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Umfrage: Die Qual der Wahl - Das Leben für einen anderen opfern

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Sunshine
Alt 10.11.2001, 01:38   #1
Beitrag Umfrage: Die Qual der Wahl - Das Leben für einen anderen opfern

Könntet ihr euch vorstellen für einen anderen zu sterben?
Um sein Leben zu retten eures zu beenden, seines über eures zu stellen.
Verlieren würdet ihr diese Person in diesem Fall so oder so.
Wofür würdet ihr euch entscheiden?
Für euer Leben oder für das des anderen?
 
 
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smith
Alt 10.11.2001, 12:36   #2
Beitrag

Kommt drauf an wer dieser andere wäre. Wenn ich am Strand wäre und es würde en Hurrican drüberwehen und 1000m hohe Wellen geben und ich würde einen sehen, der ersaufen würde, dann würde ich ihn ersaufen lassen. Ich riskier da doch net mein Leben.
Wenns ne Person wäre, die mir Nahe steht...weiss net, kann ich net sagen, kommt auf die Situation an, kann ich mich nicht festlegen....
 
 
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Felicitas
Alt 10.11.2001, 12:48   #3
Beitrag

*G

deine umfragen gefallen mir sunni

hm, ich denke mal es ist einfacher zu sagen ich opfer mich für jmd als es dann auch wirklich zu tun. ich mein so rein vom gedankengut her würd ich auch sagen, ich würd mich opfern, für meinem freund z.b. oder so:

szenario

dein freund steht auf der straße udn sieht den laster nicht, würdest du auf ihn zurennen und ihn wegstoßen auf gefahr das es dich dann erwischt? bist du in dem moment so geistesgegenwärtig um so zu handeln? sich danach vorwürfe zu machen es nicht getan zu haben ist auch zu einfach.

also rein theoretisch ja, ausser vielleicht wirklich in solchen sits mit hurrican..... das ist aussichtslos, und ich würd sicher auch nicht ins meer springen wenn da jmd grad ertrinkt und es da von haien nur so wimmelt, da wär ich echt zu feige.
 
 
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Sunshine
Alt 10.11.2001, 13:15   #4
Beitrag

hmn, also dass hier keiner sein Leben für einen Fremden opfern würde war mir schon klar... bei dem Gedanken denkt doch auch keiner wirklich an irgendwelche Fremden, sondern an Leute die einem Nahestehn. Sonst kann man ja wohl auch schlecht das Leben des andren vor sein eigenes stellen, man kennt es und ihn ja gar nicht.

Nehmen wir mal das mit dem Laster:
Lösung A
Du springst vor den Laster und stößt deinen Freund da weg. Somit rettest du sein Leben, verlierst aber dein eigenes. Er könnte sich nun Vorwürfe machen er wäre schuld 'hätte er den Laster doch vorher bemerkt'. Zumal hätte er dadurch auch den "einzigen" Menschen verloren den er wirklich geliebt hat.
hmn, also fügt man ihm durch die Aktion auch irgendwie Schmerzen zu.

Lösung B
Du springst nicht und er stirbt. hier wirst du dich wohl dein ganzes Leben lang fragen was wäre wenn du es getan hättest und dich für seinen Tod verantwortlich fühlen.

Beide Wege führen zu Leid irgendwie, denn beide Wege trennen die zwei.
Deswegen ja auch meine Frage... was ist besser, gibt es hier überhaupt besser oder ist beides gleich schlimm, wodurch es eigentlich egal wäre ob du die Person rettest oder dich.
 
 
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smith
Alt 10.11.2001, 13:29   #5
Beitrag

Ist schwierig. Ich denke, wenn man da steht, dann hat man nicht arg lange Zeit über das nachzudenken. Wenn man die Zeit hätte, dann würde ich denke ich die Person wegstoßen und das Risiko auf mich nehmen dabei draufzugehen. Wenn ich überlebe, ist alles perfekt. Die Person lebt, ich lebe.
Das Risiko, dass ich sterben könnte und sich deshalb diese Person dann schlecht fühlt nehme ich auf mich, weil es so besser ist, als dass ich mein ganzes Leben lang dastehe und mich für den Tod verantwortlich mache, weil ich nichts unternommen habe. Dieses Gefühl fände ich schlimmer...
 
