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Das Bellen eines Hundes

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Krähe
Alt 29.08.2005, 09:21   #1
Standard Das Bellen eines Hundes

Hallo zusammen,

ich mache mir Gedanken zu einem sehr zwiespältigen Thema.

Es gibt ja sehr bellfreudige Hunde. Unserer z. B. hat die unschöne Angewohnheit anzuschlagen wenn die Türglocke schellt. Mich persönlich würde das nicht weiter stören, meine Nachbarn sehen das anders. Ich kanns verstehen. Es ist lästig. Wir lieben unseren Hund trotzdem. Und versuchen verzweifelt das Bellen einzustellen um das nachbarschaftliche Verhältnis nicht zu schädigen. Langsam haben wir aber sämtliche Methoden durch. Auch der Belohnungstrick funktioniert in diesem Fall nicht. Das sogenannte Kläff-Ex wo dem Hund aufs Bellen hin Citronella um die Nase weht, hatte bisher nur den Effekt das ich inzwischen ein Anitphatie gegen Citronella habe.

Man unterhält sich ja in einem solchen Fall mit vielen Menschen. Vor kurzem vertrat eine Dame Folgende Meinung: In manchen Ländern werden besonders kläfffreudige Hunde entbellt (engl. debarking). Bei diesem Eingriff, wird dem Hund ein bestimmter Nerv an den stimmbändern durchtrennt. Nicht wie von vielen angenommen die Stimmbänder selbst.
Der Hund kann nach dem Eingriff weiter bellen, allerdings nur sehr leise. Grundsätzlich bin ich eigentlich gegen solche Eingriffe, welche übrigens in Deutschland eh verboten sind. Die Dame gab mir allerdings zu bedenken, das dies doch immer noch besser wäre als wenn man letztendlich vom Vermieter gezwungen wird den Hund abzugeben. Klar ist Umziehen eine Möglichkeit, aber keine Garantie das in der nächsten Wohnung nicht das selbe Problem auftritt. Ich liebe unseren Hund und behaupte mal er liebt mich auch.

Ich glaube als allerletzte Möglichkeit wäre dieses Entbellen vielleicht ganz sinnvoll. Vorallem da in Deutschland die Urteile bezüglich dessen sehr unterschiedlich sind, was das Halten von Hunden in Mietwohnungen betrifft.

Ich bin da jetzt mal gespannt auf eure Meinungen, weil so wirklich sicher bin ich mir nicht, wie meine eigene Einstellung zu der Angelegenheit ist
 
 
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efze
Alt 29.08.2005, 09:59   #2
Standard

ich kann mir schon vorstellen das es nervig ist, wenn der hund jedesmal bellt, sobald jemand anschellt. das du es auch einsiehst ist schonmal sehr gut, und das du bereit bist was dagegen zu machen ist noch besser. von einer operation würd ich aber absehen, immerhin kann bei sowas ja immer etwas schief laufen, auch wenn es routine sein sollte. ich würde mich an deiner stelle mal an professionelle hundetrainer wenden, es wird sicherlich welche bei dir in der nähe geben, die sollten mit dem problem fertig werden, da es ja sicherlich auch kein sehr seltenes problem ist.
 
 
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Krähe
Alt 29.08.2005, 10:08   #3
Standard

Wie gesagt wir haben die Möglichkeiten schon erschöpft. Hundetrainer haben wir auch schon ein paar verschlissen. Kostete alles Geld und geholfen hat nichts. Alles mögliche hab ich zu hören bekommen. Selbst vor dem Reiszstromhalsband wollte einer nicht halt machen. An der Stelle war dann für mich Schluss. Die Idee allein fand ich widerlich, dass mein Hund für etwas einen Stromschlag bekommt, was einfach auch in seiner Natur liegt.

Meine eigentliche frage betrifft aber nicht unseren Hund im speziellen, sondern die generelle Meinung zu einer solchen Operation als wirklich allerletzte Möglichkeit vor der Trennung. Quasi wenn alle Stricke reissen.
 
 
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Angel~Of~Death
Alt 29.08.2005, 10:19   #4
Standard

also wie ist es denn bei deinem hund? wenn es an der tür klingelt fängt dein hund an zu bellen! bellt er dann lange? und bellt er sonst auch bei anderen sachen oder nur dann?

und jetzt zu dem thema wie ich darüber denke!
also eine operation würde ich nicht machen! ich würde wirklich hart daran kämpfen meinem hund das bellen abzugewöhnen! und notfalls umziehen,wenn es nicht anderest geht,aber operation würde bei mir nicht in frage kommen!
 
