Original geschrieben von BishoP666
Die Idee hinter der Sache is ja nich schlecht, ein richtig schwerer Schlag von dem ein Land, Stadt keinen zweiten oder dritten mehr mitmachen würde um den ganzen krieg zu beenden...
???
Keine Ahnung, was du damit sagen wolltest.
Warum zweifelt ihr an der Objektivität? War das nicht beeindruckend/schockierend/krass, was Jörg Friedrich zum Bombardement von Pforzheim gesagt hat? Eine militärisch absolut unwichtige Stadt wird so stark bombardiert, dass ein Drittel (!) der Bevölkerung nach einer einzigen Nacht nicht mehr existiert.
Oder die Zeitzeugen der britischen Seite. Wie der eine Bomberpilot, der erzählte, wie die Nachrichtenoffiziere ihnen bei den Briefings mitteilten, dass sich ihr Einsatzziel geändert habe, da sich die Flüchtliche in eine Nachbarstadt gerettet haben. Also wurde eben die Nachbarstadt bombardiert.
Vorschiebe-Argumente wie "ja die Allierten mussten die ausbomben, damit die Leute gegen Hitler rebellieren" sind doch lächerlich. Im Krieg. Die Bevölkerung wird vom Feind aufs übelste bombardiert, in den Städten ausgerottet. Da werden sich die Leute sicherlich nicht gegen ihren Führer wenden. Um das zu erkennen, braucht man doch keine besondere Psychologie oder Menschenkenntnis. Solche Bombardements schüren doch noch viel eher den Hass und die Wut auf den Gegner.
In dem Buch von Jörg Friedrich stehen noch ein paar heftigere Sachen, die noch deutlicher darstellen, dass die Flächembombardierung grausame Vernichtung der Zivilbevölkerung war: Beim Angriff auf Dresden wartete man mit der zweiten Angriffswelle bis sich die Bewohner aus den brennenden Häusern und zerstörten Kellern auf die Elbwiesen und den großen Garten geflüchtet hatten. Genau dort wurde dann weitergebombt...