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daRaider
Alt 30.03.2001, 10:14   #26
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ich schreib dir wenn ich von der Schule komme mal was zu Tschernobyl

und wenn du informiert wärst dann wüsstest du dass der Unfall von Tschernobyl in jedem AKW der Welt hätte passieren könnnen...
 
 
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daRaider
Alt 30.03.2001, 14:22   #27
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achja ich meinte nicht nur den link da oben sondern besonders die im andern thread...

Zum Thema Endlageer :
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Angesichts der Halbwertzeit, radioaktiver Isotope von bis zu 24 Mio. Jahren klingen alle Versuche, ein sicheres Endlager herbeizureden zynisch.
Die Anti-AKW-Bewegung lehnt es ab, sich an der Diskussion zur Enlagersuche zu beteiligen, solange noch AKW in Betrieb sind, um nicht zur Legitimation des Weiterbetriebs beizutragen.

Es wird weiterhin am Salzstock in Gorleben "Endlagerforschung" betrieben, obwohl bereits 1983 in einem Gutachten im Auftrag der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig die geologischen Kriterien, die die Landesregierung zuvor aufgestellt hatte, als nicht gegeben eingestuft wurden.

Das Festhalten am Salzstock Gorleben ist eine politische Entscheidung: zum einen ist die Bundesrepublik nach dem Atomgesetz verpflichtet, Endlagerforschung zu betreiben, zum anderen ist bereits viel Geld (21 Mrd. DM) verbaut worden. [/quote]

Das hier zu Tschernobyl (hab ich übrigens ganz oben schonmal erwähnt) :
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Am 26.4.1986 kam es im Ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl durch ein Experiment zur Explosion des Reaktorkerns und zur Kernschmelze. Radioaktive Stoffe wurden über weite Entfernungen verteilt.
In der Folge wurde in ganz Europa stark erhöhte Radioaktivität gemessen.
Einige Gebiete Weißrußlands sind völlig unbewohnbar, viele Menschen, vor allem Kinder leiden unter Schilddrüsenerkrankungen, geschwächter Immunabwehr und unspezifischen Krankheitserscheinungen. Mißbildungen und Krebserkrankungen sind stark angestiegen.
Auch in Bayern ist eine erhöhte Leukämierate bei Kindern als Folge dieser Katastrophe wissenschaftlich belegt. [/quote]

Dieses Experiment hätte also genausogut in Neckarwestheim (5km von mir entfernt) passieren können oder sonst wo in der westlichen Welt. Es war ganz einfach menschliches Versagen und sowas ist nie auszuschliessen.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Wie in jeder technischen Anlage können auch bei einem AKW Komponenten versagen oder Fehlhandlungen des Personals vorkommen. Das Risiko aus solchen Ausfällen wird in sogenannten Risikostudien ermittelt. Für deutsche Anlagen kommen Risikostudien für schwere Unfälle auf eine Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 33000 pro Betriebsjahr. Das bedeutet für 450 weltweit betriebene Anlagen bei 40 Jahren Betriebsdauer eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 für einen Kernschmelzunfall, deutsche Sicherheitsstandards in allen Anlagen vorausgesetzt. [/quote]

zum Thema sofortige Abschaltung :

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Am Tag der Jahreshöchstlast 1994 wurden knapp 71.000 Megawatt(MW) Strom verbraucht. Die installierte Kraftwerksleistung bertug 110.000 MW, d.h. 39.000 MW standen zwar zur Verügung, wurden aber nicht gebraucht . Alle AKW zusammen liefern 20.000 MW. D.h., daß selbst bei sofortiger Abschaltung aller AKW unter Berücksichtigung von betriebsbedingten Verlusten immer noch ausreichende Reserven von über 10.000 MW zur Verfügung gestanden hätten. [/quote]

Thema Arbeitsplätze :
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Atomenergie ist eine extrem zentralistische Form der Stromerzeugung. Der Bedarf an Arbeitskräften pro KWh liegt weit unter dem von dezentralen Kraftwerken die mit regenerativen Energieträgern oder Gas betrieben werden.
Studien haben einen Arbeitskräftebedarf von EU-weit 2 Mio. Stellen beim Umbau zu einer nachhaltigen Energieversorgung errechnet. [/quote]

