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Ursache von Krankheiten

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Alt 09.11.2005, 17:23   #1
Standard Ursache von Krankheiten

hm....

ich hatte mal eine arbeitskollegin. die war so ne ökotusse (man verzeih den ausdruck). die war den festen glauben das krankheiten immer psychosomatisch bedingt sind. sprich wenn man schnupfen hat dann nicht weil man nackig roller gefahren ist, sondern weil man sorgen hat die sich darüber ein ventil suchen.


anderer ansatz: hier gibts ja ein paar verschiedene glaubensrichtungen (zu skinni schiel): glaubt man das eine krankheit "strafe" für vergehen ist?


hm....

will einfach mal wissen wie ihr da so denkt....
 
 
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sALDIx
Alt 09.11.2005, 17:27   #2
Standard

hyhy!

sowohl als auch!

ich würd sagen das das verhältnis so ungefähr bei 50:50 liegt weswegen man krank wird!
 
 
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PowerWapiti
Alt 09.11.2005, 18:14   #3
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im TV kam mal was das viele Leute gegen Wochenende immer krank sind.. weil ihnen da der "Stress" fehlt
 
 
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Sivar
Alt 09.11.2005, 18:28   #4
Standard

Ich bin auch überzeugt, dass Krankheiten immer psychosomatisch bedingt sind, aber nicht direkt als Strafe - zumindest nicht von aussen auferlegt.

Der Mensch hat ja gelegentlich durchaus Neigungen, autoaggressiv zu handeln, und sowas kann man dann als "Krankheit als Strafe" interpretieren, aber man hat sich im Endeffekt seine Krankheit immer selbst ausgesucht. Die eigene Motivation dafür zu finden, ist natürlich oft schwierig.

Ein banales Beispiel wäre eine Grippe für jemanden, der von seinem Job genervt ist. Krankheiten dienen dem Menschen auch als willkommene Ausrede dafür, mal etwas Pause von seiner Arbeit zu bekommen und eine Woche freizumachen. Auch sehe ich Motive sich eine Krankheit zuzulegen zB darin, seine Gedanken auf etwas bestimmtes zu lenken. Zum Beispiel jemand, der krampfhaft versucht, sich unabhängig von anderen Menschen zu machen, könnte sich unbewusst dafür entscheiden, sich in eine hilfsbedürftige Situation zu bringen, um sich von Neuem daran zu erinnern, dass die Menschheit eine Gemeinschaft sind und dass er in schwierigen Situationen Hilfe annehmen sollte.
 
 
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Alt 09.11.2005, 18:45   #5
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das sehe ich ganz anders... natürlich kann man seinen körper beeinflussen und natürlich hat die psychische verfassung auswirkungen auf die physische. jetzt aber jede krankheit alleinig darin zu begründen ist total unlogisch...

sivars these folgend wäre ich sicher ein "blaumacher" und hätte oft die verdiente pause in form einer grippe unbewusst herbeigeführt. ich hätte mir sogar gewünscht irgendwann mal wirklich krank zu sein, aber das ist seit jahren nicht eingetroffen. jetzt in der schule möchte ich selbstverständlich nicht krank sein, und auch dort werde ich es nicht. ich führe das ganz einfach auf mein immunsystem zurück... biologische ursache also. denn egal wie meine persönliche einstellung zur krankheit sich verändert, bekommen habe ich sie nie.

das heißt natürlich nicht dass man die eventuelle wahrcheinlichkeit krank zu werden nicht irgendwie unbewusst beeinflussen könnte. dazu habe ich keine belege aber sicherlich sinken auch die abwehrkräfte des eigenen körpers wenn man sich auch geistig eher gehen lässt bzw. als krank ansieht.
 
 
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doomhammer
Alt 09.11.2005, 20:08   #6
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psychische probleme können das immunsystem schwächen - keine frage. ausschlaggebend fürs krank werden ist imho immernoch ein virus, bakterien etc..
 
 
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Alt 09.11.2005, 20:48   #7
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und wenns jetzt nicht um schnupfen geht. sondern vllt angeborene herzfehler, herzinfarkt, versagen eines organes, krebs wwi....
 
