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Amoklauf in USA / Blacksburg

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Anarchnophobia
Alt 17.04.2007, 10:56   #1
Standard Amoklauf in USA / Blacksburg

nanu, ich bin der erste? Gestern hat sich der bislang schwerste Amoklauf an einer Universität in den USA ereignet. Oder ist es mittlerweile einfach so das einen solche Taten nicht mehr verwundern, man übersatt ist und man keine Lust mehr hat auf wochenlange Diskussionen was alles irgendwo falsch gelaufen ist und generell falsch läuft, sich aber dann doch nichts ändert - oder an den falschen stellen geändert wird?

--> http://www.spiegel.de/panorama/justi...477610,00.html

noch ist also nichts weiter bekannt. ich tippe auf das übliche: typischer ungeachteter looser-typ, der ein bischen aufmerksamkeit braucht und natürlich killerspiele spielt und bitterböse musik hört.

...und es darf natürlich, immer wieder aufs neue, über die waffen- und übertriebenen sicherheitsgesetzte der USA spekuliert werden. und wird es auch. die NRA hat sich schon geäussert: "Nicht weniger, mehr Waffen brauche das Land. Ein einzelner bewaffneter Student hätte das Blutbad stoppen können - indem er den Täter erschossen hätte."
 
 
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Jumpy
Alt 17.04.2007, 11:16   #2
Standard

Zitat von Anarchnophobia
Ein einzelner bewaffneter Student hätte das Blutbad stoppen können - indem er den Täter erschossen hätte."
Leider ist das so, Waffengewalt kann in der USA nur mit Waffen bekämpft werden (Verhältnismäßigkeit der Mittel). Die einzige möglichkeit, meiner Meinung nach ist, die Verhältnismäßigkeit andersherum wieder herzurichten. Das würde bedeuten, weniger Waffen im Umlauf zu haben und entsprechende einfacherer Mittel zur Bekämpfung von Gewalttaten. Allerdings schliesst das deutsche Waffengesetz Amokläufe ja auch nicht aus, siehe Erfurt.

Fazit:Patentrezept gibts wohl keins.
 
 
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DerAssie
Alt 17.04.2007, 12:28   #3
Standard

Im Irak sterben Täglich soviele Leute bei Attentate und es kommt nur kurz in den News.
Kaum gehts um die 1 Welt und Westliche Menschen gibts ne lange Berichtserstatung, ebenso wie wenn man im Irak fast das Parlament erwischt hätte und Rumsfeld beim Attentat.
Soviel zum Thema Menschen 1,2 und 3 Klasse.
 
 
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Krashok
Alt 17.04.2007, 12:44   #4
Standard

unsinn... nur haufenweise erschossene studenten im eigenen land verkauft sich IMMER besser als news aus einem land in dem es seit paar jahren krieg tobt ..das hat nix mit erste und 3 klasse menschen zu tun
 
 
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tj
Alt 17.04.2007, 12:48   #5
Standard

Zitat von Anarchnophobia
nanu, ich bin der erste? Gestern hat sich der bislang schwerste Amoklauf an einer Universität in den USA ereignet. Oder ist es mittlerweile einfach so das einen solche Taten nicht mehr verwundern, man übersatt ist und man keine Lust mehr hat auf wochenlange Diskussionen was alles irgendwo falsch gelaufen ist und generell falsch läuft, sich aber dann doch nichts ändert - oder an den falschen stellen geändert wird?
Also ich bind ie diskussionen leid ganz ehrlich, ändern kann man eh nichts von hier aus. Wie oft gab es jetzt schon die diskussionen erst über die sache an sich dannd ie hintergründe und dann die heiss begehrten killerspiele welche sich bestmmt diemals bestimmt wieder als "hintergrund " ausmachen anstatt ein komplett bescheurtes waffengesetz der U.S.A
 
 
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Cataclyst
Alt 17.04.2007, 13:46   #6
Standard

Moin

Ich schaue gerade Nachrichten und muss mit anhören, das diese total durchgeknallten Waffenlobbyisten aufgrund dieses Amoklaufes noch mehr Waffen fordern!