[ 30. M&auml;rz 2001: Beitrag editiert von: BB2k ]
 
 
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John de Lancie
Alt 30.03.2001, 16:11   #28
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Erstmal zu Tschernobyl:
Das kann ich sogar ganz genau erklären was dort passiert ist, ist bestimmt auch für dich interessant. Zum Verständnis muß man nur erstmal folgendes wissen. Reines Uran235 (wie es verwendet wird) strahlt zwar wenn es einfach so rumliegt und ist auch etwas warm, allerdings ist dies zu vernachlässigen. (die Energie, die Strahlung ist sehr gefährlich) Im Kraftwerk wird das Uran nun angeregt um wesentlich schneller zu spalten -&gt; hohe Energiefreisetzung. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal gibt dem Uran Wasser hinzu. Neutronen aus dem Uran treffen dann auf Wasser, welches diese stark abbremsen und Wärme freisetzten und die Reaktion weiter anheizt. In westlichen wird Wasser verwendet, in Tschnobyl wurde Graffit verwendet, was erstmal die gleiche Wirkung hat wie Wasser. Tritt nun jedoch ein Störfall ein, was bedeutet, dass die Reaktion ausser kontrolle gerät und enorme Wärme freigesetzt wird, dann verdampft das Wasser und die reaktion kommt von alleine zum erlischen (das ist physikalisch so) Bei Graffit ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die Reaktion wird immer mehr angefacht. Man kann sie nur "löschen" indem man sie extrem stark kühl oder eben Wasser (nicht nur wegen der Kühlung) hinzugibt.

In Tschernobyl geschah nun folgendes. Die wollten bei dem Sicherheitssystem sparen (Dieselgeneratoren oder so die im Zweifelsfall Wasserpumpen antreiben). man braucht ja eine andere Energiequelle um Pumpen anzutreiben wenn der Reaktor ausfällt. Die dachten sich jedoch die Energie, die im Schwungrad der Turbine ist dafür zu verwenden. Dass das höchst kritisch ist kann man sich schon vorstellen. Die wollten das jedoch ausprobieren und haben den Reaktor künstlich hochgefahren zu einem kritischen Punkt. Es ging natürlich schief. Das Uran wird dann so heiss, dass es sich durch alles durchfrisst und am Ende offen draussen da liegt. Es tritt eine extreme Strahlung aus. Zusätzlich wird das z.T. staubförmige und hochradioaktive Graffit durch Wind in der Luft verteilt und kam so überall hin.

Zu den andern Sachen schreib ich später noch was nur hab ich grad keine Zeit.
 
 
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daRaider
Alt 30.03.2001, 16:22   #29
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ja es geht hier nicht um den genauen Vorfall was in Tschernobyl sondern es geht darum dass menschliches Versagen vorliegt und das kannst du net bestreiten dass das net überall passieren könnte. Und darum gehts ja...
und hättest dir die Links mal endlich durchgelesen wüsstest du auch dass es in den hochgelobten deutschen AKWs schon genug Störfälle gegeben hat, die auch alles öffentlich wurden !
Wenn du net weisst wie man auf links klickt dann sags bitte und ich kopier dir das hierher...

btw Harrisburg :
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Am 28. März 1979 kam es im AKW Three Mile Island 2 (USA) zur Kernschmelze. Mehrere Bedienungsfehler führten dazu, daß der Reaktorkern nicht ausreichend gekühlt wurde.
Der bis dahin von der internationalen Atomlobby für unwahrscheinlich und hypothetisch erklärte Fall war Realität geworden. [/quote]
 
 
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John de Lancie
Alt 31.03.2001, 12:56   #30
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Natürlich was Tschernobyl menschliches Versagen, aber die Folgerung, dass dies überall passieren kann ist einfach falsch. Und zwar durch die komplett andere Konstruktion westlicher Reaktoren. Rein phyiskalisch gesehn kann es so wie in Tschernobyl gar nicht passieren. Das ist unbestreitbar. Die Reaktion würde sich ganz von alleine, ohne Menschliches tun oder nicht tun zurückregeln weil man Wasser als Moderator verwendet und nicht Graffit.

