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Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist.

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Janshi
Alt 21.09.2004, 17:18   #1
Standard Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist.

Eine kleine Anektode:

Einem Bauer läuft sein Pferd davon:

Als die Nachbarn kamen, um ihr Mitgefühl zu zeigen, sagte er: *Unglück? Mag sein.* Am nächsten Tag kam das Pferd mit sechs wilden Pferden zurück. Die Nachbarn gratulierten ihm sofort zu seinem Glück. Er antwortete: *Glück? Mag sein.* Am folgenden Tag versuchte sein Sohn, eines der wilden Pferde zu satteln und zu reiten. Dabei fiel er herunter und brach sich ein Bein. Als die Nachbarn kamen und sein Pech bedauerten, war die Antwort des Bauern wieder: *Mag sein* Einen Tag danach kamen die Einberufungsoffiziere ins Dorf und nahmen alle jungen Männer mit zum Militär, nur der Bauernsohn wurde aufgrund seines gebrochenen Beins dagelassen. Zu den Nachbarn, die sich wieder versammelt hatten und sagten: *Jetzt hat sich doch alles zum Guten gewendet*, meinte der Bauer: *Mag sein*

Bei dieser gelassenen Haltung handelt es sich nicht um
Hoffnungslosigkeit oder Pessimismus, sondern um das Verstehen, dass die Abläufe der Natur nicht fehlerhaft sind. Richtig und Falsch sind bloss Defintionen eines Verstandes, der nicht versteht, dass sich die Ereignisse der Welt unabhängig von seinen Vorstellungen ent-wickeln. Er meint die Dinge lenken zu können, obwohl sie ihm ständig entgleiten.

Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist. Es ändern zu wollen bedeutet *Gott* (damit ist nicht zwangsläufig Gott im Sinne des Schöpfers gemeint) Fehlerhaftigkeit zu unterstellen.
 
 
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Traico
Alt 21.09.2004, 17:39   #2
Standard

interessante sichtweise! ich würd das mitm bauern aber auch als glück bezeichnen wobei manche meinen es gäbe weder glück noch pech sondern nur das 'schicksal', glaub ich nur bedingt dran
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 17:44   #3
Standard

Original geschrieben von Traico
interessante sichtweise! ich würd das mitm bauern aber auch als glück bezeichnen wobei manche meinen es gäbe weder glück noch pech sondern nur das 'schicksal', glaub ich nur bedingt dran
Für mich gibt´s kein *Glück* oder *Pech*. In beiden Begriffen stecken menschliche Bewertungen, nämlich Glück = positives Ereignis, Pech = negatives Ereignis. Wenn jm. zum ersten mal seit Monaten wieder aus dem Haus geht und gleich von einem Auto überfahren wird, so ist das nicht Pech oder Schicksal, sondern reiner Zufall.
 
 
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an3
Alt 21.09.2004, 17:46   #4
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Und welchen Sinn hat nun deine Anekdote? (Die übrigens wahrscheinlich einfach nur gepastet ist...)

Man soll alles so hinnehmen? Wie ist das denn, wenn es die Anderen auch nicht so hinnehmen? Dann ist man der einzige, der apathisch beiseite steht und schaut wie einer einem die Kinder verprügelt und der eine einem die Frau wegnimmt und alles wendet sich zum guten? Aham...
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 17:53   #5
Standard

Original geschrieben von an3
Und welchen Sinn hat nun deine Anekdote? (Die übrigens wahrscheinlich einfach nur gepastet ist...)

Man soll alles so hinnehmen? Wie ist das denn, wenn es die Anderen auch nicht so hinnehmen? Dann ist man der einzige, der apathisch beiseite steht und schaut wie einer einem die Kinder verprügelt und der eine einem die Frau wegnimmt und alles wendet sich zum guten? Aham...
Ich habe sie mal irgendwo gelesen und fand sie sehr interessant, dass ich sie ziemlich genau wieder erzählen kann, wenn du das als *gepastet* versteht okay. Es geht darum nicht gegen den Lauf der Dinge/Natur anzukämpfen, sondern sich ihr an zu passen. Die Natur macht keine Fehler, warum also dagegen ankämpfen? Naturkatastrophen können nicht glänzlich verhindert werden, im Gegenteil durch unser Handeln verschlimmer wir oftmals nur alles. Das die Sonne erlischt kann nicht verhindert werden, also warum dagegen ankämpfen?

