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Amerika

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holy
Alt 09.10.2005, 01:44   #1
Standard Amerika

Tag leute ich bin gerade in amerika und mache ne einzigartige erfahrung hier und mich wuerde mal interessieren was ich von amerika im allgemeinen haltet. Aber zweigeteilt zum einen in die regierung und politik und zum einen in die leute in amerika. Weil das sind zwei extrem verschiedene schuhe. Wollte euch mal bissl zu ner diskussion anregen
 
 
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Sivar
Alt 09.10.2005, 14:15   #2
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Kurze Frage am Anfang: Wenn du von Amerika sprichst, meinst du dann die USA?

Da du es aber zum Thema machst, nehme ich an, du meinst die USA. Ich halte die US-Regierung für eine einzige Katastrophe. Ich habe noch keine westliche Regierung gesehen, die ein so grosses Bedürfnis nach Feinden hat. Und ich meine wirklich "Bedürfnis". Nordkorea als Kommunistenland, Iran, Irak, Afghanistan als im Prinzip islamisch geprägte Länder, die etwas stärker bewaffnet sind; früher die Sowjetunion, China, Japan, Nordvietnam, alles kommunistische Länder. Die Amis bauen sich ständig neue Feindbilder auf, obwohl die eigene Gesellschaft zumindest seit Ende des kaltes Krieges wirklich nicht mehr bedroht ist. Das hat bestimmt auch damit zu tun, von innenpolitischen Problemen abzulenken, zeigt aber auch eine gewisse Arroganz und Intoleranz... der restlichen Welt die eigenen Vorstellungen und Ideale aufzuzwingen, für Ordnung sorgen zu müssen (die selbstverständlich nur demokratisch nach US-Vorbild sein soll), und nebenbei die verfeindeten Länder nach einem Sieg noch ausrauben oder sich zumindest wirtschaftliche Vorteile einzurichten; ganz zu schweigen von der US-freundlichen Regierung, die eingesetzt wird. Im eigenen Land werden die Bürger ständig verängstigt, man muss sich bei all der Propaganda schon fühlen wie im Krieg. Alles in allem widerlich.

Zu den Bürgern... da kriegt man natürlich wenig von mit, aber ich halte sie durchweg für anständige Leute. Sie sind vielleicht im Schnitt ein bisschen naiver und mehr in der Konsumfalle, aber menschliche Werte werden dort glaube ich noch relativ hoch gehalten, solange nicht zuviel Geld im Spiel ist. Sie lassen sich auch vielleicht zu sehr von Macht, Show und eben Geld beeindrucken und beeinflussen, aber den täglichen Umgang mit ihnen stelle ich mir ganz angenehm vor. Ist allerdings auch nur ein Image, ich habe wie gesagt keine persönlichen Erfahrungen.

Mich würde mal interessieren, was für ein Image Deutsche bei US-Amis haben.
 
 
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!!HansSöllner!!
Alt 09.10.2005, 15:02   #3
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ich war vor drei jahren in den USA.genauer gesagt in new york. ich habe eigentlich gedacht ich würde da nie hin fahren, weil mir das land nicht so gefällt(landschaftlich uns so weiter)aber ich muss schon sag new york war schon eine geile stadt...

vorhin wurde gefragt was die amis von uns halten. ich würde sagen der "normal"bürger weiß nicht so viel von den deutschen. und wenn sie was wissen dann nur was von den nazis. natürlich meinen sie nicht, dass jeder deutsche ein nazi ist. zum beipiel wenn sie geschichte über die deutschen lernen ist das halt nur das dritte reich drin.

ihr verhalten beim essen.......weiß man ja, aber ich war in einem bioladen. und der war einfach nur geil. was bei uns einer ganzer laden ist(von der fläche)war bei dem nur ein regal mit einer art von produkten

aber auch die anderen läden sind einfach nur übergroß.
wir waren im toys"r"us(der größste spielzeugladen der welt) ich wäre da mit meinem kind nie rein gegangen, weil da hätte es ja angst bekommen. irgendwo stand ein rießiger saurier rum und hat voll laute geräuschegemacht schlimm

muss mal schluß machen.....
 
