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Braucht Deutschland Einwanderer?

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Umfrageergebnis anzeigen: Braucht Deutschland Einwanderer?
Ja, denn die Bevölkerung schrumpft sonst zu stark 7 13,73%
Ja, aber nur qualifizierte Leute 10 19,61%
Ja, aber nur ein bestimmtes Kontingent im Jahr (Greencard-Verfahren) 7 13,73%
Nein 27 52,94%
Teilnehmer: 51. Diese Umfrage ist geschlossen

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Alt 08.03.2005, 17:46   #26
Standard

Das hat damit (wenn auch nicht ausschließlich) zu tun, daß seit damals die Löhne bei guter Konjunktur immer angehoben wurden, bei schlechter konjunktur aber auch.
out of topic aber: meiner meinung nach ist es nötig die löhne zumindest an das inflationsniveau anzupassen. denn die alljährliche preiserhöhung in den verschiedensten sektoren kommt so oder so. das ist aber wohl auch einer der "nägel" warum die arbeit in deutschland so viel teurer ist als in anderen ländern, es kann halt nur keiner mit weniger geld leben. vielleicht wärs langsam angebracht die preise zu senken. mir is aber genausogut klar dass der größere teil der teuren arbeit von lohnnebenkosten herrührt... aber wie gesagt alles nur sehr bedingt mitm thema verbunden.
 
 
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Groasa
Alt 08.03.2005, 18:38   #27
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn
Daß ein Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Einwanderung besteht, halte ich nicht für erwiesen.

Na bravo! Hältst du es denn für erwiesen dass es nicht so ist?
Hätte diesen Sachverhalt schon mal irgentwer nachgewiesen, dann wäre schon längst was unternommen worden!

Bei uns in einer Nachbarortschaft wurde vor etwa zehn Jahren ein Asylantenheim gegründet. Kurz danach erscheinen diverse Berichte darüber wie toll dieses Heim wäre, wie gut es denen dort geht und so Sachen.
Im selben Jahr musste in diesem Ort das Jugendheim schliessen weil angeblich nicht mehr genug Geld zur Verfügung stand und an der Grundschule konnten wegen Lehrermangel nur noch 4 Klassen entstehen. Die anderen Schüler mussten mit dem Bus in den Nachbarort fahren.

Das kann doch auch nicht der Fall sein, oder?
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 08.03.2005, 19:09   #28
Standard

ich seh den zusammenhang zwischen lehrermangel und asylantenheim irgendwie nicht.

ausserdem glaub ich kommen die mittel für ein solches "heim" ja eher vom bund als von den gemeinden. dass genau deswegen ein jugendzentrum schließen muss glaub ich nun eigentlich auch nicht. wir haben hier kein solches ayslantenheim, trotzdem schafft es unsere gemeinde das vorhandene geld auf schlechtest möglichste weise auszugeben...
 
 
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Groasa
Alt 08.03.2005, 19:21   #29
Standard

Ja Sparkie, ich versteh dich schon.
Ich kann mir auch nicht vorstellen dass damals das eine mit dem anderen was zu tun hatte.

Aber ich sehe das Ganze. Die Steuergelder kommen ja zum größten Teil von den Einwohnern Deutschlands. Wieso sollten diese Gelder dann auch nicht für diese verwendet werden?

Dass viel Geld unnütz verballerd wird, besonders von den Gemeinden, is schon klar. Aber wenn man in einem Ort dann diese Situation hat, dann macht man sich schon Gedanken!
 
 
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Ripper08
Alt 13.03.2005, 17:20   #30
Standard

So, hier meldet sich dann auch mal ein 'Einwanderer'.


Meine Familie (meine und ein ganzer Pulk von Verwandten) ist hergekommen im Jahre 1989, dank eines Mannes der den Nachnamen eines Gartengemüses trug. Warscheinlich ist spätestens hier klar, dass wir sogenannte ''Spätaussiedler'' sind, also aus dem Osten kommen jedoch (mit ein paar Ausnahmen) fast nur deutsche Vorfahren haben.

Ich persönlich halte die damalige Einreise für durchaus angebracht (Nicht für selbstversändlich, eher als eine ziemlich nette Geste) und ich kann auch nicht sagen, dass ich mich irgendwie für meine Verwandtschaft hier schämen müsste. Klar die meißten sprechen einen seltsamen deutsch-russisch-Mix, (Oder besser schwäbisch-russischen)den sie aber nicht hier gelernt haben sondern das wurde eben seit vielen Generationen auch schon in Russland gesprochen (Also innerhalb der Familie war es seit guten 100 Jahren sozusagen Tradition ''Deutsch'' zu sprechen. Außerhalb der Famile war es dann ab der Sowjetzeit eher tabu aber hat eigentlich wenig daran geändert dass sich das Deutsche gehalten hat.)

So, viel Geplänkel um Wenig aber fast alle in meiner Verwandtschaft sind froh nun hier zu sein, da für sie die Sowjetzeit tatsächlch unerträglich war und sie heim ist R *ääh ins Heimatland wollten


Von den allerwenigsten habe ich je irgendwas abfälliges über Deutschland gehört, außer von 2 Großtanten. Doch wenn man mich fragt kann man das nichtmal so ernst nehmen da bei ihnen tatsächlich die Gehirnwäsche von damals gegriffen hat und sie sich einbilden dass hier dies und jenes schlechter wäre... naja, egal jetzt.