Deine Beispiele sind typische Einwände, natürlich würde jeder der bei gesundem Menschenverstand wäre, in diesen Fällen helfen. Alles wendet sich zum Guten? Es gibt kein *gut* oder *schlecht*, das ist alles menschliche Denkweise und genau hier liegt das Problem vieler Dinge.

Die Taliban das sind Bösen, die schlechten, darum zerbomben wir Afghanistan.
Saddam, er ist die Personifikation des *Bösen*, darum setzen wir ihn ab und ersetzen einen Diktator durch den anderen.
 
 
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Traico
Alt 21.09.2004, 17:58   #6
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das taliban und saddam beispiel is vollkommener schwachsinn du klingst so als wäre die ganze welt dafür das der irak angegriffen wurde, es gab weltweite proteste dagegen nur kann niemand was gegen bush machen ...
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 18:00   #7
Standard

Nein das ist kein Schwachsinn, denn es gibt genügend Menschen (Amerikaner) die sich als die *Guten* sehen und die anderen als die *Bösen*. Mit so einer Denkweise kann man sehr viel rechtfertigen, von Folterung bis zu Massenmord.

Gehen wir davon aus der überwiegende Teil der USA wäre gegen den Krieg gewesen, warum fand er trotzdem statt?
 
 
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Traico
Alt 21.09.2004, 18:03   #8
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ja das mag sein aber das ist gewiss keine mehrheit der weltbevölkerung, ausserdem haben die amis eh nen schuss, allseits bekannt ausserdem können die amis rein gar nix rechtfertigen was massenmord angeht... nur für sich in ihren köpfen aber nit vor der welt!
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 18:08   #9
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Welche Rolle spielt das Traico? Es muss nicht die Mehrheit der Weltbevölkerung gegen den Irakkrieg sein, damit es trotzdem ein sehr zweifelhafte Aktion war. In der Tat spielt es nur eine Rolle was die USA dazu denkt. Sie sind die *Guten*, alle die gegen sie sind, sind die *Bösen*. Wer vor ihnen nicht kuscht, kriegt Ärger.

Man kann alles rechtfertigen, die Frage ist ob die Menschen einem die Rechtfertigung abnehmen.
 
 
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Pretender
Alt 21.09.2004, 18:10   #10
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hm die weisheit is schon richtig...
Ich denk in schlechten situationen auch nicht "oh shit wie konnte es so weit kommen blabla"... ändern kann mans eh nich... Und es kommen wieder bessere situationen...also blub
 
 
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Traico
Alt 21.09.2004, 18:14   #11
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naja die amis nehmen bush leider zu viel ab! lölz, alle die nich kuschen kriegen ärger ? wie viele nationen haben sich gegen den irakkrieg ausgesprochen ? hat keiner ärger bekommen *g* du hast schon recht dass nicht die mehrheit der welt gegen den krieg sein muss damit er zweifelhaft ist aber das hab ich auch nicht behauptet! hab nur gesagt dass nicht die mehrheit der welt dafür war

edit: ich weiss nicht obs zum krieg gekommen wäre wenn am anfang die mehrheit dagegen gewesen wäre! nun sind scheinbar einige dagegen bzw kritisieren ihn, aber nus is eh zu spät...

edt2: wir weichen glaub ich von deiner anekdote ab
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 18:18   #12
Standard

Naja wen wunderts Traico, bei deren seriösen Medien und Bildun .
Nun zu mindestens würde es niemand wagen eine UN-Resolution gegen die USA in der UNO zu beginnen nicht?

Stimmt, die Mehrheit war dagegen, da wäre nur noch die Frage aus welchen Beweggründen? Das Saddam der *Böse* ist, fanden diese Mehrheit trotzdem, unabhängig davon ob die USA jetzt ihre gesamte Macht gegen ihn geschleudert haben.
 
 
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Traico
Alt 21.09.2004, 18:22   #13
Standard

naja dass er böse ist dachte bzw denken viele aber ich glaub ncih dass diese leute auch dafür den irak zerbombt hätten denn ich bezweifle dass sich irgendein ami um den irak schert...

mit der un-resolution hast du recht, stimmt, die meisten nationen haben zu großen respekt vor den usa... als wenn die gleichn krieg mit europa anzetteln würden (ok, vllt würde bush das sogar tun )
 
 
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raffis
Alt 21.09.2004, 18:30   #14
Standard

Schöne Anekdote!
Erinnert mich an den Tao.

