mh viel zu beantworten...
Um jemanden zu töten reicht sicherlich auch ein Küchenmesser, aber wo sieht man das Problem an eine Waffe in Deutschland zu kommen ? Die Waffenschränke der Jäger, Sammler, Sportschützen sind voll. Fast jeder Jäger hat mehrere Lang- und Kurzwaffen. Ein kleiner Einbruch und schon ist man Besitzer einer entsprechenden Waffe. Mit der Wende und der eröffnung der Oststaaten/Länder gibts jedemenge "Schwarzwaffen" zu kaufen. Von ner AK47 (Kalanschnikow) bis zur Mararow, alles da.
Das ist sicher richtig, bei einer geplanten tat macht man sich auch die mühe, bei einer affekthandlung jedoch, oder einer tat in kurzem starken zorn macht man sich die nicht, da ist es wesentlich einfacher eine waffe zu nehmen die man legal erworben hat und sowieso da hat. Wenn man diese nicht hätte kaufen können wird man sie nicht nutzen (sofern man nichts anderes dabei hat). Dazu kommt noch der Aspekt das, so kommt es MIR vor, den amerikanern ständig von irgendwo gesagt wird "ihr seid in gefahr" und somit sicher genug leute eine waffe dabei haben. Ausserdem ist es eine zusätzliche überwindung noch eine straftat zu begehen um an eine waffe zu kommen. Alles Fallsache.
Ein Bewegliches Ziell zu treffen, funktioniert nicht wie im Film, dazu braucht man jedemenge Übung.
da die waffe im fall der usa für viele quasi kulturgut ist und auch genug leute in der kindheit/jugend schon schiessen lernen ist das wohl kein problem.
Nicht jeder Mensch der den Finger am Abzug hat ist auch in der Lage abzudrücken bzw. auf ein Mensch zu schiessen.
Richtig. Jedoch ist das töten mit einer Pistole/Gewehr wesentlich einfacher als mit einem küchenmesser oder einem auto oder benzin. Zum küchenmesser und benzin, gehört schon ein großes maß an grausamkeit, ausserdem befleckt man sich selber mit blut bzw legt selber persönlich hand an und das ist noch mehr überwindung. Erschiessen ist wirklich von seelischen her da einfachste, jedoch hast du recht, nicht jeder ist seelisch in der Lage zu töten.
Es liegt nie an den Sachen die (nicht) verboten werden, sondern in den Köpfen der Täter die Hilfe gebraucht hätten. Statt über die Waffengesetze in meiner Heimat zu meckern sollten einige lieber bei sich selbst anfangen...
Ist eigentlich meiner meinung nach nur halbwegs richtig so. Welchen Zweck hat eine Waffe für jeden Bürger, das er sie im haus haben muss? Ausser für Jäger ist die Waffe für niemanden ein Werkzeug und man braucht sie auch nicht. Die Tatsache das jemand eine Waffe besitzt, macht das risiko meiner meinung nach höher das er sie auch benutzt und es gibt wenige sinnvolle zwecke diese zu nutzen und es ist zudem in den meisten fällen wahrscheinlich eine missbräuchliche nutzung.
Eine stärkere Kontrolle von Waffen (verbieten kannst sie bei 22 Millionen Waffen nicht mehr), ist auf jeden fall EIN schritt der getan werden muss. Es kann nicht angehen ein reines Mordinstrument so leicht in umlauf kommen kann. Allein schon die Zahlen von Schusswaffentoten in den USA im vergleich (prozentual) mit anderen Ländern sprechen dafür, selbst wenn selbstmörder reinfallen.
Ausserdem ist noch ein Aspekt das es durch Waffen auch zu unbeabsichtigten Tötungen kommen kann, und zwar leichter als bei vielem anderen. Der laxe umgang mit der Waffe führt dazu das diese bei vielen ungesichert rumliegt, wie hoch ist die chance das sich ein kind selbst damit erschiesst? Oder das sie runterfällt und losgeht? Es existieren ja meines wissens (ich kann mich irren) nicht mal gesetze das Waffen besonders gelagert werden müssen. Sorry aber Verschärfung dieses Rechts muss sein, es nicht zu tun ist angesichts sovieler morde und gräueltaten einfach nur schwachsinnig. Fakt ist: Die Pistole hat für einen sehr großen anteil der Bürger KEINEN sinnvollen zweck. Jedoch ist dies nur ein schritt der getan werden muss. Aber das ist alles nur meine Meinung
Statt über die Waffengesetze in meiner Heimat zu meckern sollten einige lieber bei sich selbst anfangen...