Vielleicht ein kleiner Denkanstoß für jene, die tatsächlich alle Einwanderer in eine Schublade stecken. Zu der Sache mit den 'hohen' Löhnen und der vermeindlich damit zusamenhängenden Insolvenz von Unternehmen möchte ich noch was loswerden. Es ist keinesfalls so, dass überall ständig nur Löhne erhöht werden, das gibts doch nur bei der IGM lol*.

Aber mal Ernsthaft, ich denke Schuld daran sind auch gewisse Streiks. Durch diese werden alle paar Jahre ein paar % Lohn mehr rausgeschlagen was sich über die Dauer natürlich summiert. Auf der anderen Seite werden gerade Selbstständigen Stein um Stein in den Weg gelegt. Während einer von der IGM seinen Festen (und alljährlich steigenden) Lohn hat und sich nicht damit zu frieden gibt und gleichzeitig auchnoch fette Urlaubszeiten hat müssen gerade Selbstständige total in den sauren Apfel beißen...

Mein Vater ist selbstständiger Deutschlehrer an Schulen für Ausländer, die -wer hätts gedacht- Deutsch lernen wollen. Ihr solltet euch mal geben unter was für Umständen der arbeiten muss. (Ihm selbst macht es glücklicherweise nicht viel aus weil er viel Arbeit gewohnt ist aber trotzdem ne kleine Erörterung davon

Wenn es hochkommt kann er sich (neben den gesetzlichen Feiertagen) 2 Urlaubstage im Jahr nehmen. Ich finde das ist ein totaler Witz und die Krönung ist noch, dass -meines Wissens- letzten Sommer auchnoch vom Staat alle möglichen diversen Zahlungen an Selbstständige Lehrer (und auch sonstige Selsbtständige) gekürzt bzw. ganz ausradiert wurden...

Ich empfinde das als totale Frechheit Selbstständigen Leuten so die Hosen runterzuziehen während andere Arbeitnehmer total abnorme Forderungen stellen !


Um mal näher an das Thema ranzukommen: Ich persönlich finde die Idee Multikulti garnicht so verkehrt aber mal ehrlich ist das jetzt Multikulti ? Wenn ich bei mir in die Stadt fahre und mich umsehe dann finde ich nur Türken, Russen (bzw. Spätaussiedler wie mich) und das wars dann auch schon. Für mich ist das kein Multikulti, viele von denen bilden einfach ihre eigenen Stadtviertel wo dann praktisch alle ihrer Landsleute hinziehen und sie letztendlich nichtmal gezwungen sind die deutsche Sprache zu beherrschen, was sowohl bei Russen als auch Türken zu beobachten ist...
Finde ich total inakzeptabel, genauso wie die Tatsache dass Einwanderer hereingelassen werden von denen 30 % keinen Job finden oder finden wollen und halt irgendwelche Ghettos bilden und letztendlich natürlich dort Kinder in die Welt setzen die sich aus diesem Umfeld kaum herauslösen können um irgendeine Karriere zu starten. (Wobei dazu auch oft einfach die Lust fehlt). Ich mag garnicht daran denken wie schwer es für Hauptschullehrer heute sein mag zu unterrichten wenn 60% der Hauptschulklasse wirklich auf alles scheißen und es ihnen einfach total wurscht ist was sie für nen Abschluss haben (oder ob). Kann mir nicht vorstellen wie ich als Lehrer dagegen ankommen könnte wenn keine Drohung stark genug sein kann, die werden sich über Schulausschluss freuen und jeder 6er ist ihnen egaler als der letzte...


Meiner Ansicht nach muss darauf geachtet werden nicht nur Einwanderer aus der Türkei und aus dem Osten zu holen sondern viel globaler zu suchen. Es ist ja klar dass eine Parallelgesellschaft entsteht wenn Einwanderer nur aus 2 Gebieten kommen und nicht gezwungen sind sich irgendwie zu integrieren ! Wenn schon Einwanderer holen dann mit etwas bedacht. Und in Zeiten der Arbeitslosigkeit sehe ich wirklich keinerlei Grund noch mehr davon zu holen !

Dass gerade Deustche wenig Kinder bekommen können wir doch nicht damit kompensieren indem wir junge Leute aus dem Ausland holen das ist doch totaler blödsinn, man muss es anders angehen und es eben attraktiver machen Kinder zu bekommen was ja keinesfalls eifnach ist wenn heute Karriere vor Kind geht.

Mehr Einwanderer können wir auf jeden Fall nicht brauchen, wir kommen ja mit den jetztigen kaum zurecht !

