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Träume!!!??

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atropia
Alt 29.04.2006, 09:05   #26
Standard

also ich führe seit ich ca. 12 bin mehr oder weniger regelmässig ein traumtagebuch. mehr oder weniger soll heißen, wenn ich mich an die dinge erinnere die ich geträumt habe. allerdings wache ich oft nachts auf und bin eigentlich noch in meinem traum, das tagebuch liegt neben meinem bett und ich habs mir so angewöhnt, dass ich dann auch gleich alles aufschreib was noch in meinem kopf ist. meist stichwörter die mir aber helfen, hinterher alles wieder zusammenzufügen.

dazu gekommen sowas zu machen bin ich, nachdem ich einen wahnsinnig schlimmen albtraum hatte in dem ein schwarz gekleideter mann mit einem mantel ala matrix und vermummt mich und meine damals beste freundin bei mir zuhause aufgespürt hat und uns umbringen wollte. wir sind geflüchtet, durch das ganze dorf und alles um uns herum, die wiese, die wege, der bach, der mann...es war einfach alles soo intensiv. die wiese roch nach frisch gemähtem heu, in der ferne konnte ich menschen reden hören, ich roch den angstschweiß meiner freundin und fühlte meinen die stirn hinunterrinnen, ich hörte den bach rauschen und mein herz klopfte bis zum hals. ich hatte eine scheiß angst. ich wusste, wenn er uns erwischt, passiert was ganz schreckliches. ich wusste, dass er uns umbringen will. wir rannten also durch das ganze dorf, das auf der einen seite von leben erfüllt war; durch die stimmen und das lachen der leute und kinder. ich konnte sie als wir durch an gärten vorbeirannten auch sehen, wie sie z.b. unkraut jäteten, auf der anderen seite war es ausgestorben.
es war als ob sie meine existenz in diesem moment überhaupt nicht wahrnahmen. sie sahen nicht, was passierte, dass wir hilfe brauchten. ich fühlte mich wahnsinnig allein und panisch. wir rannten also durch das dorf, bis wir zum geschäft meiner eltern kamen, alles sah genauso aus wie immer, aber irgendwas war anders. es lag in der luft. wir rannten also rein, in der hoffnung jemanden zu finden, der uns helfen würde. im selben moment aber legte sich eine wolke von hoffnungslosikeit über uns (weiß nicht, wie ich das sonst beschreiben soll) die uns irgendwie in einem nebel verschwinden liess.
wie in einer seifenblase. keiner bemerkte uns. panisch rannten wir in den oberen stock, wo uns die mieterin die dort wohnte entgegenkam. ich wollte an ihr vorbeirennen, auf den dachboden, weil ich das gefühl hatte, das dort ein ausgang aus dieser situation zu finden sei. doch auf einmal, im an ihr vorbeirennen, trafen sich unsere blicke und ihrer deutete nach links aus dem fenster. es ging irgendwie wie in zeitlupe. ich folgte ihrem blick und sah das nachbarhaus, vor dem leute mit ihren kindern sassen und grillten. ich dachte sie wolle mir damit sagen, dass ich dort hilfe finden würde. ich spürte den mann näher kommen, seine präsenz, wie einen unheimlichen windhauch an meinem gesicht, aber ich konnte ihn nicht mehr sehen. ich wusste nur, dass er näher kam und eigentlich schon fast so nah war, dass er mich berührte. wo meine freundin war, wusste ich nicht mehr. doch irgendwie war sie bei mir. ich rannte also die treppen wieder runter, mit einer scheißangst, weil ich dachte, ich müsse an dem typ vorbei. aber irgendwie war seine präsenz von einer sekunde auf die andere verflogen. ich hatte das gefühl ich könne durchatmen, rannte aber trotzdem zu dem nachbarshaus und als ich merkte, dass keiner der leute dort mich sahen, bekam ich wieder angst.
ich machte leise die tür auf und spähte erst in den dunklen hausflur, dann riss ich die tür auf und stürmte die treppe nach oben, schloss mich in einem zimmer ein. auf einmal war dort wieder meine freundin. mitsamt ihrer schwestern.
wir standen hinter der tür und lauschten ob er kommen würde. hörten das knarzen der treppen, unseren herzschlag, unseren atem. alles war so unerträglich laut. alles fühlte sich so angespannt an. die luft vibrierte, von draussen schien die sonne herein, irgendwie surreal. als ob die welt dort draussen nicht zu dieser in diesem zimmer gehörte.
auf einmal stille. ich sah auf die tür und bin fast gestorben vor angst, als ich sah, wie dunkler nebel durch das schlüsselloch gekrochen kam. meine freundin und ihre schwestern waren weg. ich war allein. ich konnte mich nicht mehr bewegen. mein mund war trocken. der nebel kroch durch das schlüsselloch und ich wusste, dass war der mann.
ich konnte nichts mehr tun. und dann stand er vor mir. machte seinen umhang auf und dort war kein körper sondern schrecklich verstümmelte babyköpfe.
dann sagte er zu mir: "daran bist du selber schuld" .