 
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holy
Alt 10.10.2005, 16:34   #4
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ich kann jetzt nicht so viel schreiben wie ich will, bin grade in schule und muesste informationen ueber mobbing suchen ^^.

Also ich fand es echt interessant zu lesen was sivar ueber die us geschrieben hat. Wobei ich gerne verweise sind die filme bowling for columbine und fahrenheit 9/11 ich denke sivar wuerden die filme richtig gefallen. Da wird genau das auf mehr oder weniger ironische art diskutiert.
Die buerger hier sind groestenteils auch nicht zufrieden mit der regierung. Einige leute hier wissen erstaunlich viel ueber deutschland naja doppelt so viele leute kennen frankfurt als berlin^^.
Mit nazis usw. isses ueberhaupt nicht so 2 von 3 leuten die ich hier treffe und rede haben deutsche vorfahren^^.

Meine klasse ist in 2 minuten zuende ^^.

schreibe heute mittag noch mehr

PS: War auch 3 tage in new york HAMMERGEILEstadt. Is echt beeindruckend
 
 
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!!HansSöllner!!
Alt 10.10.2005, 17:37   #5
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das mit den nazis habe dann wohl ein wenig übertrieben, ich habe ja auch nicht jeden us amerikaner damit gemeint...
 
 
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Sivar
Alt 10.10.2005, 20:12   #6
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Also die Filme Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 sind ja auch ziemlich einseitig. Ich glaub, viele US-Amis würden sich für diesen Film schämen bzw sich falsch dargestellt fühlen. Ironie - klar, aber es steckt doch mehr Meinung als Ironie drin.

Bei Ami-Filmen ist es leider oft so dass Deutsche als Nazis dargestellt werden, wenn Deutsche drin vorkommen. Und viele Amis kennen angeblich nur Hitler als deutschen "Politiker", von Kohl, Schrödi etc nie was gehört. Aber ist wohl regional sehr unterschiedlich, wer wieviel weiss.

Du bist ja scheinbar in ner Gegend gelandet, wo die Leute relativ deutschland-freundlich sind, oder?
 
 
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holy
Alt 10.10.2005, 20:33   #7
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Ich war hier shocn in vielen gegenden und ich muss sagen, ich war shcon in fast allen teilen europas asien zum teil und nordafrika ich bin gut rumgekommen und ich muss sagen niergens sind die leute soooo extrem freundlich. War in new york kansas und missourri das gleiche.

Zu den filmen kann ich nur sagen, dass ich se hochinteressant finde und meine freundin und die ganzen leute bei mir in der schule, sogar die lehrer schauen die filme gerne. Also ich habe beide jetzt nach 4 wochen schon in der schule gezeigt bekommen ^^.
 
 
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Ripper08
Alt 10.10.2005, 22:18   #8
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Was mich am allermeißten an diesem Land stört ist neben der derzeitigen Regierung bzw. ihrer Art auf jeden Fall diese extreme Doppelmoral ! Ich meine gerade schon früher solche Sachen wie im 2 WK: Da wird Hitler offiziell für tot erklärt, Deutschland wurde bezwunden... und dann setzen sich Churchill und Roosevelt an einen Tisch mit Stalin und Trinken gemeinsam Tee ?! Mit einem Menschen, der zu der Zeit mindestens doppeltsoviele Leute auf dem Gewissen hatte wie Hitler -was den beiden 'Demokraten' sehr wohl bekannt war- hatten sie anscheinend keine Probleme am selben Tisch zu sitzen und zu plaudern. Sorry aber sowas ist ja wohl unterste Schublade...

Genauso wie die ganze Geschichte des Landes immer schon zwiespältig war. Sie preisen ihr herrliches Land in den höchsten Töten und überspielen -bewusst oder unbewusst- ihre Vergangenheit. Immerhin haben sie ihr tolles Land gewaltsam und höchst blutig einem Volk entrissen, das schon lange vor ihnen dort war, das nichtmal auf die Idee kam, imaginäre Grenzen zu ziehen und alles darin für sich zu beanspruchen. Das bewerte ich persönlich nicht anders als einen Holocaust, bei dem geradenoch in letzter Sekunde Halt gemacht wurde und die Übriggebliebenen Indianer in gammelnde Reservate einge'sperrt' wurden, um irgendwelche guten Ausreden parat zu haben.
Ich habe nie gehört, dass sich irgendwer dafür jemals entschuldigt hat, obwohl das nach guten 2-300 Jahren vielleicht schon irgendwie machbar wäre.

