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es,ich und überich

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Trinity2005
Alt 17.05.2005, 21:58   #1
Frage es,ich und überich

hey leute!
wir machen grad in philosophie das thema es,ich und überich...die theorie von freud..nur leider hat uns unserer lehrer nen text gegeben den keiner von uns kapiert...
kann mir vll einer von euch nur ganz kurz ma erklären was das alles sein soll...bitte in verständlicher sprache..
danke wär echt lieb
 
 
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Malkavianer
Alt 17.05.2005, 22:03   #2
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Ich hatte das auch mal, aber is auch schon 6 Jahre her.
Ich glaub das Überich war das Unterbewusstsein.
Ja, und da verliesen sie ihn....aber verlass dich da auch nich drauf
 
 
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Raubtier
Alt 17.05.2005, 22:05   #3
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Hier hatten wir mal irgendwie was darüber...glaube ich
Vielleicht wirst du daraus schlauer.
Manu
 
 
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soul.
Alt 17.05.2005, 22:09   #4
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es - triebe, kennt an sich keine hemmungen und draengt auf blosse befriedigung erstgenannter

ueber-ich - unterbewusstsein, gepraegt von gesellschaftlich antrainierten normen, werten, moralischen barrieren, sozusagen der "gegner" des es

ich - das bewusstsein, steht staendig im konflikt zwischen ueber-ich und es, mal siegt das eine, mal das andere


naja, ganz rudimentaer ist das so. kann man aber noch mehr drueber wissen, als die blosse definition der begriffe nach freud
 
 
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eneib
Alt 17.05.2005, 22:59   #5
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Gut zusammengefasst. Falls du es doch ein bisschen ausführlicher brauchst, hier ein paar Auszüge aus der Encarta:

[…] Das Es entspricht dem, was man im Allgemeinen als das Unbewusste bezeichnet.

Das Es wird vom Lustprinzip gesteuert, welches das Individuum zur sofortigen Befriedigung seiner Bedürfnisse drängt. Nach der Theorie von Sigmund Freud ist die Energie hinter den instinktiven Antrieben des Es die Libido (lateinisch: Lust, Begierde).


Ich (lateinisch ego), Ausdruck für das Bewusstsein von der eigenen Person in Abgrenzung von der Umwelt, auch Persönlichkeitskern genannt. Das Ich als Träger allen Fühlens, Denkens und Handelns besitzt sowohl Mechanismen zur Kontaktaufnahme wie auch zur Abwehr der Außenwelt. […]

In der Psychoanalyse stellt das Ich den zentralen Bestandteil der Persönlichkeitsstruktur dar, welcher in Kontakt mit der Realität steht und sozialen Einflüssen unterliegt. […] Die Ichbildung beginnt mit der Geburt beim ersten Zusammentreffen mit der äußeren Welt. Hierbei übt das Ich eine Vermittlerrolle zwischen den unbewussten Impulsen (Unbewusstes) und den sozialen und individuellen Normen aus, die sich die Person im Lauf ihrer Entwicklung angeeignet hat. Die so genannte Ichfindung als Herausbildung eines Ichbewusstseins vollzieht sich in den ersten beiden Lebensjahren. […]

[…]


[…] Nach Sigmund Freud hemmt das Überich diejenigen Es-Impulse und Triebe, die zu sozial unerwünschten Gedanken und Handlungen führen können, zensiert sie oder arbeitet sie um.

Der psychoanalytischen Theorie zufolge entwickelt sich das Überich, indem das Kind langsam die Werte und Normen seiner Eltern und später seines sozialen Umfeldes übernimmt. Zur Aufgabe des Überich, das für das moralische Gewissen und die Selbstanalyse verantwortlich ist, gehört auch die Bildung eines Ich-Ideals, das jede Person von sich hat.


Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003. © 1993-2002 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
 
 
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soul.
Alt 17.05.2005, 23:01   #6
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achso ja, das es war das unterbewusste, nicht das ueber-ich
 
 
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eneib
Alt 17.05.2005, 23:03   #7
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Das haste jetzt aber schnell gelesen O_O
 
 
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Trinity2005
Alt 18.05.2005, 17:37   #8
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danke danke...ich denke das wird mir schon ma nen bisse weiter helfen.. ;-) wieso macht man so nen sch... in dem fach? naja is ja auch egal..trotzdem danke!!
 
 
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eneib
Alt 19.05.2005, 00:40   #9
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Also ich hab das in meinem Studiengang (Sozialpädagogik) im ersten Semester gelernt und das ist bis jetzt in jedem weiteren Semester irgendwo wieder aufgetaucht.
Das trägt halt zum Verständnis der psychischen Entwicklung des Menschen (vor allem bis zur Pubertät) bei. Ihr werdet wahrscheinlich als nächstes über die Entwicklungsstufen nach Freud reden (orale, anale, ödipale, phallische, und Latenzphase).
 
 
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Morris
Alt 19.05.2005, 09:17   #10
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Freuds Aussagen sind sicher ganz interessant, doch für mich nicht unbedingt nachvollziehbar. Wie kommt er z.B. darauf, man würde sein gegengeschlechtliches Elternteil in sexueller Weise in Beschlag nehmen wollen, und das im Alter von wenigen Jahren? Oder die Sache mit dem Penisneid. Wieso? Manche meinen, das würde sich auf die Besserstellung der Jungs in der damaligen patriarchalischen Gesellschaft beziehen, was ja offensichtlich auch Einfluss auf Freud gehabt haben muss. Kann man dies überhaupt schon in jungen Jahren beurteilen?
 
 
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eneib
Alt 19.05.2005, 09:37   #11
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Also Freuds Aussagen sind schon ziemlich umstritten, es gibt auch genug andere Lehrmeinungen.

Das mit den Eltern in der ödipalen Phase ist so, dass das Kind in dem Alter entdeckt, dass es zwei Geschlechter gibt und außerdem fangen sie an, das Verhalten der Eltern nachzuahmen. Da kriegen die dann halt (im besten Falle) mit, dass zum Mann eine Frau gehört und umgekehrt.
Da nun die Mutter bzw. der Vater die engste oder sogar einzige gegengeschlechtliche Bezugsperson ist, kommen sie auf den fixen Gedanken, ihn/sie heiraten zu wollen. Das hat aber nichts mit Sexualität zu tun.
 
 
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