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Weiss denn keiner was gut fuer euch ist?

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Ripper08
Alt 03.07.2008, 10:11   #1
Daumen runter Weiss denn keiner was gut fuer euch ist?

Ich muss meine Kritik was den "Self-help / Personal Development/ Self - Improvement" Markt angeht endlich mal loswerden bevor ich platze.



Inzwischen habe ich sicher an die 150 Buecher in Sachen Self-development durchgelesen plus zwei Dutzend Audio/ Videoseminare in meine Gehirnwindungen gepresst (in allen erdenklichen Bereichen von Gesundheit und Fitness ueber Marketing und Pickup zu NLP) und ich muss einfach mal sagen, dass es erstaunlich ist was man da kontinuierlich an Schrott findet. Gott bewahre wenn ich fuer all den Mist, den ich schon durch habe, gezahlt haette - bestenfalls 5% waeren auch nur ansatzweise ihr Geld wert.

In Deutschland ist die Self-improvement Idee zwar noch nicht so gross wie in Amerika (wir treffen hier schliesslich oft diese verbloedete "ich will meine ach so wertvolle Persoenlichkeit doch nicht veraendern" Einstellung), doch ich denke die Sache wird auch hier frueher oder spaeter massiven Zuwachs bekommen.



Das Problem ist aber folgendes: Der Grossteil der Self-development Autoren hat zwar gute Intentionen aber beinahe alle scheiteren, wenn es um die Umsetzung bei den Lesern geht.
Das Traurige ist, dass sie es meist nichtmal merken weil die Autoren denken die Verkaufszahlen spiegeln ihren Erfolg wieder - aber unter diesen Verkauszahlen ist ein verdammt hoher Prozentsatz an Leuten, die monatlich einen ganzen Schubkarren voller Self-improvement Zeug kaufen, den sie irgendwo sammeln und nie in die Realitaet umsetzen - weil sie entweder nicht wissen wie oder nicht die noetige Motivation und Energie aufbringen koennen.

Ich habe letztens erst ein Buch von einem australischen Millionaer gelesen (dem ich ironischerweise den Wolkenkratzer in dem ich Lebe verdanke) und waehrend er zwar in seinem Buch ziemlich gute Informationen zum Besten gegeben hat, die ich zu rund 85% als zutreffend bezeichnen kann, verfehlt er sein Ziel total:

Es geht doch darum Menschen dazu zu bringen ihr Leben aktiv zu verbessern, statt nur einen haufen Information rauszuhauen und zu sagen: "nun mach halt selbst irgendwie". Das haetten die Leser schon laengst selbst gemacht wenn sie dazu in der Lage waeren - sie wuerden sich dann naemlich Sachbuecher statt Self-Improvement Literatur zulegen.




Der kritische Punkt im Self development ist eher seltener die Qualitaet oder sagen wir Richtigkeit der Information an sich, sondern die Probleme die bei der Umsetzung auftauchen.

Erstens muss der Leser begreifen weshalb die Dinge so funktionieren wie sie im Buch geschildert werden - ohne diesen Schritt muss der Leser blindes Vertrauen aufbringen, wozu beinahe niemand der bei Verstand ist bereit ist.

Zweitens muss der Leser seine eigenen Priotaeten im Kontext erkennen und die Rolle begreifen, die Self Improvement in seinem Leben spielt. Warum zur Hoelle sollte es meine oberste Prioritaet sein Hypnose oder Pickup zu erlernen, wenn der Rest meines Lebens ein einziges miserables Chaos ist, das ich besser endlich in Ordnung bringen sollte? Prioritaetensetzung ist wichtig.

Viele scheinen vor Allem nicht zu begreifen, dass es nicht "dieses eine grosse etwas" in ihrem Leben gibt, durch dessen Erlernen (oder Abschaffen) ihre Lebensqualitaet schlagartig von 0 auf 100 springen wird. Es gibt kein Geheimnis und kein "get rich quick" da draussen, alles muss Stueck fuer Stueck erlernt und zusammengesetzt werden, damit es ein Bild bzw. einen Lifestyle ergibt - so wie ein grosses Mosaik.
Die meisten tendieren aber dazu sich auf eine einzige Glasscherbe zu fokussieren, statt das Gesamtbild zu erkennen. Irgendwann erkennen sie dann womoeglich, dass diese eine Glasscherbe nicht die Loesung ist und schon rutschen sie wieder auf den Knien rum und finden irgendwo die naechste Scherbe, von der sie sich die Antwort auf all ihre Probleme erhoffen.
Und esgibt noch so viel mehr auf das man achten muss, um tatsaechlich seinen Lesern den Lebenswandel bieten zu koennen, den sie sich erhoffen und fuer den sie im Endeffekt zahlen.



Ebenso muss sich meiner Meinung nach ein gutes Self-development Buch an den Resultaten der Leser messen statt an den Verkaufszahlen - und mit Resultaten meine ich nicht den einen Typ der (angeblich) ne halbe Million gemacht hat auf der hauseigenen Webseite zu feiern, sondern sich ein prozentuales und qualitatives Feedback von seinen Lesern einzuholen und sich anzupassen, statt die Verantwortung fuer den Lernerfolg dem Leser in die Schuhe zu schieben.

So wie ich die Sache sehe wird in der Self-Development Industrie im seltensten Falle geliefert was versprochen wird. Die meisten Menschen fuehlen sich nach dem Lesen oder absolvieren des Programms oder gar Seminars genauso beschissen wie vorher, da sie absolut nichts erreichen und bestenfalls einen temporaeren Motivationsschub erleiden, der so hell brennt und erlischt wie ein angezuendeter Furz.
Danach kommt sogar noch die "verflucht, wieso hab ich es wiedermal nicht durchgezogen? Ich bin so verdammt faul und undiszipliniert"-Selbstgeisselungsphase.





Ich lege gerade den Grundstein fuer ein Buch, das ich in 1 - 1,5 Jahren fertig haben will und ich werde das kommende Jahr "vollzeit" daran arbeiten. Es steckt bisher noch in der Brainstormingphase und muss ein sehr komplexes Verstaendnis der menschlichen Natur moeglichst optimal an eine breite Masse von Lesern vermitteln. Eine heikle Aufgabe.

Mein erstes Mammutprojekt sozusagen - und ich muss sagen, dass ich mich regelrecht schaeme dieses Buch in die sogenannte "Self-Improvement" Litaraturkatagorie einzuordnen - dank all der anderen Versagerautoren da draussen, die den Markt wissentlich oder unwissentlich mit ihrem minderqualitativen und unehrlichen Muell ueberfluten.


EDIT: Ich merke gerade ich habe den Thread aus alter Gewohnheit im Philosophieforum geoeffnet statt im Literaturforum, wo er sicher besser hinpassen wuerde.