Gruss Raffis
 
 
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Morris
Alt 21.09.2004, 18:49   #15
Standard

Sicher bestimmt Schicksal das Geschehen auf der Erde. Doch wurde dieses nicht willkürlich den Menschen auferlegt, es hat eine Ursache. Und diese ist der entsprechende Mensch selber, der mit seiner Handlung eine entsprechende Reaktion herbeiführt. Was man sät, erntet man. Demzufolge wären Naturkatastrophen und Kriege durchaus vermeidbar. Als Schlussfolgerung soll man nämlich selbst schauen, was man tun kann, um die Welt durch entsprechendes Handeln zu verbessern. Wenn man nach der Ursache für eine Katastrophe sucht, heißt das nicht, man unterstelle Gott irgendwelche Fehler, sondern man sucht diese bei sich selber. Es ist schon richtig, dass man nicht in Panik geraten und anstelle ruhiger bleiben soll, doch ist eben entscheidend aus welcher Motivation heraus man so handelt.
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 19:05   #16
Standard

Original geschrieben von Traico

mit der un-resolution hast du recht, stimmt, die meisten nationen haben zu großen respekt vor den usa... als wenn die gleichn krieg mit europa anzetteln würden (ok, vllt würde bush das sogar tun )

Ich glaub eher weniger Respekt, als Angst.

Original geschrieben von Skinni

Und diese ist der entsprechende Mensch selber, der mit seiner Handlung eine entsprechende Reaktion herbeiführt. Was man sät, erntet man. Demzufolge wären Naturkatastrophen und Kriege durchaus vermeidbar. Als Schlussfolgerung soll man nämlich selbst schauen, was man tun kann, um die Welt durch entsprechendes Handeln zu verbessern.
Hier besteht eventuell das Problem, dass man nicht weitsichtig genug handelt. Auch wenn es genügend Menschen gibt, die handeln wollen um ihre Umwelt/Welt zu verbessern, kann es oft passieren dass sie unbewusst dadurch langfristig nur schaden.

Eine negative Reaktion führt man herbei, weil man versucht den Lauf der Ding zu lenken statt sich ihrer anzupassen. Man meint die Dinge lenken zu können, obwohl sie einem ständig entgleiten.
 
 
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raffis
Alt 21.09.2004, 19:15   #17
Standard

"Eine negative Reaktion führt man herbei, weil man versucht den Lauf der Ding zu lenken statt sich ihrer anzupassen. Man meint die Dinge lenken zu können, obwohl sie einem ständig entgleiten."

Zeruel, nur mal so aus Interesse: Basieren deine Aussagen in irgendeiner Weise auf dem Prinzip des Tao, oder sind das quasi deine eigenen Schlüsse?
Teile deiner Statements und der Anekdote (wie das gepastete Zitat hier) lassen sich fast 1 zu 1 mit den Prinzipien von Lao-Tse's Tao gleichsetzen.

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 19:19   #18
Standard

Raffis sorry ich habe leider überhaupt keine Ahnung von Lao-Tse. Es sind prinzipiell (soweit man das überhaupt sagen kann) meine Schlüsse, die ich mir aus Diskussionen usw. gebildet habe.
Lao-Tse, ein chinesischer Philosoph gell?
 
 
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raffis
Alt 21.09.2004, 19:22   #19
Standard

Genau =)
Vielleicht würden dich einige seiner Zitate sehr zusagen (oder gar verwandt vorkommen... )

Gruss Raffis
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 19:25   #20
Standard

Meine Mutter müsste noch ein Buch von Lao-Tse haben, dass werd ich mir dann zur Gemüte ziehen, danke für den Tip
 
 
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Lacri
Alt 21.09.2004, 19:47   #21
Standard

Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist. Es ändern zu wollen bedeutet *Gott* (damit ist nicht zwangsläufig Gott im Sinne des Schöpfers gemeint) Fehlerhaftigkeit zu unterstellen.
Für mich gibt es schon Glück und Pech. Sicherlich ist es immer ein Zufall den wir je nach Einstellung zur geschehenen Situation als Glück und Pech definieren. Aber genau das ist halt was den Menschen ausmacht. Denn wenn wir Ereignisse immer nur als Karma, Gottes Wille oder Zufall abstempeln verliehren wir die Fähigkeit der Wertschätzung und der eigenen Entscheidungsfähigkeit. Und somit auch die Fähigkeit auch nur irgendwelche Gefühle zu zeigen.

Dann stellt man sich nämlich so Fragen wie:
Warum soll ich mich überhaupt anstrengen um etwas zu erreichen?! Ist ja sowieso etwas auf das ich keinen Einfluss habe (da alles vorbestimmt ist). Und das macht noch unglücklicher.

