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Wissen Tiere dass sie mal sterben werden ?

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_freakonaleash_
Alt 29.08.2005, 01:49   #1
Standard Wissen Tier dass sie mal sterben werden ?

Was denkt ihr darüber ? Also ich denke, dass Tiere nicht wirklich wissen, dass ihr Dasein auch mal ein Ende haben wird.
 
 
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PowerWapiti
Alt 29.08.2005, 02:21   #2
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ich weiß nicht, aber ich denke das sie kurz vor ihrem Tod wissen das sie gleich/bald sterben
 
 
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eneib
Alt 29.08.2005, 11:50   #3
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Ich denke, die meisten Tiere wissen das nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass es unter den Säugetieren vielleicht ein paar gibt, die es wissen.

Elefanten z.B. erleben den Tod eines Artgenossen ganz intensiv und trauern um ihn. Wahrscheinlich wissen sie, dass sie selber einmal sterben werden.

Aber wirklich wird man das wohl nie herausfinden können...
 
 
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Tox!cfox
Alt 29.08.2005, 13:40   #4
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Ich denke, dass es Tiere wissen, wenn ihnen nur noch eine kurze Zeit im Diesseits bleibt. Dann aber eher auf eine Instinkt-Art und nich auf eine Art, wie Menschen es praktizieren. Tiere würden sich niemals damit beschäftigen wie sie künstlich ihr Leben verlängern, weil ihr Instinkt ihnen sagt, wann ihre Zeit gekommen ist.
Uns Menschen ist dieser Gedanke mit in die Wiege gegeben. Wir wissen, dass wir bald sterben werden, zerbrechen uns ständig den Kopf darüber und entwickelt wortwörtlich Todesängste.
Nun sollte man sich fragen was in dieser Hinsicht schlauer ist - Tiersein oder Menschsein?
 
 
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nephthys
Alt 29.08.2005, 14:20   #5
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da fällt mir nur dieses zitat zu ein:
"der mensch ist das tier, das mit dem wissen um seine endlichkeit leben muss, und die kultur ist die welt, die sich der mensch errichtet, um mit diesem wissen leben zu können"
 
 
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eneib
Alt 29.08.2005, 14:43   #6
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Das ist wirklich ein passendes Zitat. Von wem ist das?
 
 
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Joya
Alt 29.08.2005, 14:44   #7
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ich weiss nicht ob sie dies wissen oder nicht. ich frage mich dabei aber auch ob sie überhaupt diese vorsellung vo tod haben. ich meine zum beispiel ein löwe denkt sich wahrscheinlich auch nicht, jetzt habe ich das zebra getötet. sondern er denkt jetzt habe ich futter. andererseits ist es schon so, wie eneib sagt, es gibt tiere z.b. auch pferde oder kanarienvögel die um ihren artgenossen trauern. aber ob sie dabei wissen, dass ihnen das selbe passieren wird, oder ob sie nur den verstorbenen artgenossen vermissen, das weiss nicht. wobei es ja einige tiere gibt, die nach dem tod des artgenosen nichts mehr fressen, bis sie auch sterben. da könnte man sich schon fragen ob sie dies mit "absicht" machen, um auch zu sterben, oder ob dies eine art von trauer ist, und simpel gesagt zufälligerweise dann auch mit dem tod endet.
ich denke jedoch nicht, dass wir dies erforschen werden können, denn auch bei einem menschen ist es mit der heutigen technik heute noch nicht möglich gedanken einzufangen...
 
 
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El Sparko
Alt 29.08.2005, 15:01   #8
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ich denke der tod ist im instinktdominierten tierreich sehr allgegenwärtig. den tieren abzusprechen zwischen lebendig und tod bzw. tötung und deren konsquenzen zu unterscheiden ist typisch menschlich überheblich.

ich sehe meine katze wie sie jeden tag genau das macht was sie möchte und frage mich ob ihr bewusst ist dass dies einmal enden wird. ich glaube schon. wenn auch nicht jetzt dann spätestens wenn der tod nahe ist. auf jeden fall ist sowas wie eine angst vor dem tod bei keinem tier wirklich erkennbar. für mich die bessere lebensweise.
 
 
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Grandylein
Alt 29.08.2005, 15:09   #9
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Ich denke schon - vor allem bei der Paarungszeit- geht es ja darum "Nachfolger" zu produzieren. Die wird denen schon bewusst das die nicht für immer leben?
 
