Original geschrieben von nephthys
stimmt. ich frage mich überhaupt, wozu menschen das unbedingt wissen
müssen. es gibt sachen, die wird der mensch nie erfahren oder erforschen
können und das ist auch gut so. ich hoffe jedenfalls dass es so
ist.
Ich finde die Neugier der Menschen und deren Drang nach Erforschung schon
bewundernswert. Würde es der Welt an Fantasten und Visionären fehlen, dann würden wir heute noch mit Keulen rumrennen und in Höhlen leben. Was uns heute absurd erscheint, könnte in ein paar Jahren schon Realität sein. Wenn ich in das vergangene Jahrhundert zurückblicke, sehe ich viele Quantensprünge in der Kenntmis über Physik und Technik. Hätten wir vor hundert Jahren jemanden gefragt, ob es möglich sei auf dem Grund der Ozeane zu Atmen; an Ereignissen live teilhaben zu können, die tausende Kilometer von uns entfernt sind – er hätte uns wohl für verrückt erklärt. Nach der Erfindung der Taucherglocke und des Fernsehens sehen wir so etwas als Selbstverständlichkeit.
Ob das Weltall grenzenlos ist könne wir mit unserem heutigen Wissenstand nicht klären, aber was ist in hundert Jahren? Vielleicht entdeckt jemand unsere wahre Größe im Ganzen. Für eine kleine Krabbe scheint das Meer wohl grenzenlos; wir Menschen wissen, dass das Meer sehr wohl Grenzen hat. Was ist, wenn wir nur Bestandteil eines Mikrokosmos sind. Kennt ihr den "Grinch"? Wer den Film zu ende geschaut hat sah, dass die Welt des Grinches in einer einzigen Schneeflocke Platz fand?
Es gibt so viele Dinge, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen, aber nur weil unser Geist sie nicht fassen kann, sind sie nicht automatisch unmöglich. Ich bin mir sicher, dass wir eines Tages das Geheimnis um unsere Existenz lösen werden. Was wir dann davon haben? Eine weitere Erkenntnis die uns Türen zu weiteren "Unmöglichkeiten" öffnen könnte. Das nennt man Entwicklung. Unsere Spezies hat es von der Keule zum mp3-Player gebracht. Warum sollten wir jetzt und hier aufhören?
--Heavens