Ein weiterer Umstand, der mich immens ankotzt und wieder diese Doppelmoral aufweist ist diese unendlich verlogene Gottesfürchtigkeit. Wem soll es bitte nützen, wenn man jedes Gebot, das man jeden Sonntag ('gezwungenermaßen') vorgepredigt bekommt tausendfach verletzt ? Es laufen dort z.B. so unendlich viele Leute mit einer Knarre rum bzw. zumindest besitzen sie eine... wen soll das denn sicherer machen ? Dadurch bringt man sich letztendlich nur gegenseitig um !
Und das Beste, was die Republikanische Politik dazu beizutragen hat, ist Maschinenpistolen offiziell zu erlauben, einfach genial...

Die braucht man halt einfach in einem freien Land, um sein Hab- & Gut zu beschützen, ohne gehts eben nicht ! Ja sind die eigentlich bekloppt, wer braucht denn eine Maschinenpistole zur Selbstverteidigung ? Am Besten wärs, wenn jeder gleich ne Atombombe unter seinem Rasen zur Verfügung hat, ist doch der ultimative Schutz vor allem und jedem


Was die Bürger dort angeht, gibt es denke ich ganz klare Differenzen...

Es gibt jene, denen eigentlich alles scheißegel ist, solange es nur ihnen gut geht. Dann gibt es die Leute, die durch lauter Geld und Langeweile eine selbstzerstörerische Ader entwickeln (vorallem Jugendliche) und dann gerne zu Jackass-artigen Handlungen greifen, um sich den Kick zu holen. Dann gibts noch die Vorstadtmenschen, welche brav an Gott glauben, jeden Sonntag in die Kirche gehen 'weil sich das halt gehört', unglaublich traditions- & Moralbewusst sind aber es im Praktischen dann doch nicht so genau nehmen. Da wären dann noch die recht verarmten (farbigen) Leute aus den Ghettos, für die der Umgang mit Gewalt und Tod beinahe alltäglich ist... auch geprägt durch eine ziemlich selbstzerstörerische Lebensweise aber auch hier wird teilweise und ironischerweise wieder zu Gott gebetet. Jap, dann gibt es noch die Leute, die eigentlich son Durchschnitt zwischen allem sind, also eine typische 'Hör mal wer da Hämmert' - Familie mit allen Problemchen des Alltages und ca. einer Handvoll Kindern...

Dann gibt es noch die kleineren Gruppen, wie die überaus gebildeten Leute, die dann Anwälte etc. werden und eine gute Show vor dem Richter präsentieren um eine Millionendollarklage durchzubringen, weil irgendwer seinen Pudel in der Mikrowelle trocknen wollte, was jedoch leider nicht in der Gebrauchsanweisung ausdrücklich untersagt wurde. Und natürlich gibts noch die Superreichen Leute, die eigentlich nichts tun aber trotzdem dreiviertel des gesamten Geldes bunkern und zuweilen recht ungemeinnützig investieren.
Achja und dann gibts weiße Leute mit weißen Kapuzen und andere weiße Leute ohne, die aber so ziemlich das gleiche denken, nur weniger radikal durchsetzen

Würde ich den "Durchschnittsami" in meinen Augen mit einem Wort beschreiben müssen, würde ich wohl schlicht naiv wählen.




