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Welt ohne USA

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1A Deluxe
Alt 28.10.2004, 15:27   #1
Beitrag Welt ohne USA

Mir kam da gerade son gedanke auf

"Was wäre, wenn es die USA nicht gäbe und somit all das, was dort erfunden wurde, nicht existiert"
Wäre die Welt besser, sicherer, nicht so weit entwickelt oder eventuell weiter etwickelt....???

schreibt mal eure meinungen und gedanken dazu rein.

ich stell mir die welt ohne USA so vor
 
 
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Grandylein
Alt 28.10.2004, 15:36   #2
Standard

Dann gibt in Europa Palmen?

Die USA waren ja nicht immer schlimm. Und wenn es diese USA nicht gebe, würde halt jemand anders seine Macht ausnutzen.

Das Problem würde sich nur Verlagern. Möglicherweise würden Kommunisten in den Irak einfallen? Oder der Iran will Europa "befreien". Butterfly Effekt, keine USA, keine westl. Erorberung, dafür kommen dann die Araber oder Russen.

C&C Alarmstufe Rot halt, gell?
 
 
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Jonaz
Alt 28.10.2004, 15:46   #3
Standard

Hmm naja das mit dem 1. Weltkrieg wär schonmal anders gelaufen...das danach wäre warscheinlich ne neue weltmacht...mit russland und den kommunisten wär da glaubich nich soviel gelaufen...
 
 
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Bi-Zar
Alt 28.10.2004, 16:13   #4
Standard

Kann doch niemand abschätzen.

Chaotische Prozesse werden mit exponentiellem Zuwachs komlexer.
 
 
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outfreyn
Alt 28.10.2004, 18:10   #5
Standard

Chaotische Prozesse werden mit exponentiellem Zuwachs komlexer.
yo, allerdings kann man im begrenzten rahmen einen "was wäre wenn" versuch unternehmen

als erstes glaub ich, das es zwischen mexiko und kanada ne lücke gäbe.

wenn wir das vorraussetzen isses schonmal sicher das wir von da kein riesiges british empire haben das die welt unter seiner fuchtel hat

so groß weltbewegendes haben die amis im grunde bis sagen wir 1900 auch nich geleistet, jedenfalls nichts was vermutlich nich auch bei uns entwickelt/erfunden worden wäre.

grad jetzt auf die schnelle würd ich einfach mal annehmen, das wir entweder unter der fuchtel von den nazis ständen, die ohne die usa unaufhaltbar waren, oder unter der fuchtel der russen, welche die nazis geplättet haben

da gefällts mir so wesentlich besser

ich denke den weg zur weltmacht haben die amis erst nach dem/während ersten weltkrieg beschritten.

greetz
out

edit: ahso, und nen menge japaner würden wohl noch rumspringen, so ganz ohne hiroshima und nagasaki, andererseits bin ich nicht sicher ob russen oder nazis nich so im vergleich erfolgreicher @volksvernichtung wären
 
 
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Psychoneurotic
Alt 30.10.2004, 06:38   #6
Standard

Stupid white men ist ein interessantes Buch zu dem Thema. Kritisiert ganz USA
 
 
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Wildkatzchen
Alt 30.10.2004, 19:28   #7
Standard

Wir hatten eine Welt ohne USA, und dann machten die anderen Leute Europas sinnlose Kriege wie die 'Crusades' der Mittelalter. Wir koennen die ehrgeizigen, egoistischen Aspekten der Menschlichkeit nie vermeiden.
Jedoch waere die moderne Geschichte ein bisschen anders. Meiner Meinung nach wuerden die 1. und 2. Weltkriege sich anders geendet haben, wenn die USA nicht mitgemacht haette. Und wir haetten keine grosse 'Polizei', die andere Laender kontrollieren will.

Vielleicht waere die ganze Welt kommunistisch...
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 01.11.2004, 21:18   #8
Standard

"Was wäre, wenn es die USA nicht gäbe und somit all das, was dort erfunden wurde, nicht existiert"
Ich faß' das mal so auf, daß die dreizehn Kolonien sich nicht vom Mutterland losgesagt hätten.