 
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cyanide
Alt 29.08.2005, 15:18   #10
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Ich denke nicht, das Tiere wissen das auch sie einmal das Zeitliche segnen werden. Als Mensch habe ich aber auch keine Angst vor dem Tod :P.

@Grandy: Ich glaube kaum, das Tiere ihr Sexualverhalten mit ihrem Tod in Verbindung bringen.
 
 
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Raubtier
Alt 29.08.2005, 18:17   #11
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Ich glaube kaum, das Tiere ihr Sexualverhalten mit ihrem Tod in Verbindung bringen.
Warum nicht?
Man könnte es zwar mit dem "Instinkt" Nachfolger zu zeugen in Verbindung bringen,
aber könnte man dann aber nicht auch behaupten,
dass sie wissen das ihre Art ansonsten nicht überleben wird?

Das heisst dann doch wiederrum das sie wissen,dass sie irgendwann sterben werden.
 
 
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nephthys
Alt 29.08.2005, 20:55   #12
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hm die allerersten menschen oder sonstigen lebewesen haben sich ja auch vermehrt obwohl keiner vor ihnen zuvor gestorben sind das problem ist, man kann sich jetzt entscheiden: entweder sie wussten nichts über den tod und haben sich aus trieb fortgepflanzt oder sie wussten (woher auch immer) über ihre sterblichkeit bescheid und haben daraus den schluss gezogen dass man mal nachkommen produzieren könnte

das zitat steht auf dem buch von jan assmann "tod und jenseits im alten ägypten" also denk ich es stammt vom autor.
 
 
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dmvk
Alt 29.08.2005, 22:55   #13
Standard

Tiere verfuegen ueber keinerlei assoziatives Denkvermoegen, was ein Erahnen des Todes einem selbst oder eines Artgenossen nicht gewaehrleistet.

Wie oben erwaehnt, sind Saugetiere in eingeschrenktem Artenrahmen faehig, Trauer gegenueber Artgenossen zu empfinden, was sich in dessen nicht vorhandenen verbindlichen Empfindungsvermoegen allerdings nicht auf das Tier selber projeziert.

Der Mensch ist das einzige *Saeugetier*, das wirklich willkuerlich assoziativ denkt und handelt.
 
 
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El Sparko
Alt 30.08.2005, 00:34   #14
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knallharte fakten. sie entbehren jeglicher quellenangabe...
 
 
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cyanide
Alt 30.08.2005, 11:16   #15
Standard

Warum nicht?
Man könnte es zwar mit dem "Instinkt" Nachfolger zu zeugen in Verbindung bringen,
aber könnte man dann aber nicht auch behaupten,
dass sie wissen das ihre Art ansonsten nicht überleben wird?

Das heisst dann doch wiederrum das sie wissen,dass sie irgendwann sterben werden.
Weil es wie gesagt, Instinkte sind =)
 
 
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Joya
Alt 30.08.2005, 12:16   #16
Standard

Original geschrieben von dmvk
Tiere verfuegen ueber keinerlei assoziatives Denkvermoegen, was ein Erahnen des Todes einem selbst oder eines Artgenossen nicht gewaehrleistet.
@dmvk ja, das denkt der mensch. allerdings kannst du beim tier absolut nichts dergleichen beweisen. die sagt uns nur der menschenverstand.
 
 
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!!HansSöllner!!
Alt 30.08.2005, 12:46   #17
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ich denke schon, meine katze hat das auch irgend wie gespürt, dass es zu ende geht
 
 
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El Sparko
Alt 30.08.2005, 12:48   #18
Standard

na für mich machts keinen unterschied ob meine katze nur den anschein macht denken zu können oder ob sie es wirklicht tut. das selbe denkt sie sicherlich über mich. ich hatte genug erfahrungen mit ihr und meinen anderen katzen um für mich selbst zu wissen dass die tiere charakter, kombinationsgabe und gefühle besitzen. sicherlich wird kein tier das wort "tod" also solches benennen können. aber ein gewisses vermuten ist doch sicherlich vorhanden. genauso wie auch menschen an dinge denken können für die sie im sprachzentrum kein entsprechendes wort gespeichert haben. ich finde es sogar limitierend jeden gedanken erst in worte umsetzen zu müssen. da hat ein nicht-sprach-befähigtes tier einiges vorraus.
 