Vorurteile sind schon was feines, oder ?
Natürlich weiß ich, dass die oberen Beschreibungen längst nicht auf alle zutreffen und ich weiß, dass längst nicht alles nur negativ ist aber für mich sticht das Negative immer ziemlich heraus, während das Positive -wie die z.B. übliche Gastfreundschaft- untergeht; aber so ists nunmal. Nichtsdesdotrotz würde ich denke ich jedem Amerikaner, dem ich begegne erstmal keines der oben genannten 'Verhaltensmuster' überstülpen, sondern ihm auf jeden Fall alle Chancen geben, sich so zu definieren, wie er wirklich ist -und darauf kommt es ja letztendlich an

Wegen der bereits genannten Dinge würde ich aber doch eher weniger gern in die USA fliegen. Vermutlich hätte ich an allem nur was auszusetzen und ich würde neben den Problemen, die mich hier in Deutschland belasten auchnoch die eines anderen Staates auf mich laden was ich als keine gute Idee erachte. Alles in Allem kein Bedarf meinerseits, aber wenns doch mal so kommen sollte bin ich gespannt, was denn nun alles inwiefern wahr ist und was alles nicht ^^

PS: Ich würde mich mal wundern, wie deine Mitschüler gegenüber solchen Vorurteilen stehen. Inwiefern stimmen sie da überein bzw. sehen sie ihr eigenes Land mit völlig anderen Augen ? Das hat mich eigentlich schon immer interessiert, denn ich kann es mir beim besten willen nicht vorstellen, dort wirklich gerne zu leben (Okay, außer auf Hawaii vielleicht ). Mich würde alles, was ich vorhin genannt habe regelrecht zerdrücken und ich würde mir buchstäblich den Arsch aufreißen, um irgendwas daran zu ändern
 
 
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holy
Alt 11.10.2005, 01:53   #9
Standard

Ich habe mich da shcon oft mit meiner gastfamielie drueber unterhalten und natuerlich auch mit mienen mitschuelern. Ich lerne jeden tag neues ueber die leute hier. Wenn ich ausm haus gehe und 100 meter zur tankstelle laufe und zurueck wundere ich mich schon ueber irgendetwas.
Als ich hier herkam war ich auch voller vorurteile, weil ich einfach nur von medien usw. quasi wirklich manipuliert wurde. Genauso wie wenn du hier die falschen news guggst meinst du die welt geht unter.
Viele probleme liegen meiner meinung nach und grosternteils meiner mitschuler, an der regierung und an den medien in amerika.

Meine schueler und lehrer hassen wirklich zum teil bush oder auch andere seite. Ist geteilt wie bei uns wird sich hier auch ueber die regierung aufgeregt.

Was ich hammer finde ist das afgahnistan-krieg so gros gemacht wurde, wobei nur 11 000 soldaten in afgahnistan waren... es gibt mehr polizisten in MANHATTEN als soldaten in afgahnistan. Das ist einfach nur die regierung die solche sachen so gros macht.
Ich hab mich mal umgehoert mit iraq krieg was die leute hier so drueber empfinden. Ein paar haben gesagt sie koennen nicht verstehennnen verstehen, dass wenndie regierung meint sie bruachen oel und die waffeninspektoren nicht reingelassen werden einfach das land angegriffen wird. Ein land das nie im die usa angegriffen hat, ein land das nie andeutungen gemacht hat die US anzugreifen und nie einen amerikanischen nichtsoldaten getoetet hat. (fand das recht schocken das zitat^^).

Glaube ich hab ein bisschen den faden verloren. Lasse das jetzt mal so stehen
 
 
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Sivar
Alt 11.10.2005, 03:48   #10
Standard

holy hat hier denke ich was sehr Wichtiges angesprochen: Die Medien und deren Einfluss. An Meinungen wie der von ripper08 sieht man ja auch den Einfluss, den Medien auf Meinungsbildung haben können. Die Amis werden von deutschen Medien nunmal durchweg negativ dargestellt, einfach weil sie sich hauptsächlich mit der Regierung befassen. Das alltägliche Leben wird hier fast nie dargestellt, und wenn man mal etwas hört, was nicht mit der Regierung zu tun hat, sind es Morde, Statistiken über Kriminalität, Rassenprobleme und Kapitalistisches. Menschliche Werte werden dann so übertrieben (auch patriotisch) in Filmen und Serien dargestellt, dass sie unglaubwürdig werden oder bloss lachhaft und unrealistisch wirken.

