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Über das Neues Jahr, und Dinge die sich nie ändern

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Sonic
Alt 07.01.2007, 00:33   #1
Standard Über das Neues Jahr, und Dinge die sich nie ändern

Warum nehmen sich alle an Silvester immer so tolle Sachen vor, und warum sind alle plötzlich so nett zueinander?

Warum denken alle dass immer im nächsten Jahr alles besser wird, also bei mir bleibt auch 2007 alles gleich gut, oder schlecht je wie man es sieht.

Dinge ändern sich nicht einfach so, und genau aus diesem Grunde habe ich aufgehört mir Vorsätze zu machen für das "neue Jahr". Weil das eh nix bringt.

Und außerdem ändert man sich als Mensch fast nie, nur mit dem Alter da macht ein Jahr nichts aus.

Und genau darum geht es, dass die Leute die mich Umgeben genau so toll oder scheiße bleiben wie sie sind - und ich auch.

Und wer hat schon Lust zuzugeben dass man selber Fehler hat, und nochmehr, bereit daran was zu verändern.

Man selber ist doch immer der beste - nur die anderen sind doch meistens scheiße. und genauso bleibt das auch 2008,2009,20010 usw.

Und genau aus diesem Grund habe ich mir in diesem Jahr ein Damenfahrrad gekauft, nicht extra deswegen sondern weils billig war und werde damit im Sommer wieder rumgurgen - und wieder sagen alle - kuck mal der da wie peinlich. Und das ist nur ein Beispiel dass sich Menschen nicht ändern - es ändert sich doch nichts. Und wenn sich was ändert dann an den Steuern die gehen höher und höher und das Ende vom Lied, dass der kleine Mann wieder der gearschte ist.

Ich liebe dieses Land, alle reden sich ein, dass es ihnen so schlecht geht obwohl wir hier alle in Saus und Braus leben - nicht nur das wir versuchen uns sogar noch zu übertrumpfen - so oberflächlich wie wir sind.

Und in 20 Jahren sage ich: Mein Haus, Mein Auto, usw...

WOW - ich habe es dann wohl wirklich zu etwas geschafft - dann könnt ihr alle stolz auf mich sein - gerade das ist mir so wichtig - die Meinung von anderen Leuten. Die selber nicht mal wissen was die wollen, meistens das gleiche was die anderen. Tja warum wohl? - Ganz einfach man kann nur das Glück erreichen, wenn man die Ideale einer Gesellschaft erfült in der man lebt.

Und ich dachte die allermeisten hätten schon alles - oder die tun nur so. So das war`s sonst geht das zu weit.


Freues neues Jahr euch allen

Geändert von Sonic (07.01.2007 um 00:45 Uhr).
 
 
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blue_89
Alt 07.01.2007, 01:42   #2
Standard

bei mir ist es genau dasselbe, desswegen habe ich mir für dieses Jahr auch keine guten Vorsätze gemacht.
Als Mensch versucht man immer jedes jahr es besser zu machen, aber da man nunmal nicht perfekt ist, fällt einem das alles auch schwer einzuhalten. Ich hatte mir seit Jahren vorgenommen mein Zimmer ordentlicher zu halten , aber ich bin genauso schlampig wie eh und je. wie sollte es auch anders sein, nur weil ein neues Jahr angebrochen ist, bin ich noch lange kein anderer Mensch.
 
 
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IsoO
Alt 07.01.2007, 02:33   #3
Standard

ich geb nen scheiß auf vorsätze. kann ich eh nicht einhalten. außer die dinge, die ich selbstverständlich schaffe.
 
 
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sailor
Alt 07.01.2007, 02:55   #4
Standard

Ja...da ist viel wahres dran. Ich wünsche Dir auch ein frohes Neues.

...habe ich mir in diesem Jahr ein Damenfahrrad gekauft, nicht extra deswegen sondern weils billig war und werde damit im Sommer wieder rumgurgen - und wieder sagen alle - kuck mal der da wie peinlich.
Man sollte drüber stehen. Du gefällst mir, Junge....