Ich habe leider nicht immer so viel Zeit nach allem zu suchen und ich glaube ich finde deinen ganzen links echt nicht. Dann poste sie doch bitte nochmal in einer Liste. Der Störfall in den USA war bestimmt der schlimmste bisher seit Tschernobyl, aber trotzdem muss man sehen dass dabei niemandem ausserhalb etwas passiert ist. Störfälle gibt es bei allem möglichen nur solange man dagegen gesichert ist und nichts passiert muss man das auch nicht so hochschaukeln.

Weiteres zur Strahlung:
Kosmische Strahlung in Deutschland liegt im Schnitt bei ca 50 mrem und mehr (höhenabhängig).

Die Terrestrische Strahlung liegt in Deutschland ebensfalls bei etwa 50mrem durchschnittlich.
Interessant dabei ist, dass sie in Baden Würtemberg ca 30-50mal stärker ist als in Schleswig-Holstein! (über 500 mrem in BW) In Indien übrigens 2700 und Brasilien bis 8700!
Die Körpereigene Strahlung liegt bei etwa 30mrem.

Die Strahlendosis, welche man durch Kernkraftwerke abbekommt liegt nur bei etwa 1-2 mrem. Natürlich ist jede zusätzliche Belastung schlecht, aber das Verhältnis sagt doch einiges aus.

Ich weiss jetzt nicht ob durch die doch wesentlich höhere Terrestrische Strahlenbelastung in BW deutlich mehr Menschen sterben als im Norden, aber interessant wäre eine Nachforschung mal.


Wie sicher die Entlagerung ist, ist sehr schwer zu sagen, dass kann nur ein echter Experte beurteilen. Allerdings muss man bedenken, dass die Salzbergwerke deutlich länger als 24Mio Jahre schon existieren!


Mit den Arbeitsplätzen ist das natürlich ein ganz anderes Thema. Wenn man jedes Auto wieder so zusammenbauen lassen würde wie vor 50 Jahren bräuchten wir bestimmt auch ein paar Mio Arbeitsplätze mehr.
 
 
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puck
Alt 31.03.2001, 13:20   #31
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> So hart das klingen mag, es wird bei jeder Technologie tote geben. (Wieviele Verkehrstote gibt es) Damit stellt sich natürlich die Frage wieviel ein Menschenleben wert ist. [/quote]

Das das völliger Schwachsinn is müsste man dir eigentlich nicht erklären müssen, weil du ja angeblich so viel dadrüber weisst...(John de Lancie)

Ihr reitet auf den falschen Punkten rum. Die Wahrscheinlichkeit eines Störfalls ist selbstverständlich überaus gering, aber was nutzt uns die geringe Wahrscheinlichkeit wenn es zu einem Störfall kommt?
Was ich meine ist Folgendes, die Wahrscheinlichkeit plötzlich umzufallen und an nem Herzinfarkt zu sterben mag vielleicht bei 1 zu 300 liegen, aber was nutzt es mir wenn ich gleich tot umfall?

Der Punkt ist dass Statistiken dieser Art
a) nur von Lobbyisten benutzt werden um die Leute schön zu beruhigen
b) eigentlich n Scheissdreck wert sind.

Und das aus folgendem Grund:

Im Falle eines atomaren Zwischenfalls jeglicher Art sterben nicht "nur" ein paar Menschen und die Sache ist gegessen, sonder der Punkt ist dass hier die menschliche Genetik auf dem Spiel steht.

Nehmen wir an ein Kohlekraftwerk würde explodieren. (wie wahrscheinlich das ist, ob das möglich ist, usw. is mir scheissegal, is nur n Beispiel)
In diesem Fall würden, nehmen wir mal an dies wäre unweit einer grösseren Stadt passiert, sagen wir 400.000 Menschen sterben. (mal extrem gerechnet)
Damit hätte sich die Sache aber auch erledigt. OK, die die nicht direkt sterben werden unter Umständen schwere Verletzungen davon tragen, die vielleicht bis an ihr Lebensende ziemlich lästig sein werden, aber das wars auch "schon".

Wenn da jemand zum Beispiel n Bein verliert, dann kann er immer noch Kinder zeugen die gesund zur Welt kommen, und das ist der Punkt den ich meinte mit dem "menschlichen Gen" (kann wohl auch eleganter beschreiben)

Wenn jetzt das selbe mit nem AKW passieren würde, also wieder: Extrem-Fall: Explosion, Grosstadt, 400.000 Tote usw.

