Haltet mich jetzt nicht gleich für nen Psycho aber stellt mal nen Spiegel vor euch hin und dann überlegt ihr, wer ihr überhaupt seid... ich meine wirklich überlegen wer ihr seid, Name und Äußeres tut nichts zur Sache, denkt mal aus der Perspektive eines neutralen Beobachters, der in eure Seele schauen kann und euch versucht objektiv zu 'bewerten' bzw. zu erkennen was ihr für ein Typ Mensch seid.
Wenn euch dann etwas an euch nicht gefällt wie z.B. eine schlechte Angewohnheit oder gar schwerwiegende charakterliche 'Schnitzer', dann schreibt sie euch auf (nicht vergessen, nicht jeder ist zur Selbstkritik fähig, seid ehrlich zu euch selbst!)und im zweiten Schritt schreibt ihr neben eure Unarten, wie ihr gedenkt diese auszumerzen und dann ist es natürlich am effektivsten, wenn man das alles auf enen Satz reduziert und öfter affirmiert oder gar im Haus verteilt, auf den Badezimmerspiegel schreibt etc.
Was Skinni da schreibt ist übrigens leider wahr. Wir können nunmal mit unseren Sinnen nicht alles wahrnehmen was da ist, geschweige denn einen ungetrübten 'Überblick' haben. Man kann sich vielleicht möglichst gut gedanklich in eine andere Person hineinversetzen, was ja auch in Ansätzen klappen mag, um zu verstehen warum sie so handelt und so weiter und ihr werdet erstaunt sein was dabei rauskommt.
Ich denke die allerwenisgten Menschen sind tatsächlich 'böse'. Wenn sie selbst etwas 'anrichten' denken sie, dass sie im Recht sind und sehen garnicht wie sie anders hätten handeln können weil sie die Welt eben auf eine andere Art wahrnehmen oder sie zumindest von sich aus anders 'interpretieren'. Einige der schwersten Verbrecher haben total was auf sich gehalten (Capone etc.) und waren total im Glauben, dass sie im Grunde genommen völlig gute Menschen sind und sich einen Platz im Himmel verdient hätten und darüber hinaus noch absolut ungerechtfertigt im Knast sitzen...
Mag vielleicht abstrakt klignen aber man sollte doch tatsächlich versuchen, sich auch andere Denk- & Sichtweisen anzueignen. Dann kann man die 'Realität' von mehreren Perspektiven beleuchten was schon enorme Vorteile in sich birgt. Den Überblick -selbst über etwas simples- wird man sich dadurch aber auch niemals 'erwerben'. Deswegen bezweifle ich, dass überhaupt irgendeine Person auch nur die leise Ahnung hat von der Welt als gesamtes gesehen.
Dieser Überblick entzieht sich uns einfach und wir sind gezwunden auf das zrurückzugreifen was wir erleben, sehen, lesen oder über was wir uns gedanken machen woraus sich dann vermutlich über die JAhre hinweg der größte Teil des Charakters formt.
MfG, Ripper