Begründung ist: " Hätte ein anderer Student Waffen gehabt, hätte er diesen Amoklauf verhindern können"

Aber so kennen wir die Ammys.....leider bei Geburt nicht viele graue Gehirnzellen mitbekommen!

In diesem Sinne

Mfg euer Cata
 
 
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Sili
Alt 17.04.2007, 14:06   #7
Standard

ich tippe ja auf killerspiele... neben dein frei zugänglichen waffen eben...
 
 
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Krashok
Alt 17.04.2007, 14:24   #8
Standard

cataclyst diese verallgemeinerung zeugt aber auch nicht gerade von wahnsinnig viel horizont es gibt nämlich in den usa eine ganze reihe organisationen die für eine verschärfung des waffengesetzes kämpfen ...

btw: das lief gestern den gaaaaaanzen tag auf cnn
 
 
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Pretender
Alt 17.04.2007, 14:26   #9
Standard

Wenn man sich die sowieso bereits vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen an den meißten amerik. Schulen anschaut:
Metalldetektoren, Leibesvisitation, Sicherheitspersonal, sollte einem das zu Denken geben. So wie ich Amerika kenne werden die diese Sicherheitsvorrichtungen nur noch weiter aufstocken und nicht nach "Ursachen" suchen, die in der Erziehung und unter anderem auch in der Politik zu finden sind.

So wie es Deutschland teilweise auch tut.
"Killerspiele verbieten", aber kein bischen auf die Erziehungspolitik schaun.
Dabei können wir noch froh sein, das es bei uns net so abgehoben is wie bei den Amis.
 
 
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Cataclyst
Alt 17.04.2007, 14:56   #10
Standard

@Krash....hättest du mal genau hingelesen, wäre dir vielleicht aufgefallen das das von mir reiner Sarkasmuss war ......übrigens mein Horizont reicht für viele Leute in der Gesellschaft!

Aber jetzt mal im Ernst.....das ganze liegt nicht nur an Killerspielen! Die ganze Gesellschaft ist schon kaputt und nicht nur in den USA!

Es liegt eine totale verrohung vor. Die Medien habe da entscheidenten Anteil daran. Es vergeht keinen Tag wo nicht in den Nachrichten keine Leiche auf der Strasse rumliegt oder Unschuldige aus ihren Häusern rausgebommt werden!

Das stumpft ab, die Hemmschwellen werden immer niedriger! Sogennante Killerspiele tragen da auch mit zu bei, wobei ich denke das wirklich nur psychisch Labile davon beeinflussen lassen.

Das Problem ist aber, das mittlerweile die Gesellschaft immer mehr "psychisch Kranke und Labile" hervorbring!

Viele Menschen kommen nicht mehr zurecht weil die Zeit ganz einfach zu schnell lebig geworden ist. Auch unsere Ellenbogengesellschaft können viele nicht mehr ertragen!

Viele Leute werden immer mehr unterdrückt und irgendwann ist es denen dann alles scheißegal! Der eine fängt dann an zu trinken oder nimmt Drogen. Und der Nächste ballert dann im Reallife alles platt weil er dann der Gesellschaft es zeigen möchte und sich dann rächt!

Es muss sich viel in der Gesellschaft wieder ändern.....Respekt, Liebe und Verständniss müssen wieder Einzug halten!

Man sollte wieder mehr dazu über gehen sich gegenseitig zu helfen, als sich gegenseitig nieder zu machen und sich zu verarschen! Sonst sehe ich für die Zukunft keine Chance für die Menschheit noch lange auf Erden überleben zu können.

Geändert von Cataclyst (17.04.2007 um 16:34 Uhr).
 
 
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IsoO
Alt 17.04.2007, 15:34   #11
Standard

waffenläden gibt es in den USA ja reichlich. rein in den laden, formulare ausfüllen und fertig.

wenn die politiker jetzt noch anfangen, hier über killerspiele zu diskutieren, obwohls in den usa passiert ist, ham sie echt einen an der klatsche.
 
 
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Anarchnophobia
Alt 17.04.2007, 16:02   #12
Standard

 
 
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OrionX
Alt 17.04.2007, 17:27   #13
Standard

das war btw ein südkoreaner, greift man die jetzt an?