So, hier mach ich mal Schluss sonst komm ich heute garnichmehr zum arbeiten

MfG, Ripper
 
 
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tempus236
Alt 13.03.2005, 19:43   #31
Standard ich denke dass man die grenzen erstmal schließen sollte

hi
also ich bin der meinung man sollte die grenzen erstmal wieder schließen, weil heißt es nciht imemr zu viele arbeitslose?
wenn wir dann ncoh leute reinholen bzw reinlassen dann werden es nur noch mehr arbetieslose.
des weiteren habe ich so die erfahrung gemacht, wohne aufm land sprich viele kleine dörfer, dass sich die ausländer ein dorf aussuchen und wenn da dann neues baugebiet freigegeben wird kaufen die das komplett auf und machen da eine eigene siedlung und isolieren sich total.
ich habe wirklich nichts gegen ausländern bin auch nciht rechts oder so aber zum teil finde ich die benehmen sich echt falsch hier und so kan ndas nciht weitergehen. wenn ich in ein anderes land kommte sollte ich doch wenigstens die sprache lernen aber ich kenen welche ide wohnen schon 10 jahre hier und kennen die sprache nciht und erziehen ihre kinder auch auf türkisch.
und ich dneke deutschland muss erstmal sich so ein bisschen isolieren und die grenzen zumachen um hier erstmal wiederordnung zu schaffen wegen rente, arbeitslosen,(...)
und ich dneke dann kann man weiterschauen...
mfg
tem
 
 
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Alt 13.03.2005, 22:48   #32
Standard

schade dass so themen immer nur die radikal/verallgemeinernd denkenden menschen anziehen... ich denke vieles vom hier gesagten ist durchaus war und manche meinung (wie rechts sie auch eigentlich sein mag) ist nachvollziehbar. trotzdem sollte man eventuell das gesamtbild sehen. mensch ist mensch...
 
 
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carlo_hh
Alt 15.03.2005, 17:28   #33
Standard

Hi,

ich habe mich hier gerade frisch angemeldet und poste somit zum ersten Mal in diesem Forum. Aber wenn ich so die Beiträge speziell zu diesem Thema lese, fühle ich mich teilweise als wäre ich auf der Homepage der CDU oder FDPler unterwegs.
Kommentare wie "die Grenze muss zu", dass würde unsere Problem lösen, sind genauso unangebracht wie "baut die Mauer wieder auf", zumal das unbestritten unsere Probleme lösen würde.

Im Gegensatz zu vielen Deutschen die arbeitslos sind, kommen die meisten Einwanderer hierher um zu arbeiten. Darüber hinaus verrichten sie arbeiten die kaum ein Deutscher für diesen Lohn machen würde. Ausserdem finde ich das wir das Kapitel Asylbewerber bzw. Asylanten hier nicht mit dem Thema Einwanderer assozieren sollten. Denn Asylanten sind meist politische
Flüchtlinge, in derer Verantwortung, wer sollte es besser wissen als die Deutschen, wir alle stehen. Einwanderer entscheiden sich meist aus Perspektivlosigkeit und aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland zu kommen. Davon mal abgesehen, muss hier mal die Aussage korrigiert werden, dass Deutschland ja so beliebt sei bei den Einwanderern. Das ist aber nicht der Fall. Länder wie Spanien und Italien stehen viel weiter oben auf der Liste der Einwanderer. Die Gründe kennen wir ja alle, hier spielt aber sicher auch die freundlicherer Einwanderungspolitk eine Rolle. Die massenweise Beantragung von Visa lag ja nun auch offensichtlich an den laxen Einreisebestimmungen. Die Einreise wurde aber oftmals nur zur weiterreise genutzt...

In diesem Sinne...
 
 
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Groasa
Alt 15.03.2005, 23:51   #34
Standard

Naja, das was du im ersten Absatz gesagt hast hat sicherlich einen Funken Wahrheit in sich!

Du sagt dass viele Einwanderer nach Deutschland kommen um hier zu Arbeiten und es nichts mit den Arbeitslosen in Deutschland zu tun hat? Komisch. Kennst du das Wort "Paradox"?
Asylbewerber kann man sehr wohl mit dem Thema Einwanderer verbinden, denn es sind alles Leute die vorher wo anders waren und nach her in Deutschland. Was die dann hier machen, arbeiten oder nicht, sei mal dahingestellt. Es ist aber so, dass es das gleiche ist!

Wer sagt dass Deutschland nicht beliebt bei den Einwanderern ist? Spanien und Italien stehen nur desshalb weiter oben auf der Liste, weil es dort den Einwanderern leichter gemacht wird. Wer es sich allerdings aussuchen könnte, Spanien Italien oder Deutschland, der würde sicher Deutschland wählen. Nur das geht eben nicht so leicht wie wo anders. Deutschland ist desswegen so beliebt, weil wir ein sehr soziales System haben. Wer mal hier ist, der verhungert nicht mehr.
 
 
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carlo_hh
Alt 16.03.2005, 09:36   #35
Standard

Das denkst aber nur du, dass es den Ausländern hier viel besser geht. Das war mal so. Ein Freund von mir hat sich nahezu vollständig assimiliert, sprach gut deutsch und hatte arbeit. Trotzdem wurde er wieder ins Kosovo abgeschoben. weltoffen ist das nun wirklich nicht. Das die deutschen immer einen merkwürdigen und unbegründeten Reflex auslösen wenn es um fremde Kulturen geht, verstehe ich nicht.
 