Edit: Da ich jetzt nicht so müde bin wie gestern, möchte ich noch was anmerken:

Warum denken alle dass immer im nächsten Jahr alles besser wird, also bei mir bleibt auch 2007 alles gleich gut, oder schlecht je wie man es sieht.
Dinge ändern sich nicht einfach so, und genau aus diesem Grunde habe ich aufgehört mir Vorsätze zu machen für das "neue Jahr". Weil das eh nix bringt.
Und außerdem ändert man sich als Mensch fast nie, nur mit dem Alter da macht ein Jahr nichts aus.
Und genau darum geht es, dass die Leute die mich Umgeben genau so toll oder scheiße bleiben wie sie sind - und ich auch.
Da Du ja "fast nie" geschrieben hast, ist es vermutlich auch für Dich klar, daß es trotzdem möglich ist. Auch wenn sich das in Deinem letzten Satz wieder etwas anders anhört.
Vermutlich hast auch Du schon sehr resigniert, was das eigene Ändern betrifft. Vermutlich hast auch Du Dir schon öfters fürs neue Jahr gute Vorsätze vorgenommen, und dann doch verwerfen müssen.
Ich kann dies nämlich von mir durchaus sagen, daß ich es immer wieder getan habe, und es ging in die Hose. Deshalb bin ich dazu übergegangen, dies nicht mehr zu tun -allerdings auch aus der Einsicht heraus, daß gute Vorsätze jederzeit, 365x im Jahr vorgenommen werden können. Und nicht nur an Neujahr.

Aber ich möchte Dir Hoffnung machen. Es gibt nämlich eine reale Möglichkeit, daß sich tatsächlich etwas an uns ändert, und daß Dein Wort "fast" auch tatsächlich seine Berücksichtigung findet. Damit meine ich nicht irgendwas, wie Abzunehmen oder mit dem Rauchen aufzuhören, was natürlich auch schon eine Leistung ist. Leider werden die meisten irgendwann rückfällig. Ich meine aber etwas tiefgehenderes und umfassenderes. Ich meine die ernsthafte Veränderung unserer Persönlichkeit.
Seitdem ich diese Möglichkeit kenne, bin ich Feuer und Flamme dafür, sie wahrzunehmen. Ich rate Dir von ganzem Herzen, dies auch zu tun. Dazu habe ich hier mehr geschrieben:
http://www.postpla.net/philosophie-gedanken/leben-ehre.5428.html#post451083 Beitrag #6

Geändert von sailor (07.01.2007 um 18:59 Uhr).
 
 
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Sivar
Alt 07.01.2007, 07:34   #5
Standard

Ich hatte passend zwischen Weihnachten und Silvester (bzw noch 2 Tage länger) sone melancholische Phase, die mich über einige Dinge zum Nachdenken gebracht hat. So konnte ich dann quasi aus meinen neuen Erkenntnissen auch gute Vorsätze ziehen. Dass das jetzt "zufällig" zeitlich passte... naja, was soll ich dagegen machen?

Wer weiss, vielleicht ist die Tradition "Gute Vorsätze zum neuen Jahr" ja daraus entstanden, dass Menschen dazu tendieren, im Winter etwas ruhiger zu werden, mal öfter über sich und die Welt nachzudenken, und daraus dann Schlüsse ziehen, wie sie ihren kleinen "Neuanfang" (das neue Jahr) vielleicht nutzen können.

Jedenfalls finde ich es genauso blöd, pauschal gute Vorsätze zum neuen Jahr als gesellschaftlichen Zwang zu verurteilen, wie krampfhaft nach welchen zu suchen, wenn man nicht alleine auf irgendwas kommt.
 
 
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Alt 07.01.2007, 09:09   #6
Standard

im regelfall nehme ich mir keine guten vorsätze, da weiß ich eigentlich vorher schon dass es wenig sinn hat. man kennt ja dinge die man ändern möchte, hätte sie aber schon längst auch ohne ein silvester geändert. bei rauchern oder sowas mag so ein hau-ruck irgendwie noch sinn ergeben aber alles was weiter geht kann doch so oder so nicht von a nach b gelöst werden.

also hat ich also wie jedes jahr auch dieses mal keinen wirklich guten vorsatz. das heist eine art vorsatz hatte ich getroffen, der aber bereits an silvester im sand verlief. daraus ist dann ein weiterer vorsatz noch in der silvesternacht entstanden, der dann auch (wie zu erwarten) bereits ne woche später auch gefallen ist. im endeffekt hätte man alles natürlich auch schon wieder besser wissen können.

im ersten rückblick kann ich auch sagen, so beschissen wie 2007 gestartet ist, so scheints auch weiter zu gehen. aber vielleicht ist auch genau das die grundlage um im endeffekt etwas draus zu machen. 2006 startete wesentlich unaufregender.
 
