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19 % Mwst. - muss das sein?

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Walli-Man
Alt 19.05.2006, 20:52   #1
Standard 19 % Mwst. - muss das sein?

Heute hats die große Koalition beschlossen - die größte Steuererhöhung aller Zeiten!

19 % Mwst
Kindergeld nur noch bis 25
Pendlerpauschale gekürzt
usw...


Was haltet ihr davon?

Meine Meinung dazu ist, dass der Staat sicher irgendwie die Löcher stopfen muss und dringend höhere Einnahmen benötigt, aber der Zeitpunkt ist denk ich der falsche.

In Deutschland merkt man einen kleinen Aufschwung. Der Wirtschaft geht es ein bisschen besser, die Leute kaufen wieder mehr und die Bevölkerung ist wieder optimistischer. Aber ab nächstes Jahr gehts wieder abwärts...
 
 
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Alt 19.05.2006, 21:05   #2
Standard

generell ist ne mehrwertsteuererhöhung garnicht so falsch... auch nicht beim aufschwung.

das problem sehe ich nur, dass auch indirekte steuern erhöht werden und generell die kosten für bildung gerade in meinem bereich damit sehr steigen. ich bin bald student und weis garnicht wo diese vielgepredigte gerechtigkeit bei der bildung sein soll, weil mir meine eltern leider kein studium finanzieren können und man auch nicht zwangsweise auf nen nebenjob hoffen darf. wenn man mir jetzt z.b. die familienversicherung streicht (eine der neuen maßnahmen die noch diskutiert werden) weis ich nicht woher das geld für nen krankenversicherung kommen soll... dann studiengebühren, gesundheitssoli, rentenversicherungserhöhung und generell höhere preise für miete, gas, wasser, strom, benzin, kfz-steuer... ich denke es gibt viele leute die sich so ne kleine erhöhung leisten können aber leute wie ich hängen so oder so schon am nabel... da ist das kritisch und man darf eben die leute die "unten" sind nicht darüber vergessen.

ich könnt noch viel dazu schreiben, auch wie sich der sozialstaat evtl. halten liese ohne andauernd auf vollbeschäftigung zu setzen. das steht hier aber nicht zur debatte. nach dem jetzigen denkschema sind die erhöhungen wohl nötig, obwohl ich sicher nicht mal die hälfte der staatlichen ausgaben befürworte - traurig und vorallem schwierig finde ich es trotzdem. der trend in meiner umgebung geht jetzt auf jeden fall durch den erneuten wegfall der sicherheiten ala "wer was hat, wird bestraft" wieder gehörig zur schwarzarbeit.
 
 
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Alt 19.05.2006, 22:21   #3
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Es ist im Prinzip das gleiche, wie mit der Ökosteuer, der Gesundheitsreform, Nullrunden und so weiter.

Deutschland hat aber zum Glück bisher eine recht geringe Mehrwertsteuer gehabt, ich wage mal zu sagen, wir werden es überleben. Aber darum geht es ja nicht. Wenn man das Potential, die Ausgabenseite zu reduzieren mal außer Acht lässt, steht es ja außer Frage, dass der Staat Mehreinnahmen braucht. Diese müssen aber immer verhältnismässig, gerechtfertig und sinnvoll sein.

Wenn so etwas zum Stopfen von Haushaltslöchern gemacht wird, ist es zwar sinnvoll, aber nicht gerechtfertigt, denn wenn das gerechtfertigt wäre, müssten ja sämtliche Abgaben erhöht werden - enorm. Die Mehreinnahmen zur Senkung der Lohnnebenkosten nutzen - ursprünglicher Plan - wird wohl nur ein Randeffekt sein. Bleibt aber noch immer großer argumentativer Vorwand. Sinnvoll? Mal wieder nur ein Flicken mit kurzfristiger Effizienz, wie so oft bei politischen Maßnahmen hierzulande.

Den Politikern ist zurecht Wahlbetrug vorzuwerfen.
 
 
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MiKe
Alt 19.05.2006, 22:37   #4
Standard

Den Politikern ist zurecht Wahlbetrug vorzuwerfen.
dass sie die Mwst. erhöhen wollten, war doch kein geheimnis...

ansonsten kann ich au nur sagen: wir werden's überleben. klar, bei größeren anschaffungen (auto z.b.) mag das schon einiges ausmachen... aber die otto-normal-konsumgüter werden sich im vergleich zum aktuellen preis ja nur kaum spürbar um diese mickrigen ~2,6% verteuern...
 
