kennt ihr das gefühl das ihr nicht wisst wo ihr hingehört...
euch nirgenwo so fühlt wie in einer clique mit richtigen freunde...
ja das kenn ich sogar relativ gut. ich habe sehr viele unterschiedliche bekannte, wohl auch einige freunde, ich weiss leider von den wenigsten ob sies wirklich sind. ich bin manchmal gern allein, aber eben nur deshalb, weil niemand vernuenftiges (fuer mich) da is, wenn so jemand da ist existiert, schaetze ich natuerlich das beisammensein, die gesellschaft.
auch ist es bei mir so, dass die wenigen, die dann so schon freunde sind, alle verschiedenen cliquen angehoeren, es ist total selten, dass mal eine zusammenkunft herrscht, wo ich wirklich ueber jeden mitmenschen, der dabei ist total gluecklich bin.
(hoert sich jetzt leider so an, als ob ich die ganzen andern verachte, dem ist selbstverstaendlich nicht so, wenn ihr wissen wollt warum, einfach nochmal gucken, um was's hier geht..)
überall fühlt ihr euch als ob euch alle anguggn...
nöööö, nich ueberall, waere ja schlimm
ihr könnt euch nicht entscheiden was ihr nun wirklich wollt...
ja, ich mache zu oft dinge, die ich, wenn ich die analytische entscheidung ('nein') eingehalten haette, nicht gemacht haette... mache hin und wieder viel ausm bauch raus, oder aus langeweile
am liebsten würdet ihr eine andere person sein...
ihr hasst euch...
ihr hasst euer leben so wie alles ist aber man kann nix ändern ???
naja das ganze weniger, ne andre person sein, das denkt wohl jeder mal gerne, aber so schlecht gehts mir doch nicht, obwohl ich manchmal schon denke "wenn ich deren probleme haette". naja aber eigentlich will man das doch nicht wirklich.
selbsthass habe ich nur punktuell, aber das ist der uebliche selbsthass, den man verspuert, wenn man fehler macht. bei gravierenden fehlern ist er dann auch entsprechend langweilig.
sein leben hassen. das ist immer gerne n gedanke, mit dem es sich einfach gemacht wird. "man kann immer etwas aendern" ist zwar n allerweltssatz, stimmt aber. er wird gern dementiert, weil die alternativen angeblich "nicht realistisch" seien, oder die konsequenzen zu hart, zu unabsehbar. sein leben hassen so wie es ist ... : das leben ist etwas, dessen basis, dessen unterbau, dessen merkmale die ausmachen, dass es dein leben ist, dir voellig eigen sind, das hat man wirklich in der hand. das wird in depri-phasen selten wahrgenommen, und noch seltener umgesetzt