Geändert von Ripper08 (03.07.2008 um 10:29 Uhr).
 
 
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outfreyn
Alt 03.07.2008, 13:53   #2
Standard

lol Ripper. Kannst du auch Purzelbäume?

150+ Ratgeber mh? Auch deutsche? Dir is klar das die Kulturkreise Europa, Australien und Nordamerika gewisse Differenzen aufweisen? Na macht ja nix.

Du sprichst doch selbst von der "Self-improvement industry". Wie denkst du würde es sich auf die Verkaufszahlen niederschlagen wenn die Bücher halten würden was sie versprechen? Du würdest den Ast (=Die Käufer) auf dem du sitzt absägen. Darüber solltest du mal nachdenken.

Als nächstes willst du ein "sehr komplexes Verständnis der menschlichen Natur 'möglichst optimal' einer breiten Masse von Lesern" vermitteln. Aha. Biste sicher das die "breite Masse" überhaupt dieses komplexe Verständnis entwickeln will?

Du willst den Leuten also deine Sicht der Welt auf's Auge drücken, ziehst hier und dort 'n paar Schlüsse die du vermutlich auch mit Argument X oder Y belegen kannst und dann geht's dem Leser entweder besser, er kann sich verbessern oder hat zumindest dieses komplexe Verständnis entwickelt?

YMMD Ripper.

Wenn deine Geschreibsel im PP irgendnen Indikator für dein sonstiges Schreibtalent sind, sollteste mal drüber nachdenken 'n paar Kniffe aus der Schreibschule aufzuschnappen. Ich empfehle da immer gerne Lustige Taschenbücher.
 
 
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Sheltem
Alt 03.07.2008, 21:53   #3
Standard

Da helfen auch Bücher nicht.

Engstirniges und problemorientiertes Denken wirst du eben nicht mit guten Ratschlägen los. Man kann natürlich Wege aufzeigen, doch ist jeder einzelne immer noch seines eigenen Glückes Schmied. Und da der Mensch ansich zumeisst faul und bequem ist...
 
 
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Ripper08
Alt 04.07.2008, 03:08   #4
Standard

Zitat von outfreyn
Wenn deine Geschreibsel im PP irgendnen Indikator für dein sonstiges Schreibtalent sind, sollteste mal drüber nachdenken 'n paar Kniffe aus der Schreibschule aufzuschnappen. Ich empfehle da immer gerne Lustige Taschenbücher.
Ich denke du kannst einen Forenbeitrag der in ein paar Minuten geschrieben und einmal oberflaechlich korrekturgelesen wurde nicht als ultimativen Indikator fuers Schreibtalent begreifen, das waere fast so sinnvoll wie sich von dem Getippsel aus einem Instant Messenger etwas ableiten zu wollen.


Schau dich um, die meisten Menschen sind staendig am jammern und den meisten geht es tatsaechlich ziemlich mies da sie keinen Weg sehen, sich ein erfuellendes Leben aufzubauen. Die Nachfrage ist absolut da, woran es scheitert is die Bereitschaft das Angebot wahrzunehmen und daran, dass das Angebot zumeist nicht die erhofften Resultate liefert.



Da helfen auch Bücher nicht.

Engstirniges und problemorientiertes Denken wirst du eben nicht mit guten Ratschlägen los. Man kann natürlich Wege aufzeigen, doch ist jeder einzelne immer noch seines eigenen Glückes Schmied. Und da der Mensch ansich zumeisst faul und bequem ist...
Buecher haben mein Leben oft stark beeinflusst. Mehr als die meisten Personen um ehrlich zu sein und zwar vor Allem indem sie meine Perspektive veraendert haben.



Wie auch immer, einem Menschen das zu geben was er braucht um ein erfuellteres und erfolgreicheres Leben zu fuehren ist ein komplexes Problem.
Aber kein Problem ist unloesbar und ich bin der Ansicht eine wirksame Loesung gefunden zu haben.

Kritik koennt ihr ueben sobald ihr das Buch in der Hand habt, im Moment kann ich eure Einwaende nicht ernst nehmen, da sie auf keiner echten Grundlage basieren.




Ich wollte eigentlich vielmehr eure Kritik an den Self-Development Buechern hoeren, die ihr so gelesen habt und warum ihr glaubt, dass die allermeisten Menschen bei der Umsetzung scheiteren.
 
 
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Jumpy
Alt 04.07.2008, 08:41   #5
Standard

Ich wollte eigentlich vielmehr eure Kritik an den Self-Development Buechern hoeren, die ihr so gelesen habt und warum ihr glaubt, dass die allermeisten Menschen bei der Umsetzung scheiteren.
Also, ich kenne: Brian Tracy, Bodo Schäfer, Bernd W. Klöckner, Ron Hubbard, auch wenn man sich über den letzteren streiten kann, hat er sehr viele gute Ansätze in den Dingen die er vermittelt hat.

Ich sehe die Problematik der Umsetzung winzig und alleine darin, dass die meisten Menschen meinen, wenn sie sowas gelesen haben und anfangen die interessanten Teile herauszufiltern und umzusetzen, sie zwar ein gutes Gefühl entwickeln aber der Erfolg lässt auf sich warten.

Wenn man mit sowas "Erfolg" haben möchte, oder gar nur einen Teilerfolg benötigt man nach meiner Auffassung folgende Dinge:

- man muss daran glauben
- man muss es komplett leben und nicht nur die angenehmen Teile herausfiltern
- man braucht ein Haufen Selbstdisziplin
- und jede Menge Ausdauer.

Ich sage dazu nur Zitat: Das Leben ist das was passiert während du dabei bist das Leben zu planen!
 
 
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outfreyn
Alt 04.07.2008, 10:11   #6
Standard

So, so.

Ich führ mal als Paradebeispiel Peter Lauster an. Is sogar 'n Psychologe. Es gibt glaube ich kein Thema über das er kein Selbsthilfe-Buch geschrieben hat. Ziemlich erfolgreich ist er wohl auch.

Die Bücher von ihm sagen einem nix was man nich soundso schon weiss, man will's nur nich wahrhaben. Und genau das is der Grund warum die Dinger "nicht funktionieren". Das is kurzum das was Jumpy wohl meint wenn er schreibt "man muss dran glauben" etc.

Soll einfach heissen das die meisten eben nicht bei der Umsetzung scheitern, sondern daran das sie erst gar nix umsetzen wollen.

Kritik kann ich übrigens schon jetzt üben, und tue es auch.

Is auch interessant das du überhaupt fragst, wo du doch den Grund für den Misserfolg der Bücher kennst und eine Lösung gefunden hast.
 
