeitslos und 20% sind Sozialhilfeempfaenger. Und unser Staat kann die 12% offiziellen Arbeitslosen nicht schultern, da will ich wissen wie die ganzen von dir gepriesen auslaendischen Unternehmen das schaffen sollen.

Kurz, Belege!

Bei denen wird sich schnell zeigen woher die kommen, denn solche Stuedien sind hochgradig politische Tendenzstudien die unterstuetzen bestimmte politische Meinungen und sollen das Volk beruhigen.

Original geschrieben von Perser

Gegen was sollten denn die Gastarbeiter ausgetauscht werden?! Es waren doch die Ausländer und austauschbar waren diese ja nun nicht mehr durch "Einhemische", denn vielleicht hast du ja schon gemerkt das es kurz vorher noch einen sehr groß Krieg gab?!
Mach dich mal locker, auch ich habe den Krieg gemerkt, natuerlich brauchte Mann diese Auslaender fuer bestimmte Arbeiten, aber deshalb haben sie noch lange nicht fuer den Aufschwung gesorgt, eine Loesung findet sich immer undes gibt immer irgendwo ungebildet Arbeitskraeft die man als Lohnarbeiter einstellen kann, gab es immer, deshalb heissen im Ruhrpott so viele Leute Schlawanski, und Kawitzki und was weiss ich noch fuer *kis. Das sind die im damaligen Wirtschaftswunder der Gruenderzeit eingewanderten polnischen Gastarbeiter. Im vergleich zu den tuerkischen Gastarbeitern waren die in der zweiten Generation Deutsche, aus kulturellen Gruenden. Was ich sagen will ist einfach nur, dass die eingewanderten Gastarbeiter eine Hilfe waren, aber fuer das Konzept Aufscwung eben nur eine geringfuegige Komponente und aus dieser Forderungen, Ansprueche und sonstige Kredite abzuleiten ist einfach unstattlich und irrelevant.
 
 
Nach oben
raffis
Alt 04.03.2005, 16:05   #22
Standard

Subjektive Abneigungen und Vorurteile behindern eine klare, objektive Sicht.
Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe.

Gruss Raffia
 
 
Nach oben
Perser
Alt 05.03.2005, 22:56   #23
Standard

Original geschrieben von Erwin Kern


Glaube nicht, dass ich damit so allein dastehe.



Du hast aber eben weder eine Zahl, einen Fakt oder einen Belg fuer diese Rechnung beigelegt, waehrend ich klare Fakten nannte, 25% der Auslaender sind arbeitslos und 20% sind Sozialhilfeempfaenger. Und unser Staat kann die 12% offiziellen Arbeitslosen nicht schultern, da will ich wissen wie die ganzen von dir gepriesen auslaendischen Unternehmen das schaffen sollen.

Kurz, Belege!

Bei denen wird sich schnell zeigen woher die kommen, denn solche Stuedien sind hochgradig politische Tendenzstudien die unterstuetzen bestimmte politische Meinungen und sollen das Volk beruhigen.



Mach dich mal locker, auch ich habe den Krieg gemerkt, natuerlich brauchte Mann diese Auslaender fuer bestimmte Arbeiten, aber deshalb haben sie noch lange nicht fuer den Aufschwung gesorgt, eine Loesung findet sich immer undes gibt immer irgendwo ungebildet Arbeitskraeft die man als Lohnarbeiter einstellen kann, gab es immer, deshalb heissen im Ruhrpott so viele Leute Schlawanski, und Kawitzki und was weiss ich noch fuer *kis. Das sind die im damaligen Wirtschaftswunder der Gruenderzeit eingewanderten polnischen Gastarbeiter. Im vergleich zu den tuerkischen Gastarbeitern waren die in der zweiten Generation Deutsche, aus kulturellen Gruenden. Was ich sagen will ist einfach nur, dass die eingewanderten Gastarbeiter eine Hilfe waren, aber fuer das Konzept Aufscwung eben nur eine geringfuegige Komponente und aus dieser Forderungen, Ansprueche und sonstige Kredite abzuleiten ist einfach unstattlich und irrelevant.

Ohne diese Ausländischen Gastarbeiter (sei es aus dem Osten oder aus dem noch tieferen Osten) gäbe es keinen Aufschwung der Wirtschaft.

Keine Frage, die Arbeitskräfte waren nicht wirklich hoch qualiziert, sie waren allesamt nur Angelehrnt, aber jedoch gilt auch hier das keine Idee was bringt, solange sie nicht umgesetzt werden kann und diesen besonders wichtigen Teil der Wirtschaft haben nunmal die Ausländischen Gastarbeiter geschaffen.

Ich wollte mit meinem Beitrag auch nicht verkünden das ich als Ausländer denke, das die deutschen uns was schuldig sind, ganz und garnicht!
Ich selbst schäme mich für eine menge "Ölaugen" in Deutschland, sie machen mich schlecht, denn sie sorgen dafür das Vorurteile entstehen.
Aber ich denke man sollte diese Ausländer nicht unbedingt verteufeln und alles darauf schieben das die aussem Nichts kommen.
Sie wurden begründet hergeholt und nun haben wir halt nachhaltige Wirkungen.
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 08.03.2005, 09:48   #24
Standard

Bei einer Arbeitslosenqute von 5,2 Mio, glaube ich nicht das wir noch mehr Einwanderer brauchen. Ich will damit nicht sagen das nur Einwanderer Arbeitslos sind, oder sie den große teil ausmachen. Ich finde nur in Deutschland sollte sich zuerst um die Menschen gekümmert werden die schon hier sind, und nicht noch um welche die noch hinzu kommen.
Selbst der Fussball ist in dieser Hinsicht der Staatlichen Regierung schon vorraus, auch wenn es nur Worte sind. Aber es geht darum den Eigenen Nachwuchs zu fördern und ihn nicht von wo anders her zuholen.
 
 
Nach oben
Jacky Treehorn
Alt 08.03.2005, 17:17   #25
Standard

Daß ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Einwanderung besteht, halte ich nicht für erwiesen. Wir haben in Deutschland seit Anfang der 70er Jahre, also seit der esten Ölkrise stetig wachsende Arbeitslosenzahlen. Das hat damit (wenn auch nicht ausschließlich) zu tun, daß seit damals die Löhne bei guter Konjunktur immer angehoben wurden, bei schlechter konjunktur aber auch.

Die dazu parallel verlaufende Statistik der steigenden Insolvenzen von Unternhmen spricht eine beredte Sprache. Dieser Anstieg ist 2004 zum ersten Mal in eine Stagnation umgeschlagen - endlich mal eine erfreuliche Stagnation

Die Frage, ob man Einwanderung zuläßt, kann ja durchaus mit gewissen Qualifikationsmerkmalen wie guter Ausbildung oder wirtschaftlicher Selbständigkeit verknüpft werden. Ich habe den Eindruck, daß mit dem Wort Einwanderer hier als Bauchgefühl stets die mittellosen Massen aus nichtwestlichen Kulturkreisen verbunden werden.

Ob man mit fremden Kulturen klar kommt, ist eine Sache, aber Sachzwänge zu ignorieren ist ein Ausweis großer Torheit .

Wenn sich vorwiegend Befürworter des Einigelns hier finden und sich gegenseitig zuprosten, werde ich mich indes hier verabschieden.

Gruß und
 
 
Nach oben
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:37 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.