Die Amis selber haben aber noch grössere Probleme mit ihren Medien. Bei uns kann man sich noch vergleichsweise neutral informieren, dort sind die Medien aber erstens wahnsinnig gleichgeschaltet, zweitens unglaublich oberflächlich und drittens sehr sensations-/krisen-/katastrophengeil. So wird das kollektive Bewusstsein in beliebige Richtungen gelenkt, und im Moment glauben die Amis durch Medieneinfluss nunmal, sie befänden sich mitten im Krieg und könnten jeden Tag sterben. Vor allem sind immer die anderen Böse, man will nur die eigene Freiheit verteidigen (so war die Argumentation damals schon beim Vietnam-Krieg), der Feind wäre unberechenbar. Nichts von alledem trifft wirklich zu, man will nur von eigenen Problemen ablenken nach dem Motto "Jede Gruppe braucht ein Opfer".

Naivität der Bevölkerung trifft es in dem Zusammenhang glaube ich schon sehr gut. Es ist zwar schwierig, gegen das Kollektiv zu denken, aber irgendwie muss denkenden Menschen doch früher oder später auffallen, dass zB der Feind garnicht so real ist, dass die Regierung mit Kriegen gegen das höchste Gebot einer jeden Religion (Du sollst nicht töten) am laufenden Band verstösst, usw usw...

Amis sind viel zu polarisiert, man könnte auch sagen schizophren. Sowas geht auf Dauer nicht gut, irgendwann wird der ganze Betrug vielen Leuten auffallen, und dann knallt es.
 
 
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holy
Alt 11.10.2005, 16:03   #11
Standard

ich konnte es fast nicht glauben was man hier in news sieht...

fox news ist schlimmste..
cnn ist das einzige was man gerade so noch anschauen kann. (nur die news). bei fox wirste nach 20 minuten von verfolgunswahn betroffen.
Dann die shows "Cops" "wildest police videos".... da siehste nur cops laufen 5 minuten durch die stassen und shcon kommtn schwarzer mit der knarre, nen schwarzer mitm messer, nen schwarzer mitm baseballschlaeger oder n mexikaner pruegelt sich mitm schwarzen....

News sind hier echt grausam, bin froh das bei und wenigstens noch mediengesetzte mit den oeffentlichen sendern gibt.
 
 
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Sivar
Alt 11.10.2005, 18:36   #12
Standard

Fox ist ja glaube ich auch so ziemlich der regierungsfreundlichste Nachrichtensender von allen, wenn mich nicht alles täuscht. Was ist mit ABC, sind die nicht son skandalgeiler Sender wie RTL bei uns, nur schlimmer?
 
 
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holy
Alt 12.10.2005, 16:04   #13
Standard

die sind vieeeel schlimmer....

geilste ist wie se geruechte verbreiten!
da hat einer mal gesagt john kerry sieht franzoesisch aus. danach innerhalb von 5 tagen haben se glaub 64 mal sachen gesagt wie "Good morning amerika, or like John kerry would say: "Bonjour" oder einfach nur "der franzose" "der franzosenfreund" usw.

fox ist einfach nur .....
 
 
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Ripper08
Alt 12.10.2005, 16:48   #14
Standard

Wie is das Wetter bei dir eignetlich so ? Bzw. wo genau hälst du dich auch, irgendwo Schneits dort ja zur Zeit ganz schön heftig

Übrigens: Ist die Schule auf die du gehst eigentlich so typisch-amerikanisch ? Also dass jeder sein Schließfach hat, dass die bei Sportfesten total abgehen etc. ?
 