Die die von der Explosion betroffen sind, sind wieder direkt tot, sind also sozusagen fein raus.
Wer aber einen atomaren Unfall überlebt, der verliert nicht ein Bein, lebt weiter und bekommt gesunde Kinder...

Nehmen wir an es überlebt jemand und er zeugt noch 5 Kinder. Diese Kinder werden mit Sicherheit dermassen genetische Schäden aufweisen, dass sie unter Umständen nicht mehr als menschlich zu identifizieren sind.
Gehen wir aber mal davon aus sie könnten noch Kinder zeugen, und tun dies auch.

Dieser Genetik dieser Familie, ihrer Nachkommen, also jeder der mit diesem Stammbaum zu tun hat, wird nie wieder über eine einwandfreie Genetik verfügen.

Und das is der springende Punkt. Selbst wenn in einem Betriebsjahr eines AKW die Wahrscheinlichkeit eines Störfalls bei 1 zu 33000 liegt, kann es dennoch zu einem Störfall kommen. Wir kennen ja alle die Wahrscheinlichkeit im Lotto 6 Richtige zu haben, und trotzdem wird der Jackpot immer wieder geknackt...

Welchen Sinn es macht die sichersten AKWs in Europa oder sogar der Welt abzuschalten, das is ne andere Frage.

Aber die Gefahr die von Atomkraft ausgeht is im Prinzip der Untergang der Menschheit, und dieser Gefahr ist bei z.B. Kohlekraftwerken nicht gegeben, auch wenn diese höher Schadstoffausstösse haben, wie Hackvresse ja fein bei Simcity gelernt hat...
 
 
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John de Lancie
Alt 31.03.2001, 13:53   #32
Beitrag

An GoahGoah:

Deine Visionen vom Weltuntergang sind doch vielleicht ein wenig übertrieben.
Durch Tschernobyl starben zich zehntausende und heute sterben immer noch genug daran, das ist unbetritten und eine Tragödie. Aber die Menschheit wird dadurch nicht aussterben. Allerdings werden in den nächsten 50 Jahren hunderte Mio Menschen den Tod finden durch den CO2 Ausstoß. Und das juckt wirklich so ziemlich nie jemanden. Es kann sich doch jeder von A-Strom verabschieden und nur noch Ökostrom kaufen, der halt 4 mal teuer ist. Aber obwohl so viele gegen A-kraft sind machen das die wenigsten und das wäre sicher effektiv wenn niemand mehr A-Strom kaufen würde.

Es gibt momentan keine Alternative zur A-Kraft, die nicht noch mehr Menschenleben kosten würde. Der unterschied ist nur die ein A-Gau plötzliche hundertausende betreffen würde während andere Energiegewinnungsmethoden schleichende Ursachen haben. Und Statistiken sollten nicht einfach ignoriert werden nur weil sie von A-Kraft-Lobbyisten verwendet werden...
 
 
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asdf
Alt 31.03.2001, 18:41   #33
Beitrag

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> Durch Tschernobyl starben zich zehntausende und heute sterben immer noch genug daran, das ist unbetritten und eine Tragödie. Aber die Menschheit wird dadurch nicht aussterben. [/quote]

pff dann eben nur n paar hundert millionen, wenn 1 GAU passiert irgendwo in zentraleuropa, dann is erstmal die ganze umgebung völlig am arsch, wenns noch mehr akw in dem gebiet hat, wird es da dann wohl ebenfalls zu störfällen kommen....und so gehts weiter, kannst du mir folgen ?
 
 
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John de Lancie
Alt 31.03.2001, 18:48   #34
Beitrag

hmmm Tre Cool zum Glück (?) nicht so ganz. das mit der umgebung stimmt zwar aber viel mehr menschen müssten deshalb auch nicht dran glauben... das mit den weiteres störfallen ist ja wohl quatsch.
 
 
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asdf
Alt 31.03.2001, 18:55   #35
Beitrag

bin ja nich allwissend, kann ja sein, dass ich mich mal irre, aber nur indem du sagst, dass ist quatsch kannst mich auch nicht erleuchten ,da bedarf es schon einer erklärung...
 