 
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missgreenx
Alt 07.01.2007, 13:16   #7
Standard vorsätze?>nein, danke!

sonic hat recht!
Uns geht es allen viel zu gut, alsdass wir uns Vorsätze machen bräuchten... aber die Menschen suchen, auch wenn das Ideal erreicht ist immer noch das, was darüber liegt .. so ist das nunmal und ich glaube deswegen machen sich so viele vorsätze!
Ich habs noch nie getan, weil ichs immer schon affig fand, wenn man was erreichen will (, z.B. aufhören mit dem Rauchen oder so), dann kann man das auch unabhängig von Silvester! ... wieso sich also in seiner eigenen freiheit schon silvester einschränken, wenn man eigentlich feiern will?
Auch kommt noch dazu, dass wenn man jetzt mit der Familie oder so feiert und man sagt, dass man z.B. nächstes Jahr mit dem Rauchen aufhören will man sich irgendwie dessen verpflichtet! und das ist schonmal ganz schlecht! sowas unter druck zumachen und gar nicht wirklich aus eigenem Willen heraus!
Also leude! Vorätze? nein, danke!
 
 
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Alt 07.01.2007, 13:56   #8
Standard Hmmmm

Frohes neues Jahr Sonic, ja und nun wird sich alles ändern. Klar.

Ich wollte heute nacht schon antworten aber gut, dass ich es nicht getan habe. Denn ich habe noch nicht ganz verstanden, worum es geht. Geht es um die Frage ob Menschen sich ändern, geht es um gute Vorsätze (und deren Sinn) oder geht es um Oberflächlichkeit?

Zitat von Sonic
Und wer hat schon Lust zuzugeben dass man selber Fehler hat, und nochmehr, bereit daran was zu verändern.

Man selber ist doch immer der beste - nur die anderen sind doch meistens scheiße. und genauso bleibt das auch 2008,2009,20010 usw.
Fehler einzuräumen und sich ändern das kostet viel Kraft und man muss auch mal über seinen Schatten springen. Aber glaub mir, es gibt Menschen, die das machen, so selten das auch sein mag. Und das erntet dann auch durchaus Respekt.

Der beste ist man selten, das ist wohl ein Wahrnehmungsproblem wo u.a. noch Stolz und Eitelkeit hinzukommen. Von der reinen Wahrnehmung gehört eigentlich nicht viel dazu zu erkennen wie es wirklich ist, aber dass man dann auch mal ehrlich ist, also auch zu sich selbst, das ist schon schwerer.

Zitat von Sonic
Und genau aus diesem Grund habe ich mir in diesem Jahr ein Damenfahrrad gekauft, nicht extra deswegen sondern weils billig war und werde damit im Sommer wieder rumgurgen - und wieder sagen alle - kuck mal der da wie peinlich. Und das ist nur ein Beispiel dass sich Menschen nicht ändern - es ändert sich doch nichts. Und wenn sich was ändert dann an den Steuern die gehen höher und höher und das Ende vom Lied, dass der kleine Mann wieder der gearschte ist.
Sich etwas vorzunehmen ist natürlich keine Leistung, wichtig ist doch einfach die tatsächliche Bereitschaft etwas zu ändern, die zu oft zu gering ist. Ich hatte schon die komplette zweite hälfte 2006 vor, eine Freundschaft wiederzubeleben und habe es dann kurz vor Weihnachten spontan getan und es auch nicht dabei belassen.
Für 2007 habe ich mir auch was vorgenommen, nichts groß wichtiges aber schon was sinnvolles. Über den Haufen werfe ich es wohl nicht, vergessen werde ich es vielleicht. Man kann auch lernen, sich selbst zu motivieren. Es hängt natürlich an mir.