 
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Time11
Alt 16.03.2005, 23:42   #36
Standard

Original geschrieben von Perser
1. Bedenkt bitte das die ausländischen Gastarbeiter damals einen Grundsäule des deutschen Wirtschaftswunders darstellten.
Ohne ausländische Gastarbeiter gäbe es diesen großen Aufschwung zu der Zeit nicht!

2. Ohne Ausländer in Deutschland, wäre die Zahl der Arbeitslosen noch viel höher, denn die Ausländischen Arbeitgeber haben mehr Arbeitsplätze geschaffen, als von Ausländern hier "geblockt".
Ich bin der Gleiche Meinung wie du, weil ohne Ausländer, wäre die Arbeitslosenquote höher als jetzt, den wenn man schaut auf die Gastronomien. Die Deutschen gehen doch meist am Wochenende schön Essen beim Chinesen, bei Italiener, Griechen usw. auch sogenannten Schnellimbiss wie der Dönerladen, da gehen wir doch alle mal hin.

Und man muss ja bedenken, die Gastromen, gehen dann Einkaufen bei den Einzelhandel/Großhandel und somit werden die Arbeitsplätze bleiben. Wenn man bedenkt wie viele Arbeitsplätze nur durch die Ausländer geschaffen wurden. Ist schon viel.

Wenn man bedenkt wie viele Deutsche nicht Arbeiten gehen, weil die Arbeit halt für sie zu schmutzig ist, dann kommen die Ausländer und verrichten die Arbeit. Der Deutschen denken, sie wären zu schade dafür bzw. sie denken das die Arbeit für sie Unterbezahlt ist.

Es gibt viele Deutsche die nicht arbeiten wollen, die denken warum arbeiten, bekommen Geld vom Staat, bei den Ausländern ist es halt etwas schwerer eine Arbeit zu finden, da die meisten ja mit der Deutschsprache nicht Aufgewachsen sind. Es gibt viele die bemühen Sich eine Stelle zu finden, aber die meisten bekommen eine Absage, weil sie lieber deutsche einstellen wollen. Ich will auch nicht bestreiten, aber es gibt auch Ausländer die nicht arbeiten wollen.

Ich denke das wir trotzdem Einwanderer brauchen, wenn man so bedenkt das die Wachstumsrate in Deutschland sehr niedrig ist, schauen wir mal z. B. ins Nachbarland Frankreich, die haben einen Wachstumsrate von über 1% und wir liegen so um die 0.9% das heißt wir haben zu wenig Nachwuchs. Und das heißt für jetzigen Generation, das es schlecht aussieht später z. B. bei den Renten. Z. B. in 10 Jahren werden dann nur noch 70 Millionen Einwohner in Deutschland sein. Und wenn man einen weiteren blick in die Zukunft sieht es sehr rosig aus. Weil man bedenken muss, erstens Kindergaststätte werden geschlossen, man braucht weniger Lehrer. Es wird weniger konsumiert usw.

Naja... könnte viele Sachen aufzählen und so aber das sollte reichen für erst mal.
 
 
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Alt 17.03.2005, 01:08   #37
Standard

Wenn man bedenkt wie viele Deutsche nicht Arbeiten gehen, weil die Arbeit halt für sie zu schmutzig ist, dann kommen die Ausländer und verrichten die Arbeit. Der Deutschen denken, sie wären zu schade dafür bzw. sie denken das die Arbeit für sie Unterbezahlt ist.
das ist ein überholtes argument. es ist einfach so dass man in deutschland nicht für den lohn leben kann mit dem irgendwelche ausländischen kräfte im moment abgespeist werden. man kann eine so hohe arbeitslosenzahl, wie derzeit, nicht mit faulheit abtun. es sind einfach keine jobs da - ganz egal ob von ausländern oder deutschen.
 
 
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cHEVsteR
Alt 17.03.2005, 01:12   #38
Standard

Original geschrieben von Senjo
[B
Die Ausländer gehören zu Deutschland und zum Größtenteil passen sie hier auch rein, sie fühlen sich als Deutsche sie reden deutsch und alles, warum sollte man das ändern? Ich kenne viele Ausländer die ein besseres benehmen haben als einige Deutsche, ich wüßte nich warum man die abschieben sollte und keine Ausländer mehr aufnehmen sollte![/b]
sry ich weiß nicht wie des bei dir aussieht aber ich glaub wenn du das hier bei uns sagen würdest würd dich die ganze stadt auslachen... eins mal vorne weg: mein freundes kreis besteht besteht mindestens zu 70% aus "Nicht-Deutschen" und die Leute sind auch total in ordnung aber, keiner von denen fühlt sich als deutscher! das sind stolze russen, türken, etc. und unter landsmänner wird nicht deutsch sondern eben die sprache der "heimat" gesprochen, von denen die ich nicht in meinem freundeskreis haben will fang ich gar nicht erst an.

ich mein mir stehts langsam echt an den ohrläppchen, dass ich im supermarkt über all türkisch durch den ganzen laden geschrien hör und an der kasse kommt dann grad mal ein übelst gebrochenes und unfreundlich, beiläufiges hallo.