 
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Ripper08
Alt 04.07.2008, 13:26   #7
Standard

Zitat von outfreyn
Is auch interessant das du überhaupt fragst, wo du doch den Grund für den Misserfolg der Bücher kennst und eine Lösung gefunden hast.
Ich bin auch nur ein Mensch und koennte jederzeit noch mehr dazulernen. Ich denke die Hauptfaktoren im Griff zu haben aber es gibt ne ganze Menge Dinge, die Menschen davon abhalten zur Tat zu schreiten und ich wuerde gern noch mehr Assoziationen dazu hoeren.


Zitat von outfreyn
Kritik kann ich übrigens schon jetzt üben, und tue es auch.
Merke ich - aber an meinen Intentionen herumzukritisieren hilft mir herzlich wenig. Kommt mir vor als wenn du ein noch nicht gebautes Auto kritisierst von dem du noch kein einziges Detail kennst angefangen beim Karossendesign bis hin zum Kraftstoff.
Sinnlos.

Zitat von outfreyn
Ich führ mal als Paradebeispiel Peter Lauster an. Is sogar 'n Psychologe. Es gibt glaube ich kein Thema über das er kein Selbsthilfe-Buch geschrieben hat. Ziemlich erfolgreich ist er wohl auch.
Werd ich mir mal bei Gelegenheit zu Gemuete fuehren. Aber wie gesagt ist absatztechnischer Erfolg kein Kriterium fuer mich, man kann heute fast jeden Scheiss verkaufen.

Resultate sind was zaehlen und nichts anderes.





Zitat von Jumpy
Wenn man mit sowas "Erfolg" haben möchte, oder gar nur einen Teilerfolg benötigt man nach meiner Auffassung folgende Dinge:

- man muss daran glauben
- man muss es komplett leben und nicht nur die angenehmen Teile herausfiltern
- man braucht ein Haufen Selbstdisziplin
- und jede Menge Ausdauer.
Zitat von outfreyn
Soll einfach heissen das die meisten eben nicht bei der Umsetzung scheitern, sondern daran das sie erst gar nix umsetzen wollen.
Ich wuerde nicht sagen, dass die Leser an sich nichts umsetzen wollen - sonst wuerden sie das jeweilige Buch ja nicht kaufen. Ich denke das Problem liegt darin, dass die Leser nach einem anfaenglichen Motivationsschub "vergessen" warum sie ueberhaupt unbedingt [setze beliebigen Skill ein] erlernen wollen bzw. rationalisiert sich ihr Gehirn zurecht, dass der mit der Umsetzung verbundene Aufwand zu hoch ist. Aber dafuer gibt es eine Problemloesung.

Was die Dinge die Jumpy genannt hat angeht - die kommen so hin aber ich denke es gibt durchaus wichtigere Faktoren (wobei natuerlich trotzdem alle Faktoren vorhanden sein muessen).
Der springende Punkt ist, dass ich mich als Autor verantwortlich fuehle diese "Hindernisse" fuer den Leser aus der Bahn zu schaffen, damit er/sie den Erfolg erlangt, der angestrebt wird. Irgendwas vorauszusetzen dass bei 99% der Leser nicht vorhanden ist, ist ja kompletter Irrsinn.

Ich vermute das typische Self-Development Buch hat eine tatsaechliche "Konvertierungsrate" von unter 1%. Das kann man ja nicht einfach ausblenden und ignorieren!
 
 
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outfreyn
Alt 04.07.2008, 13:58   #8
Standard

Ich kritisiere nicht dein zukünftiges Buch, ich kritisiere dich

Will auch nich verallgemeinern. Hast gewiss recht das bei einigen die Motivation verpufft. Andere kaufen den Kram imo nur "um etwas getan zu haben". Wirklich irgendwas umsetzen wollen is da eher zweitrangig.

Aber wollte auch nix kaputtreden hier. Ring frei und so weiter.
 
 
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Ripper08
Alt 04.07.2008, 15:00   #9
Standard

Ich hab mir mal die Homepage dieses Peter Lauster angesehen und nun ist meine Absicht irgendwas von diesem Mann zu lesen komplett erloschen.


Hoert sich fuer mich nach einem typischen Autor an der haufenweise Mist fuer die deprimierte Hausfrau rausbringt und sich damit ein goldenes Naeschen verdient. Wenn ich die Buchtitel lese koennt ich schon kotzen:

Fluegelschlag der Liebe
Die Liebe - Psychologie eines Phaenomens
Liebeskummer der weg als Raifung
Geheimnisse der Liebe
Ueber die Liebe
Die Liebesformel
Stark sein in Beziehungskrisen (man beachte dass das Wort "Liebe" fehlt!)
Die Liebe - lassen sie der Seele Fluegel wachsen
Die Liebe und das Leben
Die sieben Irrtuemer der Maenner (wo bleibt das Wort Liebe?)


Ich weiss ja nicht wie viele Buecher man ueber das gleiche Thema schreiben kann ohne sich zu wiederholen aber der Mann glaubt es offensichtlich voll drauf zu haben bei dem Thema.

Genauso trifft das aufs Thema "Selbstbewusstsein" und "Entfaltung" zu. Wer so viele Buecher am Fliessband produziert hat offensichtlich keinen Plan und redet viel ohne wirklich was zu sagen bzw. hoert sich selbst gern reden.



Genau das meine ich mit minderwertigem Self-Improvement Stuss der keinerlei praktische Resultate bringt. Das kommt vielleicht bisschen hart ohne was von ihm gelesen zu haben aber offensichtlich waehlt er die "Erwachsene mit spirituellen Maerchen einlullen und davon ablenken, dass ihr Leben in Wahrheit ein einziger Scheisshaufen ist" -Herangehensweise, die ich so verabscheue.


Ueberhaupt geht mir die Fusion von Self-Improvement und Spiritualitaet voll auf den Sack. Erfolg im Leben beruht auf physikalischen Gesetzen die ergruendet und in einer (komplexen) Formel ausgedrueckt werden koennen, welche Resultate bringt.
Spiritualitaet mit ins Spiel zu bringen ist nur Ablenkung und vermengt an sich womoeglich sogar richtige Konzepte mit reiner Spekulation und dient nur dazu esoterische Kaeufer anzulocken, die sich nach dem Lesen fuer die naechsten Tage weil ein bisschen besser fuehlen weil sie ihren emotionalen Vorrat an Hoffnung oder sonstwas aufgetankt haben. Pathetic.
 
 
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outfreyn
Alt 04.07.2008, 15:12   #10
Standard

Hatte von dem dieses Beziehungskrisen und wie oben erwähnt den Ausbruchkram in der Hand und mal angelesen. Für mich is son Kram eh nix.

Ripper, von Spiritualität hab ich beim Lauster nix bemerkt. Mit Esoterik hat der auch nich soviel am Hut. Und du solltest mal drauf achten in welchem Zeitrahmen er die Bücher veröffentlicht hat. Kurzum, es kommt nich hart es kommt dumm sowas zu schreiben und nich mal in Leseproben reingelinst zu haben.

