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Zurück in die Kindheit

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Sonic
Alt 28.11.2005, 20:40   #1
Standard Zurück in die Kindheit

Hallo liebe Postplanetarier,

Hand auf`s Herz; wer von den älteren unter Euch (ca. ab 20) erinnert sich nicht gerne an die eigene Kindheit zurück?

Ich will ja nicht alles schlecht reden was Heute ist, oder alles gut reden was früher mal war, nur ist es bei mir jetzt so, dass ich erst jetzt merke wie sehr mir meine alte Schule fehlt, seitdem ich sie nach 13. Jahren Strapazen endlich verlassen durfte, oder auch musste – je nachdem wie man es sieht.

Es geht ja hier nicht „nur“ um die Schule, die einen großen Teil, meiner relativ unbeschwerten Kindheit ausmachte; es geht um vielmehr, wie um alte Freunde, Erinnerungen – all die Sachen die meine Kindheit ausmachten.

Es ist schon komisch mit mir in letzter Zeit; wenn ich an Orten meiner Kindheit vorbeigehe, dann muss ich mich immer wieder an die Zeit zurückdenken, die jetzt ein für alle mal vorbei ist.

Warum erzähle ich das hier? – Weil ich irgendwie ein Problem zu haben scheine.
Wenn ich mir die Frage stelle, warum ich wieder zurück in die Zeit, d.h. zehn oder sieben Jahre in meine Kindheit zurückreisen will, dann mache ich dies aus dem Grund, weil ich den Eindruck habe, mich in meiner früheren Welt besser gefühlt zu haben als es bei mir jetzt der Fall ist.

Mittlerweile glaube ich, dass es zu einem meiner persönlichen Komplexe geworden ist, mit der Vergangenheit nicht abschließen zu können.

Oder ist dieses Gefühl bloß eine normale „Schutzreaktion“ auf eine neue Welt da draußen, in der ich mich befinde.

Vielleicht ist es aber auch der Wunsch in mir, wieder einmal von neu anfangen zu dürfen, und mein Leben neu aufzubauen, alte Wünsche überm Haufen zu werfen, und sich neue, andere Ziele zu stecken.

– Warum wünsche ich mir bloß die „alten Zeiten“ wieder – es läuft doch irgendwas schief?
 
 
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Alt 28.11.2005, 21:42   #2
Standard

hyhy!

hehe kenn das probb! aber ich kann damit rehct jut umgehen denk ich!

allerdings seid dem ich meine ausbildung begonnen hab sehne ich mcih nach der oberstufe wiede rzurück! da wurde wenigstens ncoh vernüpftige runtericht gemacht und man hat was gelernt!

im moment ist es so das 90% der berufsschgul zet nur müll von meinen mitschülern gelabert wird und ma nsomit kein produktiven input bekommt,m was mich total abnervt und sich auch in meinen arbeiten wiederspieglt.

habe z.b. in grundschul mathematik aufgaben ne 4 und jetz meine kinderkaten physik arbeit fällt warscheinlich auhc nicht besser aus! selbst wärend de rarbeit labenr meine netten mitschüler sovie lscheiße das man sich nit konzentrieren kann!

dit war alles an de roberstufe wesendlich besser!

und jupp die zeit damals fehlt mir auch irgend wie die null verantwortung, keine zukunfs sorgen machen müssen etc.

aber hey nach meine rausbildung gehe ich studieren und denne kommt die zeit wieder
 
 
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Sonic
Alt 28.11.2005, 21:58   #3
Standard

Zitat von sALDIx
im moment ist es so das 90% der berufsschgul zet nur müll von meinen mitschülern gelabert wird und ma nsomit kein produktiven input bekommt,m was mich total abnervt und sich auch in meinen arbeiten wiederspieglt.
das kenne ich allzu gut; meine Ausbildung mache ich in einem weltweit bekannten Global-Player-Unternehmen, aber irgendwie fühle ich mich manchmal geistig unterfordert; kein Wunder wenn man als Abiturient eine Ausbildung macht, die eher für Real,- und Hauptschüler ausgelegt ist. (bitte nicht falsch verstehen als Kritik an Real, - und Hauptschülern!!!)