 
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Alt 19.05.2006, 22:51   #5
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es ist total dumm. really. um das zu erkennen muss man nichmal BWL studiert haben. ich frage mich echt wie man auf allen ernstes so einen unfug durchboxen kann

und 3% sind ganz schön heftig. das sind bei 10 euro schon 30cent. ich finds echt wahnsinnig. eine steuersenkung um 2% wäre imo was motivation und kaufkraft und reinvestitionswille angeht durchaus sinnvoller und richtungsweisender gewesen.

und nächstes jahr ist das haushaltsloch dann immernoch nicht zu, dann muss dringend wieder irgendwo anders was angehoben werden. selbst WENN dadurch der stabilitätspakt eingehalten würde bleibt die steuer dann dauerhaft so hoch. wenn sie nicht eingehalten wird natürlich auch. letzendlich ist der nutzen ehh schwanz und lässt keinen spielraum darauf zu hoffen das doch bitte ENDLICH mal ein umdenken in der finanzpolitik stattfinden wird, der von nöten wäre...
 
 
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MiKe
Alt 19.05.2006, 22:56   #6
Standard

Zitat von Anarchnophobia
und 3% sind ganz schön heftig. das sind bei 10 euro schon 30cent.
nö, 26c, da du nicht 3% draufhauen darfst, sondern nur 2,58..... (dreisatz).

doch genug der klugscheißerei... früher oder später musste es so doch kommen, von irgendwo muss das geld nunmal herkommen. wenigstens sind nahrungsmittel nicht davon betroffen...
 
 
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Alt 19.05.2006, 23:04   #7
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das geld muss nicht "von irgendwas" herkommen... das geld muss vorallem nicht "für irgendwas" rausgehen. das ist das problem. aber wir brauchen ja dicke uboote, bewaffnete truppen und selbstverständlich muss hier jedes jahr der vollkommen intakte straßenbelag auf sämtlichen autobahnen "erneuert" werden denn das "schafft arbeitsplätze"...
 
 
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MiKe
Alt 19.05.2006, 23:57   #8
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ach so, das heißt, wir sollen mit unserer "schulden-politik" grad so weitermachen?
 
 
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Alt 20.05.2006, 00:03   #9
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[ ]du hast die intention meines posts verstanden
 
 
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baschdi
Alt 20.05.2006, 00:16   #10
Standard

hm leute obwohl ich selbst die steuererhöhung nicht gutheisse muss ich doch auch ein paar klärende sachen sagen:
von den 3% steuererhöhung fließt direkt schon mal 1% in die senkung der arbeitslosenversicherung (was sich zumindest halbwegs schonmal ausgleicht). der in der EU vorgeschriebene mindestumsatzsteuersatz beträgt 15% das heisst dass wir in deutschland mit einen der niedrigst möglichen sätze hatten. in den skandinavischen ländern liegt er bei 25-29%. eine erhöhung bei uns ist folglich eigentlich nicht so fatal wie man eigentlich denkt, 3% scheinen nur auf den ersten blick recht viel, was aber daran liegt, dass wir eben bisher fast an der untergrenze waren.
des weiteren bleibt zu beachten, dass natürlich nicht auf alles eine steuererhöhung ausgeübt wird,sondern nur auf regelbesteuerte güter und dienstleistungen. soll heissen: die bisher ermäßigten güter (7%steuersatz) bleiben auch bei 7 %. also alle lebensmittel,zeitungen,bücher... ein weiterer großer ausgabenteil im privaten bereich ist die miete und diese ist in der regel gänzlich steuerfrei also überhaupt nicht betroffen (ausser der vermieter verzichtet auf sein recht der steuerbefreiung aber das ist eher selten).
somit sind schon mal 2 wichtige bereiche (grundnahrungsmittel,miete) nicht von der steuer betroffen.
kleidung und sprit dagegen spielen natürlich eine große rolle und diese dinge werden besteuert. bei den derzeitigen spritpreisen (die sich in zukunft immer weiter so entwickeln werden) wirken sich zusätzliche 3 % belastung natürlich stark aus, vorallem wenn man bedenkt, dass die entfernungspauschale von jetzt an nur noch ab dem 21. km gewährt wird und man somit eine weitere steuerbelastung erfährt. autofahren ist schon bald wieder ein luxus!

ausserdem sollte man natürlich bedenken, dass die mehrwertsteuererhöhung in vielen bereichen schon für den endverbraucher wirtschaftlich vorgezogen wurde. im klartext: in vielen bereichen wurden die preise im laufe des jahres um 3 % schrittweise angehoben um eine schlagartige mehrbelastung zum jahreswechsel zu vermeiden. beispielsweise die bierindustrie. der präsident des bierverbundes (oder wie auch immer der verein heisst) hat gesagt dass die bierpreise schon jetzt angehoben wurden und das derzeitige preisniveau schon dem niveau entspricht das dann auch im jahr 2007 nach der steuererhöhung herrschen wird. habt ihr das schon mitbekommen? wenn nicht dann heult nicht rum wegen der steuererhöhung, weil die nur durch ihren bekanntheitsgrad eine solche negativstimmung verursacht...in wirklichkeit wurde das preisniveau in vielen bereich aber schon so angepasst, dass in 2007 gar nicht so viel passieren wird und ihr habts so noch nichtmal gemerkt.

