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You can only be free if you have nothing to lose

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Cobain
Alt 30.12.2006, 04:07   #1
Standard You can only be free if you have nothing to lose

Fand das im ersten Moment nur irre, jedoch als ich den Hintergrund wusste sah die Sache schon anders aus und es bekam eine Bedeutung.

Es kommt besser wenn ihr nicht gleich die Beschreibung über dem Video lest, einfach mal anschauen.

http://www.filecabi.net/video/trainleuc9.html


Würdet ihr auch auf diese Art leben wenn ihr die Gewissheit hättet bald sterben zu müssen ?

Geändert von Cobain (30.12.2006 um 04:12 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 30.12.2006, 10:40   #2
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Die Leute verwechseln Freiheit und/oder Selbstverwirklichung mit Sinnenbefriedigung; wenn man die Gewissheit hat sterben zu müssen, sucht man sich einen noch viel größeren Kick als davor. Ich halte davon nichts.
 
 
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Boha
Alt 30.12.2006, 11:16   #3
Standard

Zitat von Skinni
wenn man die Gewissheit hat sterben zu müssen, sucht man sich einen noch viel größeren Kick als davor. Ich halte davon nichts.
was spricht dagegen, das leben noch mal richtig auszukosten?
wenns ihm spass macht, soll er doch.
 
 
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Felicitas
Alt 30.12.2006, 12:07   #4
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kennst du fight club?

zitat: "It's only after we've lost everything, that we're free to do anything!"

Würdet ihr auch auf diese Art leben wenn ihr die Gewissheit hättet bald sterben zu müssen ?
wenn man das wort bald mal streicht, dann bleibt zu fragen: lebst du so als ob jeder tag dein letzter sein könnte? sterben werden wir so oder so irgendwann. und wir wissen das auch, verdrängen es nur zu gern zu oft. wenn nun aber eine krankheit frühzeitig schluss machen soll, dann ist uns der tod bewusster? im prinzip - wenn du diesen typen "bewunderst", dass er, mit dem wissen sowieso zu sterben, alles in seinem leben tut, wonach ihm der sinn steht, wieso tust du es nicht jetzt schon? du weißt ja auch das du sterben wirst - früher oder später.

jetzt mal ein gedanke, mal sehen ob ich den verständlich rüber bringen kann. du kennst doch sicher aus physik die geschichte mit der isobaren zustandsänderung. der druck eines idealen gases ist gleich, das volumen und die temperatur ändern sich. nimmt man jetzt an, der drang der selbstverwirklichung eines menschen wäre konstant über das ganze leben hinweg. die summe der verlangen ist immer gleich, egal wie kurz oder lang ein leben ist. dadurch das er nun weiß, dass sein leben kürzer ist, also sich das volumen verkleinert, steigt die temperatur, also die extremität der verlangen.

*fasel*

Geändert von Felicitas (30.12.2006 um 12:44 Uhr).
 
 
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IsoO
Alt 30.12.2006, 12:13   #5
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er weiß, er wird ohnehin sterben. warum den rest seines lebens nur noch vor sich hinvegetieren und auf den tod warten?
er hat nichts zu verlieren, also lebte er ganz einfach jeden tag so, als wärs sein letzter. ich finds toll.
 
 
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German Psycho
Alt 30.12.2006, 13:28   #6
Standard

Ich finds auch toll.

Da gab es doch auch mal so einen Film von zwei männern die bald sterben mussten und nochmal das meer sehen wollten und auf dem weg dorthin allerlei scheisse bauen, weil sie ja nichts mehr zu verlieren haben.
Hab leider vergessen wie der Film hieß.
 
 
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esito
Alt 30.12.2006, 15:13   #7
Standard

ich finde es voll in ordnung
wenn ich bald sterben würde dann würde ich auch etwas total verücktes machen

Zitat von German Psycho
Ich finds auch toll.

Da gab es doch auch mal so einen Film von zwei männern die bald sterben mussten und nochmal das meer sehen wollten und auf dem weg dorthin allerlei scheisse bauen, weil sie ja nichts mehr zu verlieren haben.
Hab leider vergessen wie der Film hieß.
der film heißt "knockin on heavens door"!
 