 
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tschiech
Alt 30.08.2005, 20:16   #19
Standard

ich hatte bio-lkprahl prahl) und ich glaub deshalb, dass ich mit bestimmtheit und an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit behaupten kann, dass tiere definitiv NICHT sex haben weil sie wissen, dass sonst die art ausstirbt!!!!

der sexualinstinkt ist eine von vielen angeborenen verhaltensweisen mehr nicht. wenn man einer möve zb den geschlechtspartner entzieht versucht es zunächst andere objekte und irgendwann schlciht die ecke ihres käfigs zu begatten. und das zeugt wohl eindeutig davon, dass sie nicht wissen was sie da überhaupt machen udn erst recht ned welchem höheren zweck des zugute kommt!

zur arterhaltung den käfig bumsen halte ich für ned sehr klug! *g*
 
 
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Sivar
Alt 31.08.2005, 02:31   #20
Standard

Ich kann mich nur El Sparko anschliessen. Bin fest davon überzeugt dass Tiere ein ganz natürliches Verständnis für Leben und Tod haben, deren Zusammenhänge kennen, und daher auch keine Angst vor dem Tod haben oder ihr Leben sinnlos zu finden.

Und was Gefühle bei Tieren angeht... ich finde, man muss zB eine Katze nur kurze Zeit beobachten, um völlig sicher sein zu können, dass sie Emotionen hat. Bei sehr kleinen Tieren ist das vielleicht komplizierter, aber ich denke, dass jedes Tier eine gewisse emotionale Basis hat, auf der sein Leben basiert, ebenso wie ein Verständnis für die Ordnung der Natur und aller natürlich Zusammenhänge.

In dieser Hinsicht sind uns Tiere demnach einiges voraus, weil der menschlich-analytische Intellekt uns im Laufe der Zeit blind für die Einheit und die perfekte Logik der Natur gemacht hat.
 
 
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Morris
Alt 31.08.2005, 23:46   #21
Standard

ich finde es sogar limitierend jeden gedanken erst in worte umsetzen zu müssen. da hat ein nicht-sprach-befähigtes tier einiges vorraus.
Also mir gehts oft so, dass ich was denke, was fühle, es aber nicht in Worte fassen kann. Da reichen entweder mein Wortschatz oder gar das Deutsche bzw. auch andere Sprachen nicht aus.

@Tschiech:
Die Teilnahme an Bioleistungskursen bescheinigt überhaupt nix .

Ansonsten finde ich es schade, dass Manche Tiere auf Instinkte reduzieren. Tiere sind letztlich Lebewesen wie wir, nur ist ihr Bewusstsein mehr oder weniger mehr bedeckt als das unsrige. Auch bei den Tieren muss man ja zwischen den Arten unterscheiden.

Und wenn jetzt einige von Erlebnissen mit ihren Haustieren berichten, die davon erzählen, Tiere scheinen schon den Tod vorauszuahnen, dann frage ich mich, wieso das falsch sein sollte. Nur weil z.B. eine Möwe einen Käfig begattet?
 
 
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dmvk
Alt 01.09.2005, 00:05   #22
Standard

In dem Moment, wo mentalitaere Anhaenger des Buendnis '90 ihr Wunschdenken arbeiten lassen, Tausender auf Homoeopathen setzen und Schafe zur futuristischen Deutung herbeiziehen, ist's der Diskussion nicht mehr wuerdig.

Spass beiseite , jedem duerfte die allgemeine Diskussion intuitiver tierbezogener Verhaltensfacetten bekannt sein. Medizinisch ist da ebenso wenig zu machen wie psychologisch, ueber Populaer- und Eigeninitiativenpsychologie sehe man hinweg. Wie ich einige Postings zuvor erwaehnte, sind emotionale Verhaltenskriterien bei Saeugetieren *bedingt* nicht ausgeschlossen. Wo aber ist der non-esoterische Beleg fuer ein assoziatives Denkvermoegen?

Johann Philipp Leisler, ehemals Tierforscher/Medizinrat suchte im 20. Jahrhundert nach verbindungstraechtigen Verhaltensauffaelligkeiten bei Tieren, insbesondere Hunden und Pferden, von ultimativen Ergebnissen kann weder bei Leisler, noch bei weiteren Animalforschern keine Rede sein. Anzumerken ist hierbei die *Willkuer*, welche bei Tieren wohl irgendwoe nirwanamaessig verborgen sein muss.

RTL 2 Reportagen sprechen Baende - Was McDonalds-kulturelle Bildungsniveaus anbelangt: Solang's sich im Rahmen haelt, beisst euch die Zaehne dran aus.

Euer Hund wird's euch beziehungsmaessig danken.
 
 
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