Ich habe eigentlich vor sogut wie nichts 'richtig' Angst.
Man sollte lieber angst haben, der Angst zu verfallen. Man sollte sich einfach keinen Scheiß aufschwatzen lassen. Seht euch doch mal ein paar Amis an, die ihre ganzen Freiheiten aufgeben, nur um ihren Staat 'sicherer' zu machen. Damit vergessen sie allerdings völlig, dass man sie absolut kontrollieren kann...
die gefühle sind wol das einzige was man nicht kontrolieren kann und davor habe ich angst.
Das ist allerdings komisch, denn ich gehe genau vom Gegenteil aus !
Früher hatte ich auch immer 'angst' oder bessergesagt unbehagen davor, eine Situation nicht unter Kontrolle zu haben. Ich habe es gehasst, mein Leben nicht jederzeit unter völliger Kontrolle zu haben und alles selbst bestimmen zu können. Aber es stimmt leider, denn du hast außer dir selber nichts wirklich unter Kontrolle und vielleicht nichtmal das...
Du must jederzeit mit allem rechnen und statt angst davor zu haben sollte man lieber diese Angst nicht nur verdrängen, sondern ausmerzen...
Was sagte der Blinde Abt in Der Name der Rose gleich noch ? -''Wer keine Angst vor dem Teufel hat, braucht keinen Gott mehr.'' Und dieser Satz trifft es sowas von präzise, dass jede Erläuterung überflüssig ist. Nur wenn ich meine Ängste ablegen kann, werde ich wirklich frei sein -obwohl ich nichts bestimmen kann !
Und tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich keine Angst vor dem Tod haben muss. Ich muss eigentlich nicht traurig sein, wenn ich einen geliebten Menschen verliere, da ich der vollen Überzeugung bin ihn wiederzusehen. Es ist der Schmerz der Trennung aber auch die aufkeimende Freude des Wiedersehens. Und um ehrlich zu sein freue ich mich schon auf meinen Tod... ich bin nunmal neugierig
Aber noch bin ich mit dieser Welt nicht fertig, ich denke hier wirds bald noch ganz schön heiß hergehen und ich will nichts verpassen !
-Verstand über Instinkt, Wissen über Angst !
Wer die Wahrheit besitzt kann die Angst aufgeben
MfG, Ripper