oder sag hier mal "ich bin stolz auf deutschland/deutscher zu sein" dann kannst versuchen deine zähne mit gebrochenen fingern einzusammeln und dir das messer rauszuziehen. aber wenn dir so n kollegge mit türkye rucksack und tshirt vll sogar noch n fähnchen entgegen kommt un du schaust ihn für den bruchteil ner sekunde schräg an stehst dir das jüngste gericht bevor (auf türkisch, ohne untertitel)

spätestens wenn ich durch den 2. Speichelsee in der nähe von ner döner bude schlapp kann ich dir auch nicht zustimmen, dass sie ein besseres benehmen haben.
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So dann noch kurz zum thema wirtschaftswunder und wie toll wir doch sind und was wir ohne zuwanderer gewesen wären. ich denke mal man sollte dann auch die hilfe der allierten nicht vergessen.. sonst wären wir wohl auch nicht weiter als die ddr gekommen die ja nicht wirklich unterstüzung von den sowejets bekamen.
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so nu aber mal zum eigentlichen thema:
also wie schon von andern zu lesen denk ich auch das wir erstmal unser krankes system in ordnung bringen sollten bevor wir die türen ganz aufmachen, wenn wir deutschland "fluten" wird es auch nicht besser.
also wenn ich hier durch die städe und auch die nächsten orte laufe un mir die größten schuppen anschau un dann seh wer drin wohnt .. aber naja.. aufjedenfall find ichs nicht ok dass jmd. aussem tieferen osten herkommt, erstmal fett kohle einstreicht, dann noch oma, opa etc. kommen und sich auf unsere (naja zumindest bald auch auf meine)kosten die fresse richten lassen, sich nichtmal die mühe machen sich zu integrieren dann auch noch rumschreien wie scheisse es hier ist...

ich will hier nix verallgemeinern aber zumindest in meiner gegend hab ich das gefühl das eben die meisten so sind, aber ich muss auch sagen das es viele hier gibt vor denen ich echt respeckt habe: die kommen mit 50 nach deutschland, sprechen bis auf einen restakzent wunderbar deutsch und reissen sich jeden tag den arsch auf, ich nehm einfach mal nen bekannten als beispiel bei ihm ist es so wie oben geschrieben. sine familie fühlt sich deutsch, spricht nur deutsch und für seine jungs war es klar das bundeswehr pflicht ist. so etwas gehört für mich auch zur integration.
----
also ganz knapp: einwander ok, wenn hier einiges bereinigt wurde!


un nu gut nacht

chev
 
 
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Erwin Kern
Alt 17.03.2005, 18:28   #39
Standard

Original geschrieben von carlo_hh
Das denkst aber nur du, dass es den Ausländern hier viel besser geht. Das war mal so. Ein Freund von mir hat sich nahezu vollständig assimiliert, sprach gut deutsch und hatte arbeit. Trotzdem wurde er wieder ins Kosovo abgeschoben. weltoffen ist das nun wirklich nicht. Das die deutschen immer einen merkwürdigen und unbegründeten Reflex auslösen wenn es um fremde Kulturen geht, verstehe ich nicht.
Was hat das mit Deutschland zu tun? Ich spreche nahezu perfekt Englisch und waere sicher super fix in den USA assimiliert, dennoch bekomme ich nicht einfach so eine Aufenthaltserlaubnis und das ist auch gut so, das gilt auch fuer Australien, die Schweiz und viele andere Laender. Ich glaube einfach, dass solche weltoffenen Knallkoepfe wie du in dieser offnen Welt nicht viel wahrnehmen. Und was soll das fuer ein merkwuerdiger, unbegruendeter Reflex sein, wahrscheinlich meinst du damit eine gewisse Zurueckhaltung oder gar Abneigung, und genau das ist auch kein deutsches Phaenomen, sondern ebenso ein franzoesisches und genauso ein amerikanisches, auch wenn letztere als so weltoffen gelten, da truegt der Schein, dort ist alles schoen separiert und bei weitem nicht der multikulturelle Schmelztigel mit friedefreudigen Eierkuchen fuer den er manchmal gehalten wird. Fuer meine Begriffe ist es uebrigens am Ende mit der Weltoffenheit, wenn ich in meinem Wohngebiet schwarz vermumte Frauen mit einer Riesenhorde Kinder sehe, die im Sommer im Garten Ziegen schaechten und ich wette bei dir auch. Ja, ja da hoere ich sie schon wieder all herumbarmen, dass ich den Teufel an die Wand male und dies ja nicht die Regel sei, wenn der Trend so weiter geht und die Tuerken in der EU Mehrheiten haben geht das sehr schnell.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 17.03.2005, 18:34   #40
Standard

Original geschrieben von carlo_hh
Das denkst aber nur du, dass es den Ausländern hier viel besser geht. Das war mal so. Ein Freund von mir hat sich nahezu vollständig assimiliert, sprach gut deutsch und hatte arbeit. Trotzdem wurde er wieder ins Kosovo abgeschoben. weltoffen ist das nun wirklich nicht. Das die deutschen immer einen merkwürdigen und unbegründeten Reflex auslösen wenn es um fremde Kulturen geht, verstehe ich nicht.
Das ist alles eine Frage des Neids - der Deutsche neidet dem anderen sein Glück schon dann, wenn es dem genauso schlecht geht wie ihm selbst.

Die größte Intoleranz gegenüber Ausländern - vorzugsweise solchen fremder Kulturkreise - findet sich bei Bürgern von gerinem Einkommen oder geringer Bildung.