 
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holy
Alt 18.10.2005, 16:39   #15
Standard

jap is genauso wie man im film sieht ^^. Hab recht viel glueck, dass ich ein prep. bin. Bin der erste austuschschueler in missouri der je in eine schul-football mannschaft geschafft hat. Prep ist sowas wie die beliebteren sportleute. Is aber net soooo extrem wie mans in meisten filmen sieht. Die gelben schulbusse fahren hier aber rum ohne ende ^^ sind so geil die dinger. wetter ca 24 grad Celsius am moment so durchschnitt
 
 
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legolas
Alt 21.10.2005, 19:05   #16
Standard

was ich von der usa halte? ein schönes land ist es. eine tolle regierung haben sie zwar nicht, aber das ist mir eigentlich ziemlich egal. in wenigen jahren werden sie eh nichts mehr zumelden haben. die kommunisten (hier ist vorallem china gemeint) werden bald als weltmacht nr1 die usa ablösen.
der kapitalismus zerstört die westlichen länder zu sehr. dieses problem haben die chinesen nicht. dazu kommt das sie dicht besiedelt sind. sie haben eine milliarde einwohner die nicht wie in deutschland geld fürs nichtstun bekommen.
viele unterschätzen die chinesen: "die leben noch in stohhütten" hört man leute auf den straßen mit breitem grinsen rufen. es ist zwar richtig, dass ein teil der bevölkerung noch ind hütten wie vor 200 jahren wohnt, aber die chinesen kaufen nicht umsonst jahr für jahr die weltweite stahlproduktion restlos leer! wartets ab die chinesen kommen und fressen eure kinder!
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.10.2005, 19:09   #17
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Ach und der Kommunismus zerstört einen Staat nicht?

Wobei es ja keinen echten Wirtschaftskommunismus in China gibt.
Für die Bevölkerung mag es stimmen, dass alle gleich (wenig) bekommen, aber auf große Maßstäbe bezogen dominiert dann doch eher der Kapitalismus. Nur gehören die Produktionsgüter in China mehr dem Staat als der Bourgeoise.
 
 
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legolas
Alt 21.10.2005, 19:24   #18
Standard

Zitat von Bi-Zar
Ach und der Kommunismus zerstört einen Staat nicht?

Wobei es ja keinen echten Wirtschaftskommunismus in China gibt.
Für die Bevölkerung mag es stimmen, dass alle gleich (wenig) bekommen, aber auf große Maßstäbe bezogen dominiert dann doch eher der Kapitalismus. Nur gehören die Produktionsgüter in China mehr dem Staat als der Bourgeoise.
könntest du bitte das mit dem "kapitalismus dominiert auf große maßstäbe bezogen mehr" näher erläutern? oder setzt du gerne irgendwelche aussagen in den raum, ohne diese zu erklären.
und das die produktionsgüter in china mehr dem staat als den bürgern geehören, ist meiner meinung nach im kommunismus üblich.
falsch ich etwas falsch oder überhaupt nicht verstehe kläre mich bitte auf!
 
 
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Bi-Zar
Alt 21.10.2005, 22:25   #19
Standard

Nun, wenn du dir den gesamten Staat anschaust und nicht bis runter auf die lokale Ebene gehst, dann wirst du auch dort kapitalistische Prinzipien finden.

Nach außen hin versucht China natürlich gut zu exportieren, Handelsbeziehungen aufrecht zu erhalten, überall in der Welt produkte und Rohstoffe einzukaufen.

Für das Projekt des Drei-Schluchten-Staudamms wurden hunderttausende Chinesen umgesiedelt.

Wenn irgendein hoher Parteifunktionär darüber nachdenkt, wo eine Fabrik gebaut werden soll, dann wird er vermutlich ähnliche Überlegungen anstellen, wie ein Deutscher in ähnlicher Position.

Die Wirtschaft in China funktioniert rein nach kapitalistischen Prinzipien. Sowas wie tatsächliche Enteignungen und anschließende Kollektivierungen wie in der Frühphase des Kommunismus sind auch Schnee von gestern. Gegen eine Insel des Kapitalismus wie Hong Kong geht man am besten garnicht vor, weil das einfach zuviel Geld abwirft.
 