Ich stehe nicht schlecht dar, - es geht mir materiell gut, und wenn ich meine Ausbildung erfolgreich abschließe - dann habe ich gute Chancen auf eine sichere berufliche Zukunft.

Aber Manchmal frage ich mich, ob ich nicht schon früher hätte mehr aus mir, d.h. aus meiner Intelligenz machen müssen, - und falls der Grips mir nicht gereicht hätte, - so ist mit etwas Motivation und Ehrgeiz das wieder wettzumachen.

Immer wieder mache ich mir diese Vorwürfe, - ich setzte mich selber dadurch unnötig unter Druck, - aber ich meine die Wahrheit zu kennen; "Jeder ist seines Glückes Schmied".

Naja was solls, ich habe ja nicht gesagt dass es mir schlecht geht, oder das meine Ausbildung schlecht ist, oder mir keinen Spaß macht, nein - ich frage mich bloß ob aus mir nicht hätte mehr werden müssen. - Vielleicht hätte ich früher härter an mir arbeiten müssen - aber was solls das ist jetzt eh vorbei - und im Großen und Ganzen ist das auch gut so. Ist das der "Preis" einer "unbeschwerten Kindheit"?

Geändert von Sonic (29.11.2005 um 17:43 Uhr).
 
 
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maidchen
Alt 28.11.2005, 22:46   #4
Standard

Hallo,

so geht es mir derzeit auch ganz extrem. Ich denke an meine Zeiten als Blag zurück, an die Freunde, an die Wochenendunternehmungen als Teenie, die Schule usw. Ich weiß auch nicht, ob das normal ist, das das in unserem Alter (bin 25) so intensiv auftritt, aber auch ich denke sehr oft: damals war alles irgendwie besser. Liegt ja vielleicht auch an dem "neuen" Lebensabschnitt, Einstieg ins Berufsleben usw... jetzt wird einem ja erstmal richtig klar, das es, grob gesagt, ums eigene, unabhängige Überleben geht.

Die Vorwürfe, dass ich mich hätte mehr anstrengen können, mache ich mir heute auch. Ich war damals schlichtweg gesagt einfach faul (und dumm - im Sinne von überheblich "Ich schlag mich schon irgendwie durch").
 
 
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Alt 28.11.2005, 23:11   #5
Standard

hyhy!

das is normal in unserem alter, das kommt da her weil jetzt so die zeit ist, wo halt sich alle wege ode rzumindest de rgrößte tei lder wege trennen.

die einen gehen studieren, die anderen machen ne ausbildung andere nutzen die zeit für ein auslands jahr etc.

halt es trennen sich die wege, auch wenn man NOCH immer wieder zusammen kommt ist es doch irgend wie anders, teils auch angespannter.

wegen meiner faulheit mach ich mir keine vorwürfe eher mach ich mir gedanken über die reife meiner mitschüler auch wenn sie teilweise 2 jahre alter sind als ich fachabi haben sind sie teilweis edoch echt dumm (dumm nicht in der hinsicht nichts zu wissen schreiben gute noten) wenn man sich so dinge anhört, z.b. imme rncoh nit begriffen haben das wenn man scheiß labert im unterricht man zuhause arbeiten muss oder das wenn man die ganze zeit fragt ob man früher gehen kann das man denne doch nicht raus kommt etc. oder einfach nur sinnlose diskussionen anfangen etc.
(okay ich fang auch sinnlose diskussionen an aber nicht unbedingt in der berufsschule und schon garnit inner letzten stunde vor ner arbeit oder gar wärend der arbeit!)
ich bin bei uns inner ev. jugend mehr oder weniger tätig und ich muss sagen sogar unsere 14 jährigen sind teilweise reifer aus die 17 jährigen in meiner klasse oder aich mein "kleiner" bruder(18) is zwar durchgekanllt(ich auch) aber denn noch is er wesendlich kompetenter als mach ein 19 jähriger.

ich finde man merkt schon oft den unterschied wer aufe H,R,Gy,GyO war (ohne jetzt abfällig zu werden habe viele freund evon H,R oder auch der gesammtschule wo ich vor meinem abi war) es fällt irgend wie auf!

achja ich mach meine ausbildung eigendlich nur, weil ich erst die praxis kennen lernen will bevor ich im studium die theorie lerne und mir von nem prof sagen lassen muss wie es gehen müsste. denne weiß ich lieber wie es in der realität funktioniert und hole mir nachher den theoretischen background!
 
