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Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist.

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Janshi
Alt 23.09.2004, 13:32   #26
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Original geschrieben von Der Hutmacher
Ganz klar:

Dies ist die Sichtweise eines Satanisten!
Genau nach diesen Grundsätzen lebt ein Satanist.
Es geht um Magie
Könntest du das auch genauer ausführen, warum das die Sichtweise eines Satanisten ist? Oder was das mit Magie zu tun hat?
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 15:56   #27
Standard

Jaein...
es ist natürlich jetzt ziemlich schwer die ganzen Gedanken und ähnliches dahinter aufzuschreiben und zu erklären...dann müsste ich ja hier ein Buch schreiben
Aber ich versuchs mal:
(man kann davon halten was man will)

Jede Emotion kann Energie "auslösen". D.h. wenn z.B. jemand auf jemanden einen tierischen Hass hat und dies in richtiger Weise auch auslebt setzt sich Energie frei. Diese Energie trifft den Anderen irgendwann, irgendwie und irgendwo. Es braucht nicht direkt in Verbindung mit dem Auslöser des Hasses sein. Dies ist u.a. in etwa beim Satanisten "Magie". Du kannst eine Kettenreaktion auslösen in dem du z.B. nur einen Euro verlierst meinetwegen. Jemand anderes findet diesen Euro und durch den Fund kann er sich ne Cola kaufen. An der Kasse lernt er eine Frau kennen... und verliebt sich...usw. Man kann dies natürlich als Zufall sehen... aber der Satanist weiß dass es eine solche Energie gibt und er versucht sie für sich zu nutzen.
Es passiert nichts einfach nur so.
Jede Realität ist ein Gesamtgefüge, dessen Einzelteile ineinander verzahnt sind.
Jeder lenkt, steuert, dirigiert sein Leben fortwährend selbst. Nichts passiert ohne Grund.

Ich stimme dem ersten Beitrag von Zeruel vollkommen zu bzw. finde die Story ziemlich gut.
Der einzge Fehler liegt jedoch darin:

Der wahre Meister akzeptiert das Leben so wie es ist. Es ändern zu wollen bedeutet *Gott* (damit ist nicht zwangsläufig Gott im Sinne des Schöpfers gemeint) Fehlerhaftigkeit zu unterstellen.

Richtig für mich wäre:

Der wahre Meister akzeptiert die Abläufe der Natur, versucht sie aber zu seinen Gunsten zu verändern. Denn er ist für sich selbst sein Gott.

Fazit:
Wäre der Bauer ein Satanist würde er wahrscheinlich öfters *Mag sein* sagen...aber nur weil er weiß dass es so sein muss!
(und nicht weil er alles so hinnimmt wie unser erster Bauer, der doch dadurch, dass er meint, dass er nichts an der Natur ändern kann, irgendwie doch nach einem hoffnungslosen oder pessimistischen Bauer klingt )

P.s.: War nur ein wirrer Versuch einer Eklärung, der nichts mit meinem "Glauben" zu tun haben muss.
 
 
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Janshi
Alt 23.09.2004, 16:22   #28
Standard


Fazit:
Wäre der Bauer ein Satanist würde er wahrscheinlich öfters *Mag sein* sagen...aber nur weil er weiß dass es so sein muss!
(und nicht weil er alles so hinnimmt wie unser erster Bauer, der doch dadurch, dass er meint, dass er nichts an der Natur ändern kann, irgendwie doch nach einem hoffnungslosen oder pessimistischen Bauer klingt
Wie will man die Abläufe der Natur akzeptieren, aber gleichzeitg versuchen diese wiederum zu verändern? Denn wenn du sie akzeptiert hast, müsstest du sie ja nicht verändern.
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 17:54   #29
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ich meinte damit eher..hmm...sie als geschehen anzusehen. Das was danach passiert(von mir aus alles was in der Zukunft in seinem Leben passiert) kann er selbst entscheiden und lenken.
 
 
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Janshi
Alt 23.09.2004, 18:00   #30
Standard

Original geschrieben von Der Hutmacher
ich meinte damit eher..hmm...sie als geschehen anzusehen. Das was danach passiert(von mir aus alles was in der Zukunft in seinem Leben passiert) kann er selbst entscheiden und lenken.
Es ist natürlich menschlich dass er versucht *selbst* zu entscheiden und die Abläufe der Natur zu lenken. Was geschehen ist, kann man nicht versuchen zu ändern.
Wenn du aber etwas an der restlichen *Natur* ändern willst, dann unterstellst du ihr automatisch Fehlerhaftigkeit zu. Die Natur ist aber *fehlerlos*, erst die Trennung von *richtigen* und *schlechten* Ereignisse/Abläufe/Dinge usw. verursacht die Probleme mit dennen wir konfrontiert sind.

gruß Zeruel
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 18:14   #31
Standard

jaein

Ich denke es gibt immer positive und negative Ereignisse... daran kann man nicht viel ändern. Doch es heißt nicht, dass man der Natur Fehlerhaftigkeit unterstellt, sondern dass man die "Natur" zu seinen Vorteilen "bewegen" kann (in der Zukunft). Also sie somit lenken kann... zu seinen eigenen Zwecken.
 
 
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Janshi
Alt 23.09.2004, 18:19   #32
Standard

Original geschrieben von Der Hutmacher
jaein

Ich denke es gibt immer positive und negative Ereignisse... daran kann man nicht viel ändern. Doch es heißt nicht, dass man der Natur Fehlerhaftigkeit unterstellt, sondern dass man die "Natur" zu seinen Vorteilen "bewegen" kann (in der Zukunft). Also sie somit lenken kann... zu seinen eigenen Zwecken.
Wer berwertet diese Ereignisse als *positiv* oder *negativ*? Ist es *positiv* oder *negativ* wenn ein Stern explodiert?

