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18 Jahre eingesperrt

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NeoVendetta
Alt 16.06.2008, 12:59   #1
Standard 18 Jahre eingesperrt

18 Jahre eingesperrt: Befreite Italienerin in Psychiatrie - Artikel, Panorama, Nachrichten – MSN Nachrichten - Nachrichten

Als ich das las, habe ich fast weinen müssen.

Wie können Menschen nur so etwas tun?
Bitte, bitte vergleicht es nun nicht mit anderen Gräueltaten.

Ich bitte euch, bleiben wir bei genau diesem Umstand.

Es mit anderen Taten zu vergleichen oder sogar zu relativieren wäre frivol.


Die, die es ihr angetan haben, verdienen es nicht weiter zu leben.
Aber selbst ihr ableben ist keine ausreichende Strafe.

Was denkt ihr?

Was wäre es eure Freundin gewesen, euer Freund?

Vielleicht jemand aus eurer Verwandtschaft und ihr habt es nicht gewusst?

Was würdet ihr fordern? Was tun?


Teilt mir bitte eure Gefühle mit!


Ich bin traurig und von unmenschlicher Wut erfüllt.
 
 
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Iggy
Alt 16.06.2008, 14:00   #2
Standard

Zitat von NeoVendetta Beitrag anzeigen
Die, die es ihr angetan haben, verdienen es nicht weiter zu leben.
Nein. Du meinst Todesstrafe?
Sie verdienen nicht den Tod, sondern lebenslang Knast bei nur Brot und Wasser!
Höchststrafe ja, Todesstrafe nein!
 
 
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Flasher
Alt 16.06.2008, 14:13   #3
Standard

Zitat von Iggy Beitrag anzeigen
Nein. Du meinst Todesstrafe?
Sie verdienen nicht den Tod, sondern lebenslang Knast bei nur Brot und Wasser!
Höchststrafe ja, Todesstrafe nein!
Ein langwieriges dahinvegetieren hinter schwedischen Gardinen sollte meiner Meinung nach auch die einzige Option für solche Personen sein. Der Tod wäre nur eine Erlösung für jene, deren Gewissen eh nicht mehr rein zu waschen ist.
So müssen Sie nämlich Ihre Strafe absetzen, bis sie dann letzen Endes sterben. Aber nicht durch die Justiz, sondern durch ihr Alter....dann können sie auf Ihr erfülltes Leben zurückblicken. (Ironie)



Diese Penner....was geht bei denen im Kopf bloß vor sich.
 
 
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Dreamrat
Alt 16.06.2008, 16:43   #4
Standard

Mich hat dass heute morgen, als ich es im Radio gehört habe sehr erschüttert, ich kann es nicht verstehen, nur weil sie ein uneheliches Baby bekommen hat, dass Kind wuchs bei seiner Grossmutter auf, kennt nicht mal sein eigene Mutter. Ich bin sprachlos.

Ich würde sie genauso einsperren, wo das Clo genauso stinkt, in erbämlichen Zuständen, so wie sie es mit ihr gemacht haben, vielleicht sogar noch etwas schlimmer. Kein kontakt zur aussenwelt, keiner wo mit ihnen redet, jeder einsam und verlassen und dass 20 jahre lang, vielleicht kommen sie dann mal zum nachdenken und können dann anschließend gleich in die Klappse.
 
 
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NeoVendetta
Alt 17.06.2008, 12:47   #5
Standard

Ich denke man kann keine gerechte Strafe finden.
Wie soll man auch? Damals ist sie eine junge Frau gewesen, heute ist ihr Leben halb vorbei.
Ob sie eines Tages wieder normal leben kann ist sehr fraglich.
Ich weis nicht ob ich das überlebt haben würde.
Vermutlich nicht!
Auch kann ich mir vorstellen, dass sie sich oft gewünscht hat zu sterben.
Wer einem Menschen so etwas antuen kann, ist selbst kein Mensch mehr.
Es ist so grausam, dass ich es noch einmal sagen möchte.
JEDER soll es erfahren! So etwas darf man nie vergessen!

Es ist unsere PFLICHT sich damit zu beschäftigen! Weg sehen ist hier nicht angebracht!
Vielleicht hilft es in einer kleinen Weise, wenn sie erfährt dass ihr andere Menschen nicht egal sind.

Sicher, hier kennt sie niemand, aber sie ist doch ein Mensch.
Das alleine zählt wie ich finde!
 