 
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ToMaK
Alt 29.11.2005, 00:11   #6
Standard

Hi ich denke auch immer gerne wieder an meine unbeschwerte Kindheit zurück.
Jedoch geht es mir zur Zeit ganz anders wie euch ich studiere Maschinenbau (diese Woche habe ich Prüfungswoche, ja auch morgenfrüh da schribe ich Thermodynamik) undich fühle mich ehct (zur Zeit) voll überfordert.

Die Klausuren sind echt voll der Hammer, also ich sitze teilweis in den Vorlesungen drin und frag mich was der da vorne eiegntlich Labert.
Ich glaube ich bin halt doch etwas mehr ein praxis bezogener Mensch als so ein THeoretiker. Mir ist mein Studium escht viel zu theoretisch.

In Zeiten wie diesen wünschte ich mir eher unter einem Auto zuliegen und da rum zuschrauben als auszurechnen welcher Druck das Gasgemisch im Motor nach einer Polytropen Verdichtung hat....

Wobei Thermodynamik noch echt geht es hat wenigstens einen Praxisbezug, aber Mathematik und dieses Schei** technische Mechanik mit der Drallsatz berechnung check ich einfach nciht und dass schrib ich am Donnerstag (hilfe).

Und nciht nur dass ich mich überforder fühle wegen den Klausuren, nein jetzt am Samstag fliege ich von meiner Firma aus nach CHina (ich mache eine BA studium) und muss für 2 - 5 monate dort in der Firma arbeiten. Habe voll viel verantwortung übertragen bekommen , indem ich dort Projekte leiten muss. Ich habe irgendwie Angst, dass ich dem nicht alles gerecht werde und wünschte mir (manchmal) echt irgendetwie einen Job bei dem man nicht so viel denken müsste. Zwsar keinen hinrlosen job. Aber einen mit weniger theorie. Naja jetzt mal schauen wenn ich mein Dipl. bekomme will ich veilelciht irgendwie in die automibil branche kommen oder so mal schauen
 
 
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Bi-Zar
Alt 29.11.2005, 00:31   #7
Standard

Nu werd ich gleich geschlagen.

Aber im Rahmen eines akuten Retroanfalls bin ich dabei eine Musiksammlung zu erstellen, die alle Hits aus meiner Kindheit enthält. Also Blümchen, DJ Bobo, Scooter, CITA, Masterboy und wie sie alle heißen
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 29.11.2005, 00:36   #8
Standard

@ToMak: Na, vielleicht ist die Arbeit in China grad der Praxisbezug? Lasses auf dich zukommen.

@Bi-Zar: *g* wird ne lustige Sache

Zum Thema Kindheit: Ich häng da jetzt nicht tierisch fest, je länger ich Zeit zum Nachdenken hab merk ich zwar dass es ne schöne Zeit war. Aber ich sehe auch immer mehr dass nicht alles perfekt gelaufen ist.

Für mich ist wichtig dass ich die schönen Momente quasi wie in nem Regal aufbewahren kann. Ich kann sie rausholen, mich dran erinnern und freuen dass es schön war damals.
Über die schlechten Dinge kann ich nachdenken und schauen wie ich zu den Sachen komme, die ich verpasst habe.

Wichtig ist dass ich hier und jetzt lebe. Ich darf mich von der Gegenwart nicht überrollen lassen und darf die Vergangenheit nicht dazu hernehmen um davon abzulenken, sondern kann sie gebrauchen um besser klarzukommen.
 