Wer zu differenziertem Denken fähig ist, kann sich über das bloße Bauchgrimmen, das auch mich gelegentlich befällt, erheben und zu einer sachlichen Meinung gelangen.

Natürlich gibt es berechtigte Ängste, aber die meisten Ängste im Zusammenhang mit Ausländern rühren aus dumpfem Rassismus her.
 
 
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Erwin Kern
Alt 17.03.2005, 18:38   #41
Standard

Original geschrieben von Time11

Und man muss ja bedenken, die Gastromen, gehen dann Einkaufen bei den Einzelhandel/Großhandel und somit werden die Arbeitsplätze bleiben. Wenn man bedenkt wie viele Arbeitsplätze nur durch die Ausländer geschaffen wurden. Ist schon viel.
Dann nenn doch mal eine Zahl, Phantast der vagen Argumente, "ist schon viel" reicht leider nicht als Beweis. Nur weil dein Doenermann guten Umsatz macht und auch ab und an mal ein paar Bananen verklingelt, heisst das noch lange nicht, dass damit die Massen, vorwiegend tuerkischer, Sozialhilfeempfaenger in Kreuzberg, Neukoelln und anderen Brandzentren der Vergetthoisierung mitfinanziert werden koennen. Da kannst du die zahlen drehen und wenden wie du willst, die Erfolgsfaelle sind weniger als die Misserfolgsfaelle. Die Arbeitslosenquote unter Auslaendern ist weit ueber 20%. In der deutschen Bevoelkerung sind wir bei satt ueber 10% und dies gilt schon als nicht finanzierbar, die doppelte Rate dann wohl erst recht nicht, dazu kommt noch die erhoehte Kriminalitaetsrate, der hoehere Anteil von Sozialhilfeempfaengern usw. Ich will damit nicht sagen, dass man niemendem helfen sollte und niemanden aufnehmen sollte, aber man muss ganz massiv einschraenken, dann veraendert sich auch die Einstellung der Bevoelkerung gegenueber den Zugewanderten und es koennen erheblich mehr Mittel eingesetz werden, um aus den Einwanderungsfaellen Erfolgsgeschichten zu machen.
 
 
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Groasa
Alt 17.03.2005, 18:50   #42
Standard

Original geschrieben von Time11


Ich bin der Gleiche Meinung wie du, weil ohne Ausländer, wäre die Arbeitslosenquote höher als jetzt, den wenn man schaut auf die Gastronomien. Die Deutschen gehen doch meist am Wochenende schön Essen beim Chinesen, bei Italiener, Griechen usw. auch sogenannten Schnellimbiss wie der Dönerladen, da gehen wir doch alle mal hin.

Und man muss ja bedenken, die Gastromen, gehen dann Einkaufen bei den Einzelhandel/Großhandel und somit werden die Arbeitsplätze bleiben. Wenn man bedenkt wie viele Arbeitsplätze nur durch die Ausländer geschaffen wurden. Ist schon viel.


Also so einen blauäugigen Beitrag hab ich in meinem Leben noch nie gelesen!

Hast du schon etwas Ahnung vom Leben oder nicht?
Du denkst also dass alle Ausländer in Deutschland eine Gastronomie haben? Und wer arbeitet dort? Hast du schon mal beim Italiener einen Deutschen Kellner gesehen? Und wäre es denn ein Italiener wenn er einen deutschen Koch hätte?
Du denkst sicherlich dass mit jeder Dönerbude ein Arbeitsplatz geschaffen wird? Ja sicher, aber für wen?

Und wo kaufen die ganzen Läden denn ein? Ja wenn die dort nix einkaufen wer denn sonst? Dann könnten alle Großmärkte zumachen, is schon klar!

Wenn man bedenkt wie viele Arbeitsplätze nur durch die Ausländer geschaffen wurden. Ist schon viel.
Ja wo denn? Sag mir einen?


Tut mir leid wenn dieser Beitrag etwas sarkastisch klingt, aber das musste sein. So einen dummen Beitrag wie oben hab ich noch niemals gesehen.
Kleiner Tip an dich Time11: Wenn du in einem Thema was schreibst wo es sowieso schon heiss her geht, dann komm nicht mit so nichtssagenden Beiträgen. Deine Antwort sollte wenigstens den Hauch einer Grundlage haben. Sorry!
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 17.03.2005, 18:52   #43
Standard

Original geschrieben von Erwin Kern


Dann nenn doch mal eine Zahl, Phantast der vagen Argumente, "ist schon viel" reicht leider nicht als Beweis. [schnipp] Die Arbeitslosenquote unter Auslaendern ist weit ueber 20%. In der deutschen Bevoelkerung sind wir bei satt ueber 10% und dies gilt schon als nicht finanzierbar, die doppelte Rate dann wohl erst recht nicht, dazu kommt noch die erhoehte Kriminalitaetsrate, der hoehere Anteil von Sozialhilfeempfaengern usw.
Du nennst zwar Zahlen, aber keine Quellen. Das Problem der Sozialhilfe hat im übrigen auch damit zu tun, daß Ausländern das Arbeiten in Deutschland nur mit besonderer Genehmigung gestattet ist. Das führt sowohl zu stärkerer Nachfrage staatlicher Leistungen als auch zu Kriminalität zum Gelderwerb.

