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aktuelle gewalt gegen ausländer, und was die medien draus machen

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Nullnullsieben
Alt 22.04.2006, 14:35   #26
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Ich verstehe nicht die Aufregungen über die Äußerungen von Schäuble. Es gibt nun einmal mehr rechte Gewalt im Osten als in anderen Gegenden Deutschlands. Damit ist weder gesagt, dass Ostdeutsche Rechtsextremisten sind noch wird verneint, dass die meisten neonazistischen Führungskader aus dem Westen stammen. Es gibt hierzulande eine verhängnisvolle Tendenz Probleme totuzschweigen und zu hoffen, dass sie sich dann von alleine lösen.
 
 
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El Sparko
Alt 22.04.2006, 15:01   #27
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Zitat von Skinni
Die Medien machen kein Drama aus der Sache, weil zufällig ein Mordversuch von einem Deutschen auf einen Ausländer verübt wurde, sondern weil dieser Mordversuch rassistisch motiviert war, was ja immer noch was ganz anderes ist. Ich kann mir weiter kaum vorstellen, dass, wenn ein Türke einen Deutschen in der Disko "abstechen sollte, er dann denkt "Hähä, wieder einer weniger von diesen scheiß Deutschen". Genau das denken aber diejenigen, die solche Gewalttaten wie in Potsdam ausüben und darin liegt dann eben auch der entscheidende Unterschied, der das ganze zum "Hype" werden lässt, z.T. auch vollkommen berechtigt.
da möchte ich dir widersprechen. so manche unserer osmanischen mitbürger sind alles andere als multikulti eingestellt. was bei uns als rechtsradikal gilt ist für die der selbstverständliche nationalstolz und es gibt zumindest einzelfälle in denen die "scheiß deutschen" einfach weil sie deutsch sind aufs maul bekommen haben. wahrscheinlich halten sich die fremdenfeindlichen und die "deutschfeindlichen" übergriffe zahlenmässig so ziemlich die waage.

für mich ist dann spätestens "der ofen aus" wenn mein stiefvater, der seit jahren großküchengeräte in restaurants repariert, seine rechnungen nicht mehr bezahlt bekommt weil man ihn körperlich angreift weil er deutscher ist, die restaurants aber jetzt "den türken" gehören und die sagen "die deutschen bescheissen doch eh nur"... sorry aber das sind doch keine zustände mehr.
 
 
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JWS
Alt 22.04.2006, 20:43   #28
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aber wenn du sowas öffentlich sagst, bist du sofort ein nazi.
 
 
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Kronkkusko
Alt 22.04.2006, 22:02   #29
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was soll man machen? (ernst gemeinte Fraga)
 
 
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JWS
Alt 22.04.2006, 23:23   #30
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man sollte auch über "deutschfeindliche" mitbürger in unserem land berichten, und das nicht immer toschweigen. mittlerweile ist das in meinen augen ein größeres problem als die paar glatzköpfe, die ihre fähnchen rumschleppen.
 
 
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Kronkkusko
Alt 23.04.2006, 00:21   #31
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Die paar Glatzköpfe?
Aber wie gesagt ich glaub da helfen wirklich nur Leserbriefe
 
 
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El Sparko
Alt 23.04.2006, 06:03   #32
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das hab ich doch jetzt hier öffentlich gesagt. und nein ich glaube wirklich nicht dass jetzt großartig einseitig berichtet wird. nehmen wir das hochwasser in deutschland. es war ein aufreger in den zeitungen vor 2 jahren, heute ist es normal und auch trotz höherer pegelstände war die rütlischule interessanter. siehst du? gestern wars hochwasser der renner heute die ausländigschen kinder in neukölln. die vogelgrippe reisst auch keinen mehr vom hocker, aber dieser ausländerfeindliche überfall der ist gerade aktuell. jetzt machen die poltiker schön das maul auf und in 2 wochen wird es gänzlich was anderes sein. wahrscheinlich ne großangelegte "säuberungsaktion" der polizeigewalt um uns wm-tauglich zu machen... man weis es nicht aber ganz sicher wirds nix sein as mit fremdenfeindlichkeit zu tun hat, da würde man ja gefahr laufen den leser zu langweilen.
 
 
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JWS
Alt 23.04.2006, 10:25   #33
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oder man würde gefahr laufen, dass die leute mit dem, was sie lesen, nicht einverstanden sind, und aktiv werden.
 