 
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John de Lancie
Alt 31.03.2001, 19:31   #36
Beitrag

die Kraftwerke stehen ja nicht in unmittelbarer Nähe zueinander. Wenn so ein Kraftwerk "in die Luft fliegt", dann sieht dass auch nicht so aus wie ne A-Bomben-Explosion. Du kannst sogar 100 meter neben dem Teil stehn und du wirst einen Störfall (also einen fatalen) nicht bemerken. Und andere A-Kraftwerke werden dadurch ja nicht berührt die ja mindestens ein paar Kilometer entfernt stehen. Ein Unfall würde sowieso "nur" Lebewesen etwas ausmachen.
 
 
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asdf
Alt 31.03.2001, 19:48   #37
Beitrag

irgendwie glaub ich schon, dass ich das mitkrieg, wenn 100 m neben mir was in die luft fliegt....
ausserdem mein ich nicht, dass dann das nexte einfach so mit in die luft fliegt, sondern, dass die leute die es betrieben dadurch dann wohl irgendwie geschädigt werden und dadurch der einwandfreie betrieb nich mehr sichergestellt ist, aber wie gesagt, ich kann mich ja irren, und dennoch bietet die gefahr eines möglichen super GAUs für mich genug begründung um die akw abzustellen...
 
 
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puck
Alt 31.03.2001, 20:23   #38
Beitrag

hmm John... ich frag mich mittlerweile ernsthaft welche Interessen du hier vertrittst.
Dein Argumentation ist so einseitig als würde dein Gehaltsscheck davon abhängen ob AKWs weiter betrieben werden oder nicht.

Wenn du sagst dass "meine" Vorstellungen vom Weltuntergang übertrieben seien, da muss ich dir Recht geben, mal ganz abgesehn davon dass ich nie vom Weltuntergang gesprochen hab.

Das Ding is eben dass die Möglichkeit gegeben ist, und wenn du sagst dass man einen Störfall nicht unbedingt bemerkt wenn man nebendran steht, dann schneidest du dir ins eigene Fleisch, weil genau dann tritt nämlich die Situation mit den Überlebenden ein, wie ich sie oben beschrieben habe...

--------------------------------------------

Sorry ich muss jetzt weg, ich schreib das hier heute abend oder morgen früh weiter...
 
 
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puck
Alt 01.04.2001, 01:27   #39
Beitrag

so...weiter im Text
-------------------------

Du sagst ich soll die Statistiken nicht vernachlässigen nur weil Lobbyisten diese verwenden...
Wenn ich also deine Statistiken mit in meine Argumentation einbeziehe, würde ich sagen wärst genauso gezwungen die potenziellen Gefahren miteinzubeziehn die ich genannt habe .

Wenn man nun erwägen sollte welche Argumente gewichtiger sind, finde ich dass es relativ eindeutig ist dass alleine die Möglichkeit,die ja trotz Statistik immer noch besteht, dass die Menschheit vor die Hunde geht in jedem Fall einen wichtigeren Punkt darstellen als die Zahlen die aussagen wie gross die Möglichkeit ist das dies eintritt.

Ich meine ich kann nicht einen Sachverhalt dadurch entschärfen dass ich Zahlen liefere wie oft dieser Sachverhalt eintreten kann.
Klar, ich kann sagen "Obwohl die Wahrscheinlichkeit 1:4 ist, dass ich vom Auto überfahren werde wenn ich die Strasse überquere, gehe ich trotzdem immer wieder über die Strasse", aber ich finde nicht dass diese Möglichkeit gegeben ist wenn es bei dieser Wahrscheinlichkeit im extremsten aller Fälle um den Fortbestand der Menschheit geht.

Wenn du da noch anderer Meinung bist dann bist du entweder nicht mehr ganz frisch im Kopp und/oder dein Gehaltsscheck kommt wirklich aus nem AKW.
Ausserdem wüsste wir dann dass du auf jeden Fall kein Ethik in der Schule hattest...