Zitat von Sonic
Ich liebe dieses Land, alle reden sich ein, dass es ihnen so schlecht geht obwohl wir hier alle in Saus und Braus leben - nicht nur das wir versuchen uns sogar noch zu übertrumpfen - so oberflächlich wie wir sind.
Diese Wahrnehmung ist nachvollziehbar aber eben auch oberflächlich. Es ist ja schon ein urdeutsches Problem mit unserer pessimistischen Gesellschaftsstimmung, trotzdem ich wette jeder von uns kennt Menschen die wirkliche Probleme haben. Und denen es wirklich schlecht geht. Krankheiten, Schulden, Todesfälle, zerbrochene Herzen und mehr. Und da ist dann auch irgendwann nichts mehr mit Saus und Braus.

Ich bin leider auch oft ein großer Jammerlappen, auch da, wo es gar nicht nötig ist, insofern könnte deine Aussage bei mir sogar zutreffen, aber wenn ich an die Sachen denke, die mir wirklich an die Substanz gingen hat das nichts mehr mit eingeredet zu tun. Obwohl ich auch wieder oft selbst Schuld war, weil ich meistens zu spät handle.

Zitat von Sonic
WOW - ich habe es dann wohl wirklich zu etwas geschafft - dann könnt ihr alle stolz auf mich sein - gerade das ist mir so wichtig - die Meinung von anderen Leuten. Die selber nicht mal wissen was die wollen, meistens das gleiche was die anderen. Tja warum wohl? - Ganz einfach man kann nur das Glück erreichen, wenn man die Ideale einer Gesellschaft erfült in der man lebt.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Glücksverständnis bei uns immer noch von einer Mehrheit geteilt wird, ich hoffe nicht. Auch wenn zuviele quasi Automatismen in unserer Gesellschaft so ein Verständnis verstärken. Ich habe in diesem Sinne (mein Haus, mein Auto und von mir aus meine Stereoanlage, mein Handy, mein Fernseher...) noch nichts erreicht in meinem Leben. Manchmal strebt man sicher nach etwas, weil man es braucht oder glaubt, es zu brauchen.
Ich kann also noch gar nicht für mich sagen, dass ich Glück erreichen würde, wenn ich in dieser Hinsicht gesellschaftliche Ideale erfülle.
Was ich aber machen kann ist, Konsum oder Status nicht als gesellschaftliche Ideale anzuerkennen und sie schon gar nicht als Vorraussetzung zum Glücklichsein zu betrachten.

Wenn du dieses Glücksverständnis kritisierst nehme ich nicht an, dass du es auch teilst. Oder doch? Hast du dich einer vermeintlich traurigen Realität gebeugt, resigniert?

Sei nicht niedergeschlagen, wenn Menschen ein solches Glück propagieren. Trug und schein ist doch selten leichter zu entlarven als an materiellen Dingen.
 
 
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AMYlee
Alt 07.01.2007, 14:55   #9
Standard

Also ich bin nicht ganz deiner Meinung. Vor 2 Jahren an Silvester habe ich mir vorgenommen, dass das nächste Jahr anders werden soll und ich habe mir vorgenommen im neuen Jahr meine Diät noch härter durchzuhalten und endlich schlank zu sein. Und ich habs geschafft!!Ich habe dann noch 15 kilo abgenommen und hatte mein Ideal Gewicht erreicht.
Und ich habe es geschafft weil ich durch das neue Jahr Hoffnungen bekommen habe.
Ich wollte dass das neue Jahr besser wird als das letze und das ist es dann auch!
Alle haben Respekt vor mir weil ich 30 Kilo abgenommen habe und ich selbst bin auch ziemlich stolz auf mich.
Also das mit den guten Vorsätzen halten halt nicht viele durch nur die, die auch einen starken Willen haben und das durchsetzen, was sie sich in den Kopf setzen

Frohes neues Jahr nachträglich!!
 