Laut Stern war es ja kein Amoklauf, sondern eher ein kühler Massenmord, der Täter hätte nicht wahllos geschossen sondern wäre einfach ruhig von kurs zu kurs gegangen und hat nach und nach auf jeden geschossen, nicht nur um zu schiessen, zeugenberichten zufolge hätte er auch auf leute auf dem boden geschossen um sie auch ja zu töten. DAS war nichts unkontrolliertes. Viele News reden davon das der Täter Streit mit seiner Freundin gehabt hätte, das wird, wenn es denn wirklich so war, wohl nicht der auslöser gewesen sein.

Fakt ist das Amerika dringenst ein schärfes Waffenrecht braucht, und illegalen Waffenhandel schärfer verfolgen muss. In Virginia, so der stern (sorry ich muss hier auf quellen verweisen ), wären die gesetze in Virginia zum einen sehr lax, zum anderen würden sie eh übergangen da man auf öffentlichen Waffenshows oft Waffen ohne lizenz kaufen könne.

Natürlich kann sowas überall passieren, jedoch find ich das das ausmaß wirklich die waffengesetze schuld sind. Auch Robert Steinhäusen hatte eine Pumpgun, eine Waffe die man eigentlich in keinem schützenverein haben sollte. Der Südkoreaner hatte genauso eine Kaliber.20 Waffe (müsste ne Pumpgun sein, kann aber auch ne andere sein). Solche waffen nutzt man nicht zum jagen. Aber ich denke nicht nur die waffengesetze sind das problem, man wird ja nicht gezwungen das zeug zu kaufen.

naja weiteres kommentar wenn da konkretere sachen raus sind. So lässt sich nur mutmaßen.

edit: nur mal so ein kleiner link zu der "Hatemap" des landes, bei sowas hat ein Südkoreaner es wohl nicht leicht. (kann ich mir vorstellen)

http://www.splcenter.org/intel/map/hate.jsp?S=VA&m=4

edit #2: Und das Medienaufkommen da scheint mir auch wieder zu groß, fast wie in Columbine wo die Sender sogar den Notruf angerufen haben um an informationen zu kommen, desto blutiger dest besser?
 
 
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Krashok
Alt 17.04.2007, 18:50   #14
Standard

naja haut nicht ganz hin orion...
kaliber 22 kann alles mögliche sein und gibts für Pistolen, Revolver und für Gewehre, darüber hinaus wird .22 LR zur jagd auf kleinere tiere (hasen/füchse und so getier) aus kurzer entfernung benutzt .. und 2 "semiautomatische waffen" -wie es immer in den medien heißt- können auch 2 Pistolen sein.

Ich hab mir das heute nicht nochmal angesehen weil's mir auf den zeiger geht...
 
 
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Felicitas
Alt 17.04.2007, 19:15   #15
Standard

@orion

gehen wir mal davon aus, dass der stern recht hat und es kein amoklauf, sondern "geplanter (massen)mord" war.

ich kenne mich nun nicht im detail mit den waffengesetzen einzelner bundesstaaten der USA aus, aber rein vom halbwissen dass einem die medien so vermitteln, scheint es da ja um "einiges einfacher" zu sein für "jedermann" an "schusswaffen" zu kommen.

wenn das nun also ein "geplanter (massen)mord" war, dann spielt für mich, die verschärfung von waffengesetzen in den (einzelnen Bundesstaaten) der USA, keine direkte rolle, weil es bei einem "geplanten (massen)mord" um die tötung von möglichst vielen personen geht. würde man nun spekulativ annehmen, es gäbe ein verschärftes waffengesetz in (einzelnen bundesstaaten) der USA und man ginge vom idealfall aus, das bereits existierende Waffen im bürgerlichen otto-normal-verbraucher besitztum nachträglich "zurückgegeben" würden, und man demnach zustände von einem beliebigen land x mit seit langem vorherrschenden "verschäften waffengesetz" erreicht hat (idealzustand, real wohl nicht umsetzbar), dann würde ein pot. (massen)mörder, sein geplantes vorhaben eben "anders", vermutlich sogar "effektiver" umsetzen.