Die Taliban das sind Bösen, die schlechten, darum zerbomben wir Afghanistan.
Saddam, er ist die Personifikation des *Bösen*, darum setzen wir ihn ab und ersetzen einen Diktator durch den anderen.
Jeder Mensch baut sich seine eigene Realität zusammen die mehr oder weniger mit der wirklichen Realität übereinstimmt. Und genau das macht jeder Mensch. Man bewertet immer Dinge und das muss auch so sein, denn wenn du wirklich ALLES ohne Wertung siehst bist du eine gefühlslose Maschine ohne Wertegefühl.

Bush und Co. haben sicherlich eine beschränkte Denkweise die sich nur auf die USA-Marktwirtschaft beschränkt. Und somit fehlt ihnen nur ein bisschen Bildung - ein tieferer Blick (über ihre Marktwirtschaft heraus) der ihnen Zeigt wie menschenunwüdig sie überhaupt gehandelt haben. Denn Bildung ist der Schlüssel zu einer sozialeren Welt und nicht die von Zeruel gepostete unterdrückung von Wertungen oder das egoistische-engstirnige Denken und Handeln von Bush und Co.

mfg Lacri
 
 
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Janshi
Alt 21.09.2004, 20:02   #22
Standard

Original geschrieben von Lacri

Aber genau das ist halt was den Menschen ausmacht. Denn wenn wir Ereignisse immer nur als Karma, Gottes Wille oder Zufall abstempeln verliehren wir die Fähigkeit der Wertschätzung und der eigenen Entscheidungsfähigkeit. Und somit auch die Fähigkeit auch nur irgendwelche Gefühle zu zeigen.

Ich zweifle nicht daran, dass das was du schilderst einen Menschen ausmacht. Es ist auch nicht zu verhindern, dass der Mensch so denkt. Der Punkt ist: Die Natur ist fehlerlos, wenn etwas in der Natur geschieht, dann geschieht es weil es geschehen soll. Nur weil es für den Menschen nicht akzetable ist oder er es nicht wahr haben will, bedeutet noch lange nicht dass es nicht so ist.

Und ich denke nicht, dass man zwangsläufig die Fähigkeit der Wertschätzung und der eigenen Entscheidungsfähigkeit (wobei ich arg bezweifle dass es irgendjm. gibt der *frei* entscheiden kann) dadurch verliert. Es geht darum nicht alles nach den Vorstellungen der Menschen zu gestalten (was oftmals schief geht und viele Dinge aus den Fugen geraten) sondern sich anzupassen und gewisse Dinge zu akzeptieren. Es geht hier nicht primär um von anderen Menschen verursachten Ereignisse, sondern um natürliche Ereignisse.




Dann stellt man sich nämlich so Fragen wie:
Warum soll ich mich überhaupt anstrengen um etwas zu erreichen?! Ist ja sowieso etwas auf das ich keinen Einfluss habe (da alles vorbestimmt ist). Und das macht noch unglücklicher.
Also würdest du dich lieber selbst anlügen und die Illusion aufrecht erhalten einen maßgeblichen Einfluß auf die Welt zu haben, nur damit man sich etwas glücklicher fühlt?


Jeder Mensch baut sich seine eigene Realität zusammen die mehr oder weniger mit der wirklichen Realität übereinstimmt. Und genau das macht jeder Mensch. Man bewertet immer Dinge und das muss auch so sein, denn wenn du wirklich ALLES ohne Wertung siehst bist du eine gefühlslose Maschine ohne Wertegefühl.
Man muss jedoch achten dass man dadurch nicht zu höchst zweifelhaften Bewertungen kommt wie *Vorurteilen* z.B. Indem man einsieht dass letztendlich alles nur eine Wertung/Definition ist, versteht man eventuell auch die andere Seite.


Und somit fehlt ihnen nur ein bisschen Bildung - ein tieferer Blick (über ihre Marktwirtschaft heraus) der ihnen Zeigt wie menschenunwüdig sie überhaupt gehandelt haben. Denn Bildung ist der Schlüssel zu einer sozialeren Welt und nicht die von Zeruel gepostete unterdrückung von Wertungen oder das egoistische-engstirnige Denken und Handeln von Bush und Co.
Ihnen fehlt keine Bildung, sie wissen dass ihre Handlung in den Augen anderer *menschenunwürdig* ist. Sie selbst sehen es jedoch nicht so, aufgrund ihrer höchst zweifelhaften Bewertung der Ding und Realität. Macht verdirbt den Charakter, auch der gebildeste Mensch wird sich dieser Maxime nicht entziehen können. Genau das egoistische-engstirnige Denken der Bush-administration ist der Hinderniss zu einer sozialeren Welt.
 