Und DU willst 'nen Selbsthilfe Buch schreiben? Junge. Viel Glück Oo
 
 
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Anarchnophobia
Alt 04.07.2008, 16:53   #11
Standard

ich bin ja an sich auch kein "Fan" von solchen dingen, aber ein paar kenne ich da auch

- Die Anleitung zum Unglücklichsein
sehr zu empfehlen für dich Ripper - in dem Buch geht es darum das diese ganzen self-improfment Bücher genau den gegenteiligen effekt haben, das man danach nur noch unzufriedener ist und der Mensch letzendlich gar nicht zum Glücklichsein bestimmt ist

„Was kann man nun von einem Menschen... erwarten? Überschütten Sie ihn mit allen Erdengütern, versenken Sie ihn in Glück bis über die Ohren, bis über den Kopf, so daß an die Oberfläche des Glücks wie zum Wasserspiegel nur noch Bläschen aufsteigen, geben Sie ihm ein pekuniäres Auskommen, daß ihm nichts anderes zu tun übrigbleibt, als zu schlafen, Lebkuchen zu vertilgen und für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen — so wird er doch, dieser selbe Mensch, Ihnen auf der Stelle aus purer Undankbarkeit, einzig aus Schmähsucht einen Streich spielen. Er wird sogar die Lebkuchen aufs Spiel setzen und sich vielleicht den verderblichsten Unsinn wünschen, den allerunökonomischsten Blödsinn, einzig um in diese ganze positive Vernünftigkeit sein eigenes unheilbringendes phantastisches Element beizumischen. Gerade seine phantastischen Einfälle, seine banale Dummheit wird er behalten wollen...“ (wikipedia)

ein zitat daraus hat mir besonders gut gefallen. ich glaub es war von Oscar Wilde, habe das original aber nicht mehr gefunden und gebe es daher frei wieder:

"es ist tragisch einen unerfüllten Traum zu mit sich herumzutragen. viel tragischer ist es ihn zu erreichen"

- Anleitung zu Unzufriedenheit
fast der gleiche Titel, geht aber in eine andere richtung. nämlich die, das je "gehobener" die gesellschaft wird (was früher Luxus war ist heute normal), desto mehr gewöhnen sich die Leute daran und sind dadurch nicht glkücklicher, ganz im gegenteil. je mehr entscheidungsfreiheit man hat zwischen 1000enden Produkten, desto unzufriedener ist man, weil man viel mehr energie aufwenden muss um sich für das richtige zu entscheiden und danach entäuscht ist über die Vorteile der dinge, für die man sich nicht entscheiden hat...

sehr interessant, könnte auch für dich itneressant sein. Zeigt auch gut warum viele Ossis "damals" glücklicher waren als es nicht soviel gab, das hab ich lange nich verstanden .

- endlich nichtraucher / für immer nichtraucher (Allen Carr)
...haben in mir bekanntermaßen wirklich was verändert. Gut an diesen Büchern ist die Motivation die beim lesen (zumindest bei "endlich nichtraucher") entsteht, es ist erfrischend geschrieben und man hat auch ein klares ziel vor Augen WAS das buch erreichen soll.

das ist wichtig. ich glaube ein allumfassendes "los mach was aus dir"-buch wie du es vorhast ripper ist zu larifari.

letzendlich muss man da auch nicht dran "glauben" und richtig ist auch der punkt das kein Buch irgendwelche Gedanken beinhalten kann die man nicht auch selber haben KÖNNTE (grade bei Thema rauchen weiss ja jeder Raucher um die Risiken etc); aber das sagt sich immer so leicht ala "jaja wusste ich ja alles" beim lesen. Letzendlich isses mit nem Roman auch nix anderes, im NACHhINEIN kann man sich natürlich einreden "auf sone Story hätte ich auch kommen können" oder "das ende war ja absehbar", trotzdem hat das buch jemand anderes geschrieben und nicht man selbst. das gleiche auch mit Ohrwürmern "sowas kann ich auch und komm damit in die charts" etc, letzendlich tun es aber andere *g*...

wie dem auch sei, endlich nichtraucher und dann auch das nachfolgende ausführlichere "für immer nichtraucher" hat mein leben definitiv zum positiven verändert. Anprangern tue ich an Allen Carr, dass man ihm angemerkt hat dass das Raucherthema wirklich ein Herzensanliegen von ihm war - er danach aber noch weitere Bücher geschrieben hat (endlich ohne Alkohol, endlich Wunschgewicht) die nur noch auf eines abziehlen: geld machen.
 
 
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Ripper08
Alt 04.07.2008, 18:20   #12
Standard

Zitat von outfreyn
Ripper, von Spiritualität hab ich beim Lauster nix bemerkt. Mit Esoterik hat der auch nich soviel am Hut.

Peter Lauster - Blick ins Buch

Peter Lauster - Blick ins Buch


Come again?
Er erwaehnt zwar nicht explizit Spiritualitaet aber diese Buecher sind offenslichtlich "feel good" Literatur, die einfach die Laune heben soll. Das faellt fuer mich genauso unter Spiritualitaet.
Jemand der mit wischi-waschi Formulierungen wie "Koerper, Geist und Seele" kommt den kann ich kaum ernst nehmen, auch nicht wenn er Psychologe ist.


das ist wichtig. ich glaube ein allumfassendes "los mach was aus dir"-buch wie du es vorhast ripper ist zu larifari.
 
 
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michaelg
Alt 06.07.2008, 13:52   #13
Standard

Zum Glück kenne ich nicht viel aus dem Bereich. Die moderne "Self-Improvement"-Industrie ist in jedem Fall ein Wahnsinn. Seminare sind reine Geldmacherei, die Literatur zumindest günstig. Leute die so etwas anbieten sind erbärmlich, mit dem Unglücklich sein anderer Geld verdienen, und zwar unverhältnismäßig viel geht wirklich nicht in Ordnung. Gleichzeitig lügen die sich dann noch was von Helfersyndrom und Spaß dabei vor. Und, dass wäre ihre Arbeit, ihre Weise, den Lebensunterhalt zu finanzieren. Tja, wer nix wird, schwafelt ein paar Binsenweisheiten runter und verspricht unhaltbare Visionen vom schöneren Leben...