dann bin ich "aufgewacht", hab aber bestimmt noch ne viertelstunde gebraucht um zu begreifen, dass ich jetzt wach bin.
na ja, dieser traum wiederholte sich in etwas abgeänderter form noch viermal und als wir dann in der schule einen aufsatz schreiben sollten, bei dem wir aus 3themen auswählen oder ein eigenes thema erstellen konnten, wählte ich "mein schlimmster albtraum".
wie auch immer, ich bekam für diesen aufsatz eine 1mit sternchen allerdings nicht ohne den tip meines lehrers an meine eltern, sie sollen mich doch mal zu einem kinderpsychologen schicken.
nun, und dieser hat mir diesen tip mit dem tagebuch gegeben. es hilft mir wirklich viel; im gegensatz zu dem psychotypen selbst, zu schauen, was steckt denn hinter meinen träumen.

ich habe oft träume, die mir realer erscheinen als die realität in der ich mich tagsüber bewege. und deja vus konnte ich für mich selbst als wirklich schon mal erlebt (zumindest im traum) beweisen ohne mich andauernd zu fragen, ob es womöglich alles nur einbildung sei.
 
 
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Tinwe
Alt 04.05.2006, 21:49   #27
Standard

Das habe ich noch zu dem Thema gelesen:


1) Wozu gibt es eigentlich Träume?

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass Träume lebenswichtig sind. Sie haben eine bedeutende Selbstheilungsfunktion, tragen zur Entwicklung der Persönlichkeit bei und fördern die Kreativität. Selbst Menschen, die sich nicht an ihre Träume errinern,spüren ihre Macht : Sie wachen am nächsten Morgen ausgeruht und erfrischt auf, und an einem anderen fühlen sie sich unruhig und zerschlagen. Je nachdem, was sie im Traum erlebt haben.

2) Verpassen wir etwas, wenn wir und nicht an Träume errinern?

Wer sich errinert, kann mit ihnen arbeiten. Zwar ist die Deutung von tarumsymbolen heute wissenschaftlich überholt, aber man kann mit Träumen Probleme im wirklichen Leben lösen. Wer zum Beispiel seinen Seitensprung mit einem Kollegen im traum asulebt, muss seinem Partner nicht wirklich untreu werden.

3) Welche Schlüsse kann ich aus der Handlung der Träume ziehen?

Träume sind keine Botschaften aus dem Unbewussten oder gar keine Hinweise auf die Zukunft. Wichtiger als die Figuren oder die Handlung sind die Gefühle, die man währenddessen empfindet. Ein Traum ist eine in Bilder gefasste Emotion. So kann das Fliegen im Traum für den einen eine befreiende Lust, für den anderen eine beängstigende Last sein.

4) Habe ich einen Einfluss darauf, was ich träume?

Indem sie sich tagsüber vornehmen, was sie träumen wollen, können sie die positive Kraft ihrer Träume vertsärken.Noch mehr Einfluss gewinnen Menschen, die das "luzide" oder "Klarträumen" beherrschen. Das ist in der Traumforschung gerade ein großes Thema, denn bei lusziden Träumern vereinigen sich Bewusstes und Unbewusstesm, wodurch sie mehr Ressourcen haben als andere.

5) Was passiert beim Luziden Träumen?

Der Klarträumer weiß im Schlaf, dass er träumt. Er ist in der Lage, bewusst zu handeln und am Drehbuch des Traums mitzuschreiben. Wer diese Fähigkeit beherrscht, kann Träume so gestalten, dass sie ihm nützlich sind.

6) Kann Luzides Träumen glücklicher machen?

Das ist möglich, Ja. In einem meiner Workshops war eine Frau , die sehr angepasst und ängstlich wirkte. Sie experimentierte viel in ihren luziden Träumen, "übte" zum Beispiel dasFliegen. Ein Jahr später traf ich sie wieder , fragte , ob sie immer nich klarträume. Das sei im moment nicht nötig, sagte sie. Nachdem sie gesehen habe, was sie sich im Traum alle zutraue, habe sie ihr leben komplett umgekrempelt.Sie schien viel glücklicher als zuvor zu sein. In einer Studie, habe ich außerdem festgestellt, dass Klarträume Menschen mit chronischen Albträumen helfen.

7) Wie setzt man Klarträume gegen Schlechte ein?

Im besten Fall kann man, sich im Traum fragen, was die Schreckensszenarien bedeuten und sie dann in schöne Geschichten umstricken. Aber meistens reicht es schon, wenn der betreffende weiß, dass er sich wecken kann , sobald der Albtraum beginnt. Das hilft vorallem Menschen, die aus Angst vor quälenden Bildern nicht mehr schlafen können.