Interessanter Gedanke - wahrscheinlich wäre das Vereinigte Königreich noch immer die einzige Supermacht auf der Welt. Die spanische Krone hatte ja mit ihrem amerikanischen Kolonien zuletzt genauso wenig Freude wie Frankreich.

Da kommt aber schon der nächste Knaller: Frankreich hätte möglicherweise noch immer einen König. Denn ohne das amerikanische Vorbild ("Jefferson in Paris") wäre es wohl nicht zum Aufstand der Generalstände gekommen. Keine Erstürmung der Bastille etc. etc.

Wie geht's von hier aus weiter? Ich brauche erst mal eine kleine Denkpause.
 
 
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nephthys
Alt 01.11.2004, 21:33   #9
Standard

dann würde vielleicht die halbe welt ne andere sprache sprechen.

und sonst wäre die welt trotzdem nicht besser oder schlechter. nur dass es dann nich die usa war, die gewisse sachen erfunden, kriege geführt und sklaven rübergeschifft hat sondern andere länder/leute. na und?
 
 
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Djulie
Alt 01.11.2004, 22:37   #10
Standard

hm also ich denke nicht,dass der Kommunismus anstatt des amerikaschen Kapitalismus die Welt erobert hätte ,weil der Kommunismus sich so oder so selbst von Innen heraus ausgetrocknet hat. Auf jeden Fall wäre die Weltordnung nicht viel anders, sondern hätte sich nur verlagert,wie Grandy schon schrieb.Naja aber die Geschichte Amerikas fällt ja im Grunde auch auf die Geschichte Europas zurück ,denn Amerika wurde ja erst von den Engländern richtig kolonisiert. Mich interessiert viel eher das Gedankenspiel,wie wäre die Welt(und nicht die Machtverhältnisse) ,wenn nicht die Europäer Kolonien in der ganzen Welt verbreitet hätten,sondern z.B. die Araber oder die Asiaten?
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 02.11.2004, 19:09   #11
Standard

Original geschrieben von nephthys
dann würde vielleicht die halbe welt ne andere sprache sprechen.

und sonst wäre die welt trotzdem nicht besser oder schlechter. nur dass es dann nich die usa war, die gewisse sachen erfunden, kriege geführt und sklaven rübergeschifft hat sondern andere länder/leute. na und?
Englisch wäre immer noch lingua franca; die Verbreitung geht auf die Briten, nicht auf die Amis zurück.

Die Sklaven wurden auch nicht in erster Linie von amerikaniuschen, sondern von spanischen, englischen und französischen Händlern in Afrika gekauft und nach Amerika verbracht.

Möglicherweise wäre die Sklaverei aber erst später abgeschafft worden. Der Sezessionskrieg in den USA wurde schließlich nur vordergründig der Sklaven wegen geführt.
 
 
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nephthys
Alt 02.11.2004, 20:06   #12
Standard

ich denke aber dass englisch dann trotzdem nicht erst so dominierend geworden wäre. und die sklaven wurden zwar von händlern verschifft aber letztendlich waren sie dann im amiland, dann wären die sklaven eben nach europa verschifft worden.
und meine güte das waren beispiele es geht mir hier nich um historische präzision.
der punkt ist, dass sich im großen und ganzen nichts verändert hätte weil diese fotschritte dann früher oder später von anderen menschen gemacht worden wären oder gemacht werden würden und wie auch immer, verständlich?

meine laune rauseditiert. ^^
 
 
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Erwin Kern
Alt 03.11.2004, 12:18   #13
Standard