[ 01. April 2001: Beitrag editiert von: GoahGoah ]
 
 
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Alt 01.04.2001, 01:51   #40
Beitrag

ich misch mich mal kurz ein, bin auch gleich wieder verschunden &lt;g&gt; aber vielleicht is das hier ein interessanter link zum thema alternative energiequellen, übrigens bei der truppe (GP) bin ich mitglied http://www.greenpeace-energy.de
 
 
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John de Lancie
Alt 01.04.2001, 02:38   #41
Beitrag

An Tre Cool:
Das war etwas verwirrend wie ich das geschrieben habe. Bei einem Störfall fliegt eben gerade nix in die Luft wie sich das viele so vorstellen. Bei einem Gau schmelzen die hochradioaktiven Brennstäbe und fressen sich langsam durch den Reaktor durch und liegen dann frei in der Umwelt. Es geht keine Gefahr und eine Explosion und irgdnwas dergleichen aus sondern "nur" durch die Radioaktivität.

An GoahGoah:
Nein ich arbeite nicht in einem AKW noch krieg ich von denen Geld oder sonstirgendwas. Das mit den Erbschäden was du gesagt hattest bestreitet ja keiner. Nur selbst wenn der GAU eintritt sind davon nicht alle Menschen betroffen (auch wenn es sehr viele sind) die Menschheit wird niemals durch einen Kernkraftunfall ausgelöscht werden. Durch den Tschernobyl Unfall sind jetzt auch nicht alle Menschen in Europa sterbenskrank und genetisch total verändert worden. Ich bestreite ja nicht dass das ganze gefährlich ist aber was ist die Alternative?
 
 
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asdf
Alt 01.04.2001, 04:21   #42
Beitrag

Bei einem Störfall fliegt eben gerade nix in die Luft wie sich das viele so vorstellen. Bei einem Gau schmelzen die hochradioaktiven Brennstäbe und fressen sich langsam durch den Reaktor durch und liegen dann frei in der Umwelt. Es geht keine Gefahr und eine Explosion und irgdnwas dergleichen aus sondern "nur" durch die Radioaktivität.
dass die explusion nicht die eigentlich schlimme sache is ist klar, das habe ich auch NIE gesagt, dennoch is es so, dass es bei nem GAU zu einer explusion kommt bzw. kam. siehe tschernobyl

dafür, dass du sonst so viel über die sache zu wissen scheinst, kommt mir dann die aussage über das nicht in die luft fliegen komisch vor.

26. April, 1 Uhr, 23 Minuten, 40 Sekunden: Es kommt zum Turbinenstillstand. Der Kühlwasserzufluß ist eingeschränkt, die automatische Abschaltung unterbrochen, es entwickelt sich ein Hitzestau. Innerhalb von Sekunden steigt die Leistung des Meilers um ein Vielfaches an. 6 Sekunden nach der Notabschaltung ereignet sich der größte anzunehmende Unfall (GAU). Der Block 4 des Atomkraftwerkes Tschernobyl explodiert.
... , kam Tschernobyl absolut unerwartet für uns. Ein fast zwei Kilometer hoher Wirbel aus Feuer und Schutt reckte sich über den Betonbauten des Atomkraftwerks in den Himmel empor. Die ganze Polessje-Niederung mit ihren aufblühenden Frühlingsgärten errötete im Feuerschein.
hmm... und es fliegt doch was in die luft
zumindest ist die möglichkeit da...

[ 01. April 2001: Beitrag editiert von: Tre CooL ]
 
 
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daRaider
Alt 01.04.2001, 15:41   #43
Beitrag

so mein Schlusswort :

Also ich finde es grade irgendwie überflüssig hier noch weiter zu diskutieren. Das enedet hier nur so wie der Gott Thread.

Es ist doch irgendwie scheissegal, wie sich irgendwas zuträgt und wie gefährlich jetzt ein GAU ist...
Das Problem hier ist doch irgendwie... wie sehe ich ein Menschenleben ?
Wenn ich da höre "sicherlich ist es schade, dass bla bla menschen sterben"
ich finde es ganz einfach zum kotzen wenn man überhaupt so ein Risiko eingeht und die Zukunft von nur (nicht nur) einem Menschenleben unnötig gefährdet.
AKWs sind ein Sicherheitsrisiko für uns oder für unsere Nachfahren und deswegen bin ich der Meinung dass man so schnell wie möglich dafür sorgen sollte, dass man es dieses Risiko nicht mehr gibt.
Und da wir die Möglichkeit dazu haben andere Energien zu nutzen und die Gefahr zu umgehen dann sollte man sie auch nutzen. Und diese Möglichkteit ist vorhanden.