 
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PowerWapiti
Alt 09.11.2005, 22:11   #8
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dann ist es wohl eine Strafe von irgendeiner Arschgeige (Gott, Budha, Aliens, wer auch immer)
 
 
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Sivar
Alt 09.11.2005, 23:31   #9
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Nein, dann ist es eine ebenso selbst ausgewählte Krankheit, die sich die Seele vor Beginn des körperlichen Lebens ausgesucht hat, um bestimmte Erfahrungen im Leben zu machen.

Meiner Meinung nach - bevor ich der Besserwisserei bezichtigt werde .
 
 
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MiKe
Alt 09.11.2005, 23:34   #10
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und warum ist es dann möglich, diese krankheiten künstlich herbeizuführen (bzw. zu begünstigen)? also bestrahlung, ernährung, konsum gewisser stoffe, aussetzen bestimmter situationen etc.
 
 
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doomhammer
Alt 09.11.2005, 23:52   #11
Standard

Zitat von felicitas
und wenns jetzt nicht um schnupfen geht. sondern vllt angeborene herzfehler,
Fehler bei der Zellteilung während der Entwicklung des Embryos
Zitat von felicitas
herzinfarkt,
Verkalkung der Herzkranzgefäße, hervorgerufen durch falsche Ernährung und Nikotin
Zitat von felicitas
versagen eines organes,
z.B. Mangelversorgung mit Blut, Nährstoffen oder von außen aufgenommene Giftstoffe[/quote]
Zitat von felicitas
krebs wwi....
Radioaktive Strahlung, freie Radikale, im Grunde genommen eben eine fehlerhafte Zellteilung durch zerstörtes/verändertes Erbgut
 
 
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Sivar
Alt 10.11.2005, 01:14   #12
Standard

@Mike: Das ist doch dasselbe wie anfangs - Autoagressivität und seine Ursachen bzw. Folgen.

Und @doomhammer: So wirkt sich das natürlich alles aus... die Frage ist aber immer, wo die Ursache liegt (zB für Verkalkung bzw einen Schritt weiter für falsche Ernährung und Rauchen).
 
 
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Alt 10.11.2005, 05:38   #13
Standard

die biologische ursache ist mir durchaus bewusst. so hab ichs auch jahrelang gesehen. wollt nur mal wissen wie es andere so sehen....
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 10.11.2005, 12:14   #14
Standard

Strafe? Denk ich nicht. Ich sage lieber eine Folge einer Ursache. Wenn ich also bei dem Wetter nackt mitm Roller fahre werd ich krank. Wenn ich das als Strafe für ein Vergehen (das unzureichend bekleidete Rollerfahren) sehe ist das Ebene höhre. Eher ein psychischer Erklärungsversuch.

Ne andere Sache ist wenn ich mich z.B. auf der Arbeit auspowere, zu viel Stress usw. Es gibt ne Grenze der Belastbarkeit, die ist bei gesunden Menschen relativ hoch.
Wenn du psychisch angeschlagen oder seelisch nicht auf der Höhe bist liegt die niedriger und je mehr ich mit weniger Pausen unter Stress und ohne Erholung arbeite sinkt die Grenze immer weiter.

Wenn ich drübergehe zieht der Körper die Notbremse und ich werde krank. Ich sehe das nicht als verdiehnte Pause, sondern als Folge davon, dass ich mich überanstrengt habe.
 
 
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Alt 10.11.2005, 12:34   #15
Standard

such ma bei google nach dem "salutogenesemodel". das befasst sich (ich glaube) auch damit.

sorry das ichs nich selbst erkläre aber bin grad zu faul
--
buzka
 
 
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Morris
Alt 10.11.2005, 14:04   #16
Standard

Strafe ist ein doofes Wort, dass gerade das Prinzip von Ursache und Wirkung nicht sehr zufriedenstellend erklärt, da würde ich mit Lupus Silvanus konform gehen *g*.

Ein spezielles alternatives medizinisches Modell (wie den Ayurveda) kenne ich jetzt leider nicht, aber Krankheiten resultieren schon aus Ernährungsfehlern und aus angeborenen Dingen. Die angeborenen Dinge, wie z.B. eine doofe Mutation oder eben die oben erwähnte fehlerhafte Zellteilung, wären dann sicherlich schon als eine Art Reaktion (!= Strafe) zu betrachten.