 
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Alt 07.01.2007, 15:12   #10
Standard

Und außerdem ändert man sich als Mensch fast nie, nur mit dem Alter da macht ein Jahr nichts aus.
uhm, was? wenn ein jahr im leben nichts aus macht was dann? wenn eine veränderung innerhalb von 2 jahren eintritt ist jedes jahr eine veränderung eingetreten und zusammen eine große. sonst würdest du ja immer noch dieselben fehler machen wie früher. man verändert sich quasi jeden tag.

ich halte vorsätze für gut, weil man dadurch seine fehler erkennt und weiss was zu tun ist. das ist ein schritt. und das wir ja eigentlich schon gut leben stimmt ja, aber wenn wir nicht immer nach mehr streben würden, würde stillstand und rückschritt im leben eintreten und zwar in unser aller leben. Und ich glaube wenn ich ein haus baue bin ich nicht stolz darauf weil andere sagen das das haus schön ist, sondern weil ich selber es geschafft habe so viel geld zu verdienen das ich das haus bauen konnte. Ich glaube nicht das die mehrheit sich sowas kauft um primär bewundert zu werden, sondern auch als belohnung für sich selbst und als symbol für das was man geleistet hat.

sorry ich finde deine gesellschaftskritik hier nicht sonderlich angebracht, weil du in hohem maße pauschalisierst und dich (so lese ich es heraus) als einzigen hinstellst der es verstanden hat.

wenn du dir amylee anschaust siehst dus doch. sie hat abgenommen, aber nicht primär um ihrem umfeld zu gefallen sondern für sich selber weil sie sich vllt nicht mehr selber gefiel und darauf ist sie zurecht auch stolz, weil viel dazu gehört den inneren schweinehund zu besiegen. und das ist auch nur ein beispiel für sowas.

Und wenn du denkst das alles um dich herum stillsteht und du auch, dann musst du dich fragen warum das so ist und was du falsch machst. Oder einfach mal richtig hinsehen was sich verändert, deine sicht ist doch etwas zu zentriert auf bestimmte dinge. Auch kleine fortschritte sind fortschritte.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 07.01.2007, 16:55   #11
Standard

Gute Vorsätze sind garnicht mal so verkehrt. Weniger um sich wirklich zuverändern, sonder eher um sich seiner selbst bewusst zuwerden. Wann denken wir denn intensiv an all unsere Schwächen die wir ändern wollen? Ab und zu im Jahr fällt uns auf wie unordentlich wir sind. Wenn wieder die Kippen teurer werden, was es doch für ein Schmarn es ist zu Rauchen. Aber intensiv überall unsere Schwächen?

Das dann ruckartig Vorsätze gefasst werden um ein "besserer" Mensch zuwerden ist das Ergebnis. Doch diese werden leider schnell wieder über Bord geworfen. Es fehlt einfach die Einsicht als der Vorsatz überlegt wurde. Doch wer immer mit diesem Einsicht rumläuft, hätte keinen Spaß am Leben. Niemand kann sich die ganze Zeit mit seinen eigenen Schwächen auseinander setzen. Mit der Zeit würde er zerbrechen. Jeder hat Charaktereigenschaften die er nicht wissen will. Niemand ist ein Heiliger.

Auch kann ich die Leute nicht mehr leiden, die die ganze Zeit nur rumnörgeln wie sehr doch der Rest rumnörgelt. Manche sehen die Welt einfach nicht als schöner Platz bevölkert von netten Menschen wo nicht jeder an sich denkt.
Eine Disskusion ist meistens ergebnislos. Sie wollen Optimisten bleiben. Hab ich kein Problem damit, nur dann sollten sie auch aktzeptieren das es Zyniker und Pessimissen gibt.
 
 
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sailor
Alt 07.01.2007, 18:55   #12
Standard

Doch wer immer mit diesem Einsicht rumläuft, hätte keinen Spaß am Leben. Niemand kann sich die ganze Zeit mit seinen eigenen Schwächen auseinander setzen. Mit der Zeit würde er zerbrechen. Jeder hat Charaktereigenschaften die er nicht wissen will. Niemand ist ein Heiliger.
Es ist tatsächlich so, daß wir verbittern, wenn wir einerseits etwas unbedingt leisten wollen und andererseits nach und nach immer ernüchternder feststellen, daß wir es einfach nicht schaffen. Daß wir unseren Idealen nicht gerecht werden können. Deshalb hast Du sicher recht -wir würden daran zerbrechen.
Es ist aber so, daß uns Gott trotzdem eine Möglichkeit bietet, uns dabei hilft, wenn wir die ernsthafte innere Bereitschaft zur Veränderung haben. Das ist ja durchaus nicht bei jedem der Fall, aber es gibt doch Menschen, die sich ernsthaft verändern wollen. Von alleine schafft es allerdings kein Mensch, dann ist es hoffnungslos.