Wenn du die Natur zu deinen Vorteilen bewegen willst, so tust du das aus Egoismus. Und Egoismus trennt auch wiederum, nämlich in Ereignisse/Aktionen die von Vorteil für dich sind und demnach gut, und in Ereignisse/Aktionen die von Nachteil für dich sind und demnach schlecht.
Wenn du die Natur zu deinem Vorteil *lenken* willst, so ist das auch eine Unterstellung: Nämlich dass sie mom. nicht von Vorteil oder nicht genug von Vorteil für dich ist.



gruß Zeruel
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 18:53   #33
Standard

Wenn jemand die Natur zu seinen Vorteilen bewegen will könnte man schon von Egoismus sprechen, ja. Was ich jedoch nicht als schlimm empfinde.

Ich finde jeder sollte für sich selbst entscheiden was für ihn selbst "negativ" oder "positiv" zu sehen ist.

Theoretisch werfe ich der Natur ja keine Fehlerhaftigkeit zu... nur warum sollte man sie nicht ein wenig zu seinen Gunsten beeinflussen, wenn man dies kann?
 
 
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Janshi
Alt 23.09.2004, 19:43   #34
Standard

Original geschrieben von Der Hutmacher
Wenn jemand die Natur zu seinen Vorteilen bewegen will könnte man schon von Egoismus sprechen, ja. Was ich jedoch nicht als schlimm empfinde.

Ich finde jeder sollte für sich selbst entscheiden was für ihn selbst "negativ" oder "positiv" zu sehen ist.

Theoretisch werfe ich der Natur ja keine Fehlerhaftigkeit zu... nur warum sollte man sie nicht ein wenig zu seinen Gunsten beeinflussen, wenn man dies kann?
Ohne *Egoismus* könnten wir nicht exisitieren, man spricht da denke ich auch vom *gesunden Egoismus*.

Wenn jeder für sich selbst dies entscheidet, führt das zwangsläufig zu Reibungen und Konflikten mit den anderen.

Warum willst du sie zu deinen Gunsten beeinflussen? Wenn du das tust, zeigst du dass du nicht *zufrieden* bist mit den mom. Abläufe der Natur, demnach wäre sie *fehlerhaft* für dich.

Wenn du z.B. die Natur insofern beeinflußt, dass du eine globale Erwärmung verursachen willst, damit du es auch im Herbst wärmer hast, kommst du damit automatisch im Konflikt mit Menschen aus anderen Regionen, die dadurch längeren Dürreperioden ausgesetzt wären. Somit entstehen erst Probleme.
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 19:58   #35
Standard

Ok

Die Natur ist nicht direkt fehlerhaft...nur nicht perfekt für jeden ausgerichtet.
Und...
Ich meinte mit Natur beeinflussen ja nicht das was du da beschrieben hast. Sowas kann niemand beeinflussen. Ich habe von Magie gesprochen die immer existiert. Diese Magie kann man nutzen...um z.B. Ereignisse in !!! Seinem Eigenen Wirkungskreis und Umfeld !!! zu beeinflussen. Also kleine Dinge die direkt mit der eigenen Person zu tun haben und die vielleicht auch durch Zufall eintreffen könnten... nicht gleich eine Dürreperiode
Und wenn es durch die kleinen Dinge jemanden schlechter gehen würde...würde der Satanist sagen: Pech. Denn er ist sich selbst (meistens) am wichtigsten. Kann man sehen wie man will...vielleicht etwas zu viel "gesunder Egoismus".
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
 
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Janshi
Alt 23.09.2004, 20:03   #36
Standard

Original geschrieben von Der Hutmacher
Ok

Die Natur ist nicht direkt fehlerhaft...nur nicht perfekt für jeden ausgerichtet.
Da stimme ich dir zu, es ist ja auch der Mensch wiederum der das so sieht.


Ich habe von Magie gesprochen die immer existiert. Diese Magie kann man nutzen...um z.B. Ereignisse in !!! Seinem Eigenen Wirkungskreis und Umfeld !!! zu beeinflussen. Also kleine Dinge die direkt mit der eigenen Person zu tun haben und die vielleicht auch durch Zufall eintreffen könnten... nicht gleich eine Dürreperiode
Und wenn es durch die kleinen Dinge jemanden schlechter gehen würde...würde der Satanist sagen: Pech. Denn er ist sich selbst (meistens) am wichtigsten. Kann man sehen wie man will...vielleicht etwas zu viel "gesunder Egoismus".
Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Magie in Form von Energie wie du weiter oben beschrieben hast? Nun, dass lässt sich natürlich nicht beweißen (wie sovieles nicht) , vlt. wäre Kausalität hier besser gewählt? Aktion -> Reaktion

Wer sich selbst am wichtigsten ist, kriegt zwangsläufig Probleme mit der Gesellschaft.

gruß Zeruel
 
 
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Der Hutmacher
Alt 23.09.2004, 20:13   #37
Standard

jo

Dass mit der Magie lässt sich natürlich nicht beweisen. Ich habe auch nie gesagt dass ich an diese Magie glaube.
Klar: Aktion -> Reaktion

Natürlich kann man sehr leicht "Probleme mit der Gesellschaft" bekommen in dem man sich selbst am wichtigsten ist(vll. muss man ja damit dann auch leben!?)... deswegen sollte man auch bei dem "gesunden Egoismus" seine Grenzen kennen. Und sehen was einem selbst wichtig erscheint... bzw. wie weit der Egoismus geht.

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen

MfG
Der Hutmacher
 
 
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