Krankheit nur als Strafe zu betrachten ist auch sicherlich der falsche Weg, damit umzugehen. Man kann auch fragen, wozu das alles geschieht und dann die Krankheit als Chance sehen, sich persönlich weiterzuentwickeln. Ob solche Überlegungen bei einem Schnupfen nun Früchte tragend wären, wage ich dann aber doch zu bezweifeln, eher bei schwereren Krankheiten, die man nicht so schnell los wird.
 
 
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Senjo
Alt 10.11.2005, 15:19   #17
Standard

mmh, was ich selbst davon halte weiß ich ehrlich gesagt nich..
Als mein Vater jetzt an Krebs gestorben ist, meinten sehr viele das die Arbeit ihn krank gemacht hat, bzw eher das Arbeitslos sein.. Er war ein Arbeitstier, war zu dem Zeitpunkt auch nie krank und dann ging die Firma pleite und er war Arbeitslos, einige Monate bekam er das erstemal Krebs.. Es schon seltsam, das jemand vorher wirklich nie krank war und dann auf einmal.. Vielleicht war das wirklich das auslöser, doch vielleicht sollte es auch einfach so sein. Ich weiß das mein Vater sich deswegen überflüssig gefühlt hat, er war ja zu nichts mehr zu gebrauchen, keiner wollte ihn haben, trotz seines Wissens.. Vielleicht trägt auch unzufriedenheit zu solchen krankheiten bei? Aber wie gesagt, vielleicht soll es auch einfach so sein.
Ich halte es für sehr schwer sich festzulegen, ich denke es kommen mehrere Faktoren zusammen.
Doch bei einem einfachen Schnupfen glaub ich eher, dass man den einfach kriegt, weil man mit nassen Haaren draußen war oder sowas und ich denke auch das es immer auf die Abwehrkräfte ankommt und vorallem darauf wie man selbst damit umgeht.. Wie schnell man selbst sagt "ich bin krank" und in was man alles eine krankheit rein interpretieren kann, ich meine, es gibt ja menschen die wegen jedem scheiß zum Arzt rennen und da durch jetzt endlich irgendwie ihre krankheit unterstützen, tabletten schlucken und dadurch erst recht denken sie seien krank, somit hat krankheit vielleicht auch einfach was mit einbildung zutun, was aber sicher auch auf die krankheit ankommt..
 
 
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Alt 10.11.2005, 15:24   #18
Standard

wie gehen religionen damit um? religionen haben doch immer ganz abgefahrene nicht wissenschaftliche theorien was sowas angeht...
 
 
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Alt 10.11.2005, 18:06   #19
Standard

wie religionen damit umgehen ist schwierig zu sagen. weil religionen natürlich auslegungssache sind. alleinig das christentum hat sicher min. 2 gegensätzliche ansichtsweisen für "gottes todesstrafe durch krebs" hier mal als beispiel aufgeführt... ich möchte nur sagen, dass es z.B. hier verbreitet ist "das war jetzt die strafe" zu sagen, sollte sich jemand schlecht verhalten und ihm unmittelbar darauf etwas passieren wie z.b. sich den zeh anzuschlagen. ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten dass der übliche ortstratsch auch nicht vor kranken menschen halt macht und evtl. die ursache in ihrem vermeintlich schlechten leben sucht. in wie weit das mit christentum zu tun hat muss man selbst entscheiden.
 
 
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raffis
Alt 10.11.2005, 18:47   #20
Standard Verdauungsprobleme

Dazu fällt mir eine interessante Geschichte ein:
Vor zwei bis drei Jahren hatte ich konstant Verdauungsprobleme. Jeden Morgen würde ich erstmal auf der Toilette sitzen und mich um schlecht verdaute Nahrung erleichtern.

Ich ging also zu meinem Hausarzt und absolvierte sowohl einen Bluttest, Urintest wie auch einen Stuhltest - ohne Erfolg, die Werte waren laut meinem Arzt normal.

Daraufhin schickte er mich zu einem Magen/Darm-Spezialisten (keine alternative Medizin oder dergleichen), ein 'gewöhnlicher' Spezialist auf diesem Gebiet also.

Der konnte auch nichts Konkretes finden, vermutete aber, dass es sich hierbei um eine Laktose-Intoleranz handeln könnte (d.h. Intoleranz gegenüber Milchzucker).
Also schickte er mich zu einem Labor, wo ich einen vier-stündigen Test absolvierte mit negativem Ergebnis: eine Laktose-Intoleranz konnte es also auch nicht sein.