weil hier mal wieder das stichwort medien gefallen ist: gerade "die medien" berichten die jahre "verstärkt" über selbstmordanschläge mittels "bomben". würde man also einen direkten zusammenhang zwischen "den medien" und "geplantem (massen)mord" aufstellen wollen, so wäre der gedanke naheliegender, dass (massen)mörder x, der sein unterfangen plant, eher auf "bomben" die man auch mehr oder minder gut in eigenregie herstellen kann, zurückgreifen würde. die "(massen)mörderische wirkung", das "gute" resultat, wird einem von "den medien" ja quasi tagtäglich präsentiert.

worauf ich also hinaus will: wenn der "(massen)mord" im vorliegenden fall "geplant" war, dann hätte (massen)mörder x auch mit "verschärftem waffengesetz" vermutlich sogar "effektivere" möglichkeiten gefunden um ziel y "soviele wie möglich" in die tat umzusetzen. spekulieren kann man, dass er ohne zugang zu "schusswaffen" vllt wirklich auf den bau von "bomben" zurückgegriffen hätte, und dann wäre es "vielleicht" "noch schlimmer" ausgegangen.

wie auch immer: informationsradiosender (mdr info) haben heute bislang nur davon gesprochen dass ursachen, auslöser, umfang und vorgehensweise noch gar nicht bekannt sind. also warten wir lieber ein paar tage/wochen, bis man nicht mehr von blitzmeldung, sondern fundierter berichtserstattung reden kann.

in anführungszeichen und klammern gesetzte wörter sind natürlich dehnbar, zeigen halbwissen auf und sind diskutierbar, je nach wissensstand.
 
 
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Jumpy
Alt 17.04.2007, 19:25   #16
Standard

Zitat von OrionX
d
Natürlich kann sowas überall passieren, jedoch find ich das das ausmaß wirklich die waffengesetze schuld sind. Auch Robert Steinhäusen hatte eine Pumpgun, eine Waffe die man eigentlich in keinem schützenverein haben sollte.
Hat man im Regelfall auch nicht, allerdings ist eine Pumpgun nichts anderes als ein Repetiergewehr (ca 8 Schuss). Bei der Anzahl von Schüssen die dort abgeben sein müssen, hätte der Täter mehrmals nachladen müssen oder mehrere geladene Gewehre dabeihaben müssen. Alles nur Spekulation, demnächst erfahren wir wohl mehr.

@ Krash, Kal.22lr auch Kal. 22lfb
 
 
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OrionX
Alt 17.04.2007, 21:41   #17
Standard

naja, man sollte da trotzdem differenzieren was waffen für die jagd sind und was waffen "zum töten" sind (pumpguns sind so welche). Und ich muss mir auch kein M16 Gewehr kaufen wie das in den USA möglich ist. Meiner Meinung nach ist dieses Gelaber von "Selbstverteidigung" reiner Bullshit. Andere haben weissgott keine 22 Millionen Waffen im Umlauf und niedrigere Schusswaffentotenzahlen als die USA (ja und ich weiss das bei den 11000 toten auch selbstmörder mit reinfallen, jedoch sollte man bei aller "objektivität" nicht so tun als wären das 11000 selbstmörder).

Was ich mich frage: warum immer in den USA? es KANN meiner meinung nach nicht nur am vorhandensein des materials liegen das so viele amoklaufen. Hier gibts auch lange küchenmesser in jedem haus und deswegen erstechen sich die leute nicht gegenseitig. Das vorhandensein des "Werkzeugs", womit es auf jeden fall leichter ist jemanden zu töten macht jedoch schon was aus. Ich glaube nicht das es jemand ein Messer nehmen würde um jemanden zu töten wenn er leicht (!) an ein "sichereres" Mordinstrument kommen kann.
 