 
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MadVision
Alt 30.12.2006, 16:09   #8
Standard

ich finds krass, was er gemacht hat...
was mich nur wundert is, dass ma bei uns nix davon irgendwo gelesen hat, weil meine eltern vielleicht 20minuten von hanau wegwohnen wo der ja auf den zug draufgesprungen ist, und wenn ich das richtig gesehn hab is der nach aschaffenburg gefahren... also wiederum 20minuten in die andere richtung,....
ansonsten find ichs voll in ordnung wenn er weiß dass er bald sterben muss, dass er sich da noch irgendwo nen kick geholt hat...
 
 
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Ripper08
Alt 03.01.2007, 16:07   #9
Standard

Ich kann den Mann gut verstehen und finde das eigentlich auch legitimierbar. Immerhin schadet er damit nicht wirklich einer anderen Person, selbst wenn er dabei verunglücken würde (Wenn er sich nicht gerade VOR den Zug schmeisst).

Aber es ist wohl nur teilweise eine Art 'Selbstverwirklichung', wie Skinni bemerkt hat. Am ehesten ist es wohl doch der Gefühlskick, den er sich holt aber daran sehe ich jetzt nichts verwerfliches. Ob das jetzt totale Freiheit ist oder nicht mag ich eigentlich auch garnicht beurteilen.



Mal ne interessantere Fragestellung:
Würdet ihr etwas derartiges tun, wenn ihr wüstet, dass ihr nurnoch ein paar Monate hättet?

Ich würde zuallererst meine Schule schmeissen, alles verfügbare Geld zusammenkratzen und nach Australien abhauen (stellt ohnehin gerade sowas wie mein 'Lebensziel' dar). Dort würde ich dann richtig mit dem Geld um mich schmeissen und all die Dinge tun, für die ich mir sonst immer 'zu schade' wäre... an den besten Stellen Tauchen, ein Boot mit Jetskis kaufen und damit von einer verlassenen Insel zur nächsten schippern, allein mit dem Mietwagen durchs Outback, Drachenfliegen natürlich (http://www.drachenfliegenlernen.de/a...de/s2dbskt.htm )
und all das andere Zeug, was man sich in diese Richtung vorstellen kann.
 
 
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blue_89
Alt 04.01.2007, 03:42   #10
Standard

Zitat von Boha
was spricht dagegen, das leben noch mal richtig auszukosten?
wenns ihm spass macht, soll er doch.
und dann soll alles vorbei sein? für einen winzigen moment?
mna kann noch viele schöne dinge auf dieser welt erleben... warum sollte nur ein ''kick'' alle kaputtmachen und einem alles nehmen?

Also ich persönlich empfinde soetwas nict als Freiheit solche verrückten Dinge zu tun.
 
 
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Mixery
Alt 04.01.2007, 08:20   #11
Standard

Ich finds irgendwie krass,aber auch toll!
Wenn ich genau wüsste, dass ich in nächster Zeit sterben würde, würde ich auch vieles machen, was ich mich so nicht traue, habe sogar ne Liste von den dingen, die ich gerne mal machen würde.

Zitat von felicitas
im prinzip - wenn du diesen typen "bewunderst", dass er, mit dem wissen sowieso zu sterben, alles in seinem leben tut, wonach ihm der sinn steht, wieso tust du es nicht jetzt schon? du weißt ja auch das du sterben wirst - früher oder später.
genau das ist doch der Punkt früher oder später. Man kann sich viel Ärger einhandeln und so und wenn der Zeitpunkt erst später ist, wäre das vielleicht echt blöd.
 
 
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baedr
Alt 04.01.2007, 11:14   #12
Standard

Bewunderung bekommt er dafür von mir nicht, aber Verständnis. Solange er eine Fahrkarte gekauft hat! Und mal im Ernst: Es ist natürlich gefährlich, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er dabei stirbt ist trotzdem gering. Ähnlich wie beim Autosurfen, eher noch ungefährlicher, weils absolut kalkulierbar ist. Wenn das für ihn Spaß bedeutet, und er sich dessen bewusst ist, dass er damit nur versucht, für 20 min seine Probleme zu vergessen, ist das in Ordnung, solange er niemandem damit schadet.
 