 
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Sunshine
Alt 10.11.2001, 13:45   #6
Ausrufezeichen

klar fändest du es schlimmer, weil du dann dieses Schuldgefühl hast!
Andreseits kann die gerettete Person hinterher genausoviele Schuldgefühle haben!
Du könntest nicht damit Leben, aber die andre Person soll es?!?
 
 
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smith
Alt 10.11.2001, 13:52   #7
Beitrag

Ja, weil ich in dem Moment eben mehr an mich denke. Die Person soll froh sein, dass sie noch lebt....
 
 
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Morris
Alt 10.11.2001, 14:00   #8
Beitrag

Ja, weil ich in dem Moment eben mehr an mich denke
genau deswegen glaub ich auch nich, dass jemand vor nen laster springt um jemand anderen wegzustoßen. ich glaub zumindest nich, dass ich das machen würde in einer solchen situation. wenn man aber mal vom sterben absieht, wär sowas kein problem
 
 
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daRaider
Alt 10.11.2001, 17:47   #9
Beitrag

ich stelle mein leben immer vor das des anderen. und keiner kann mir erzählen, dass er was anderes macht. sicher würde ich versuchen jemandem das leben zu retten wenn ich es könnte aber nicht um jeden preis.
 
 
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dian
Alt 11.11.2001, 20:03   #10
Beitrag

Mein Leben opfern für einen Freund?
Auf jedenfall! Denn würde ich dies nicht tun, könnte ich niemals wieder einen anderen Menschen guten Gewissens als Freund bezeichnen. Ich müsste konsequenterweise den Rest meines Lebens alleine verbringen, als der Feigling, der ich dann wäre.
Oder andere weiterhin als "Freunde" bezeichnen, mit der Gewissheit, dass das nichts als eine leere, inhaltslose Phrase wäre... sie also verarschen und mit ihren Gefühlen spielen.
Ich könnte dann wählen zwischen der Gewissheit, feige zu sein, oder der Gewissheit,ein egoistisches Arschloch zu sein. Mit keinem von beiden könnte ich jemals wieder richtig glücklich und stolz auf mein Leben sein.
Dann doch lieber die Chance wahrnehmen, den Freund zu retten, oder es wenigstens versucht zu haben!
Und wenn mein bester Freund allein im Meer treibt und eine 50 Meter hohe Flutwelle auf ihn zurasen würde... ich würde ihm entgegenschwimmen.

[ 11 November 2001: Beitrag editiert von: dian ]
 
 
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SHit`s BaG!
Alt 11.11.2001, 20:26   #11
Beitrag

Ich würds machen, wenn dann für beide eine überlebenschance wär.
Ansonsten müsste mir das Leben des anderen schon mehr beudeuten als meins, da ansonsten alles vollkommen sinnlos wär.
Oder es geht bei der Sachen um mehrere Leben, das wär auch ne Überlegung wert.
 
 
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asdf
Alt 12.11.2001, 08:29   #12
Beitrag

hmm
also dians text scheint mir hier irgendwie überidealistisch, aber egal.

mit der fragestellung kann man nich unbedingt was anfangen, weil sag mir ne situation, wo man so einfach darüber entscheiden kann wer lebt und wer stribt.
ich kann mich da im allgemeinen nicht so festlegen, da könnte es zu viele verschiedene faktoren geben die eine rolle spielen und wie das verhältnis zu der betreffenden person wär, und ewig so weiter, also ich weiß nich. für leute die ich nich kenn is das ganze eh hinfällig.

aber eure beispiele hier sind doch ziemlicher dummfug...
hurricane, hat das schonmal wer erlebt hier ? ... man kennt die situation nich, man weiß die chancen nicht, man weiß rein garnix.

und das mit dem lkw is das dümmste überhaupt.
wenn jemand tätsächlich in so einer situation wäre, und da erst großartig drüber nachdenkt, is eh alles zu spät. da kann mir auch keiner erzählen er denkt dabei daran sein leben für nen anderen zu geben. entweder man versucht da zu helfen oder man tuts nicht. ende.

[ 12 November 2001: Beitrag editiert von: RAVEN ]
 
 
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