 
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Krashok
Alt 17.04.2007, 22:32   #18
Standard

achso und bei der jagd wird nicht getötet ? du kannst dir auch gar kein m16 kaufen weil's gegen das kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen würde

wenn du ahnung von anatomie und nahkampf hast ist das küchenmesser um einiges schlimmer, da das keine lauten explosionen verursacht was den sicherheitsdienst alarmiert ^^

wenn jemand zu blöd zum schiesen ist bringt ihm/ihr ne knarre auch nix...
 
 
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OrionX
Alt 17.04.2007, 23:07   #19
Standard

achso und bei der jagd wird nicht getötet ? du kannst dir auch gar kein m16 kaufen weil's gegen das kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen würde
ich hab "zum töten" ja extra in anführungszeichen gesetzt ich meine kriegswaffen. Und doch du kannst da M16 gewehre mit Einzelfeuer kaufen. In den 100 Berichten die in letzter zeit kommen siehst die auch auf dem tresen liegen. Ich tippe mal drauf das die nur Einzelfeuer können, sonst lägen die nicht in Gunstores rum, aber die besorgen sich sicher "tuning kits" und bauens wieder auf automatik um.

wenn jemand zu blöd zum schiesen ist bringt ihm/ihr ne knarre auch nix...
wenns waffen zur kultur gehören wie es in vielen bundesstaaten der fall ist lernst du schnell schiessen...

wenn du ahnung von anatomie und nahkampf hast ist das küchenmesser um einiges schlimmer, da das keine lauten explosionen verursacht was den sicherheitsdienst alarmiert ^^
es geht ums töten, und ein kopfschuss ist um einiges effektiver als ein küchenmesser, ausserdem musst du um jemanden zu erschiessen nicht nah an ihn ran und gehst nicht das risiko ein das er sich groß wehrt. Erschiessen ist weissgott um einiges einfacher. Und auch in den USA gibts Silencer, zwar illegal aber es gibt sie, ausserdem kann man die auch selber bauen.

Und zu dem was es da nicht so alles gibt:

http://www.jgsales.com/product_info....oducts_id/1584

sogar online die sache...

und was zum lesen gibts natürlich auch:

http://www.sofmag.com/news/index.html

auch die M16 ist gefunden

http://www.buytheworld.com/prod8411-Colt-Colt_M16.html

(man beachte die Kategorie: "Shooting & Hunting" )

ok scheint für sammler zu sein und nicht zu funken, aber es gibt meines wissens nach die m16 so zu kaufen.

edit:

got it, sogar zum kaufen empfohlen, zum zwecke der sicherung der freiheit und zwar als zivil version wie ichs mir dachte

http://www.chaosreigns.com/guns/bestgun.html

Geändert von OrionX (17.04.2007 um 23:33 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 17.04.2007, 23:33   #20
Standard

da gibts keine "umbaukits" ich meinte das auf deutschland bezogen weil du von dir gesprochen hast, wie das in den USA genau mit waffengesetz aussieht weiss ich nicht ..kenn mich nur mit deutschem aus

sicher ist der geübte umgang mit einer handfeuerwaffe um einiges einfacher, als jemanden mit einem messer niederzustrecken..aber ich kenn eben auch leute die beim ersten mal schiesen mit einen scharfen waffe das handgelenk gebrochen haben..und ich stand daneben und hab dann den arzt gerufen weil man unbedingt einhändig "ghettostyle" ballern wollte ..und deswegen mein letzter satz ..aber stimmt schon ..in den USA gehst du eben freitag abend bowlen oder zur Shooting Range..und du brauchst nicht mal deine eigene gun sondern sagst dort einfach was du haben willst ..und da gibts dann so ziemmlich ALLES...

Aber wieso jemand sowas macht .. lässt sich wohl in nächster zeit nicht beantworten und diese ohnmacht ist für die gesellschaft etwas sehr beängstigendes. Es sind natürlich gewaltmusik und killerspiele ..aber das wissen wir ja eh schon
 
 
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Jumpy
Alt 18.04.2007, 08:27   #21
Standard