Ich will damit nicht sagen, dass man niemendem helfen sollte und niemanden aufnehmen sollte, aber man muss ganz massiv einschraenken, dann veraendert sich auch die Einstellung der Bevoelkerung gegenueber den Zugewanderten und es koennen erheblich mehr Mittel eingesetz werden, um aus den Einwanderungsfaellen Erfolgsgeschichten zu machen. [/b]
Hier kann ich Dir nur zustimmen. Die Regelungen wie sie derzeit sind, können den Zweck nicht erfüllen, zu dem sie wohl einmal geschaffen wurden: Nämlich den Zuzug von Ausländern zu begrenzen und die Folgen des zuzugs zu regeln.

Beides ist unvollkommen und muß überarbeitet werden. Die Ursache für die beklagenswerten Zustände, wie sie in verschiedenen Beiträgen hier anklingen, ist, daß dies aus ideologischer Verblendung sowohl von rechts als auch von links bislang nicht erkannt wurde. Oder schlimmer: es wurde erkannt, aber es paßte nicht ins politisch gewünschte Weltbild, etwas daran zu ändern.
 
 
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Erwin Kern
Alt 17.03.2005, 18:55   #44
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Die größte Intoleranz gegenüber Ausländern - vorzugsweise solchen fremder Kulturkreise - findet sich bei Bürgern von gerinem Einkommen oder geringer Bildung.
Weisst du auch warum das so ist, du hochgebildeter Toleranzapostel mit hohem Einkommen? Weil die armen Suppen mit geringem Einkommen den lieben, langen Tag sehr nah in der gesellschaftlichen Realitaet verbringen, aber Besserverdienende in Gegenden leben, Berufe ausueben, in/bei denen der Kontakt mit diese Realitaet relativ gering ist. Diese Leute streiten sich nicht mit der billigen Arbeitskraft aus Osteuropa um eine Stelle und in deren Nachbarschaft werden auch keine Moscheen gebaut. Diese Menschen haben durch den Bildungshintergrund und den daraus folgenden Erfolgshintergrund eine viel groessere Gelassenheit und viel bessere Rueckzugsmoeglichkeiten, deshalb koennen die das super finden, wenn sie mal an einer Moschee vorbei kommen und der Muezzin aus dem Megafon bloekt oder mal eben einen Doener ziehen und das als multikulturelles Highlight feiern. Das arme Schwein aus Neukoelln kann es sich aber nicht aussuchen, der arme Idiot kann es sich nicht leisten woanderes hinzuziehen, wenn es anstatt Schultheiss nur noch Efes heisst und es anstatt Currywurst nur noch Doener gibt, er die Zeitungsueberschriften im ehemaligen Tante Emma Laden nicht mehr lesen kann und seine Nachbarschaft mehr und mehr verkommt. Selbst Schuld koennte man da sagen, als guter Darwinist, aber das ist zu einfach.
 
 
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Groasa
Alt 17.03.2005, 19:03   #45
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn


Das Problem der Sozialhilfe hat im übrigen auch damit zu tun, daß Ausländern das Arbeiten in Deutschland nur mit besonderer Genehmigung gestattet ist. Das führt sowohl zu stärkerer Nachfrage staatlicher Leistungen als auch zu Kriminalität zum Gelderwerb.
Dass ihnen Arbeiten nur mit Genehmigung erlaubt ist ist auch gut so. Sonst würde ja jeder kommen. Glaubst du ein Maurer würde vier deutsche, gut ausgebildete Maurer einstellen, von denen jeder alleine ein Haus bauen könnte, wenn er statt dieser vier deutschen nur einen Deutschen und drei Billigarbeiter einstellen könnte? Die Arbeitsqualität für die Deutschland so weltbekannt ist würde dadurch sehr stark leiden.

Und was heisst dass es zu stärkerer Nachfrage staatlicher Leistungen kommt? Wenn ein Einwanderer kommt und keine Arbeit fndet, dann bekommt er sofort Sozialhilfe? Quatsch.

Und du sagst es selbst, es führt zu Kriminalität. Dann sollen sie eben zu Hause bleiben!
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 17.03.2005, 19:15   #46
Standard

Original geschrieben von Erwin Kern


Weisst du auch warum das so ist, du hochgebildeter Toleranzapostel mit hohem Einkommen? Weil die armen Suppen mit geringem Einkommen den lieben, langen Tag sehr nah in der gesellschaftlichen Realitaet verbringen, aber Besserverdienende in Gegenden leben, Berufe ausueben, in/bei denen der Kontakt mit diese Realitaet relativ gering ist.
Aha, Realität ist also nicht gleich Realität. Bitter, bitter. Ich bin auch schon recht tief getroffen, daß ich mir vorhalten muß, zu tolerant zu sein. Au weia

Diese Menschen haben durch den Bildungshintergrund und den daraus folgenden Erfolgshintergrund eine viel groessere Gelassenheit[/b]
Das stimmt wohl. Aber woher kommt Deine Wut, mein Freund? Magst Du kein Döner? Stören Dich Moscheen? Dichtbewohnte Viertel mit Ausländern anderer Hautfarbe sind für Dich bedrohlich?

