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Die Zukunft ...

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ShakeTheDisease
Alt 26.06.2008, 23:47   #1
Standard Die Zukunft ...

Spruch: Die Zukunft ist die Vergangenheit, die durch eine andere Türe hereinkommt.

Wie versteht ihr diesen Spruch? Hat schon einer solche Erfahrungen gemacht? Ein Bsp.?
 
 
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.kb
Alt 26.06.2008, 23:51   #2
Standard

History repeats itself. (Oder so)
 
 
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distressed
Alt 26.06.2008, 23:52   #3
Standard

Also im ersten Moment fällt mir dazu
"Aus Fehlern lernt man" ein, nur eben geschwollener ausgedrückt.

Die Vergangenheit kommt eben nicht frontal auf einen zu, sondern kann einem nun den Rücken stärken. Die Probleme von damals sind nicht mehr ungelöst, sonder mehr oder weniger gemeistert. Wie auch immer, nun können sie eine Hilfe sein...
 
 
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Dreamrat
Alt 27.06.2008, 00:00   #4
Standard

Ich verstehe das so, in der Zukunft holt dich die Vergangenheit ein, von verdrängten Sachen, Ereignissen, die durch eine andere Türe hereinkommt, sei es durch einen Unfall, oder einen anderen Schicksalsschlag.....


Beispiel, na ja meine Vergangenheit war ja nicht so rosig, aber ich habe dass alles sehr verdrängt und bis zu meinem 34 lebensjahr ging es mir echt klasse, doch dann kam mein schwerer Unfall, der riß mir nicht nur körperlich den boden unter den Füssen weg, sondern auch die Vergangenheit war da, als wenn es gestern gewesen wäre....

körperlich ging es dann relativ schnell wieder bergauf, aber seelisch....?

Geändert von Dreamrat (27.06.2008 um 00:29 Uhr). Grund: Beispiel vergessen
 
 
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xXBademeisterXx
Alt 27.06.2008, 00:11   #5
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mir kommt irgendwie grad in den Kopf das deterministisch auszulegen...
Es passiert nichts einfach so, alles baut auf Faktoren aus der Vergangenheit auf und ist dadurch bedingt.
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 27.06.2008, 00:34   #6
Standard

Ich fasse es so auf, dass ein Leben immer irgendwie aus Parallelen besteht. So hat die Zukunft immer irgendwelche parallelen mit Vergangenem. Manchmal muss man eventuell nur einfach den Horizont erweitern und den Blickwinkel verändern, sodass man es sehen kann.
 
 
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Morris
Alt 27.06.2008, 01:03   #7
Standard

Ein interessantes Beispiel wäre vielleicht die Entstehung und der Verfall von mehr oder weniger Ton angebenden Kulturen, wie Perser, Griechen, Römer, Byzanz. Wenn wir uns deren Geschichte anschauen, können wir daraus zumindest entnehmen, dass auch deren Hochkulturen und politische Macht einen Zenit erreichten und sie dann zerfielen. Heute kann man vielleicht den Fall der amerikanisch-europäischen Kultur- und Weltgeltung beobachten. Aber, und das ist Problem bei solchen Aussagen, wie sollen wir wissen, dass wirklich eintrifft, was man anhand der Geschichte bei anderen Völkern auch bei uns prognostizieren möchte?
 
 
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outfreyn
Alt 27.06.2008, 02:36   #8
Standard

"What experience and history teach is this: that peoples and governments have never learned anything from history."

—Hegel
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 28.06.2008, 00:09   #9
Standard

Interressant, sehr bunte Antworten, besonders distressed´s Optimismus!
Ich sehe es ähnlich wie Dreamrat, Vergangenheit holt einen ein. Außerdem, daß Eigenschaften und Charakter, die ja schon früh ansatzweise vorhanden sind, im späteren Leben noch ausgeprägter das Verhalten und daraus resultierende Erlebnisse hervorrufen. Daß man in Zukunft wird, was man in der Vergangenheit schon ansatzweise war.
@Panazee: Rätselhaft u geheimnisvoll. Willst du uns etwas ausführlicher in deinen erweiterten Horizont blicken lassen? Dieser Blickwinkel ist bei mir etwas trübe, obwohl er sehr interressant scheint.
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 28.06.2008, 01:43   #10
Standard