Ein Bereich aus dem ich mir bis letztes Jahr wirklich fast alles reingezogen habe ist PickUp. Ist ganz großer Humbug, aber es geht ja darum was hilft oder was warum schlecht ist. Extrem störend ist die immer wieder zu entdeckende Grundannahme, dass mensch Hilfe bräuchte, um das Leben zu verstehen. Diese Besserwisserei in einer nie da gewesenen Überheblichkeit, dieser Anspruch entmystifizierende Aufklärerei zu betreiben. Dazu kommt noch etwas "Schleim", von wegen der Autor sei der gute Freund (...) und dieser naiv optimistische Unterton mit niveaulosem Humor und völliger Weltfremdheit.
Inhaltlich ist das ganze auch nur mit sehr viel Kopfweh zu genießen, da das meiste schlicht falsch ist. Vulgärbiologischer Unsinn und moralische Fragwürdigkeiten sind da zwei Begriffe unter denen man viel subsummieren könnte. Dazu dann noch dieses Gelaber, dabei verblödet man doch, wenn man es nicht schon war. Die Autoren müssen wirklich Komplexe haben, ständig zu erzählen wie super sie sind und die Konsumenten brauchen schließlich auch Anreize. Ist wie Werbung. Die meisten, die es nötig haben, also die Leser stoßen sich selten daran, da sie ohnehin auf diesen locker-flockigen Stil, aus dem es nur schreit "ENJOY! LIFE IS FUN!", fliegen und dem Inhalt ohnehin (oft unhinterfragt) zustimmen (müssen). Die Tatsache, dass es zu Einsichten führt ist somit nicht sehr hilfreich, um dieses "Self-Improvement"-Feld zu bewerten, da es sich eben selten um tatsächliche Einsichten handelt und selbst Aha-Effekte nur das Annehmen oder überzeugt sein bedeutet, über den plausiblen und argumentativen sachlichen Tiefgang (der, mit Verlaub, idR dürftig ist) der Inhalte gar nichts sagt.
Erfolge, die wohl ein besseres Kriterium sind, laufen auch fehl, da die Ursache mehr der Anstoß zu AKtivität ist, dies ist oftmals hinreichend. Dazu ein Egotrip und das sich von alten Regeln frei machen und dabei glauben, dies seien die Regeln...

Sehr viel Spaß bereitet mir auch immer wieder dieser aberwitzige Irrglaube, man könne in diesem Bereich sich irgendwie detailreich, fein, präzise und immer weiter perfektionieren. Perfektionistische Ideen haben schon immer ambitionierte Leute, , angezogen...

Ich bin seit Jahr und Tag Self-Improver, aber brauche dafür keine Literatur aus der Industrie. Was wirklich helfen könnte, ist Gelassenheit, Mutter wahrer Zufriedenheit.
 
 
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legolas
Alt 06.07.2008, 15:53   #14
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ripper, irgendwie wirst du genauso krank wie die protagonisten in "the game" (ich bin sicher du hast es gelesen).

ich versteh nicht wie man so sehr nach der perfektionierung der eigenen persöhnlichkeit streben kann.

pickup ist nur dazu ausgelegt interesse bei anderen menschen und explizite bei frauen zu wecken.

und im prinzip gehts doch eh immer nur um das selbe: sei selbstbewusst und tu wozu du lust hast.

nlp macht einen auch nur bekloppt, weil man in jeder unterhaltung die man mit menschen führt, irgendeinen mist, sei es in der bewegung oder nur im blick des gegenübers, erkennt. das nlp ziemlich mächtig ist, hat man bei dieser uri gellar show gesehn. hab nur zufällig eine sendung gesehen, wo dieser profiler war, der die "prominenten" nur nlp zu irgendwelchen aktionen gebracht hat, und dann das ganze als zauberei darstellte.



wenn du 150 bücher über so einen dreck gelesen hast, scheint bei dir irgendwas nicht richtig zu laufen!
 
 
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Ripper08
Alt 06.07.2008, 17:02   #15
Standard

@ legolas:

Ich habe nirgends was von Pickup erwaehnt, ich glaub deine Phantasie geht grad voll mit dir durch.

Ueber ein paar Jahre hinweg ~150 Buecher aus verschiedenen Bereichen des "Self Improvement" zu lesen wuerde ich nich unbedingt als krank bezeichnen.
Diese Litaratur umfasst Ernaehrung, Fitnesstraining, Finanzen, Marketing und eben auch Pickup. Doch Pickup ist kein Lifestyle fuer mich sondern nur ein Skill von vielen die ich persoenlich entwickeln will.

Fiction-literatur interessiert mich nunmal nicht so, ich will lesen was mich im Leben weiterbringt und inspiriert. Unter den Buechern die ich durch habe ist auch ein grosser Anteil Sachliteratur, der an sich nichts direkt mit Self-Improvement zu tun hat. Insofern muss ich dir sicher recht geben - wer 150 Buecher nur ueber Pickup durch hat ist sicher nicht ganz dicht im Kopf aber ich muss mich doch stark wundern wie schnell du den Schluss ziehst das muesse auf mich zurteffen.



Zitat von michaelg
Ich bin seit Jahr und Tag Self-Improver, aber brauche dafür keine Literatur aus der Industrie.
Wuerdest du fitness-training nicht auch als Self-Improvement bezeichnen?
Wenn du damit anfangen wollen wuerdest, dann wuerdest du dir doch wohl auch ein gutes Buch dazu auswaehlen und anfangen zu lernen, statt auf eigene Faust loszulegen um fuer die naechsten 20 Jahre nur deine eigenen Fehler auszubuegeln?

Genau das Gleiche trifft auf andere Bereiche deines Lebens zu.
Zu glauben man muesse jedes mal das Rad extra fuer sich neu erfinden ist ein bisschen daemlich. Unsere Kultur existiert letztendlich nur durch die Weitergabe von Information und ein Buch ist ein sehr geeignetes und preiswertes Medium dafuer... wenn du also im Leben etwas neues anfangen willst empfiehlt es sich, sich erstmal darueber zu informieren und sich Ratschlaege anderer einzuholen.
Wenn du das Ziel haettest eine Firma zu gruenden muss dein Wissen ja auch irgendwo herkommen, sonst rennst du nur mit dem Kopf gegen die Wand falls du die Erfahrungen, Fehler und Tipps von anderen Menschen ignorierst.

Du hast absolut recht es gibt ne Menge Muell da draussen, gerade in der Self-Development Industrie. Aber zu sagen man liest aus Prinzip keine Buecher aus diesem Zweig ist einfach zu engstirnig, zumal Self-Improvement Litaratur nicht nur aus Motivationseinlaeufen besteht sondern auch aus wertvollen Informationen zu vielen Bereichen des Lebens.

Geändert von Ripper08 (06.07.2008 um 17:14 Uhr).
 
 
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michaelg
Alt 06.07.2008, 17:34   #16
Standard

Du hast recht, es wäre dumm, wenn ich mir Informationen, die mir weiterhelfen vorenthalten würde. Zum Glück mache ich das nicht, habe eben erst Hotelpreisvergleich genutzt, statt alle einzeln zu suchen
Ja fitness Training ist auch "self-improvement". Dafür sind Infos gut und hilfreich. Doch kann man den Bereich nicht systematisch von plastischeren Infosammlungen abgrenzen? Ich werde versuchen, die Grenze zu zeigen, ab der ich auf Rat lieber verzichte. Nehmen wir das Thema Geld, Reichtum. Werke aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften wären super, Ratgeber in denen steht, dass Jahreszahlungen bei Abos oder ähnlichem es billiger machen oder wie man Gebühren reduziert etc. sind auch schön, aber wenn darin steht "Setzen sie Prioritäten", "Verhandeln sie!" und am besten irgendwo noch von "Erfolgsfaktor" etc. geschwafelt wird ist der Punkt erreicht, an dem ich sage: Solche Sachen will ich nicht.