Dann zieh aufs platte Land, da wohnt sich ohnehin billiger!

Aber oh Schreck - plötzlich sind die Annehmlichkeiten der Großstadt weg

Find Dich damit ab, daß es nichts umsonst gibt, schon gar nicht die nötige Gelassenheit, um mit anderen Menschen klar zu kommen, die vielleicht nicht ganz Deiner Meinung sind
 
 
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Erwin Kern
Alt 17.03.2005, 20:15   #47
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Magst Du kein Döner?
Nein, ich mag keinen Doener, aber das ist nicht das Problem und darauf kann man das Problem nicht reduzieren.

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Stören Dich Moscheen?
Absolut, zumindest in Europa, wenn sie in gehaeufter Zahl errichtet werden. Denn wie schon der radikale Islamist Racip Erdogan, Ministerpraesident der Tuerkei, welche Beitrittsverhandlungspartner mit Europa ist, sagte, "die Minarette sind unsere Speerspitzen und die Moscheen unserer Helme" im Kampf um Europa und den isalmischen Glauben. Dieser Mensch wurde dafuer vor 6 Jahren zu einer halbjaehrigen Haftstrafe verurteilt, aber mit dem Laizismus scheint es unter seiner Regierung langsam vorbeizugehen.

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Dichtbewohnte Viertel mit Ausländern anderer Hautfarbe sind für Dich bedrohlich?
Solche Orte ziehen mich nicht wirklich an und ich bin mir sicher dich auch nicht.

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Dann zieh aufs platte Land, da wohnt sich ohnehin billiger!

Find Dich damit ab, daß es nichts umsonst gibt, schon gar nicht die nötige Gelassenheit, um mit anderen Menschen klar zu kommen, die vielleicht nicht ganz Deiner Meinung sind
Ich wohne seit mehreren Jahren in London, Heimat der groessten ethnischen Mischung Europas und auch Heimat einer ebensogrossen Menge Toleranzfaschisten. Eine gute Mischung, immer spannend. Aber wir gehen hier am Thema vorbei. Es geht eben nicht um den Auslaender, sondern um das Problem der Einwanderung nach Deutschland, das mit dem Handling dieser Stroeme seine Probleme hat, bezueglich Anzahl, Integration und Qualitaet der Einwanderer. Der Massenfamilienzuzug ungebildeter Anatolier ist eben keine Berreicherung fuer das Land sondern eine Belastung. Die sozialen Konfliktherde verschaerfen sich und die Lebensqualitaet der Geamtbevoelkerung, der einheimischen wie der zugewanderten verringert sich.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 20.03.2005, 04:14   #48
Standard

Der Massenfamilienzuzug ungebildeter Anatolier ist eben keine Berreicherung fuer das Land sondern eine Belastung. Die sozialen Konfliktherde verschaerfen sich und die Lebensqualitaet der Geamtbevoelkerung, der einheimischen wie der zugewanderten verringert sich.
Aha, kommen wir endlich zu konkreten Aussagen. Ich stimme Dir ganz und gar zu in dieser Ansicht. Die bisher geübte Praxis des völligen laisser-faire ist ganz offensichtlich gescheitert. Aber daraus läßt sich meines Erachtens nicht der Schluß ziehen, daß Deutschland keine Einwanderer braucht.

Ich hatte die Fragestellung absichtlich offen und vielleicht ein wenig provokant formuliert. Das Ergebnis finde ich durchwachsen. Die meisten Antworten und Stellungnahmen haben die bedrohlichen Aspekte des Problemkrises zum Gegenstand. Das ist nachvollziehbar, aber nicht zufriedenstellend.

Auch wenn Du es nicht so aussprichst, entbehme ich Deinem Beitrag, daß Du nicht grundsätzlich gegen Zuwanderung bist, nur die derzeit herrschenden Zustände als unvollkommen geißelst. Dem könnte ich mich im Tenor, wenn auch nicht im Detail anschließen.
 
 
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Cumulus
Alt 27.03.2005, 19:08   #49
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Original geschrieben von Groasa

Glaubst du ein Maurer würde vier deutsche, gut ausgebildete Maurer einstellen, von denen jeder alleine ein Haus bauen könnte, wenn er statt dieser vier deutschen nur einen Deutschen und drei Billigarbeiter einstellen könnte? Die Arbeitsqualität für die Deutschland so weltbekannt ist würde dadurch sehr stark leiden.
Ausländer können also nicht so gut mauern wie Deutsche?
 
 
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Groasa
Alt 27.03.2005, 19:35   #50
Standard

Original geschrieben von Cumulus

Ausländer können also nicht so gut mauern wie Deutsche?
Extrem intelligente Antwort, wirklich!

Wennst genau hinsiehst dann bemerkst du sicher dass ich von gut ausgebildeten deutschen Maurern und von Billigarbeitern aus dem Ausland gesprochen habe.
Sicher kann ein gut ausgebildeter ausländischer Mauer genauso gut mauern wie ein gut ausgebildeter deutscher Maurer. Aber darum geht es gar nicht. Es geht um die Billigarbeitskräfte.
 
 
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