 
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missgreenx
Alt 04.01.2007, 12:38   #13
Standard

Ach du scheiße!
Tja, daran kann man sehen, dass nicht immer die offensichtlichen Dinge lebensbedrohlich sind! Wenn ihm dieses Surfen da wirklich echt Spaß gemacht hat, dann ist es echt gut, dass ers gemacht hat!
you cank only be free when you ve nothing to loose? weiß net... im Grunde hat man ja immer was zu verlieren, nämlich das Leben, nur er hatte wahrscheinlich keine Angst vor dem Tod!
 
 
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daniel90
Alt 06.01.2007, 18:45   #14
Standard

ich kann ihn sehr gut verstehen..wenn ich mich in seine situation hineinversetzen müsste das ich in einem jahr sterben soll würde ich mein leben auch voll ausnutzen ...jetzt ist es halt einfach so das ich weiss das ich , wenn ich natürlcihen todes sterbe, ich noch einiges an zeit habe...aber wiegesagt muss jeder selbst wissen
 
 
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katjes
Alt 03.02.2007, 23:37   #15
Standard

Ich denke mal, dass dieser Typ in dem Moment als er begriffen hat, dass er etwas tun muss, um nicht sein Leben zu vergeuden, gerade erst angefangen hat zu leben.

Wenn's ihm Spaß macht kann er machen, was er will.
Wir müssen aber (wenn wir nicht wissen, dass wir wegen etwas in einer kurzen Zeit sterben müssen, auch wenn die Möglichkeit besteht an jedem Tag sterben zu können) arbeiten, um leben zu können. D.h. wir haben genug Zeit, um wegen der Folgen durch das was wir tun oder eben nicht tun sterben zu können. Also wenn wir zb kein Geld verdienen , dann wird's mit dem Überleben auch schwer und dieser junge Mann hat es da in dieser Weise 'etwas leichter'.
Ein Mitschüler von mir hatte die selbe Krankheit.
In der siebten ist er dann gestorben. In einem Krankenhaus.
Traurige Zeit.
Naja, ich würde mein Leben nicht unbedingt so 'am Ende' leben. Ich weiß zwar nicht wie, aber ich wünsche mir, viel gesehen zu haben. Ne Weltreise wär nicht schlecht...^^
 
 
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kRu3m31
Alt 04.02.2007, 19:14   #16
Standard

Im TV kam, dass dieser Trainrider 23 Jahre alt und Elektriker ist.
1985 - 2006 sind nach meinen Rechenkünsten nur 21 Jahre ^^
Aber trotzdem sehr interessantes Thema =)
 
 
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katjes
Alt 05.02.2007, 18:48   #17
Standard

Naja 21 und 23 ist ja kein soooo großer Altersunterschied. Aber auch in Magazinen oder Zeitungen vertut man sich oft beim Alter
 
 
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jajjka23
Alt 15.02.2007, 04:34   #18
Standard

tjo nun käme meiner meinung nach die diskussion auf : was versteht man /der einzelne unter freiheit?

er hatte insofern die freiheit, von ängsten frei zu sein und die verrückten sachen zu erleben die er sich immer ausgemalt hat...inwiefern das nun als freiheit an sich zu bezeichnen ist - ich weiss nicht...
freiheit ist sowieso für mich ein begriff den ich (noch) nicht wirklich definieren kann, da er meiner meinung nach zu weitläufig und allumfassend ist

aber ich finde dass es ein sehr bewegendes video ist und (wenn auch in abgeschwächter form) zeigt dass auch wir nicht unser leben "verschlafen" sollten -> was wiederum zeigt wie "unfrei" wir sind im bezug darauf, unser leben zu gestalten. um es mit den worten des kürzlichen amokläufers zu sagen: SAART (schule, ausbildung, arbeit, rente, tod), woran von seinen taten abgesehen irgendwo etwas wahres dran ist.
 
 
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