angst - eine emotion, ein gefühl. klar, ists erstrebenswert die angst abzubauen. aber ich denke eben, dass sie dazu gehört und es nicht gut ist, wenn man sie wegdrängt, weil sie dann eben nur weggedrängt ist. ist im grunde ja ähnlich, wie wenn ich mich ihr hingeben würde, bzw. darin versinke.
Weißt Du, was mir dazu nur einfällt?
Der innere Frieden is der Schlüssel: Wenn Sie ihn gefunden haben, werden die äußeren Probleme Ihr tiefes Empfinden von Frieden und Gelassenheit nicht mehr beeinträchtigen können. In diesem Bewusstseinszustand werden Sie Situationen mit Ruhe und Vernunft meistern und sich dabei Ihr inneres Glück bewahren. Umgekehrt mag Ihr leben in materieller Hinsicht noch so angenehm sein - wenn Sie diesen inneren Frieden nicht haben, werden Sie stets aufgrund irgendwelcher äußeren Umstände besorgt, beunruhigt und unglücklich sein."
-Tenzin Gyatso (Dalai Lama)
Und diese innere Ruhe kann, denke ich, jeder finden. Ich hab sie für mich gefunden und muss sagen, dass Angst in meiner Welt keine Rolle mehr spielt. Ich habe keine Angst mehr...wovor auch? Es gibt einfach keinen Grund, wegen irgendetwas Angst zu haben, wenn man mal ganz ernsthaft darüber nachdenkt...und ich denke, dass ihr mich gut genug kennt um zu wissen, dass ich keinesfalls irgendwelche Probleme auf persönlicher / gesellschaftlicher / ökologischer / wirtschaftlicher /... Basis ausblende oder abstreite, eher im Gegenteil...ich weise eher noch auf Probleme hin, die andere garnicht sehen wollen.
Klar...wenn ich im Dunkeln durch nen üblen Stadtteil renne und das Gefühl hab, man verfolgt mich...logisch hab ich da
akut Angst...aber halt akut...in dem Moment...
Alles eine Frage der (richtigen) Sichtweise.