 
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Felicitas
Alt 29.11.2005, 14:30   #9
Standard

hm kindheit.....

ich denke wohl oft zurück....aber nicht sehnsüchtig. eher im gegenteil.

sie wird immer teil meines lebens sein, wird mich sehr geprägt haben....ich werde sie nie loswerden.

oft frage ich mich "was wäre gewesen wenn"

aber das ist irgendwie deprimierend.

und es ist sicherlich nicht alles schlecht was ich aus den letzten 20 jahren mit in die nächsten 20 jahre nehme.

das problem ist irgendwie: es ist das leben, es gibt keine 2. chance, keine möglichkeit die zeit noch mal zurückzudrehen. man muss einfach mit dem leben was man erlebt hat. man wird es nie 100%ig verdrängen können. sie wird immer ein teil von einem sein. leider..... zu gern würd ich wissen "was wäre wenn"

sich selbst zu akzeptieren, zu akzeptieren was man ist, wer man ist und warum man es ist, ich glaub das kann zur lebensaufgabe werden.
 
 
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Shawna
Alt 29.11.2005, 17:56   #10
Standard

Ich bin so froh, das ich solch eine glückliche und zufrieden Kindheit hatte. Und dafür bin ich meinen Eltern mehr als dankbar.
Wir hatten zwar (in der DDR) nicht viel (im Gegensatz zu heute), aber aus dem was wir hatten, haben sie das beste draus gemacht.
Wenn ichd as Kinderzimmer von der Tochter meiner Cousine sehen. OMG. Nur Mist. Spielzeug ohne Ende. Man die weiss gar net was sie zuerst nehmen soll. Es herrscht ein Durcheinander da. Furchtbar.
Meine Eltern haben mir so viel ermöglicht. SIe haben uns jeden Tag gesagt, das sie uns lieben. Sie haben uns abends vorm schlafen gehen, Märchen und Geschichten vorgelesen. Sie haben die Feiertage super schön gestaltet. Wir waren jeden Sommer für 4 Wochen am Stück im Urlaub. Sie haben uns das Gefühl gegeben, was besonderes zu sein.
Sie haben uns einfach super erzogen

Also ich kann mich überhaupt nicht beklagen, ich glaube die Kinderheit war das beste an meinem Leben.
Man hat einfach alles mit ganz anderen Augen gesehen.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 30.11.2005, 12:05   #11
Standard

Whoaa, sowas hätt ich gerne gehabt. Also nicht dass ich ne schlechte Kindheit hatte oder so. Aber wenn ich von Shawna lese denke ich: mensch, so ne Liebe und Annahme dass ich am Ende sagen kann: "super" kannte ich einfach nicht.

Ich muss schon sehr genau trennen welche Teile meiner Kindheit mir gut tun, die ich behalten kann und welche mir Schaden zugefügt haben. Darum muss ich mich jetzt eben selber kümmern, weil unterdrücken und verdrängen ist keine gute Sache.
 
 
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Felicitas
Alt 30.11.2005, 12:51   #12
Standard

naja ka, wenn die gewichtung ob positive oder negative erinnerung nur am elternhaus ausgemacht werden würde, könnt ich auch sagen sie war eigentlich völlig ok. meine eltern waren bemüht, und ich war bedingt durch viele krankheiten und krankenhausufenthalte sicher nicht leicht, finanziell gab es nie probleme, sofern man sich an gewisse regeln hält und ein paar sachen eben streicht kann man das so gesehen auch harmonisch nennen.

leider ist aber das elternhaus nur ein faktor der ganzen kindheit. deswegen mein fazit: gut das sie vorbei ist
 
 
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heftic
Alt 01.12.2005, 15:53   #13
Standard

Ich fand es früher auch toll.
Vor allem Weihnachten fand ich als Kind noch viel schöner als jetzt.
Als Kind bekommt man halt einiges viel intensiver mit.
Auch an die Sommer erinnere ich mich gerne als ich und meine Freunde immer in den Wald gegangen sind um Baumhäuser zu bauen usw.
Das war schon ne schöne Zeit.
Allerdings war ich früher auch oft Krank oder auch manchmal imKrankenhaus.

Aber damit will ich nicht sagen das ich mit meinem jetzigen Leben nicht auch zufrieden bin. Man sollte auch nicht zu viel der vergangenheit nachtrauern sondern jetzt in diesem Moment Leben und ihn genießen.
In diesem Sinne: "Der Weg ist das Ziel"

mfg
heftic

Geändert von heftic (01.12.2005 um 16:14 Uhr).
 
 
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