Original geschrieben von raffis
... das genau gleiche Problem wie bei dem islamischen Extremismus. Du verallgemeinerst sehr stark. Viele Frauen die ich kenne, und die den moslemischen Glauben haben, sind nicht verschleiert und unterliegen auch nicht den total veralteten und in die heutige Gesellschaft nicht mehr integrierbaren chauvinistischen Gesetze, für welche der Islam ja (scheinbar) allein bekannt ist
Verallgemeinerung ist notwendig, um einen Punkt zu unterstreichen und eine klare Linie zu setzten. Verallgeimeinerung betrifft Mehrheitsverhaeltnisse und ich denke einfach, dass die Mehrheit der in Deutshcland lebenden Muslime nicht wirklich in die freiheitliche gesellschaft passt, sprich nicht genuegend Integrationsbereitschaft zeigt. Lasse mich gern eines besseren belehren, glaube aber kaum an Umstimmung da die Zahlen fuer sich sprechen.
"chauvinistischen Gesetze, für welche der Islam ja (scheinbar) allein bekannt ist"
Scheinbar ja, fuer was ist denn der Islam noch bekannt? Irgendetwas? Doener und Falafel? Reicht das zur angeblichen Multikulturellen Bereicherung schon aus? Reicht das aus, um die ueberproportionalen Sozialhilfeempfangsraten und Kriminalitaetsraten in bestimmten Bevoelkerungsschichten zu ertragen? Ist das die Schuld des Gastgeberlandes, der Gastgeber?
Dein Bild von sogenannten Intellektuellen finde ich etwas zweifelhaft. Wenn du "denen" jegliche Praxistauglichkeit von vornherin absprichst dann ist das ganze System faul. natuerlich muessen die Gedanken aus dem Elfenbeinturm gelenkt und umgesetzt werden, aber eine gewisse geistige Fuehrung ist fuer jede Bewegung und Entwicklung notwendig.
"Mag sein dass wir unterschiedliche Auffassungen haben aufgrund unserer Kindheit oder warum auch immer."
Ob sich unterschiedliche Auffassungen immer in der Kindheit manifestiert haben wage ich zu bezweifeln. Wir haben eine andere Auffassung, sicher, daran ist nichts daran auszusetzten, im gegenteil, das gibt Impusle.
"*edit* wobei ich dazu noch ganz deutlich hinzufügen möchte, dass ich deine Abneigung bis zu einem gewissen Punkt hin durchaus verstehe."
Und siehst du, es schlummert auch in dir. Bei mir ist das eben etwas staerker ausgepraegt und je mehr ich darueber lese, je mehr ich die Entwicklung verfolge, an je mehr Getthos und Moscheen ich vorbeikomme, desto mehr finde ich, dass da etwas ganz faul ist und wenn das jetzt auch Helmut Schmidt und Egon bahr begreifen, die diese Entwicklung zum Teil mitverantwortet haben, dann fuehle ich mich mit meinen Gedanken nicht besonders weit auf dem Holzweg.
Es geht auch nicht um die einzelne Frau die ihre Religion praktiziert und ihre Tradition lebt, die freundliche Tuerkin von nebenan und der freundliche Syrer im Doenerladen, es geht ja selten um den Einzelnen, es geht um komplexe Zusammenhaenge und da gibt es immer unschuldig Angeklagte. Wenn dann naemlich ploetzlich nur noch kopfbetuchte Frauen um dich herum sind und du nur noch Doener um dich herum zu essen bekommst und all jene die deine Sprache sprechen schon weggezogen sind dann haust du auch ab. Und wenn sich diese Getthos sehr schnell ausbreiten und ist ein Stueck Land und ein Stueck Kultur verloren, dann ist es zu spaet.