Insofern war es missverständlich zu sagen, ich bräuchte dafür keine Infos, die auf jeden Fall, aber eben nicht originär aus der "Self-Improvement"-Industrie. Ich muss nicht von selbst auf alles kommen, also Wege, wie man irgendein Ziel schneller und besser erreichen kann, will also keine Räder neu erfinden und Rat nehme ich auch gerne an.
Nur die Dinge aus dem Markt, auf die verzichte ich, also "So schaffen sie das und das", so wird ihr Leben Besser, sei es mit Geld, Gesundheit, Frauen, Fitness, Freunden. Ich meine nicht sachliche Ratgeber sondern ich meine die Produkte, die diesen Überanspruch des sogenannten "Self-Improvement" haben. Ein sachlicher Ratgeber erklärt grundlegende Dinge irgendeiner Thematik, Auto reparieren, Gitarre lernen und selbst wenn da auf der Verpackung steht "Nie mehr Stress mit der Steuererklärung" oder "C# in 21 Tagen" hat solche Literatur eben weniger (nicht gar nicht) diesen Helfer/und ihr Lebensinhalt wird schöner Tenor aber mehr sachliche Fakteninformation, vor allen Dingen fundierte und schön neutral und distanziert geschrieben.
Bei der "Self-Improvement"-Literatur, die ich so verachte, ist es eher umgekehrt, die sachlichen Informationen die drin sind, sind extrem vereinfacht, reduziert, unfundiert (absichtlich, denn es geht nicht um tiefgehende, objektive Richtigkeit sondern um Nützlichkeit) statt dessen immer wieder Floskeln von Erfolg, dem schönen Leben, wie einfach alles doch _eigentlich_ sein, man müsse nur clever genug sein / (dieses Buch gekauft haben). Nicht selten ist noch von irgendwelchen 2Geheimnissen", oder Dingen, die die Menschheit vergessen hat, die Rede. Die Stil und die Sprache ist oft dem Leser zugewendet, distanzvermindernd, sehr positiv und optimistisch gehalten und konfus.


Das wären so die Idealtypen, ich habe aber versucht die schon die etwas; mir ist schon klar, dass es nicht nur solche und nur solche gibt.
Ich habe selbst einiges hier rumstehen, den Endlich Nichtraucher zum Beispiel, der auf jeden Fall unter die zweite Kategorie fiele, oder Berufseinstief für Geistes-/Sozialwissenschaftler, was eher der ersten Kategorie zuzurechnen wäre. Biographien von erfolgreichen Menschen ebenso, das ist dann aber eher zur Unterhaltung und aus Neugier.
 
 
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baedr
Alt 06.07.2008, 18:46   #17
Standard

Ich würde das jetzt ehrlich gesagt auch nicht gleich alles verteufeln... So gibt es beispielsweise bessere und schlechtere Wege etwas zu lernen. Wer bspw. eine gute Lernstrategie hat, lernt eben schneller, als jemand der immer irgendwie lernt. Das ist kein Hokuspokus, da gibts wissenschaftliche Studien darüber. Was ist falsch daran, sich über Dinge zu informieren, von denen man meint, dass man dort selbst noch verbesserungspotential hat? Wie Ripper gesagt hat, man muss doch nicht immer das Rad neu erfinden.
 
 
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outfreyn
Alt 07.07.2008, 15:38   #18
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Wenn immer vom "Rad" gesprochen ist, möcht ich mal anmerken das eine technische Erfindung nich unbedingt was mit Gelassenheit, inneren Frieden und Charakterbildung zu tun hat.

Ich denke das es für jeden Mensch richtig ist, sich ständig selbst zu finden. Nennt sich auch Selbsterkenntnis. Reflektion.

Wir sind nunmal keine statischen Wesen. Wir sind kein Mechanismus, bei dem man sagen kann "Wenn ich diese Stelle mit jener verschweisse hält das Ganze, hier en bißchen Öl und es läuft rund". Da spielen individuell zuviele Variablen rein. Das ist imo auch ein Grund dafür warum viele Aussagen in Selbstverbesserungs-Kram so allgemeingültig sind. Ist wie mit Horoskopen.

Also ja, wir müssen das verdammte Rad ständig neu erfinden, baedr.
 
 
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Fränze
Alt 07.07.2008, 21:11   #19
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Vor einiger Zeit habe ich auch Bücher in mich reingezogen, in denen mir gesagt wurde, wie ich ein besserer Typ werde, mehr Ordnung halte, öfter zum Sport gehe, bessere Laune habe, mich auf meine Karriere konzentriere, also diesen ganzen Motivationskram halt.

Alles habe ich kurze Zeit zu befolgen versucht, aber das war dann eben nicht ICH. Und dann habe ich kapiert: Man kann aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen, und umgekehrt auch nicht. Jeder ist, wie er ist.

Und erleben wir das hier im Forum nicht auch? User, die um Rat fragen, sich alle Ratschläge reinziehen, herzlich bedanken, und nach wenigen Wochen mit denselben Problemen wieder ankommen?
 
 
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soul.
Alt 07.07.2008, 22:49   #20
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alles motivationssache. wenig oder viel zum sport zu gehen und aehnliches ist wohl kaum unabaenderliches charaktermerkmal, das aus dir einen grossartig anderen menschen gemacht haette. "das bin dann eben nicht ich" ist meist wohl eher eine bequeme ausrede um nicht die muehen auf sich nehmen zu muessen, die es mit sich bringt, wenn man ein rennpferd werden will.


ripper, wenn du es nicht schon kennst, lies mal simplify your life (auf deutsch). das waere in etwa das umfassendste werk, was ich je in der richtung gelesen habe. zwar hat es nicht den hier teils geforderten wissenschaftlichen anspruch, doch ist es die essenz aus hunderten von buechern der ach so schrecklichen self-development industrie. auch hat es einen sehr praktischen bezug, anders als dieser ganz spirituelle und parawissenschaftliche "denk-dich-[platzhalter]"-klimbim.


zur industrie an sich: ich denke, dass der ganze kram sich deshalb so gut verkauft, weil (achtung phrase) die welt immer unuebersichtlicher wird. die meisten leute sind einfach dermassen verwirrt, dass sie geradezu nach einer leitenden hand duersten, die ihnen ein stueck des weges zur zufriedenheit, zum reichtum, zum erfolgreichen verfuehren von frauen blablabla weist.

das ganze ansinnen jetzt aber zu verteufeln und zu sagen, man muesse/koenne sich das doch wohl alles selbst denken, ist ebenso bloedsinn, wie staendig den spruch abzulassen, dass man das rad ja nicht neu erfinden muesse. so oder so ist jede information nur so nuetzlich, wie man sie einzusetzen versteht. das problem das hier beschrieben wurde, dass nur 1% der konsumenten tatsaechlich etwa aendern, ist vielmehr auf die lethargie der leser selbst zurueckzufuehren als auf die qualitaet der ratschlaege. es ist beinahe damit zu vergleichen, sich beispielsweise ein modellflugzeug zu kaufen, die anleitung zu lesen und darauf zu hoffen, dass sich das ding dadurch von selbst zusammenbaut.