  1. Du kannst mit fast jedem Schnellfeuergewehr, Einzelfeuer betreiben, dazu braucht man das Teil nicht mal umbauen.
  2. Ein Bewegliches Ziell zu treffen, funktioniert nicht wie im Film, dazu braucht man jedemenge Übung.
  3. Um jemanden zu töten reicht sicherlich auch ein Küchenmesser, aber wo sieht man das Problem an eine Waffe in Deutschland zu kommen ? Die Waffenschränke der Jäger, Sammler, Sportschützen sind voll. Fast jeder Jäger hat mehrere Lang- und Kurzwaffen. Ein kleiner Einbruch und schon ist man Besitzer einer entsprechenden Waffe. Mit der Wende und der eröffnung der Oststaaten/Länder gibts jedemenge "Schwarzwaffen" zu kaufen. Von ner AK47 (Kalanschnikow) bis zur Mararow, alles da.
  4. Fast jede Double-Action-Waffe lässt sich mit etwas handwerklichen Geschick automatisieren.
  5. Nicht jeder Mensch der den Finger am Abzug hat ist auch in der Lage abzudrücken bzw. auf ein Mensch zu schiessen.
 
 
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Magdalena206
Alt 18.04.2007, 10:09   #22
Standard

Mich macht es doch sehr traurig,dass die Menschen anscheinend immer abgestumpfter werden! ich meine so gefühlskalt!
ich kann mir nicht vorstellen eine Waffe auf jemanden zu richten und abzudrücken! (selbst wenn ich um mein Leben füchten würde!)
Und wenn ich dann bedenke,dass manche Menschen so krank sind und ihr Neugeborenes in die Waschmaschine stecken,frage ich mich,wie schlimm es noch werden kann mit dieser Abstumpfung der GEfühle!?!
 
 
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maaw
Alt 18.04.2007, 14:32   #23
Standard

Waffengesetz hin oder her - man kann auch mit Benzin Leute abfackeln, oder mit nem Auto über den Schulhof fahren. Es liegt nie an den Sachen die (nicht) verboten werden, sondern in den Köpfen der Täter die Hilfe gebraucht hätten. Statt über die Waffengesetze in meiner Heimat zu meckern sollten einige lieber bei sich selbst anfangen...
Oder versucht ihr bei (un)aufälligen Personen zu helfen bzw gegen dieses Outsiderthema direkt oder indirekt vorzugehen indem ihr z.B. mal einen in euer Team im Schulsport wählt. Wohl eher nicht oder..

Um diese Amoklaufperiode zu beenden muss man das Übel an der Wurzel packen. Genau wie beim Unkraut, sonst wächst es immer wieder nach.
 
 
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OrionX
Alt 18.04.2007, 15:45   #24
Standard

mh viel zu beantworten...

Um jemanden zu töten reicht sicherlich auch ein Küchenmesser, aber wo sieht man das Problem an eine Waffe in Deutschland zu kommen ? Die Waffenschränke der Jäger, Sammler, Sportschützen sind voll. Fast jeder Jäger hat mehrere Lang- und Kurzwaffen. Ein kleiner Einbruch und schon ist man Besitzer einer entsprechenden Waffe. Mit der Wende und der eröffnung der Oststaaten/Länder gibts jedemenge "Schwarzwaffen" zu kaufen. Von ner AK47 (Kalanschnikow) bis zur Mararow, alles da.
Das ist sicher richtig, bei einer geplanten tat macht man sich auch die mühe, bei einer affekthandlung jedoch, oder einer tat in kurzem starken zorn macht man sich die nicht, da ist es wesentlich einfacher eine waffe zu nehmen die man legal erworben hat und sowieso da hat. Wenn man diese nicht hätte kaufen können wird man sie nicht nutzen (sofern man nichts anderes dabei hat). Dazu kommt noch der Aspekt das, so kommt es MIR vor, den amerikanern ständig von irgendwo gesagt wird "ihr seid in gefahr" und somit sicher genug leute eine waffe dabei haben. Ausserdem ist es eine zusätzliche überwindung noch eine straftat zu begehen um an eine waffe zu kommen. Alles Fallsache.

Ein Bewegliches Ziell zu treffen, funktioniert nicht wie im Film, dazu braucht man jedemenge Übung.
da die waffe im fall der usa für viele quasi kulturgut ist und auch genug leute in der kindheit/jugend schon schiessen lernen ist das wohl kein problem.

