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Beitragspflicht Rentenversicherung

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Jumpy
Alt 12.07.2007, 08:23   #1
Standard Beitragspflicht Rentenversicherung

Selbständige mit Beitragspflicht in die Rentenversicherung ?


Selbstständige sollen verpflichtet werden in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, dafür plädieren zumindest die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung.
So könnte es möglich sein, dass dies ab 2009 in Angriff genommen wird.
Als Gründe für eine Beitragspflicht der Selbstständigen sind wohl Befürchtungen einer steigenden Altersarmut. Sowie die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, mit einer steigenden Zahl von Selbstständigkeit, lassen es wenig sinnvoll erscheinen, dass nur abhängig Beschäftigte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Wie sieht man das hier (PP) ? Einen Zwang zur Einzahlung mit dem heute schon ungewissen Ausgang, könnten dadurch unsere Renten "Sicher" werden ?

Ich persönlich zahle seit über 10 Jahren nicht mehr ein (befreit als Selbsständiger)und habe alleine jetzt schon in den 10 Jahren eine Rente (in privater Form), in gleicher Höhe erreicht, als wenn ich meine 25 Jahre bei der Gesetzlichen eingezahlt hätte.
 
 
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Kittcat4you
Alt 12.07.2007, 11:27   #2
Standard

Wenn*s nach mir ginge würde es keinen Unteschied zwischen Privat und Öffentlich geben.......
Vorallem die Privaten haben oft Konditionen und Bedingungen, das ist ja schon fast kriminell.
Naja, kann verstehen das sich die Privaten an der Finanzierung beteiligen sollen, geht halt nach dem Solidaritätsprinzip für die Mitmenschen.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 12.07.2007, 11:49   #3
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Ist alles nicht Fisch und nicht Fleisch so wie das im Moment aussieht. Da hast du beitragspflichtige Leute, bei denen die Angst wächst später durch die Röhre zu gucken.
Auf der anderen Seite hast du Leute, die selbst, damit meine ich ohne Pflicht, vorsorgen.

Das gesetzliche Rentensystem ist halt einfach unflexibel und seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr ausreichend an die Änderungen angepasst worden, die unsere Gesellschaft, unsere Bevölkerung und unser Wirtschaftsleben durchmacht.
 
 
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michaelg
Alt 12.07.2007, 14:53   #4
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Der Vorschlag ist Stückwerk, inkonsequent, was wird dann mit den Beamten gemacht?

Trennung zwischen Gesetzlicher und Privater Vorsorge aufheben halte ich nur insgesamt für sinnvoll.

Die Idee wäre vor langer Zeit vielleicht mal eine Option gewesen. Die gesetzliche Rente entzieht sich doch sowieso mehr und mehr ihrer Legitimation, wenn man sich anschaut was ein Eckrentner nach >3 Beitragsjahrzehnten erhalten wird. Die gesetzliche Rente wird je nach Dramatik der Sichtweise nicht mehr sein als Armutsabmilderung oder Armutsbeschaffung.

Die (durchaus auch sehr bekannte) Flucht aus den gesetzlichen Sicherungssystemen ist nur logisch und konsequent. Ob sie nun bewusst anti-solidarisch oder nur eine Notlösung ist, ist eine andere Frage.

Den privaten Versicherungen würde viel Geld verloren gehen und demnach auch weniger Steuern zahlen.
Jeder Exprivatrentenversicherte hätte nun auch Anspruch auf gesetzliche Rente (mehr Rentenausgaben, die durch die neuen Einzahlungen wohl bestenfalls zum Nullsummenspiel werden).
Und wie verfährt man mit den bisher an die privaten gezahlten Beiträgen?

Ferner halte ich es für Unsinn und unglaubwürdig, wenn zum einen seit Jahren das sich ersteinmal durchsetzende 3-Säulen Modell mit gesetzlicher, dann staatlich bezuschusster Privatrente und kapitatalgedeckter Vorsorge abgefeiert wird, und nun Maßnahmen ins Gespräch kommen, die einen Primat der gesetzlichen Rente vortäuschen.
 
 
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Seto.Kaiba
Alt 22.07.2007, 09:07   #5
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Der Sozialstaat ist ein Raffgieriges Monster! Man soll immer mehr und mehr einzahlen und am ende bekommt man kaum noch leistungen.

Ob nun die Arbeitslosen mit HIV oder Rentner .... man zahlt unmengen an Geld und erhält kaum Leistung dafür.
Und der Staat der einerseits diese Unsummen für Leistungen die gegen null gehen verlangt, der selbe Staat hat die Unverschämtheit zu verlangen dass man sich zusäztlich privat versichert. Da die staatlichen Leistungen für die man i.d.R mehr bezahlt als für eine entsprechende private Lösung, sowieso nicht reichen wird.
Von welchem Geld man das machen soll lässt man seitens des Staats natürlich offen.

Daher ist für mich die beste Lösung sich vom Wohlfartsstaat zu verabschieden, und dinge wie Rente und SOzialversicherungen komplett zu privatisieren.
Das ist bedeutend billiger, und man bekommt ungleich mehr Leistung fürs Geld.
 
 
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