"Wir wissen genau: In uns selbst, so wie wir der Sünde ausgeliefert sind, lebt nicht die Kraft zum Guten. Wir bringen es zwar fertig, uns das Gute vorzunehmen; aber wir sind zu schwach, es auszuführen.
19 Wir tun nicht das Gute, das wir wollen, sondern gerade das Böse, das wir nicht wollen.
20 Wenn wir aber tun, was wir gar nicht wollen, dann verfügen nicht wir selbst über uns, sondern die Sünde, die sich in uns eingenistet hat.
21 Wir finden demnach unser Leben von folgender Gesetzmäßigkeit bestimmt: Ich will das Gute tun, bringe aber nur Böses zustande.
22 In meinem Innern stimme ich dem Gesetz Gottes freudig zu.
23 Aber in meinen Gliedern, in meinem ganzen Verhalten, sehe ich ein anderes Gesetz am Werk. Dieses Gesetz liegt im Streit mit dem Gesetz, das ich innerlich bejahe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern regiert und mir mein Verhalten diktiert....

....Das Gesetz (Anm.:Gottes Gebote) konnte uns Menschen kein Leben bringen, weil es gegen unsere selbstsüchtige Natur nicht ankam. Deshalb sandte Gott seinen Sohn in der leiblichen Gestalt von uns selbstsüchtigen, der Sünde verfallenen Menschen und ließ ihn sterben als Opfer für die Sündenschuld. So machte er der Sünde den Prozess eben dort, wo sie ihre Macht entfaltet hatte: in der menschlichen Natur.
4 Als Folge davon kann jetzt die Forderung des Gesetzes von uns erfüllt werden, so gewiss unser Leben nicht mehr von unserer selbstsüchtigen Natur bestimmt wird, sondern vom Geist Gottes..."

Römer 7,18-23; 8,3-4 (Siehe dazu Apg 5,32: http://www.biblegateway.com/passage/...32;&version=54 ; 2.Kor 3,18; Röm 8,29 Bibellink unten)

Siehe dazu mein oben in Beitrag #4 angegebener Link

Geändert von sailor (07.01.2007 um 19:24 Uhr).
 
 
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Sonic
Alt 07.01.2007, 20:23   #13
Standard

irgendwie habe ich dein Eindruck, dass alle deutschen immer denken, sie seien was besseres

genau deswegen haben sie sich im 3Reich so aufgeführt, "überlegene Herrenrasse" usw.

Heute ist das immer noch so, nur richtet sich das nicht gegen die Juden, sondern gegen jeden. Die Parole lautet, Gewinn so viel du kannst, wenn nicht mit anderen dann eben selber, auf die kosten der anderen.

ICH ERLEBE DAS JEDEN TAG, so war das in der Schule, auf der Arbeit so ist das fast überall.
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 07.01.2007, 20:44   #14
Standard

Ich erlebe das auch so gut wie jeden Tag. Aber ich erlebe das nicht bei jedem Menschen.
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 07.01.2007, 21:00   #15
Standard

sonic kiffst du zufällig? du ziehst die art der "tiefgründigen" schlüsse, die eigentlich reichlich sinnbefreit sind. oder anders gefragt: wie bringt dich das in deinem leben weiter?
 
 
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sailor
Alt 07.01.2007, 21:15   #16
Standard

@Sonic

habe ich dein Eindruck, dass alle deutschen immer.....so ist das fast überall.
Ich werte Deine Schlüsse und Beiträge so, daß schon eine gewisse Ironie dahintersteckt. Oder wie ist es tatsächlich? So gesehen kann ich Dir durchaus weitgehend zustimmen und betrachte Deine Überlegungen als Erweiternd für den Horizont des Lesenden bzw. gedanklich sehr anregend und alles andere als sinnbefreit. Allerdings würde ich Verallgemeinerungen an Deiner Stelle vermeiden, die Du ja an anderer Stelle doch wieder aufhebst.