 
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Kronkkusko
Alt 23.04.2006, 14:49   #34
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aktiv werden??? ach quatsch ... ich glaube die meisten interessiert es eh nicht, es gibt doch soviel angenehmeres...
 
 
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El Sparko
Alt 23.04.2006, 15:04   #35
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ich glaub in deutschland läuft keiner gefahr "aktiv" zu werden... proteste funktionieren hier nicht mehr, dazu sind wir alle zu gelähmt und zu "bringt ja eh nix"... solltest du andere aktivitäten gemeint haben dann wäre meine gestrige vermutung bezüglich deiner frisur sogar garnicht so verkehrt... kann es sein dass du zur randgruppe der frustrierten ostdeutschen jugendlichen gehörst, die versuchen ihre probleme ihrerseits auf andere randgruppen zu projezieren?
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.04.2006, 15:47   #36
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es steht viel wahrheit in deinen worten, sparko...

es ist schwer, sich heute gegen irgendwas aufzulehnen, weil jeder denkt "das haben schon andere vor uns versucht...gebracht hat es nichts...warum soll es bei uns anders werden?"...es ist aber nach wie vor weder nutzlos noch dumm, es dennoch zu tun.

die basis muss nur eine andere sein als der offene protest auf der straße.
 
 
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JWS
Alt 23.04.2006, 19:11   #37
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an sich nicht. ih bin wohl mit 23 kein jugendlicher mehr. und nur weil ich kurze haare habe, versucht man mich also gleich abzustempeln. ah ja.

was ich mit aktiv werden meine sind beispielweise bürger, die als nazis bezeichnet werden, weil sie sich nicht damit einverstanden erklären, dass man ihnen beispielsweise eine mosche vor die nase setzen will, wie neulich in berlin. ich würde nicht behaupten, dass dort alle nazis waren. die medien machen es aber aus ihnen.
 
 
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cinimini
Alt 23.04.2006, 21:59   #38
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smeiko hat schon vollkommen recht - es finden sich mehr als genug berichte in den medien von den "prügelnden kümmeltürken", "messerstechenden schlitzaugen", ihren entsprechenden russland-deutschen pendants und was weiß ich was...
das glaubst du doch selbst nicht, dass deutsche Medien jemals solche Bezeichnungen verwenden würden!
 
 
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*mia
Alt 23.04.2006, 22:29   #39
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Ich denke mal, das glaubt er auch nicht

so manche unserer osmanischen mitbürger sind alles andere als multikulti eingestellt. was bei uns als rechtsradikal gilt ist für die der selbstverständliche nationalstolz und es gibt zumindest einzelfälle in denen die "scheiß deutschen" einfach weil sie deutsch sind aufs maul bekommen haben. wahrscheinlich halten sich die fremdenfeindlichen und die "deutschfeindlichen" übergriffe zahlenmässig so ziemlich die waage.

Meine Mutter meinte gestern dazu.. [..] "Dummheit macht eben auch vor nationalität nicht halt"
Eine total simple, selbstverständliche aussage, aber man sollte sich es (vlt?) ab und zu verdeutlichen. Das es nicht "die türken mit ihrer moschee" sind oder "die armen deutschen die zu unrecht als nazis abgestempelt werden" oder meinetwegen die " scheiss deutschen" und auch nicht die "scheiss ausländer".

So bringt das doch nichts. Und was ich von den medien denke.. ich kann mir auch vorstellen, das es hauptsächlich darum geht, die reißerischtsten sachen an oberster stelle zu stellen.


man kann sich nicht oft genug öffentlich gegen rassismus (der nicht nur auf "weiss gegen schwarz" festgelegt ist.....) bekennen.
 
 
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JWS
Alt 23.04.2006, 22:54   #40
Standard

Zitat von -miia-
man kann sich nicht oft genug öffentlich gegen rassismus (der nicht nur auf "weiss gegen schwarz" festgelegt ist.....) bekennen.
aber dieser andere rassismus darf nicht angesprochen werden, weil man dann selbst gleich als rassist abgestempelt wird.
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.04.2006, 23:11   #41
Standard

aber dieser andere rassismus darf nicht angesprochen werden, weil man dann selbst gleich als rassist abgestempelt wird.
Kannst Du das bitte mal erklären? Kann Dir da nicht so ganz folgen.
 
 
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JWS
Alt 23.04.2006, 23:35   #42
Standard

ok, wenn ich in einem interview sagen würde, dass ich nicht damit einverstanden bin wie "deutschfeindlich" sich hier einige gäste aufführen, würde man mich sofort als nazi bezeichnen, auch wenn ich keiner bin.
ich wäre ein rassist, ohne das auch nur einer hinterfragt, was los ist.
 
