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Beck tritt zurück und Steinmeier kommt

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Alt 07.09.2008, 17:48   #1
Standard Beck tritt zurück und Steinmeier kommt

laut ARD hat beck sein amt als perteichef geschmissen und steinmeier der heftigst an dessen stuhl gesägt hat, bildet nun die neue spitze...
( Parteichef Beck tritt offenbar zurück | tagesschau.de )

was haltet ihr davon? macht das sinn?
grade kommentare von SPDlern sind erwünscht
 
 
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Alt 07.09.2008, 18:44   #2
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richtige spdler wirst du wohl kaum noch finden, die spd hat die allermeisten ihrer leute vergrault, weil sie politik gegen die eigene anhängerschaft gemacht haben. Die entscheidung "Beck weg, Steinmeier Kanzlerkandidat, Münterfering Parteichef" war abzusehen, und setzt die SPD wieder auf ein level mit der union und fdp, und das ist weissgott nicht positiv gemeint

jetzt kann man auch faktisch wählen wen man will, man kriegt fast immer dasselbe sofern die linke nicht eine starke kraft an der regierung wird.

und ich war mal anhänger eben jener Sozialdemokratischen Deutschen Partei, bis die Sozialdemokratie irgendwo zwischen vermittlungsausschuss und Großer Koalition verschütt ging. Jetzt ist der Seeheimer Kreis an der Spitze und hat die Oberhand, jetzt auch offiziell.

Beck war als Parteichef zur falschen zeit in der falschen partei und am falschen ort. Dafür war ein Kurt Beck nicht geschaffen, aber das hat er wohl selber jetzt gemerkt.
 
 
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Alt 07.09.2008, 18:54   #3
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Es ist sicher nicht verkehrt zu sagen, dass es Zeit war - insbesondere die Kandidatenfrage und Münteferings Rückkehr (Steinmeier bekleidet den Vorsitz nur vorübergehend), nachdem ja noch unklar war, ob er nur helfend oder mit hoher Verantwortung zurückkommt.
Mit dem Verzicht Becks auf den Parteivorsitz wird vielleicht die Schlingelei in manchen Fragen ein Ende finden. Ihm ist mit Müntefering auch ein relativ erfolgreicher Wahlkampf zuzutrauen, wobei ich es für unwahrscheinlich halte, dass einer einer SPD unter dieser personellen Führung nächstes Jahr im Bund eine halbwegs sozialdemokratisch geprägte Regierungsbildung/beteiligung gelingen kann.
Vorerst bleibt die SPD wohl ohnehin ein zerwühlter, unglaubwürdiger Scherbenhaufen.
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 07.09.2008, 19:09   #4
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Beck war nicht gerade ein Sympathieträger der SPD. Dass es aber nun aber ausgerechnet Frank-Walter "ein deutschstämmiger Türke in Guantanamo ist mir egal" Steinmeier werden soll... abgesehen von dieser Affaire ist Herr Steinmeier in den Medien ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt, ich habe (obwohl politisch interessiert) keine Ahnung, in welche Richtung unser jetziger Außenminister das Land bringen würde.

Alles in allem glaube ich, dass die SPD ihre paranoide Haltung gegenüber den Linken endlich ablegen muss, um wieder nach vorn zu kommen. Immerhin sind die meisten Mitglieder der Linken (zumindest in West-Deutschland) keine SED-Anhänger, sondern ehemalige SPD-Mitglieder. Ich mein, ein Herr Wulff behauptet, die Linken seien die schlimmste Bedrohung des Landes und die SPD stimmt ihm zu? Und keiner merkt, wie sie sich von der Union zur Selbstdemontage treiben lässt? Die SPD braucht einen Politiker, der den Mut hat, zu einer möglichen(!) Koalition mit dem Linken offen zu stehen und der die rhetorischen Fähigkeiten hat, diese auch gegen die Attacken der Union zu verteidigen. Ansonsten sehen wir einer schwarzen Zukunft entgegen.
 
 
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cooli
Alt 07.09.2008, 20:24   #5
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von politik versteh ich nicht viel, aber der satz den ich von einem kleinen kind gehört hat gefällt mir: "die spd erinnert mich an eine fliege: wieso fliegen da alle von ganz oben" (oder so xD)
 
 
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Sidolin
Alt 07.09.2008, 21:12   #6
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So langsam wird mir sogar die SPD zu weit rechts, mittlerweile ist ja wirklich fast nur der Seeheimer Kreis am Ruder.

Es bleibt zu hoffen dass sie einerseits Wählerstimmen an die Grünen und die Linke verliert und andererseits gemäßigtere CDU/CSU-Wähler gewinnt. Immerhin ist Steinmeier jemand der theoretisch Kanzler werden kann, vielleicht bleiben uns dann noch vier Jahre Merkel erspart.
 
 
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ziggyx
Alt 07.09.2008, 22:31   #7
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Naja, aber ob Franky uns lieber sein sollte als Merkel?

Kannte jemand von euch Steinmeier wikrlich, bevor er Minister wurde? Merkel war ja schon immer sehr bekannt...

Also mir wäre Beck irgendwie sympathischer gewesen.
 
 
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