/edit: schreib das buch ripper!
 
 
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michaelg
Alt 07.07.2008, 23:24   #21
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Zitat von Fränze
Alles habe ich kurze Zeit zu befolgen versucht, aber das war dann eben nicht ICH. Und dann habe ich kapiert: Man kann aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen, und umgekehrt auch nicht. Jeder ist, wie er ist.
Sehr richtig. Dies wird von vielen geleugnet, stattdessen werden Maximen von einer unbegrenzten Änderungsfähigkeit verbreitet. Natürlich kann mensch sich ändern und man kann sich auch ändern, sogar radikal und dabei man selbst bleiben, aber eben nicht grenzenlos, wie es viele unbelehrbare wider besseren Wissens glauben.
 
 
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Ripper08
Alt 08.07.2008, 05:55   #22
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Zitat von Franze
Man kann aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen, und umgekehrt auch nicht. Jeder ist, wie er ist.
Das ist genau wie soul gesagt hat eine ziemlich platte Ausrede.
Es ist nicht ungewoehnlich, dass man an einem Vorhaben scheitert und sich dann eine Ausrede zusammenrationalisiert, die die eigene Schuld des Scheiterns auf etwas anderes abwaelzt.



Das mag sich Klischeehaft anhoeren aber ich bin davon ueberzeugt, dass die aeusseren Lebensumstaende im allgemeinen die innere Gedankenwelt widerspiegeln. Sicher nicht 100%tig und unfehlbar aber genug um auf dieser Basis allgemeinere Aussagen zu treffen.

Sollten sich nun die aeusseren Umstaende aendern, wird sich die Psyche ein Stuekweit anpassen. Und umgekehrt wird sich die Umgebung aendern, wenn man die innere Gedankenwelt "in Ordnung bringt".

Das ist so weil jede menschliche Handlung letztendlich ausnahmslos das Resultat eines inneren Denkprozesses (bewusst und unbewusst) ist.
Der Stuhl auf dem ihr sitzt war vor tausenden Jahren erst eine Idee im Kopf eines Halbaffen, er musste sie daraufhin in die Realitaet umsetzen und bauen bzw. bauen lassen, genau wie der Firmenleiter der euren Stuhl gebaut hat und seine Ideen in die Tat umsetzen musste.

Wenn ihr also z.B. besser mit Menschen umgehen wollt, muss sich euer Denkprozess aendern und nicht erst irgendwelche aeusseren Umstaende.
Euer Koerper ist letztendlich nur das Vehikel das euer Gehirn herumtraegt und das Gehirn bestimmt was der Koerper tut.



Um es aufs Einfachste verkuerzt darzustellen:

Gedanke -> Handlung -> Resultat



Sicher gibt es aeussere Umstaende, die nicht eurer Kontrolle unterliegen aber trotzdem eure Resultate beeinflussen. Daher muss man natuerlich imstande sein zu bestimmen ob die Resultate auf euch zurueckzufuehren sind oder nicht.

In den meisten Faellen seid ihr aber uneingeschraenkt fuer eure Resultate verantwortlich. Wenn ihr also nicht mit euren aeusseren Umstaenden zufrieden seid -keine Freundin, kaum Geld, schlechte Gesundheit, Freunde die nicht wirklich treu sind etc.- dann sind es eure Gedanken wo ihr ansetzen muesst.




Wie ihr die Realitaet wahrnehmt ist DER Faktor wenn es darum geht das eigene Leben zu verbessern. Wenn Fraenze also sagt: "Man kann aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen, und umgekehrt auch nicht. Jeder ist, wie er ist.",
dann schiebt er die Verantwortung dafuer, dass er bei seinem Vorhaben gescheitert ist auf Fakoren ab, die ausserhalb seines Einflussbereiches liegen.

Perfekte Ausrede aber diese Sichtweise wird so lange Stagnation mit sich bringen bis sie durch eine neue Sichtweise ersetzt wird.
"Ich bin verantwortlich fuer die Resultate in meinem Leben und kann mich veraendern um meine Resultate zu veraendern." - jemand der mit diesem Gedankengang seine Umgebung interpretiert wird die Fehler so lange bei sich suchen und sich verbessern, bis er tatsaechlich bessere Resultate erhaelt.

Wenn ihr die Biografien verschiedener beruehmter Persoenlichkeiten lest werdet ihr auch feststellen, dass viele eine gigantische Transformation hinter sich haben. Man kann eben doch aus einem Ackergaul ein Pferd machen.



Und was den "Identitaetsverlust" betrifft:
Er wird nicht eintreffen. Ich denke ihr habt euch schon stark veraendert seit ihr in der Grundschule wart und ihr wuerdet nicht unedingt sagen ihr haettet einen Identitaetsverlust hinter euch, oder? Es war ganz gut diese Persoenlichkeitsveraendereung durchgemacht zu haben oder etwa nicht?
Das Individuum das ihr darstellt ist keine feste Groesse sondern kann sich anpassen und ist Veraendereungen unterworfen.


Zitat von michaelg
Natürlich kann mensch sich ändern und man kann sich auch ändern, sogar radikal und dabei man selbst bleiben, aber eben nicht grenzenlos, wie es viele unbelehrbare wider besseren Wissens glauben.
Sicher wird man nicht nach einer Woche aufwachen und ein voellig anderer Mensch sein. Die Veraenderungen treten langsam und stetig ein, manchmal auch in kleinen Schueben wenn sich erneut etwas gravierendes an eurer Art zu Denken aendert.

Man arbeitet an einem kleinen Bereich und dann am naechsten und dann am naechsten, als ob man die Mosaikstuecke in einem Bild nach und nach durch andere ersetzt. Zunaechst sieht das Gesamtbild immernoch gleich aus aber mit genug Selbstdisziplin und Durchhaltevermoegen wird dieses Gesamtbild eines Tages etwas ganz anderes zeigen.