Und wenn hier jetzt einer kommt und meint "Es gibt aber mehr Verkehrstote..." dann hat er garnix begriffen.
Ein Toter ist ein Toter und wenn durch ein AKW nur eine Person Krebs bekommt dann muss das Ding weg und selbst wenns Strom für 100 Mio erzeugt.
Für mich ist ein Menschenleben das höchste (von wem auch immer) gegebene und sollte deswegen nie gefährdet werden.

So bin jetzt zwar abgeschweift, wollte aber eigentlich nur darauf hinweisen, dass es mir hier nie um wirtschaftliche Gründe geht/ging sondern diese Diskussion einfach mal von der moralischen Seite gesehn werden sollte.

DANKE ich habe gesprochen udn werde mich hierzu auch nicht mehr äussern.
 
 
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John de Lancie
Alt 01.04.2001, 18:14   #44
Beitrag

nur dass es eben bis jetzt keine vernünftige andere Möglichkeit gibt und das übersiehst du.
 
 
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asdf
Alt 01.04.2001, 20:46   #45
Beitrag

diese beitrag john de... zeigt uns, dass du das oben nich verstanden hast, sorry, dass ich dass so sage, aber es ist so.
 
 
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John de Lancie
Alt 01.04.2001, 20:51   #46
Beitrag

dann soll doch mal einer eine Alternative beschreiben, denn um die kommt man ja dann nicht herum wenn man ganz auf A-Kraft verzichten will.
 
 
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hackvresse
Alt 01.04.2001, 22:04   #47
Beitrag

In folgendem Punkt muss ich John...
recht geben. Du kannst doch etwas schlechtes nicht abschaffen wenn du keine Alternative hast.

Aber eines steht fest, A-Energie ist schädlich und muss weg.

Zu den Verkehrstoten:
Es gibt da nen kleinen Unterschied. Menschen lassen sich freiwillig auf das Risiko ein. Bei A-Kraftwerken sieht das ganze anders aus...

Desweiteren sind Folgeschäden da. Ganze Generationen sind davon betroffen. Aber dazu wurde ja oben schon genug gesagt..

[ 01. April 2001: Beitrag editiert von: HackVressE ]
 
 
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daRaider
Alt 01.04.2001, 22:43   #48
Beitrag

ich will ja nix mehr dazu sagen, aber aus den vorherigen postings und links geht irgendwie doch hervor dass es alternativen gibt...

*undjetztnixmehrdazusag*
 
 
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John de Lancie
Alt 01.04.2001, 23:08   #49
Beitrag

BB2K:
Sag mir noch ob ich blind bin, aber die einzigen 2 links von dir sind der hier und Antiatom. Oder wo sind noch mehr? Der zweite sagt mal gar nichts über Alternativen aus und der von den Grünen mit der Wärmekopplung sagt auch kein Wort aus wo die Energie herkommen soll.

Die Antwort auf diese Frage dürfte dir doch dann wohl nicht schwer fallen. "Wie sieht eine Alternative aus?"
 
 
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asdf
Alt 01.04.2001, 23:37   #50
Beitrag

es gibt effektivere methoden der nutzung von fossilen brennstofffen (kohle,gas,öl) wie zum beispiel durch kraft-wärme-kopplung oder block-heiz-kraftwerke, wenn das richtig genutzt wird, verursacht das ganze bei weitem nicht soviel CO2 wie die "normalen" kohlkraftwerke oder ähnliches.
die regenerativen energie, vor allem wasserkraft können weiter ausgebaut werden, die private nutzung der solaranlagen kann mehr gefördert werden( dieses system rechnet sich wirtschaftlich und umwelttechnisch). es gibt modernere weg um bei neugebauten häusern den energieverbrauch wesentlich zu senken. es findet eine enorme überproduktion von strom statt. "nichtmal" 25% der produzierten energie stammt von akw. der anteil an der gesamtstromerzeugung der von deutschland aus ins ausland verkauft wird beläuft sich auf 25% der menge die akw produzieren. das könnte man einstellen. es könnte auch etwas mehr strom aus dem ausland gekauft werden, ohne dass dort neue kraftwerke gebaut werden müßten oder die stromversorgung dort zusammenbricht....

wenn man sich all das anschaut müß man zu dem schluß kommen, dass man auf atomenergie verzichten kann.
 
 
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