 
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flash
Alt 29.08.2005, 11:27   #5
Standard

Hast du s schon mal mit nem "Kong" versucht? Das ist so n komisches Gummiding, wo man Futer reinmachen kann (hab ich mal bei ner Hundetrainerin im Fernsehen gesehn, der Hund hatte die selbe Angewohnheit wie deiner). Wenns klingelt einfach den gefüllten "Kong" von der Tür wegschmeißen und dein Hund sollte (im Idealfall) hinterehrrennen und damit spielen bzw. das Futter rausfummeln.
Ich würde die OP nur im ganz großen Notfall machen lassen, nur wenn es nicht mehr anders geht. Ich weiß ja nicht, wie lange du die Erziehungsmethoden angewandt hast, aber ich denke, es gibt immernoch die Möglichkeit, deinem Hund das abzugewöhnen. Wie alt ist er denn?(einen sehr alten Hund kann man schlecht erziehen). So eine OP kostet ja auch Geld und ist nicht gerade stressfrei(für Hund und Besitzer). Also ich würde weiter alles versuchen, bevor ich meinem Hund(wenn ich einen hätte *schnief*) ne OP zumute, die eigentlich nicht zur Verbesserung seines Wohls führt.
 
 
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MiKe
Alt 29.08.2005, 13:32   #6
Standard

ich würde so eine OP auch nur im allerletzten notfall machen lassen, wobei ich umziehen auch für quatsch halte, bei aller tierliebe...

habt ihr schon mal nachgedacht, einfach das klingelgeräusch zu wechseln? dürfte ja kein problem sein, die klingel auszutauschen. gibt sogar lustige dinger, wo man verschiedene melodien einstellen kann. nen versuch wär's wert und bestimmt billiger als OP oder wegziehen
 
 
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Shawna
Alt 29.08.2005, 13:50   #7
Standard

Hunde bellen nunmal.Wir sprechen ja auch.
Und solang es nur beim bimmeln der Türklingel ist und dein Hund kein Dauerkläffer ist, wüsste ich net wo das Problem ist.
Wir wohnen in einem Reihenhaus und wenn wir nachhause kommen oder meine Opas kommen, bellt er auch vor Freude. Und das kann schonmal 2-3min dauern. Und wenn ein Fahrradfahrer hinter unsere Terasse (wir haben hinter den Häusern einen Gemeinschaftsweg) langfährt,bellt er auch. Er mag das Geräusch nicht, wenn die Räder über den Kiesel fahren
Du wohnst numal in einem Haus in dem die Haltung von Hunden erlaubt ist.
Ich denke, die anderen Vermieter wussten das bevor sie den Mietvertrag unterschrieben,und jetzt können sie dir kein Strick draus drehen, wenn der Hund bellt.
Dauerkläffer ausgeschlossen, denn die nerven wirklich.
Hunde bellen numal
 
 
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streetriderbw
Alt 29.08.2005, 20:17   #8
Standard

servus,
also mein hund bellt nur:
-wenn man ihm seinen knochen wegnehmen will
-wenn man ihn lange trätzt
-wenn der briefträger kommt

aber ansonsten bällt der nicht viel. also im normalfall also nur wenn der briefträger kommt. und das mit dem operieren is ja mehr als pervers. überleg mal dir würd man die resonanz abdrehen, dass nur noch leise reden kannst!

mfg
 
 
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Krähe
Alt 30.08.2005, 08:22   #9
Standard

Ok, ich sags nochmal, mich stört das Kläffen meines Hundes selbst nicht. Das Ding sind die Nachbarn und in dem Zusammenhang der Vermieter. Der Mietvertrag sieht eine schriftliche Genehmigung des Vermieters vor, welche "grundsätzlich nicht erteilt wird, weils dann einfacher ist einen Hund der stört wieder los zu werden." (o-Ton Vermieter). Übrigens auch den Trick mit der Klingel haben wir schon durch, die hatten wir sogar schon abgestellt und Besucher riefen an wenn sie unten vor der Tür standen. Dann kläfft er wenn wir den Summer betätigen und spätestens wenn wir die Wohnungstür öffnen. Ich bezeichne das ganze inzwischen als Eindringlingsalarm.

Das Ganze sollte an dieser Stelle nur als Fallbeispiel dienen.

Die Frage die ich stelle ist ganz allgemein. Angenommen der Stress ist da, der Vermieter sagt entweder hört das auf oder der Hund muss weg. Ein Umzug löst das Problem nicht, in einer anderen Wohnung ist die Wahrscheinlichkeit relativ gross, das der ganze Spass von vorne losgeht. Ist in diesem Fall solch eine Operation (also im absoluten Extremfall) nicht besser als die Trennung von dem Tier, a)Teil der Familie ist und b)vermutlich aufgrund der Kläfferei gar nicht vermittelbar ist. Und nochmal, der Eingriff ist in der BRD verboten, daher ist das ganze eine theoretische Frage. Anbei bemerkt, der Eingriff ist ungefährlicher als die Kastration einer Hündin. Das Ganze erfolgt unter Vollnarkose (die das Tier auch bei einer Zahnsteinentfernung bekommt) über den Rachen. Ich hab mich schon mit der Materie auseinander gesetzt bevor ich die Frage aufgeworfen habe.
 
 
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