Bis auf den ersten Teil des satzes (nenn mir einen sinnvollen aspekt (und nicht "selbstverteidigung") für Feuerwaffen, der das Leben der Bürger verbessert) find ich das auch. Ein Thema ist auch die Konsumkultur und der generelle umgang mit immigranten oder auch einfach nur anderen "Rassen" (ich hasse dieses wort für menschen zu nutzen) im Land. Dies ist mein Eindruck von Amerika, ich kann mich täuschen. Ich finde es muss keine schwarzen Ghettos geben, insbesondere weil die schwarzen genauso amerikaner sind wie die weissen, und es muss auch nicht sein das auf High Schools immer Versager existieren die einfach nur gedisst werden.
Matt Stone (oder wars Trey Parker? egal ein south park zeichner wars) hat mal gesagt das man in US-Schulen einfach nur gesagt bekommt wie scheisse das leben wird wenn sie keine gute noten bekommen. (Marylin Manson vertritt eine ähnliche Meinung). Es muss aufhören das man von vielen seiten gesagt bekommt "Wenn du nicht das und das tust, wenn du nicht so und so bist, wird alles scheisse sein". Das ist nicht nur da so, das sollten sich sehr viele in Deutschland auch zu herzen nehmen. Diese "Outsider" Geschichte ist auch mitverantwortlich an solchen taten, in manchen fällen, nicht in allen. Natürlich gibts immer Psychopaten die sowas aus lust und laune tun, jedoch ist das oft nicht der fall.
Meiner Meinung nach ist ganz Amerika von einer Krankheit befallen, deren ursachen weit gestreut sind. Amerika ist das Land mit den meisten amokläufen, den meisten toten durch schusswaffen und den meisten Serienkillern, welchen Ursprung hat das? Ist es das seltsame auslegen des Christentums, wo man einerseits sagt "Preiset den Herrn!" und "Jesus rettet uns alle!" und andererseits die Pump-Action Shotgun unterm Bett hat? Ist es die "Culture of Fear" die laut Micheal Moore und einem bekannten Buchautor (zumindest in den Staaten) in Amerika praktiziert wird? [1] Ist es die "Violent History" wie NRA Präsident Charlton Heston behauptet? Ist es die tatsache das die US-Regierung in regelmäßigen abständen kriege führt, und es dem Volk gar nicht anders vorlebt als gewalt anzuwenden? Oder ist es doch die fiese Konsumgesellschaft, wo oft nur der was gilt, der was hat?
Meiner Meinung nach spielt das alles + Waffengesetze eine Rolle und eine genaue Ursache lässt sich jetzt nicht ausmachen, die USA stehen meiner meinung nach vor einem krieg an mehreren fronten im eigenen Lande, den man diesmal nicht mit der "Mother of all Bombs" lösen kann. Es muss was passieren nach dieser sache, nur frage ich mich selber: Warum muss immer erst was passieren? und das ist staatenübergreifend.
[1]
Die "Culture of Fear" beschreibt, das den amerikanern ständig von irgendwo angst gemacht wird, seitens der Regierung, seitens den Medien, sogar seitens den Konzernen. Seit dem 11.9. wird die Terrorwarnstufe ständig erhöht und gesenkt und die nation quasi dauernd durch irgendwas geschockt. Der andere Punkt sind die Medien die am liebsten BILD-mäßige reissergeschichten bringen, wo mehr tragödie = mehr profit heisst. Die Tatsache das ständig von irgendwelchen mördern, oder alligatoren oder auch killerbienen berichtet wird, lässt viele amerikaner schlussfolgern das sie eine waffe brauchen. Sogar Unternehmen werben mit "Rivalisierenden Strassengangs" damit man ihre Sicherheitsprodukte kauft. Diese ganzen dinge gibt es zwar auch in anderen ländern, jedoch nirgendwo so verpreitet und stark ausgeprägt wie in den Staaten.