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Was ist Trauer???

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Todeswölfin
Alt 17.11.2008, 14:07   #1
Frage Was ist Trauer???

Hallo zusammen

Also ich wollte ech mal Fragen was versteht ihr unter "Trauer" ist es ein Gefühl oder mehr???
Was kann man über Trauer sagen???

wie denkt ihr darüber?? ich freu mich schon auf eure antworte.
mit grüssen
Todeswölfin
 
 
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Pretender
Alt 17.11.2008, 16:30   #2
Standard

Wäre das im Philosophie und Gedanken Forum net besser plaziert gewesen?

Trauer ist für mich etwas genau so wichtiges wie Freude.
Aus Trauer gewinne ich Kraft, schließe mit Vergangenem ab und finde mich jedes mal selber.
 
 
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Alt 17.11.2008, 19:51   #3
Standard

Trauer ist eine sache für sich. Ich differenziere da immer sehr stark die Trauer, die mich direkt betrifft (wenn ich mich (rein fiktiv) in jemanden verliebe und die Person dann stirbt) und die Trauer die andere Betrifft (wenn zum Beispiel ein Freund sich mit seiner Freundin verkracht hat). Ich differenziere das nicht nur ebenso schematisch sondern innerlich auch. Es fühlt sich anders an aber warscheinlich ist das auch irgendwo bei jedem so.
Trauer...
Trauer ist eigentlich nicht nur ein Gefühl. Es ist eine 'Lebensfunktion' bei uns Menschen. Manche Gefühle kann doch unterdrücken, aber bei der Trauer ist das etwas anderes. Man kann sie nirgendwo unterdrücken. Sie kommt irgendwann raus, vielleicht auch anders als man erwartet. Trauern ist einfach ganz simpel formuliert 'Dampf ablassen' , ein Verarbeiten von Schmerzen. Was man daraus macht ist von Mensch zu Mensch verschieden. So seh ich das zumindest
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 18.11.2008, 19:21   #4
Standard

Ich denke man kann Trauer nicht so genau definieren. Man kann vielleicht sagen, dass es im allgemeinen als negatives Gefühl verstanden wird, das meist in Folge eines Schicksalschlags oder einer negativen Erfahrung auftritt.

Aber da jeder Mensch zB auch im Falle eines Todesfalles unterschiedlich trauert, denke ich auch, dass jeder für sich Trauer vielleicht auch unterschiedlich empfindet und somit definiert. Wichtig ist nur, dass man Menschen, die Grund zum Trauern haben und trauern, genug Zeit und Raum dafür lässt. Vor allem den Raum, um so zu trauern, wie sie es brauchen.
 
 
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Detailansichten
Alt 19.11.2008, 00:52   #5
Standard

Ich persönlich unterscheide da:
Traurigkeit = Feststellen/Erkennen von unnötigen (zumindest nicht zwingenden) negativen Konsequenzen; Etwas läuft schlechter als es hätte laufen können/sollen.
und Tristesse = meist produktiver Zustand der Melancholie, ohne direkten Bezug auf ein Ereignis.
 
 
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Raubtier
Alt 19.11.2008, 16:19   #6
Standard

Ich finde, dass Trauer ein Maß an Empathie zeigt.
Jemand, der anfängt zu weinen bzw Trauer zu empfinden, weil im Buch jemand stirbt, zeigt, dass er sich in die Figuren so strak hineinversetzen kann, dass er glaubt ihm wäre was wichtiges genommen worden.

Trauer kann man in verschiedenen Situationen empfinden, bei einem Film, wenn jemand stirbt, schlimme Nachrichten, etc.
Je nach Situation ist Trauer also mal banal oder wichtig.
 
 
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Tiro
Alt 19.11.2008, 16:26   #7
Standard

Trauer ist (psychisch) schmerzhaft. Leider. Aber dieser Schmerz wie auch andere gehört wohl zum Leben dazu.

Man kann sie verdrängen, also nicht zulassen. Dann aber verarbeitet man nicht. Trauer verarbeiten oder Trauerarbeit leisten finde ich sehr wichtig.
 
 
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mabella
Alt 20.11.2008, 02:14   #8
Standard

Ich würde Trauer als natürlichen Selbstreinigungsprozess der Seele bezeichnen.
Eine schmerzhafte Erfahrung hinterlässt in deinem Inneren immer Spuren und aus ihnen können tiefe Narben werden,wenn du sie nicht bearbeitest, sprich genügend trauerst.
 
 
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Blade
Alt 20.11.2008, 14:59   #9
Standard

Trauer ist die Realisierung und verarbeitung des unvermeidlichen...
 
 
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Tiro
Alt 20.11.2008, 16:38   #10
Standard

Hallo Mabella,

Du hast das in der Zeile unter mir bzgl. Deiner Ansicht von Trauer sehr schön und passend zum Ausdruck gebracht. Ich sehe es genauso wie Du, was man meinen Ausführungen zum selbigen Thema ja auch hier in d. Thread schon entnehmen kann.

Auch in anderen Äusserungen von Dir sehe ich nur Übereinstimmungen, "gleiche Wellenlängen" ;-).

Es ist immer wieder angenehm, die Erfahrung zu machen, auf andere mit gleichen Schwingungen zu stoßen. Wollte ich einfach mal nur so nebenbei bemerkt haben ...

LG - Tiro
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 20.11.2008, 16:40   #11
Standard

Zitat von mabella Beitrag anzeigen
Ich würde Trauer als natürlichen Selbstreinigungsprozess der Seele bezeichnen.
Eine schmerzhafte Erfahrung hinterlässt in deinem Inneren immer Spuren und aus ihnen können tiefe Narben werden,wenn du sie nicht bearbeitest, sprich genügend trauerst.
Das finde ich auch wirklich schön formuliert und dem kann ich mich nur anschließen, sehe ich auch so.
 
 
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mabella
Alt 20.11.2008, 21:48   #12
Standard

lieben Dank, freut mich sehr ;-)
 
 
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Foxstar
Alt 21.11.2008, 14:24   #13
Standard

genau Trauer ist eigentlich die Verarbeitung von etwas Schmerzlichem.Man sollte nicht versuchen sie zu unterdrücken,da man sich dann nur noch schlimmer fühlt.
Eigentlich könnte man Trauer als negatives gefühl beschreiben aber damit ist noch lange nicht die Vielfalt von diesem Gefühl gesagt,da es ziemlich viele Arten von Trauer gibt...Einsamkeit zum Beispiel,Trauer wenn jemand gestorben ist,Liebeskummer,Mitleid,sogar Angst könnte man zur Kategorie Trauer hinzuzählen.Jedenfalls sollte man seiner Trauer einfach freien Lauf lassen da dieses Gefühl einem hilft das Geschehene zu verarbeiten.So wie mabella ja schon gesagt hat^^
 
 
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