denkt mal drüber nach
 
 
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Alt 20.05.2006, 00:29   #11
Standard

das mitm bier stimmt... der verweis auf die anderen länder, besonders die skandinaivschen hinkt für mich aber immer ein wenig. speziell die regelungen der besteuerung, nicht-besteuerung, indirekten besteuerung und vorallem der sozialversicherungen und sonstiger transfers seitens des staates sind in den meisten europäischen ländern grundverschieden. die tatsächlichen mwst-sätze am absoluten prozentsatz vergleichen zu wollen ist also der typische äpfel mit birnen vergleich.

selbstverständlich hast du recht. es wird uns nicht das aus geben, und auch wie ich oben geschrieben habe, gerade im aufschwung ists kein problem auch steuermässig hochzugehen... WÜRDE sich die regierung verpflichten bei einer stagnation auch wieder steuern zu senken. darüber will ich aber jetzt keine diskussion, keynes sollte jedem bekannt sein. ob seine theorien umsetzbar sind, steht auf nem anderen blatt.
 
 
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JWS
Alt 20.05.2006, 03:43   #12
Standard

ich bin generell gegen steuererhöhungen.

sorry, aber warum wird den bürgern in die leeren taschen gegriffen, während abgeordnete nichtmal in eine renten oder pensionskasse einzahlen müssen, und fette pensionen bekommen ?
erst sollte man sehen, wo man sparen kann, oder durch reformen einsparungen erzielt.
verzicht auf die auslandseinsätze der bundeswehr zum beispiel.

es gibt soviel, wo man sinnvoll sparen könnte, aber es ist ja leichter anderen ins fleisch zu schneiden, als sich selbst.
 
 
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Krashok
Alt 20.05.2006, 03:45   #13
Standard

bier ? lol..sorry aber biere ist das letzte um was ich mir da sorgen mache...

ich weiss nicht was manche für vorstellungen haben..aber produktions und dienstleistungssektor leiden da sicher drastisch drunter..und sorry baschdi aber z.bsp. ein haus wird nicht von grünen kobolden gebaut die ich mit haselnüssen bezahlen kann..und gerade im bausektor sieht es nicht gerade prickelnd aus was legale arbeit angeht..da holt man sich als privatperson natürlich den günstigsten anbieter..der führt weder sozialabgaben noch umsatzsteuer ab

Rückgang von nachfrage und den damit verbunden stellenabbau wird es definitiv geben..und vermehrte nachfrage nach schwarzarbeit ebenfalls..da bin ich mir fast sicher..was wieder zu einbusen von steuer und sozialabgaben führt ...das macht mir mehr sorgen als das man für ein bier 3 cent mehr bezahlt
 
 
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DerAssie
Alt 20.05.2006, 07:45   #14
Standard

Klar muß das sein damit 1% bald über 60% des Kapitals hier gehört was ihr Gewaltsmonopol schützt.

 
 
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Lupus Silvanus
Alt 20.05.2006, 11:31   #15
Standard

Zitat von michaelg
Den Politikern ist zurecht Wahlbetrug vorzuwerfen.
Wahlbetrug zu schreien kannste bei einer Koalitionsregierung eh vergessen.
Die CDU hatte die MWSt-Erhöhung im Programm, die SPD hat dagegen mobilisiert. Hätte eine dieser Parteien eine ausreichende Mehrheit bekommen um alleine regieren zu können, und hätte sich dann sich anders verhalten als vorher angekündigt dann kannst du von Wahlbetrug sprechen.

Aber jetzt regieren die beigen gemeinsam, also egal was mit der Mehrwertsteuer passiert stimmen die Ankündigungen einer Partei nicht.

Das ist ja immer so bei einer Koalition mit halbwegs gleichstarken Partnern: Wenn sie es schaffen sich auf ein durchdachtes, schlüssiges Programm zu einigen kommt was dabei rum.
Wenn nicht zerfleischen sie sich und das Volk mit lauter halben Sachen.
 