Schliesslich sass ich wieder im Büro des Magen/Darm-Spezialist. Aufgrund sämtlicher negativer Ergebnisse meinte selbst er schliesslich, dass es sich hierbei um ein psychosomatisches Problem handeln müsse. Er konnte schlichtweg nichts in den Werten der Tests finden, dass auf etwas anderes hindeutete.

Selbst ein Spezialist der klassischen Medizin, wie er einer war, sprach also von Psychosomatik bzw. diagnostizierte eine psychische Krankheitsursache.


Allerdings verstehe ich solch "chronische" Krankheiten weniger als Bestrafung von einer äusseren Instanz, als vielmehr eine Bestrafung unserer selbst - will heissen, wer mit seinen Gedanken, seinem Gewissen und seinen Gefühlen nicht im Einklang steht, kann schnell einmal eine gewisse chronische Krankheit einfangen (Haut, Verdauung, chron. Kopfschmerzen, etc.)

Ein kleiner, saisonbedingter Schnupfen hat jedoch seine Ursache (meiner Meinung nach) ganz einfach im Wetter, in unserem Kleiden, unserem Immunsystem, etc. -
aber dass chronische Krankheiten eine geistige Ursache haben, davon bin ich überzeugt (wie ich an mir selbst erfahren durfte).


Gruss Raffis
 
 
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Klendathu
Alt 10.11.2005, 21:31   #21
Standard

Zitat von El Sparko
das sehe ich ganz anders... natürlich kann man seinen körper beeinflussen und natürlich hat die psychische verfassung auswirkungen auf die physische. jetzt aber jede krankheit alleinig darin zu begründen ist total unlogisch...

sivars these folgend wäre ich sicher ein "blaumacher" und hätte oft die verdiente pause in form einer grippe unbewusst herbeigeführt. ich hätte mir sogar gewünscht irgendwann mal wirklich krank zu sein, aber das ist seit jahren nicht eingetroffen. jetzt in der schule möchte ich selbstverständlich nicht krank sein, und auch dort werde ich es nicht. ich führe das ganz einfach auf mein immunsystem zurück... biologische ursache also. denn egal wie meine persönliche einstellung zur krankheit sich verändert, bekommen habe ich sie nie.

das heißt natürlich nicht dass man die eventuelle wahrcheinlichkeit krank zu werden nicht irgendwie unbewusst beeinflussen könnte. dazu habe ich keine belege aber sicherlich sinken auch die abwehrkräfte des eigenen körpers wenn man sich auch geistig eher gehen lässt bzw. als krank ansieht.
ich finde das auch abwägig.
ich gestehe der psyche eine menge kraft zu positiv wie negativ auf den körper zu wirken.
so kann stress das immunsystem schwächen und auch körperliche krankheiten hervorrufen...
aber es geht eindeutig zuweit menschen unterstellen zu wollen man hätte sich zb eine tödliche immunschwäche oder krebs als krankheit aus einem bestimmten grund unterbewusst ausgesucht.
zudem leben wir in einer aufgeklärten zeit wo verbreitungswege und verlauf von krankheiten oft bekannt sind und wir eigentlich von solchen überlegungen abstand nehmen sollten.
mir ist spontan die theorie von dr.hamer eingefallen.er behauptet zb krebs hätte eine psychosomatische ursache.ein innerer konflikt löst krebs aus -... das ganze konzept nennt er neue germanische medizin

hat dasvon schonmal jemand gehört , passt das in die schublade und was haltet ihr von diesem kontroversen thema.
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 10.11.2005, 23:51   #22
Standard

warum muss man das eigentlich schwarz/weiß sehen? ich streite ja nichts ab wenn jemand wirklich psychosomatisch erkrankt. jetzt jedem ernsthaft kranken menschen sozusagen nen knacks in der psyche zu unterstellen halte ich trotzdem für sehr anmaßend.
 
 
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Sivar
Alt 11.11.2005, 00:25   #23
Standard

Hab ich jemals was von Knacks in der Psyche gesprochen?

Wenn ich sage, eine Krankheit ist psychisch bedingt, bedeutet das nicht, dass man nen Knacks hat, sondern dass man damit ein bestimmtes Ziel verfolgt - zum grossen Teil eben unbewusst. Ich werde auch ab und zu krank, käme aber nie auf die Idee, dass ich nen Schaden hätte oder so. Eine Krankheit hat immer ihren Sinn, und je schwerer die Krankheit, desto bedeutender und intensiver das verfolgte Ziel; zB Leben umkrempeln, weil vieles falsch läuft.
 