 
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*mia
Alt 23.04.2006, 23:47   #43
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meinst du auch wirklich "gäste " oder deutsche staatsbürger, die hier leben, evlt auch hier geboren sind?
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.04.2006, 00:25   #44
Standard

ok, wenn ich in einem interview sagen würde, dass ich nicht damit einverstanden bin wie "deutschfeindlich" sich hier einige gäste aufführen, würde man mich sofort als nazi bezeichnen, auch wenn ich keiner bin.
ich wäre ein rassist, ohne das auch nur einer hinterfragt, was los ist.
ich hab neulich schon einmal in einem anderen thread versucht, meine meinung diesbezüglich zu schildern...ich seh deinen punkt und versteh auch...glaube ich...wie du zu dieser meinung kommst.

aber was mich auch echt stört ist, dass die meisten menschen immer, wenn jemand eine straftat begeht oder sich einfach nur unkorrekt verhält, die nationalität der person nennen müssen - obwohl diese für die motive oder den tathergang vollkommen unbedeutend ist. "drei türkische jugendliche brachen in ein juweliergeschäft ein"..."deutsche jugendliche überfallen kurdischen geschäftsmann (und erbeuten 2000€)".

im endeffekt schürt das doch nur viel mehr vorurteile, wenn wir immer und immer wieder, auch in den medien, den aspekt der nationalität an stellen einfließen lassen, wo er nicht hingehört. ich habe gerade die beispiele genannt, weil da recht offensichtlich ist, dass ein ebenso starkes motiv für die tat etwas "non-ethnisches" sein kann. in diesem falle geld. im anderen falle soziale ungerechtigkeit, unerfüllte sehnsüchte. aber um das zu erkennen, muss man etwas tiefer in die materie schauen als das bei dem offensichtlichen beispiel des juweliergeschäfts der fall ist. es lohnt sich aber, weil man irgendwann erkennt, dass es keine konfliktfelder gibt, die ihre wirkliche basis in der unterschiedlichen nationalität haben. nationale und religiöse unterschiede waren immer schon ein starkes, vorgeschobenes motiv zu unbegründetem hass zwischen menschen. ich sag nur kreuzzüge.

wir müssen vielleicht mal langsam, jeder für sich, anfangen, nachzudenken, inwieweit man nicht auch durch "falsches denken" unbewusst zum erhalt der bestehenden strukturen beitragen kann.
 
 
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Anarchnophobia
Alt 24.04.2006, 01:05   #45
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die medien sollten sich aber auch einer gewissen verantwortung bewusst sein, denn sie tragen einen teil zur allgemeinen meinung bei.
genau das ist der springende punkt: welchen positiven zweck sollte es haben darüber zu berichten wie ausländer deutsche verprügeln? a) würde es genau die leute erreichen die die message so "schlucken" und am tresen neue "die ausländer nehmen uns die arbeitsplätze und frauen weg - und jetzt verprügeln sie uns schon im eigenem land"-diskussionen und damit neuen fremdenhass schüren und b) wissen wir das doch ehh alle, das muss nicht von den medien aufgebauscht und den falschen leuten als öffentlichwirksam verwendbares zündmaterial in die hände gelegt werden.

zu b) muss ich aber anhängen das ich es auch etwas komisch finde warum darum nun so ein spekatkel gemacht wird. schlimme sache, ja - aber wenn das der einzige von rassismus getriebene übergriff auf einen ausländischen mitbürger in den letzten monaten war - dann steht nazi-deutschland doch gar nicht so schlecht da... ich dachte eher sowas wäre alltäglich und bedarf keiner grossen erwähnung.
 
 
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*mia
Alt 24.04.2006, 01:44   #46
Standard

es lohnt sich aber, weil man irgendwann erkennt, dass es keine konfliktfelder gibt, die ihre wirkliche basis in der unterschiedlichen nationalität haben. nationale und religiöse unterschiede waren immer schon ein starkes, vorgeschobenes motiv zu unbegründetem hass zwischen menschen. ich sag nur kreuzzüge.
@frozenSmile: Ich muss dich konkrekt hier etwas fragen:

Was denkst du dann über die ideologie, die hitler verbreitete, und die damals zum 2. WK führte?
Denkst du, der grund war nur wieder machtdenken?
Ich denke ja, aber im falle nazideutschland, es auch wirklich leute gab, die das wirklich glaubten, und es nicht nur vorhielten, um ihre taten zu erklären.
Aber klar wurden oftmals religionen etc für machtgeile zwecke mißbraucht.
ich sag nur die machthungrige kirche im mittelalter, die wohl mehr mit deren damaliger vorstellung von der hölle zu tun hatten, als mit gott. Und genau, siehe kreuzzüge..

