Juden hatten Geld und waren Mächtig und zeigten dies auch ganz deutlich
Vielleicht waren überproportional zur übrigen Bevölkerung mehr Juden in gehobenen Stellungen, das liegt aber auch daran, dass Juden traditionell eher Bürger als Arbeiter sind. Jedoch ist eine Verallgemeinerung nicht angebracht, da wirklich reich und mächtig, genau wie bei den Christen, nur wenige Juden sind und waren.
Ich persönlich finde es eine unverschämtheit Palestinänser jahrhunderte später aus ihrem Land zu vertreiben.Sicher, die Juden waren vorher da, aber sie sind auch freiwillig wieder abgerückt.Nur weil sie sich es anders überlegt haben und einen Anspruch geltend machen wollen den sie überhaupt nicht mehr haben.
Die Diaspora begann etwa 70 n.Chr. mit der Zerstörung des Zweiten Tempels durch römische Besatzer als Juden sich gegen diese auflehnten. Da Palästina eh immer eine Problemgegend für Rom war, wollte man dies so lösen, indem man einfach den größten Teil vertrieben hat, so dass sich die Juden in Nordafrika und Südeuropa ansiedeln mussten, z.T. auch in Vorderasien.
Theodor Herzl, wohl der Begründer des Zionismus, hat das Problem der Juden und des Antisemitismus im 19. Jahrhundert als politisches Problem beschrieben. Überall seien sie unerwünscht, also forderte er einen "Judenstaat". 1897 hat man auf dem Zionistenkongress zu Basel beschlossen, dieses Staat in Palästina zu errichten. Nach ersten jüdischen Einwanderungen kam es auch zu keinerlei Problemen mit der ansässigen Bevölkerung, da das Land noch recht dünn besiedelt war und man sich außerdem gut austauschen konnte. Die Juden brachten Geld und Ware aus Europa mit und die Palästinenser gaben u.a. agrarische Erfahrungen weiter. Aus den Fugen geraten ist der Konflikt v.a. im Ersten Weltkrieg, als die Briten im Kampf gegen das Osmanische Reich zunächst den Arabern einen Staat versprachen und dann, im gleichen Gebiet, den Juden. Nun forderten beide ihr eigenes Land. Nach dem Zweiten Weltkrieg wollte die UNO nun dieses Problem mit dem Teilungsplan lösen, welcher aber von den Arabern abgelehnt wurde. Ben Gurion und andere Zionisten nutzten die Gunst der Stunde und gründeten im Mai 1948 den Staat Israel.
Wie du siehst, hat der "Judenstaat" durchaus eine Daseinsberechtigung, da Juden um die Jahrhundertwende durchaus erwünscht und geduldet waren. Lediglich Großbritannien hat es im Ersten Weltkrieg und auch später stets versäumt, eine vernünftige Politik durchzuführen. Stattdessen war diese von kurzfristigen Kriegszielen geprägt bzw. von diversen Lobbys beeinflusst.