Geändert von sailor (07.01.2007 um 21:21 Uhr).
 
 
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Mixery
Alt 08.01.2007, 10:47   #17
Standard

ich hab allen die mich gefragt haben was für nen guten Vorsatz ich hab, nur was gesagt, wo ich wusste, dass sie sich drüber aufregen. Das hat aber auch nen grund, ich mein, klar hab ich mir was vorgenommen, ich mein neues Jahr neus Glück
aber an sich hab ich mir nur das vorgenommen, was ich auch wirklich schaffe. ich würd nie wie andere sagen, mein Vorsatz ist mit dem Rauchen aufzuhören, weil da weiß man nit ob mans schafft.
an sich finde ich es schwahsinnig wie die Leute dann noch andauernd mit den Vorsätzen hausieren gehen.
Zitat von Sonic
Warum nehmen sich alle an Silvester immer so tolle Sachen vor, und warum sind alle plötzlich so nett zueinander?
Die Frage warum an Weihnachten oder Silvester oder so alle nett zueinander sind, stell ich mir auch oft.
Ich mein nur weil irgendwelche Feiertage sind, finde ich sollte man nicht nett sein. Man sollte wenn man zu Leuten nett sein will das nicht von Feiertagen abhängig machen. Genauso wenig sollte man sich an Feiertagen gezwungen fühlen nett zu sein, sonst ist das doch eh alles nur heuchelei.
 
 
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sailor
Alt 08.01.2007, 12:52   #18
Standard

Die Frage warum an Weihnachten oder Silvester oder so alle nett zueinander sind, stell ich mir auch oft.
Ich mein nur weil irgendwelche Feiertage sind, finde ich sollte man nicht nett sein. Man sollte wenn man zu Leuten nett sein will das nicht von Feiertagen abhängig machen. Genauso wenig sollte man sich an Feiertagen gezwungen fühlen nett zu sein, sonst ist das doch eh alles nur heuchelei.
Ganz genau. Heuchelei. Genau so ist es auch mit dem "Muttertag" etc.. Da werden dann Blumen aus Südamerika importiert und gekauft, wo Kinder arbeiten und mit Giftsprüherei ohne Schutz und Co Raubbau an den Menschen betrieben wird. Vom ökologischen Unverstand des Imports ganz abgesehen. Profitieren tun von solchen "Feiertagen" vor allem die Geschäftsleute, wo die Kassen klingeln.
Und das alles oftmals nur....weil das so üblich ist (also aus Traditiooon) und ja, obwohl man´s eigentlich gar nicht von Herzen tun möchte. Es dient zur Eigenberuhigung und zum Betrug des Gewissens. Ich persönlich halte jedenfalls nichts vom Muttertag.
Dann lieber sonst auch freundlich sein zur Mutter. Was ja überhaupt empfehlenswert ist. (5.Mo 5,16; Mt 7,12; 22,39-40)
Genau aus diesem Grund ist es im Grunde auch mit all den christlichen Festen so eine Sache, wenn man diese Feiertage höher hält, als die sonstigen Tage. Das meint auch die Sonntage! Da spricht ja nicht zwangsläufig etwas gegen, aber es nützt eben überhaupt nichts, wenn man an diesen Feiertagen freundlicher, liebevoller oder was auch immer ist.... und das dann anderntags schleifen lässt. Es geht um jeden Tag. Wen´s interessiert, der lese nach, was dazu in der Bibel steht. Ich kann es Euch jedenfalls wirklich empfehlen:
- http://www.dbg.de/channel.php?channe...=Amos+5%2C7-24 Amos 5,7-24
- http://www.dbg.de/channel.php?channe...=jes+1%2C10-17 Jesaja 1,10-17
- http://www.dbg.de/channel.php?channe...T=R%F6m+12%2C1 Römer 12,1
- http://www.dbg.de/channel.php?channe...1.petrus+2%2C5 1.Petrus 2,5

Denn Gott hasst Heuchelei!

Geändert von sailor (08.01.2007 um 14:22 Uhr).
 
 
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