Das paradoxe ist, dass man am Anfang oft ueberschaetzt wie schnell und wie viel auf einmal sich in dieses Bild integrieren laesst. Wenn man deswegen scheitert kommen die Ausreden die alles andere verantwortlich machen und man verliert das Interesse daran es erneut zu versuchen.
Andere widerum implementieren kleine Dinge aber verlieren schnell ihre Motivation weil sie nicht sehen koennen, wie sich in der Zukunft alles Stueck fuer Stueck zu einem Gesamtbild zusammenfuegen wird.

Die bessere Herangehensweise waere so viel "neues" zu implementieren wie man eben schafft. Es sind vielleicht nur Kleinigkeiten die man zunaechst veraendert aber mit der Gewissheit, dass sich all diese Stuecke zu einem Ganzen Verbinden werden - selbst wenn man es im Moment vielleicht noch nicht sehen kann- ist diese Aufgabe zu meistern.


Es ist ebenso wichtig die Dinge zuerst zu verbessern, die ein gutes Verhaeltnis zwischen Aufwand und Nutzen bringen.
Gitarre zu erlernen ist auch eine Form von self-improvement aber es wird keinen allzugrossen Einfluss auf die eigene Lebensqualitaet haben. Der Aufwand um gut zu werden ist etwa im mittleren Bereich anzusiedeln aber der Nutzen in den meisten Faellen ziemlich gering.

Stattdessen zu erlernen wie man besser mit Menschen umgeht bringt vielleicht mittleren bis hohen Aufwand mit sich aber der Nutzen ist dafuer gigantisch.




Die Grundidee des Self-Development ist es letztendlich den Veraenderungsvorgang zu beschleunigen und selbst in die Hand zu nehmen, statt ihn unberechenbaren aeusseren Einfluessen bzw. dem Zufall zu ueberlassen.
Denn eins ist klar, veraendern werdet ihr euch mit der Zeit - ob ihr es wollt oder nicht.
Also kann man die Angelegenheit auch gleich in die eigenen Haende nehmen anstatt sie dem Chaos des Zufalls zu ueberlassen.

Geändert von Ripper08 (08.07.2008 um 06:07 Uhr).
 
 
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Fränze
Alt 08.07.2008, 09:27   #23
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Zitat von Ripper08
Wenn ihr also z.B. besser mit Menschen umgehen wollt, muss sich euer Denkprozess aendern und nicht erst irgendwelche aeusseren Umstaende.
Sag das alles mal Jupiter aus dem Pech-mit-Frauen-thread, der hat es nötig!
 
 
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michaelg
Alt 08.07.2008, 15:58   #24
Standard

Das mit den Denkprozessen ist etwas sehr richtiges wobei mir gerade wieder ein großer Kritikpunkt der Literatur aus der Industrie oder aus "Seminaren" eingefallen ist. Es wird sich mit dem wichtigen Ansatz von Gedanken etc. beschäftigt, aber oft wird versäumt zu erläutern, wie man sie effektiv und langfristig verändert. Wenn man Glück hat gibt es ein paar vulgärkognitivistische Anleitung, z.B. was die NLP-Idioten "Reframing" nennen, aber meistens geht es über die bloße Forderung, die Gedanken zu ändern nicht hinaus.

Der Grundsatz ist der: Die bloße Einsicht reicht noch lange nicht, um sich im Kopf wirklich zu ändern. Sonst würden wir doch ganz schnell alle denken, dass das Geld auf der Straße liegt, jeder der beste ist und alles erreichen kann...

Wenn die Geschichten einiger "Experten" stimmen, müssten sie eigentlich um die Dringlichkeit dieser Problematik wissen. Dass sie trotzdem selten explizit brauchbares hierfür liefern könnte daran liegen, dass diejenigen, die tatsächlich diesen gedanklichen Umbau hinter sich haben, gar nicht mitbekommen haben, warum es ihnen gelang ihr Denken erfolgreich in die richtigen Bahnen zu lenken. Vermutlich waren sie unskeptisch und schlicht erfolgsfixiert und hatten quasi eine Metadenke schon drin, alles nutzlose zu verwerfen und alles Nutzen versprechende unskeptisch auch zu verwenden.
Den bedeutsamen Unterschied zwischen schnelleren und langsameren "Lernern" lässt sich vermutlich auch zu einigen Teilen hiermit erklären.

Zitat von Ripper08
Es ist ebenso wichtig die Dinge zuerst zu verbessern, die ein gutes Verhaeltnis zwischen Aufwand und Nutzen bringen.
Gitarre zu erlernen ist auch eine Form von self-improvement aber es wird keinen allzugrossen Einfluss auf die eigene Lebensqualitaet haben. Der Aufwand um gut zu werden ist etwa im mittleren Bereich anzusiedeln aber der Nutzen in den meisten Faellen ziemlich gering.

Stattdessen zu erlernen wie man besser mit Menschen umgeht bringt vielleicht mittleren bis hohen Aufwand mit sich aber der Nutzen ist dafuer gigantisch.
...
 
 
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outfreyn
Alt 08.07.2008, 20:02   #25
Standard

Wenn ihr also z.B. besser mit Menschen umgehen wollt, muss sich euer Denkprozess aendern und nicht erst irgendwelche aeusseren Umstaende.
Euer Koerper ist letztendlich nur das Vehikel das euer Gehirn herumtraegt und das Gehirn bestimmt was der Koerper tut.

Um es aufs Einfachste verkuerzt darzustellen:
Gedanke -> Handlung -> Resultat


Sicher gibt es aeussere Umstaende, die nicht eurer Kontrolle unterliegen aber trotzdem eure Resultate beeinflussen. Daher muss man natuerlich imstande sein zu bestimmen ob die Resultate auf euch zurueckzufuehren sind oder nicht.

In den meisten Faellen seid ihr aber uneingeschraenkt fuer eure Resultate verantwortlich. Wenn ihr also nicht mit euren aeusseren Umstaenden zufrieden seid -keine Freundin, kaum Geld, schlechte Gesundheit, Freunde die nicht wirklich treu sind etc.- dann sind es eure Gedanken wo ihr ansetzen muesst.
So ein Humbug. Ist ja fast zwangsläufig wenn deine Fachliteratur aus "Ernaehrung, Fitnesstraining, Finanzen, Marketing und Pickup" bestand.

Bevor du uns alle mit deiner Weisheit beglückst empfehle ich dir dringend so nebensächliche Sachen wie Verhaltens-Biologie/Verhaltens-Neurologie, Sozialpsychologie, Emotionspsychologie und allgemein eine eher ernstere Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Ist vielleicht zuviel verlangt, da du ein Studium als sinnlos ansiehst.

Ripper, du klingst schon jetzt wie einer von den Scharlatanen. Ich würde nicht mal sagen das dein Buch ein Versager wird, aber den Anspruch die Lösung zu haben den du dir mit ach so vielen teilst solltest du überdenken.
 
 
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