Nicht jeder Mensch der den Finger am Abzug hat ist auch in der Lage abzudrücken bzw. auf ein Mensch zu schiessen.
Richtig. Jedoch ist das töten mit einer Pistole/Gewehr wesentlich einfacher als mit einem küchenmesser oder einem auto oder benzin. Zum küchenmesser und benzin, gehört schon ein großes maß an grausamkeit, ausserdem befleckt man sich selber mit blut bzw legt selber persönlich hand an und das ist noch mehr überwindung. Erschiessen ist wirklich von seelischen her da einfachste, jedoch hast du recht, nicht jeder ist seelisch in der Lage zu töten.

Es liegt nie an den Sachen die (nicht) verboten werden, sondern in den Köpfen der Täter die Hilfe gebraucht hätten. Statt über die Waffengesetze in meiner Heimat zu meckern sollten einige lieber bei sich selbst anfangen...
Ist eigentlich meiner meinung nach nur halbwegs richtig so. Welchen Zweck hat eine Waffe für jeden Bürger, das er sie im haus haben muss? Ausser für Jäger ist die Waffe für niemanden ein Werkzeug und man braucht sie auch nicht. Die Tatsache das jemand eine Waffe besitzt, macht das risiko meiner meinung nach höher das er sie auch benutzt und es gibt wenige sinnvolle zwecke diese zu nutzen und es ist zudem in den meisten fällen wahrscheinlich eine missbräuchliche nutzung.

Eine stärkere Kontrolle von Waffen (verbieten kannst sie bei 22 Millionen Waffen nicht mehr), ist auf jeden fall EIN schritt der getan werden muss. Es kann nicht angehen ein reines Mordinstrument so leicht in umlauf kommen kann. Allein schon die Zahlen von Schusswaffentoten in den USA im vergleich (prozentual) mit anderen Ländern sprechen dafür, selbst wenn selbstmörder reinfallen.

Ausserdem ist noch ein Aspekt das es durch Waffen auch zu unbeabsichtigten Tötungen kommen kann, und zwar leichter als bei vielem anderen. Der laxe umgang mit der Waffe führt dazu das diese bei vielen ungesichert rumliegt, wie hoch ist die chance das sich ein kind selbst damit erschiesst? Oder das sie runterfällt und losgeht? Es existieren ja meines wissens (ich kann mich irren) nicht mal gesetze das Waffen besonders gelagert werden müssen. Sorry aber Verschärfung dieses Rechts muss sein, es nicht zu tun ist angesichts sovieler morde und gräueltaten einfach nur schwachsinnig. Fakt ist: Die Pistole hat für einen sehr großen anteil der Bürger KEINEN sinnvollen zweck. Jedoch ist dies nur ein schritt der getan werden muss. Aber das ist alles nur meine Meinung

Statt über die Waffengesetze in meiner Heimat zu meckern sollten einige lieber bei sich selbst anfangen...
Bis auf den ersten Teil des satzes (nenn mir einen sinnvollen aspekt (und nicht "selbstverteidigung") für Feuerwaffen, der das Leben der Bürger verbessert) find ich das auch. Ein Thema ist auch die Konsumkultur und der generelle umgang mit immigranten oder auch einfach nur anderen "Rassen" (ich hasse dieses wort für menschen zu nutzen) im Land. Dies ist mein Eindruck von Amerika, ich kann mich täuschen. Ich finde es muss keine schwarzen Ghettos geben, insbesondere weil die schwarzen genauso amerikaner sind wie die weissen, und es muss auch nicht sein das auf High Schools immer Versager existieren die einfach nur gedisst werden.

Matt Stone (oder wars Trey Parker? egal ein south park zeichner wars) hat mal gesagt das man in US-Schulen einfach nur gesagt bekommt wie scheisse das leben wird wenn sie keine gute noten bekommen. (Marylin Manson vertritt eine ähnliche Meinung). Es muss aufhören das man von vielen seiten gesagt bekommt "Wenn du nicht das und das tust, wenn du nicht so und so bist, wird alles scheisse sein". Das ist nicht nur da so, das sollten sich sehr viele in Deutschland auch zu herzen nehmen. Diese "Outsider" Geschichte ist auch mitverantwortlich an solchen taten, in manchen fällen, nicht in allen. Natürlich gibts immer Psychopaten die sowas aus lust und laune tun, jedoch ist das oft nicht der fall.

