nunja, manchmal denkt man aber auch eine sache ist durch, weil sie gefühlsmäßig aktuell wirklich nicht mehr stark ist und dann irgendwann kommt sie wieder hoch.
ich finde es schwer zu erkennen wann man verziehen hat. vllt kann man das nach einer gewissen zeit sagen, wenn wieder schwierigkeiten aufgetreten und dabei dann die gefühle von "damals" nicht hochgekommen sind. anderseits kann man auch keinen vorwurf machen wenn die gefühle eben wieder hochkommen.
und die gefühle dann unterdrücken nur weil man als der tolle mensch dastehen will der verziehen hat?
vllt muss eine thematik auch wieder hochgeholt werden um damit abzuschließen. das ist für denjenigen nicht schön der schon damit abgeschlossen hat bzw. es glaubt, für den anderen und für die zukunft der beiden (egal in welchem verhältnis sie zueinander stehen - ob familie, beziehung, freundschaft, arbeitskollegen uä.) in meinen augen aber notwendig.
bei mir ist es sehr unterschiedlich ob ich verzeihen kann. da gibt es situationen die schon fast 10 jahre her sind, den menschen von damals habe ich bis heute noch nicht verziehen. dann gibt es situationen die sind ein jahr her und sind definitiv verziehen und dann gibts es sachen die sind wiederrum noch gar nicht solange her und die sind bei mir eben noch nicht durch.
wichtig bei mir für das verzeihen ist das verständnis, _warum_ etwas passiert ist. und bei den sachen von vor 10 jahren und denen die noch gar nicht solange zurückliegen fehlt mir das verständnis. ich kann da viele sachen noch nicht verstehen, aber erst dann ist, glaube ich, verzeihen möglich.
allerdings gehören dazu auch _alle_ beteiligten personen, bzw. die 2 zwischen denen vorfall X liegt. wenn beiden etwas an einer gemeinsamen zukunft, welcher art auch immer, liegt, dann sollte man es demjenigen, der eben noch nicht verziehen hat, nicht zum vorwurf machen, sondern gemeinsam daran arbeiten das er versteht was, warum passiert ist.
bla *fasel* (es ist zu früh für gescheiten satzbau

)