 
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holy
Alt 24.10.2005, 15:33   #20
Standard

naja was mir so ziemlich aufgefallen ist, dass bei jedem kleinen spielzeug scheisdregg von meinen kleinen gastbruedern ueberall "made in china" ist....mir hat das schon ziemlich zu denken gegeben
 
 
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Sed!ce
Alt 26.11.2006, 20:31   #21
Standard

ich frag mich manchma echt ob die cops im amiland nur noch mit ihren knarren denken können?!?!
eben in den nachrichten gesehn das in new york nen kerl mit 50 kugeln abgeknallt wurde nur weil der n auto von den cops geschrammt hat....der hätte ja bewaffnet sein können...wtf???
un das beste is das alle die mit dem kerl im auto saßen un verletzt wurden im krankenhaus ans bett gefesselt sind damit die auch blos nich abhauen können
das is doch ma völlig krank

ach ja sry fürs augraben von dem thread hab die SuFu genutzt un fand den thread recht passend
 
 
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Holly
Alt 26.11.2006, 21:12   #22
Standard

hmm...also ich geh im april 07 n monat nach amerika und hab dann das mädel im sommer n monat hier.
Mittlerweile muss ich zugeben dass ich nich mehr wirklich bock drauf hab, weil das 2 freundinnen von mir dieses jahr gemacht ham und ihre beiden ami-mädels war schon recht nett, aber so verdammt eingebildet!
Und wenn ich dran denk dass ich einen monat so ne eingebildete tusse hier hab...na danke.

Hm sonst...ja sie ham mir n bisschen was erzählt wies da in der schule war, sie wurden gefragt ob die mauer noch steht und ein ami hat n hitlergruß gemacht als sie gesagt hat, dass sie aus deutschland kommt!

War letzten sommer auch 2 wochen da, California und Kansas, also man muss mal sagen die Landschaft ist der Hammer!
Wir warn da um meinen Bruder "abzuholen", der is n jahr dagewesen, und seine gastfamilie war schon seeehr nett!
Sind den ganzen Tag mit ner Bierdose rumgelaufen (was man halt so bier nennt...wasserbier) und naja, hatten schon so ihre eigenarten, warn aber, wie gesagt total nett und freundlich.
 
 
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legolas
Alt 26.11.2006, 23:20   #23
Standard

ja das mit den cops hab ich mir auch zu ohren kommen lassen. skandalös!
ich glaube es dauert einige zeit bis 50 kugeln rausgeballert sind. müssen die da nicht sogar noch nachladen? mein beileid der familie des opfers.. an seinem junggesellenabend.. sein letzter tag in freiheit endet auf diese erschreckende art und weise. aber diese pannen in der exekutive der amerikaner sind ja nichts neues. ich erinnere mich da an den fall, wo ein beamter der meinung war einen längst in kettengelegnten straftäter noch mit faustschlägen die kasse nach hinten zu hauen. traurig traurig
 
 
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nives19
Alt 27.11.2006, 07:38   #24
Standard

Hallo


Ich muss zugeben, das mir die amerikanische Mentalität nicht liegt, auch als ich dort war, viel mir stark die Oberflächlichkeit der meisten Amerikaner auf.
Man nehme zb die ganzen Sendungen auf MTV, wie Dissmissed, Next, Partental Control und den ganzen anderen Bockmist.
Ich habe mir erwartet, das mein Bild aus dem Fernseher, von dem realen Bild der Amis unterscheidet. Leider war dem nicht so, ich war ziemlich enttäuscht. Sie waren zwar sehr nett zu mir usw, aber mir hat etwas an diesen Leuten gefehlt, obwohl man das natürlich nicht verallgemeinern kann.

Lg Nives
 
 
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DerAssie
Alt 27.11.2006, 20:44   #25
Standard

Ich glaub nicht an den Amerikanischen Traum und sehe eher das Elend dort der Kluft zwischen Reich und Arm, fehlende Krankenversicherung für jeden, benachteiligung von Schwarzen, 2 Partein System, Drakonische Strafen im Justizwessen, Imperialismus, Christlicher Fundamentalismus, Waffen für jederman (sogar BarretM82 ect.) aber Sex Prüderie ect.
Die USA sind für Mich vom System herr der In Begriff für die dunkelsten Seiten des Kapitalismus.
Attackiere hier mit ja nicht alle aber die Mehrheit denk Ich kann man von der Mentalität herr knicken.
Mit denen würd Ich mehr als nur anecken.
 
 
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