Zitat von ShakeTheDisease Beitrag anzeigen
@Panazee: Rätselhaft u geheimnisvoll. Willst du uns etwas ausführlicher in deinen erweiterten Horizont blicken lassen? Dieser Blickwinkel ist bei mir etwas trübe, obwohl er sehr interressant scheint.
Naja, den besonderen Einblick habe ich vielleicht auch nicht unbedingt. Ich glaube nur, dass es immer Parallelen zwischen Vergangenem und Gegenwärtigen bzw. der Zukunft gibt. Zum Beispiel denke ich, dass sich schwierige Situationen mithilfe von vergangenen bereits erlebten Situationen besser bewältigen lassen könnten. Allerdings denkt man meist, dass man sowas noch nie erlebt hat. Aber genau da müsste man vielleicht den Horizont erweitern und nicht unbedingt nach gleichem suchen sondern einfach nach Parallelen, vielleicht in ganz anderen Situationen. Klingt das jetzt sehr wirr? :/
 
 
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Lurz
Alt 31.10.2008, 13:56   #11
Standard

hehe vllt widerholt sich die weltgeschichte ja auf ähnliche art und weise immer wieder...
ich meine hochkultur und zerstörung...

es gibt mythen wie edda und noch einige andere aus dem altertum die von sowas ausgehen, eigentlich fast alle, selbst die bibel... "und es wird eine neue sonne geben und eine neue erde" -- irgendwo aus offenbarung, kein bock nachzuschlagen.

die hindus haben sogar einen kalender dazu, google doch mal nach "zeitalter" oder "yuga"
bei wikipedia.

der gedanke ist das ungefähr alle 26000 jahre die erde aufgrund der pendelbewegung der erdachse einen umlauf beendet. das entspricht einem grossem jahr. dieses jahr wird in 12 monate, die durch die 12 tierkreiszeichen symbolisiert werden eingeteilt und zusätlich, vllt wie "jahreszeiten" 4 yugas zu verschieden grossen anteileen.

es fängt mit dem goldenen zeitalter an, was einem garten eden ähnlichen zustand gleichen soll und endet im absoluten kataklysm.

dann von vorne...

vllt durch eine andere tür?

 
 
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Moonchild
Alt 31.10.2008, 14:39   #12
Standard

Die Geschichte wird sich wiederholen... aber sie wiederholt sich eben nur selten so offensichtlich, dass auch die dümmsten Narren es rechtzeitig merken.

Beispielsweise werden wir wohl definitiv keine neue Diktatur bekommen, in der Hakenkreuzfahnen gehisst werden und ein kleiner Österreicher mit Rotzbremser-Bärtchen von Millionen Menschen angebetet wird.
Sowas geht nur einmal. Das wiederholt sich nicht... allein schon deshalb, weil viele Menschen nun durch die in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen ziemlich wachsam sind, was Hakenkreuzsymbole und kleine, größenwahnsinnige Österreicher angeht.
Aber das dahintersteckende Prinzip kann sich jederzeit wiederholen, unter anderen Flaggen... vielleicht sogar im Namen von "Demokratie" und "Menschenrechten".

Jede Gewalt erzeugt Gegengewalt... und jeder Versuch, eine Ordnung zu schaffen, und andere Menschen gegen deren Willen in diese Ordnung zu integrieren, wird im Gegenzug Hass und Rebellion erzeugen.
Das haben die Menschen ganz offensichtlich noch immer nicht kapiert, nach all den vielen tausend Jahren des Mordens und Unterdrückens...
Noch immer feilen sie daran, möglichst alle Menschen in ein weltweites "Reich" einzugliedern, in dem bis in den letzten Winkel der Welt die gleichen Gesetze gelten und sich jeder, ob er will oder nicht, diesen Gesetzen unterzuordnen hat.
Noch immer glauben sie, dann, in ihrem weltweiten Reich, wo alle gleich sind, endlich Frieden zu haben... aber das Gegenteil wird der Fall sein.
Ihr Reich wird genauso zerfallen wie alle anderen zuvor, denn Menschen sind einfach nicht dazu bestimmt, wie Insekten in großen Kolonien zu leben... auch wenn es eine zeitlang erstaunlich gut funktionieren mag. Irgendwann kommt trotzdem der große Knall.
Und der wird immer wieder kommen, so lange, bis die Menschheit daraus endlich mal die richtigen Schlüsse zieht und generell allen Versuchen der Gleichmacherei und Fremdbestimmung eine entschiedene Abfuhr erteilt.
Aber soweit sehen sie nicht...
sie tauschen, wenn sie unzufrieden sind, immer nur ihre Fahnen und ihre Parteibücher gegen andere ein, von denen sie sich mehr erhoffen.
Sie können scheinbar nicht vollständig von diesen Dingen lassen, ihre Fahnen, Parteibücher und Ausweise komplett verbrennen und einfach nur noch Menschen sein. Und so geht alles immer wieder von vorne los.
 
 
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