 
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Lacri
Alt 22.09.2004, 00:31   #23
Standard

Also würdest du dich lieber selbst anlügen und die Illusion aufrecht erhalten einen maßgeblichen Einfluß auf die Welt zu haben, nur damit man sich etwas glücklicher fühlt?
Hööö?! Also gewisse Dinge kann man nicht verändern und die nehme ich auch so hin wie z.B. der Bauer aus deiner Geschichte!
Aber es gibt genügend Dinge die ich beeinflussen kann, oder siehst du das anders?!
----

Du redest immer wieder davon, dass die Natur unfehlbar ist. Aber der Mensch ist Teil der Natur und wenn du sagst, dass die Natur unfehlbar ist, dann behauptest du gleichzeitig, dass alle menschlichen Entscheidungen "richtig" sind!

Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist. Es ändern zu wollen bedeutet *Gott* (damit ist nicht zwangsläufig Gott im Sinne des Schöpfers gemeint) Fehlerhaftigkeit zu unterstellen.
Du sagst mit diesem Satz, dass es falsch ist etwas ändern zu wollen!
Aber Menschen die nichts ändern wollen sind Mitläufer und somit leicht beeinflussbar! Najo und Mitläufer waren bsp. schon an der Entstehung des Dritten Reiches beteiligt!
 
 
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Janshi
Alt 22.09.2004, 17:08   #24
Standard

Original geschrieben von Lacri

Hööö?! Also gewisse Dinge kann man nicht verändern und die nehme ich auch so hin wie z.B. der Bauer aus deiner Geschichte!
Aber es gibt genügend Dinge die ich beeinflussen kann, oder siehst du das anders?!
----
Was kannst du denn beeinflußen? Vlt. kannst du beeinflußen ob du morgen weniger Hausaufgaben aufkriegst, kleine Dinge. Was sind diese Dinge schon im Vergleich zu den Abläufen die in der Natur geschehen? Oder denkst du, du könntest irgendetwas am Irakkrieg/konflikt beeinflußen? Das konnte schon 2 Milliarden Menschen nicht. Ich sehe allgemein das Problem, dass globale Probleme von uns Einzelpersonen kaum beeinflußt werden können, da sie zu kompliziert sind und uns entgleiten.



Du redest immer wieder davon, dass die Natur unfehlbar ist. Aber der Mensch ist Teil der Natur und wenn du sagst, dass die Natur unfehlbar ist, dann behauptest du gleichzeitig, dass alle menschlichen Entscheidungen "richtig" sind!

Die Natur ist unfehlbar, der Mensch gehört zur Natur. Er handelt aber nicht mit der restlichen *Natur* sondern oftmals gegen sie, was der Grund für viele Probleme sind. (Naturkatastrophen)
*Richtig* und *falsch* sind wie gesagt reine menschliche Definitionen, es gibt keine *richtige* menschliche Entscheidung, erst der Mensch bewertet sie. Demnach ist eine beliebige Handlung des Menschen ansich weder *richtig* noch *falsch*.


Du sagst mit diesem Satz, dass es falsch ist etwas ändern zu wollen!
Aber Menschen die nichts ändern wollen sind Mitläufer und somit leicht beeinflussbar! Najo und Mitläufer waren bsp. schon an der Entstehung des Dritten Reiches beteiligt!
Nein ich habe nicht gesagt dass es falsch ist etwas ändern zu wollen (falsch oder richtig gibt es nicht) sondern sagte lediglich, wenn man etwas versucht zu ändern, dann unterstellt man *Gott* Fehlerhaftigkeit. Mitläufer im Dritten Reich, gäbe es nicht, wenn das Dritte Reich nicht enstanden wäre, und das tat es nur weil es Menschen gab, die etwas versucht haben zu ändern.

*Aber Menschen die nichts ändern wollen sind Mitläufer und somit leicht beeinflussbar! *

Das ist ein falscher Schluss, denn wenn ich nichts ändern will an der Natur, dann will ich auch kein Drittes Reich, das etwas an der Welt geändert hätte.

gruß Zeruel
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 12:11   #25
Standard

Ganz klar:

Dies ist die Sichtweise eines Satanisten!
Genau nach diesen Grundsätzen lebt ein Satanist.
Es geht um Magie
 
 
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