Original geschrieben von Jacky Treehorn

Interessanter Gedanke - wahrscheinlich wäre das Vereinigte Königreich noch immer die einzige Supermacht auf der Welt. Die spanische Krone hatte ja mit ihrem amerikanischen Kolonien zuletzt genauso wenig Freude wie Frankreich.
Da hast du aber das Deutsche Kaiserreich vergessen, welches das britische Imperium an wirtschaftlicher Potenz hinter sich gelassen hatte, eine der fortschrittlichsten Sozialgesetzgebungen hatte, das weltweit hoechste Bildungsniveau besass, die besten Universitaeten. Zu dieser Zeit kamen noch Leute nach Deutschland, wenn sie an einer Spitzenuni studieren wollten, nicht umsonst wurden Automobil, Fernseher, Computer und Raketentechnik in Deutschland erfunden und entwickelt und dann kam ein Vollidiot an die Macht.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.11.2004, 16:37   #14
Standard

Original geschrieben von nephthys
ich denke aber dass englisch dann trotzdem nicht erst so dominierend geworden wäre. und die sklaven wurden zwar von händlern verschifft aber letztendlich waren sie dann im amiland, dann wären die sklaven eben nach europa verschifft worden.
und meine güte das waren beispiele es geht mir hier nich um historische präzision.
der punkt ist, dass sich im großen und ganzen nichts verändert hätte weil diese fotschritte dann früher oder später von anderen menschen gemacht worden wären oder gemacht werden würden und wie auch immer, verständlich?

meine laune rauseditiert. ^^
Hey, ich will hier ja niemanden anpfeifen

Englisch war schon Weltsprache, bevor Amerika auf der Weltbühne aktiv wurde - das war erst 1917, vorher hatten die USA sich mit sich selbst beschäftigt und waren ziemlich isoliert.

In der Tendenz stimme ich Die zu, daß die Veränderungen nicht so gewaltig wären.
 
 
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Bi-Zar
Alt 03.11.2004, 16:57   #15
Standard

Englisch war vorher als Weltsprache natürlich relevant, weil große Teile der Erde von London aus regiert wurden. Daher natürlich auch die immense Bedeutung als Handelssprache.

Deutsch war aber, mal abgesehen von griechisch und latein, die wichtigste Sprache in den Wissenschaften.
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 03.11.2004, 17:56   #16
Standard

Zustimmung

Also - Deutschland ist in unserer Parallelhistorie die Hochburg der Naturwissenschaften, die es auch tatsächlich bis zur Vertreibung der Juden durch die Nazis war.

Weiter in der fiktiven Geschichte:

Frankreich: Auch nach der ausgebliebenen Revolution von 1789 ist der König schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts gestürzt worden. Die Revolition kam diesmal ausschließlich von den Großbürgern, die von liberal-nationalen Taumel erfaßt wurden, der über ganz Europa fegt. Da aber ohne Revolution von 1789 auch kein Napoleon Europa mit Krieg überzogen hat, bleibt auch der Deutsch-Frannzösische Krieg von 1870/71 aus.

Großbritannien kann seine industrielle Vormachtstellung weiter ausbauen, als dies in der realen Geschichte passiert ist, da ihnen nicht die Kontinentalsperre in die Quere gekommen ist, die von Napoleon verhängt wurde. Als Folge davon muß aber Preußen mit stärkerer Konkurrenz kämpfen, so daß die industrielle Entwicklung dort sogar noch rasanter verläuft.

Preußen bekommt diese Entwicklung in Gestalt sich verschärfender Arbeiterproteste zu spüren, die sich dem großen Entwicklungsdruck nicht gewachsen fühlen - es kommt zur Gründung der Arbeiterbewegung als Gegenströmung zumnationalen Bürgertum.


(Ist das eigentlich schon ein eigener Thread - fiktive Weltgeschichte?)
 
 
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Bi-Zar
Alt 03.11.2004, 19:18   #17
Standard

http://home.hetnet.nl/~hans98765/indexengels.htm
http://home.hetnet.nl/~hans98765/rome.htm

Zumindest für Rom hat sich ein Spinner mals ausgedacht was wäre wenn und hättekönntewürdevielleicht...
 
 
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