 
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FrozenSmile
Alt 20.05.2006, 12:37   #16
Standard

der wichtigste punkt ist, dass die sich endlich drauf einigen, nach welchem prinzip sie besteuern. wir sind, soweit mir bekannt ist, das einzige land in der eu, dass eine lohn- und eine mehrwertsteuer hat. genau deswegen ist es auch immer so ein gottverdammter schwachsinn, wenn bei uns darauf hingewiesen wird, dass wir den niedrigsten mehrwertsteuersatz in der eu haben...klar...bei uns wird man ja auch 2 mal zur kasse gebeten, anderswo nur 1 mal...
 
 
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Alt 20.05.2006, 13:33   #17
Standard

Zitat von Lupus Silvanus
Wahlbetrug zu schreien kannste bei einer Koalitionsregierung eh vergessen.
Die CDU hatte die MWSt-Erhöhung im Programm, die SPD hat dagegen mobilisiert. Hätte eine dieser Parteien eine ausreichende Mehrheit bekommen um alleine regieren zu können, und hätte sich dann sich anders verhalten als vorher angekündigt dann kannst du von Wahlbetrug sprechen.
Jaja, Kompromisse, Abstriche, Einigungen fordern ihren Tribut. Wichtiger ist ja erstmal eine stabile Regierung. Trotzdem ist das blanker Unsinn, dass man nicht von Wahlbetrug sprechen kann. Aus mehreren Gründen:

Niemand hat SPD, CDU und CSU zu einer Koalition gezwungen. Auch nicht das Wahlergebnis! Mir ist schon klar, dass die klassischen 2er Koalitionen mehrheitlich nicht regierungsfähig gewesen wären, und die verschiedenen 3er Konstellationen inhaltlich irreal, aber deswegen muss die ultima ratio ja noch lange nicht große Koalition heissen.

Genausowenig werden Wahlversprechen nichtig, weil man in eine Koalition eintritt. Ich will nicht sagen, dass an Wahlkampfaussagen zur Bewahrung von Ehrlichkeit konsequent festgehalten werden muss (dann nämlich wären Koalition nicht möglich), aber die Ablehnung der MwSt Erhöhung seitens der SPD war programmatisch, abgrenzend und wurde im großen Stil geäußert - es handelt sich also nicht um ein kleines politisches Detail sondern wirklich um eine Frage, die die Gesamtbevölkerung betrifft. Und vor der Wahl hat die SPD zu eben dieser Fragen eben Stellung bezogen und das ganz klar und eindeutig - nicht zuletzt um gewählt zu werden.

Zu guter letzt: Was ist - angesichts der Frage inwiefern der Vorwurf des Wahlbetrugs berechtigt ist - denn eigentlich mit den Aussagen, eine große Koalition werde es nicht geben?

Zitat von JWS
ich bin generell gegen steuererhöhungen.

sorry, aber warum wird den bürgern in die leeren taschen gegriffen, während abgeordnete nichtmal in eine renten oder pensionskasse einzahlen müssen, und fette pensionen bekommen ?
Und diese dann auch gerade noch aus Steuergeldern...
 
 
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FrozenSmile
Alt 20.05.2006, 14:23   #18
Standard

...weil die jeden tag (inklusive wochenende) einen 16 stunden tag haben und im vergleich zu ihren artverwandten in der wirtschaft, den managern, total unterbezahlt sind?...
 
 
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wAxman
Alt 20.05.2006, 19:17   #19
Standard

Die Sache ist doch total einfach. Wenn ich Politiker wär, und jeden Monat unglaublich viel verdiene, dann würd ich doch auch die Steuern erhöhen. Ist doch total logisch...Wenn jeder Politiker pro Monat 1000 Euro Netto hätte, dann würden die sich natürlich 5 mal überlegen, ob sie die Steuern erhöhen, weil sie ja selber davon betroffen sind. Wenn ich 2000 Euro oder 2500 Euro im Monat zur verfügung hätte, dann würde ich doch schneller dazu tendieren die Steuern zu erhöhen.
Sicherlich total logisch, dass Politiker viel Geld verdienen, denn "gute" Leute muss man auch mit viel Geld ködern.
 
 
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Alt 20.05.2006, 19:19   #20
Standard

und nicht zu vergessen dass politiker nicht allzu leicht erstechlich sein sollten... das ist einer der hauptgründe für hohe diäten. die leute müssen genügend geld haben um nicht leicht geködert werden zu können.

ich glaub auch nicht dass die diäten großartig viel mit der staatsverschuldung zu tun haben.

dem vorwurf allerdings dass die herren und damen "dort oben" weniger vorstellung haben wie sich das alles auf die meisten "hier unten" auswirkt kann ich aber stattgeben. kein politiker ist ein normaler bürger und die allerwenigsten kommen aus nem standard-anstellungsverhältnis.
 
 
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