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Amtlich: Keine Massenvernichtungswaffen im Irak

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Grandylein
Alt 12.09.2004, 12:35   #1
Standard Amtlich: Keine Massenvernichtungswaffen im Irak

US-Kommission bringt mit ihrem Endbericht Blair und Bush erneut in Bedrängnis

Während im "Nachkriegs"-Irak Chaos und Terror auf der Tagesordnung stehen, löst sich der eigentliche Kriegsgrund in Luft auf. Denn die Iraq Survey Group hat im Irak keine Massenvernichtungswaffen gefunden. Zu diesem Schluss kommt die Kommission in ihrem Endbericht, meldet die britische Tageszeitung Guardian.


Man erinnert sich: Im Februar 2003 präsentierte US-Außenminister Colin Powell in einer Art Multi-Media-Show dem UN-Sicherheitsrat die irakischen "Massenvernichtungswaffen". Damit wollten die USA der UNO die Unterstützung beim Einmarsch in den Irak abringen, blieben aber erfolglos und zogen – wie bestens bekannt – ohne Rückendeckung durch die Vereinten Nationen los.

Schrittweise mussten US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair seither ihre Aussagen zurücknehmen. Beide halten aber bis heute daran fest, dass der im März 2003 begonnene Angriff auf den Irak richtig gewesen sei.


David Kay, Leiter der 1.200 Kopf starken Iraq Survey Group wurde in einem bereits im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichten Bericht der UNMOVIC an den Sicherheitsrat mit einer für die Kriegsbefürworter niederschmetternden Erkenntnis zitiert. Danach es unwahrscheinlich sei, dass es im Irak zumindest nach 1994 noch "größere Vorräte" an chemischen und biologischen Massenvernichtungswaffen mehr gegeben habe. (vgl. Seit 1994 hatte der Irak keine Massenvernichtungswaffen mehr).

Der Schlussbericht der Kommission dürfte nun auch die letzten Zweifel über angebliche Massenvernichtungswaffen ausräumen. Laut dem britischen Guardian hält der Bericht aber fest, dass die Gefahr durch Saddam Hussein "real" gewesen sei. Worin die Gefahr für die internationale Staatengemeinschaft nach Meinung der Iraq Survey Group aber bestanden haben soll, geht nicht aus dem Guardian-Artikel hervor.

Der Bericht soll offiziell in zwei Wochen erscheinen. Ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt für George W. Bush und Tony Blair. Für Bush fallen die für ihn unangenehmen Schlussfolgerungen in eine entscheidende Phase des Präsidentschaftswahlkampfs. Blair wiederum seht Ende des Monats der Labour Parteitag bevor. Er wird sich wohl auf eine neuerliche Debatte über den Irak-Krieg und jede Menge unangenehmer Fragen einstellen müssen. Laut dem Guardian wollte sich der britische Premier eigentlich auf innenpolitische Themen konzentrieren. Daraus dürfte wohl nichts werden. Die zahlreichen Irak-Kriegsgegner in seiner eigenen Partei werden den Bericht als willkommenen Anlass nehmen, wieder einmal am Sessel des Premiers zu sägen.


Quelle


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BTW: Angela Merkel wurde ja schon nach ihrem "dummen Geschwätz von gestern"
gefragt und hat nicht die geringste Verlegenheit gezeigt.

Sie sagte,ihre Haltung sei trotzdem die richtige gewesen, denn wenn die Welt geschlossen gegen Saddam Hussein gestanden hätte, wäre dieser zu Eingeständnissen bereit gewesen und der Krieg hätte vermieden werden
können.

-------

Ist ja ein tolles Argument, der Krieg wurde doch wegen den MVW angefangen? Es wurden keine gefunden - nur das war einigen vorher schon klar - und somit steht man nicht hinter dem Projekt Irakkrieg. Und nu' soll dies ein Grund sein, weswegen man den Krieg nicht verhindern hätte können?!

Ziemlich ungeheuerlich das Ganze.
 
 
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rattenjunge
Alt 12.09.2004, 14:38   #2
Standard

denn wenn die Welt geschlossen gegen Saddam Hussein gestanden hätte, wäre dieser zu Eingeständnissen bereit gewesen und der Krieg hätte vermieden werden
können.
ja, die eingeständnisse wären gewesen dass er die massenvernichtungswaffen zerstört hätte die er gar nicht gehabt hatte ...
die frau is echt völlig schmerzfrei. wenn man sich die situation heute anschaut sieht man, dass es absolut richtig war an diesem krieg nciht aktiv teilzunehmen.
 
 
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No Idea
Alt 12.09.2004, 19:09   #3
Standard

hoffe mal, dass das bush das genick bricht und er nich mehr gewählt wird. der depp hat ausm staat mit haushaltsüberschuss in 4 jahren über 400 mrd oder noch mehr schulden gemacht und jetzt kriegt er keinen tropfen öl um die schulden abzubauen, wie's geplant war. hatten wir nich schonmal so'n konzept? da isses auch schief gegangen.
aber ich fürchte, so dumm wie die meisten amis sind, werden sie sich von der nächsten angstkampagne einschüchtern lassen und wieder hinter ihm (bzw. seiner ölfirma und den geldgebern) hinterhermarschieren. der mann wird mir langsam echt unheimlich.

wenn sich angela merkel demnächst als kanzlerkandidat versucht, dann wird sie dieser schritt damals ne menge stimmen kosten. das is auch gut so. hoffentlich wird die nie kanzler.
 
 
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