Meiner Meinung nach ist ganz Amerika von einer Krankheit befallen, deren ursachen weit gestreut sind. Amerika ist das Land mit den meisten amokläufen, den meisten toten durch schusswaffen und den meisten Serienkillern, welchen Ursprung hat das? Ist es das seltsame auslegen des Christentums, wo man einerseits sagt "Preiset den Herrn!" und "Jesus rettet uns alle!" und andererseits die Pump-Action Shotgun unterm Bett hat? Ist es die "Culture of Fear" die laut Micheal Moore und einem bekannten Buchautor (zumindest in den Staaten) in Amerika praktiziert wird? [1] Ist es die "Violent History" wie NRA Präsident Charlton Heston behauptet? Ist es die tatsache das die US-Regierung in regelmäßigen abständen kriege führt, und es dem Volk gar nicht anders vorlebt als gewalt anzuwenden? Oder ist es doch die fiese Konsumgesellschaft, wo oft nur der was gilt, der was hat?

Meiner Meinung nach spielt das alles + Waffengesetze eine Rolle und eine genaue Ursache lässt sich jetzt nicht ausmachen, die USA stehen meiner meinung nach vor einem krieg an mehreren fronten im eigenen Lande, den man diesmal nicht mit der "Mother of all Bombs" lösen kann. Es muss was passieren nach dieser sache, nur frage ich mich selber: Warum muss immer erst was passieren? und das ist staatenübergreifend.

[1] Die "Culture of Fear" beschreibt, das den amerikanern ständig von irgendwo angst gemacht wird, seitens der Regierung, seitens den Medien, sogar seitens den Konzernen. Seit dem 11.9. wird die Terrorwarnstufe ständig erhöht und gesenkt und die nation quasi dauernd durch irgendwas geschockt. Der andere Punkt sind die Medien die am liebsten BILD-mäßige reissergeschichten bringen, wo mehr tragödie = mehr profit heisst. Die Tatsache das ständig von irgendwelchen mördern, oder alligatoren oder auch killerbienen berichtet wird, lässt viele amerikaner schlussfolgern das sie eine waffe brauchen. Sogar Unternehmen werben mit "Rivalisierenden Strassengangs" damit man ihre Sicherheitsprodukte kauft. Diese ganzen dinge gibt es zwar auch in anderen ländern, jedoch nirgendwo so verpreitet und stark ausgeprägt wie in den Staaten.
 
 
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Krashok
Alt 19.04.2007, 02:45   #25
Standard

und es muss auch nicht sein das auf High Schools immer Versager existieren die einfach nur gedisst werden.
das ist eben diese amerikanische oberflächlichkeit ..über die ich mich neulich mit 2 amis die gerade hier auf urlaub sind im zug unterhalten habe ..du wirst in der highschool in eine bestimmte kategorie gesteckt und gehörst dann einer gewissen gruppe von leuten an...dieses image wieder loszuwerden ist extrem schwer und wohl das größte problem

um mal das thema waffen abzuschliesen..der kerl hatte 2 pistolen wer 30 -33 leute mit 2 pistolen erschiest und die verletzten im krankenhaus mitrechnet ..die alle laut cnn mindestens 3 ! schussverletzungen haben, denke ich kann man von über 100 schuss munition ausgehen ..das hat meiner meinung nach nichts mit wut zu tun.. das ist eindeutig total gestört ! der is nicht irgendwie im streit los, hat sich ne knarre geschappt seine freundin umgelegt und das restliche magazin in seine kommilitonen gepumpt ..wer sich das interview auf cnn mal angesehen hat weiss das der typ voll einen an der klatsche hatte.

das muss nicht mal an der fiesen gesellschaft liegen...

Geändert von Krashok (19.04.2007 um 02:56 Uhr).
 
 
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