Nationalsozialismus ist aber keine religion! Es ist im grunde, eine kranke ideologie.. meinst du das kann man vergleichen? hmm.
Was denkst du darüber?
 
 
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JWS
Alt 24.04.2006, 01:47   #47
Standard

Zitat von -miia-
meinst du auch wirklich "gäste " oder deutsche staatsbürger, die hier leben, evlt auch hier geboren sind?
sorry, hab mich da unglücklich ausgedrückt.
ich meine damit leute, die aus einwandererfamilien stammen, bzw noch auf ihren deutschen pass warten.


es ist ja heutezutage immernoch so, dass man uns deutsche, auch wenn es eine ganz andere generation unter anführung eines östereichers war, und nicht die heutige generation damit gleichzusetzen ist, als nazis sieht. trotzdem müssen wir uns, mit der durch die medien verbreiteten meinung der rassistischen nazis, immernoch vor jedem anderer herkunft dafür entschuldigen deutsch zu sein. als ob sich das jeder ausgesucht hat. dadurch fühlen sich dann andere gruppen bestärkt und fühlen sich sicher, dass sich niemand gegen sie auflehnt, weil ja immernoch selbst unsere generation sagen darf, dass sie es schön findet deutscher staatsbürger zu sein.

ich habe in einer sendung, ich denke es war akte auf sat 1, einen beitrag gesehen, in dessen verlauf ein offensichtlich türkischer bzw arabischer jugendlicher dazu äußern sollte, als er leute auf der straße anpöbelte und bedrohte. er sagte in schlechtem gebrochenen deutsch "das sind doch nur deutsch, die habe kein ehre, mit den kannst machen". interessant fand ich dort, dass sich zu diesem satz niemand weiter äußerte. auch die tatsache, dass diese jugendlichen hier das licht der welt erblickten, hier leben, aber trotz deutscher staatsangehörigkeit kaum richtig der sprache mächtig waren.
würde jetzt jemand auf so eine gruppe zugehen, um sie wegen ihrer pöbeleien zur rede zu stellen, würden doch alle gleich wieder von den bösen nazis berichten, die arme kinder angreifen.

und die medien machen gleich wieder ein riesen ding draus, und verunsichern so die leute, und zwingen den leuten eine art politisch korrekte einstellung auf die kurz gefasst lautet "nimm alles hin, wenn du was dagegen sagst oder tust, machen wir dich zu einem nazi und dann bist du erledigt, also tue buße weil du deutscher bist"

Geändert von JWS (24.04.2006 um 01:53 Uhr).
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.04.2006, 02:13   #48
Standard

...und, um es nochmal zusammenzufassen:

das einzig sinnvolle, was man dagegen langfristig tun kann, ist, dieses denken bei sich selbst auszuschalten und nationalität selbst nicht mehr als kriterium zu nehmen. "die stille arbeit an sich selbst" quasi, um mal hier einen deutschen literaten zu zitieren.

ihr zeigt immer mit dem fingern auf die gesellschaft und wie schlecht sie ist, aber übernehmt in eurem reden und denken nach wie vor genau die denkmuster, die ihr an eurer welt kritisiert.
 
 
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*mia
Alt 24.04.2006, 03:15   #49
Standard

ihr zeigt immer mit dem fingern auf die gesellschaft und wie schlecht sie ist, aber übernehmt in eurem reden und denken nach wie vor genau die denkmuster, die ihr an eurer welt kritisiert.
wer ist "ihr" ?
.. ich weiss.. wie schnell fällt man selber doch in die verallgemeinerungs-falle, ansonsten habe ich jetz nichts zu meckern
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.04.2006, 19:31   #50
Standard

vielleicht sollte ich mir folgenden satz mal als signatur anlegen:


wenn ich von IHR spreche...dann ist das mehr wie ein Redner, der jeden in der masse ansprechen möchte, aber sich nicht konkret auf einzelne personen bezieht. "ihr" meint im endeffekt sowas wie "die gesellschaft", "die menschen". wer sich davon angesprochen fühlt und wer nicht...liegt bei jedem selbst.
 
 
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