Hacker, Kinderschänder und natürlich auch Terroristen treffen sich in Chat-Rooms - so sieht das zumindest die US-Regierung und will nun diese weltweit abhören.
Wie "The Associated Press" heute berichtet, wird in Kreisen der US-Regierung ernsthaft über ein Projekt zum großen Lauschangriff auf Internet-Chat-Rooms nachgedacht. Ermöglichen soll dies ein mathematisches Modell eines Professors für Computertechnik vom "Rensselaer Polytechnic Institute". Es soll die Unmengen von Content, der durch die unzähligen Chat-Rooms des Internet transferiert wird, filtern und so herausfinden, wer dort über was mit wem spricht - sofern es für den US-Staat von Belang ist.
Von Belang ist vor allem alles was den weltweiten Terrorismus betrifft, denn auf das Aufspüren von Terroristen zielt das Programm eigentlich ab. Gerade das ruft aber auch Kritiker auf den Plan. Zum einen bezweifeln diese die Funktion von Chat-Rooms als terroristische Austauschplattformen - da gäbe es sinnvollere Alternativen wie WebMail oder versteckte Nachrichten auf Websites. Zum anderen ruft bei den meisten Leuten die Vorstellung, die USA überwachen die Chat-Kommunikation von allein 28 Millionen US-Bürgern und noch weit mehr außerhalb der amerikanischen Grenzen, einige Bedenken hervor.
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Die Terroristen werden sich mindestenst einen Chatraum mit PW gönnen, wenn man schon Videos von Enthauptungen ins Internet stellen kann. Das der Filter PWs finden kann, bezweifle ich einfach mal...