 
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Moonchild
Alt 18.07.2008, 01:15   #6
Standard

Mich machen weniger diese Einzelfälle betroffen, die immer mal wieder von den Medien breitgetreten werden...
Die bekommen schon genug Aufmerksamkeit, auch vom Mainstream.
Aber habt ihr ne Ahnung, wie viele Jugendliche sich in Deutschland jedes Jahr das Leben nehmen, weil sie von den Umständen, in denen sie leben müssen, dazu getrieben werden... und für die sich trotzdem keine Sau interessiert?
Aber wenn mal ein spektakulärer Einzelfall wie das in Italien oder in Österreich passiert, dann gibt's millionenfach Betroffenheitsheuchelei.

Sorry, Vendetta, ich will weder dich provozieren noch den Fall verharmlosen..
aber ich sage: Das ist nur die Spitze des Eisberges.
Die weniger spektakulären, aber nichts desto trotz für den Einzelnen genauso schlimmen Fälle von psychischem und physischem Mobbing im Alltag, erfahren wir gar nicht.
Da kann sich ein Mensch aufgrund seiner Lebensumstände sogar selbst mit Benzin übergießen und anzünden... das ist den Zeitungen nur ein paar wenige Zeilen auf der letzten Seite wert, wenn überhaupt.
 
 
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Maxwell
Alt 18.07.2008, 03:36   #7
Standard

[offtopic]
Ach ja die achsovielen Jugendlichen die sich in Deutschland das Leben nehmen. DEUTSCHLAND ist nur die Spitze des Eisbergs!
Die paar Jugendlichen die sich in Deutschland aufgrund irgendwelcher "Depressionen" das Leben nehmen, sind in keiner Weise vergleichbar mit den Kindern die jeden Tag wegen Gewalt oder Armut sterben (z.B. in Afrika oder Asien) .
[/offtopic]
 
 
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Moonchild
Alt 18.07.2008, 12:24   #8
Standard

Völlig richtig. Die Afrikaner hatte ich jetzt ganz vergessen. Die gibt es ja auch noch.
Kommt vermutlich daher, dass die Medien da auch schon länger nicht mehr groß drüber berichtet haben...
Ist ja viel wichtiger, wochenlang in allen Einzelheiten darüber zu berichten, dass ein Österreicher seine Tochter im Keller eingesperrt hat.
 
 
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Panazee
Alt 21.07.2008, 08:52   #9
Standard

Der Fall ist tragisch, wie alle Fälle dieser Art, die in den letzten Jahren durch die Medien gegangen sind. Am heftigsten fand ich persönlich jedoch Amstetten.

Was für eine Strafe ich fordern würde, wenn ich indirekt betroffen wäre? Lebenslange Einzelhaft. Aber es handelt sich um keinen Mord, also ist es fraglich ob so etwas durchzusetzen ist. Die Mutter wird mit ihren 80 Jahren wohl sowieso nicht mehr viel zu erwarten haben.

Dass die Medien über so etwas berichten, finde ich nicht vekehrt. Natürlich ist die oft sehr reißerische Art nicht unbedingt passend und es wird aufgebauscht bis zum geht-nicht-mehr. Aber verschwiegen sollte es auf keinen Fall werden!

Auch meinen beiden Vorpostern muss ich allerdings Recht geben. Es erstaunt mich immer wieder wie beiläufig manche Geschehnisse in unserer Gesellschaft durch die Medien behandelt werden. Es ist irgendwie schon "normal", dass sich mal hier einer umbringt und mal dort ein Kind verwahrlost. Was Afrika zum Beispiel angeht glaube ich sowieso, dass wir alle als Gesellschaft ein sehr verzerrtes Bild der Realität vor Augen haben. Jeder weiß zwar irgendwie, dass es den Menschen in Afrika mies geht, aber das "ist halt so". Schon kleinen Kindern wird gesagt, sie sollen aufessen weil die Menschen in Afrika nichts haben. Ich glaube gerade für die jetzt nachrückende junge Generation ist "Afrika" mehr etwas symbolisches und oft nicht bewusst, dass es den Menschen dort wirklich noch viel dreckiger geht, als man "weiß". Abgesehen von Hungersnot und co. wird von sehr vielen tragischen und unmenschlichen Zuständen dort drüben fast nie berichtet. Traurig.
 
 
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