 
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silverriver
Alt 11.11.2005, 01:29   #24
Standard

sowieso liegt viel die schuld an unserer ungesunder ernaehrung teils falsch und voll konservierungsstoffe aber was weiss ich .mein chef z.b. ist davon ueberzeugt dass schnupfen (weil es ein virus ist) NICHT anstecken kann!!! nicht mal nach diversen "beweweisen" will er es glauben! so glaubt halt jeder was andres! ich glaube auch dass man sich sehr viel selbst einreden kann. es gab mal eine frau der wurde eine falsche diagnose gesagt.sie waere hiv positiv . so!dann nach 10 jahren echter(demnach eingebildet!) krankheit(!!!!!!!) stellte man fest dass die diagnose falsch war! 10 jahre des lebens versaut umsonst.aber ne 2te geburt:-)schon komisch nee?.

Zitat von El Sparko
warum muss man das eigentlich schwarz/weiß sehen? ich streite ja nichts ab wenn jemand wirklich psychosomatisch erkrankt. jetzt jedem ernsthaft kranken menschen sozusagen nen knacks in der psyche zu unterstellen halte ich trotzdem für sehr anmaßend.
stimmt schon es gibt trotzdem schon komische sachen wenn jemand von seiner krankheit nichts weiss wird man aelter damit als wenn eine diagnose gestellt wurde und wenn sie falsch ist und es entwikeln sich dann aber genau die symptome?!?!? hat das was mit nem knacks haben zu tun??

Geändert von Anarchnophobia (11.11.2005 um 07:53 Uhr).
 
 
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mephisto
Alt 11.11.2005, 09:09   #25
Standard

mhm ... jo .. klar...

ich beeinflusse, welche bakterien grade auf der türklinke des büros rumkleben oder welche pilze/viren sich auf dem boden der dusche in einer badeanstalt rumschwirren, indem ich daran denke, dass ich grade krank werden will!

ich bin auch für solche diskussionen zu haben, vor allem weil ich ebenfalls weiß, dass ich schneller krank werde, wenn ich psychisch nicht ganz auf der höhe bin!

Nehme man z.B. Herpes... Herpes bricht vor allem dann gern aus, wenn das Immunsystem kurzzeitig geschwächt wurde... wie z.B. beim Ekelherpes! wenn man sich (extrem) ekelt, wird das immunsystem kurzzeitig geschwächt... der Virus (mit dem sich die meisten menschen zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr infizieren) nimmt dies quasi als Aufforderung dazu, die Nervenenden anzugreifen und erzeugt somit die wunderbaren lippenbläschen! Das ist bei mir genau das gleiche - gleich wenn ich schon länger keinen mehr hatte, worüber ich froh bin!

Ich bin allerdings auch schon gern krank geworden, selbst wenns mir psychisch verdammt gut ging und ich mich wohl fühlte... *pLoPp* war ich krank und war ab dem zeitpunkt darauf bedacht, die sache loszuwerden!

Dass man sich quasi vor seiner geburt aussucht, welche krankheiten (angeboren / genetisch) man denn jetzt gern haben möchte, empfinde ich als absoluten quatsch und durch religion aufgebauschten schwachsinn!

Außerdem: Wie würdest du es dann begründen, wenn du ne fette (vogel-)grippe bekommst und kurz vorm krepieren bist? Haste dann nicht genug STRESS, darüber nachzudenken, ob du das noch überlebst?
Junge, denk ma drüber nach... das hat nich nur psychologische, sondern auch globale biologische Ursachen, die man nicht voraussagen kann!
Für Krankheiten sind Tröpfcheninfektionen, Bakterien, Viren, Schadstoffe, Radikale und wwi der Grund... und nebenher nur zu einem geringen teil deine Psyche und natürlich dein Immunsystem (das sonst wie stark sein kann -> alles kann kein immunsystem abhalten)! Natürlich kann man durch seine psyche ständig krank sein -> aber dann ist man nen Hypochonder!

Mag ja auch vielleicht daran liegen, dass ich Atheist bin und meist darauf bedacht bin, sowas aus einer non-religiösen sichtweise zu sehen...
 
 
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