8) Wie sehen typische Albträume aus?

Ein häufiges Motiv ist etwa, auf ein Zuggleisen zu sitzen und sich nicht mehr rühren zu können. Oder zu wissen, dass jemand vor der Haustür lauert, den man auf gar keinen Fall in der Wohnung haben will. Der Vorteil ist, dass sich die meisten Menschen sehr gut an ihre Albträume errinern können. Das hilft, sie in den Griff zu bekommen.

9) Wo liegen die Wurzeln schlechter Träume?

Bei Menschen, die mindestens zweimal im Monat schwere Albträume haben und deren Lebensqualität darunter leidet, muss man in jedem Fall biografische Hintergründe erfragen. Viele von ihnen wurden irgendwann im Laufe ihres Lebens traumatisiert.

10) Wie kann man Luzides Träumen lernen?

Das ist eine reine Übungs - und Konzentrationssache :
Der erste Schritt ist, sich täglich 5 - 10 Mal kritsich zu fragen ob man wah ist oder träumt - dadurch tut man das auch irgendwie im Traum.
Als nächstes stellt man sich vor, dass das, was man gerade real erlebt, nur ein Traum ist.
drittens : Wenn man öfter etwas träumt, das in der realität unmöglich ist
- etwa unter Wasser zu atmen - versucht man, es sich auch im Wachen auszumalen.
Einschlafen sollte man schließlich mit dem Vorsatz einen luziden Traum zu haben.




UIIIIIIII das war aber viel zu schrieben! Ich weiß nicht...vielleicht hilft das ja irgendwem!

Ich werde es mir selber auch alles nochmal in Ruhe durchlesen und dann mal probieren

Naja dann wünsche ich allen einen erholsamen schlaf und gute

Byeee
 
 
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reyals
Alt 05.06.2006, 13:03   #28
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Ich kann nicht behaupten jemals einen richtigen Alptraum gehabt zu haben...die schlimmsten Träume, die ich bisher hatte wren Fiebrträume...da war ich sechs und in diesen Träumen bin ich Boot gefahren...da waren irgendwelche Tierquäler drauf...die haben dann massenhaft delphine gefangen(ich weiß nicht warum ausgerechnet delphine) und die haben die getötet und keine Ahnung...es war schrecklich...dann noch was, ich hab diesen film wie in schwarzweiß geträumt...es war allerdings undeutlich und statt weiß war es so ein ekelhaftes grün...
Sonst träume ich meistens vom Tod...es stört mich allerdings nicht...im gegenteil. Ich bin immer völlig geflasht, wenn ichdann aufwache...der erschreckenste Traum den ich hatte war: Es gibt da in der Schule eine Durchgeknallte Tussi, die mich immer nervt. Das ist echt schon extrem. So und in meinem Traum hab ich geträumt, dass ich sie umbringe, sie hinterher aufschneid und jedes einzelne Organ won ihr an die Wand nagele...sowas besheuertes...
 
 
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Ripper08
Alt 06.06.2006, 03:19   #29
Standard

So und in meinem Traum hab ich geträumt, dass ich sie umbringe, sie hinterher aufschneid und jedes einzelne Organ won ihr an die Wand nagele...sowas besheuertes...
Öhem ja, echt... sowas bescheuertes, echt zum lachen wie blöd...
(auf Jungs, ich lenk sie ab und ihr kommt dann von Hinten mit dem Jäckchen)



Naa, gibt echt schon irre Sachen im Traum, ich hab mal meinem Wellensittich den Kopf abgebissen . So direkt getötet habe ich glaube ich noch nie jemanden (also ne richtige Person), zumindest fällts mir nicht mehr ein. Wenn bei mir jemand im Traum stirbt, dann ist das idR. die Folge von meinem Handeln, sprich meißt sind es Unfälle die durch mich verursacht werden, Dummheiten die unbewusst begangen werden aber Hinterher dann Reue nach sich ziehen: "Ach du Scheiße, nu isser wegen mir abgenippelt, zu blöd aber auch..."
Manchmal wir dann bei der Verfolgungsjagd der Falsche erwischt, die Kugel mit meinem Namen drauf trifft nen unbeteiligten Passanten oder ich fahr bei ner Autoverfolgungsjagd irgendwen um oder mein Beifahrer hat plötzlich nen Zaunpfahl in der Fresse hängen... also insgesamt sind Tode im Traum meißt das Resultat meiner Handlungen nach dem Kausalitätsprinzip... ich empfinde aber bei jeder Leiche über die ich im Traum gehe Reue, was vielleicht im Idealfall für meinen tollen ethischen Spürsinn spricht, der selbst im Unterbewussten immer da zu sein scheint und sagt: "Pfui Ripper, du warst ein dummer Junge, es war keine kluge Idee der Frau den Toaster in die Badewanne zu reichen, beim nächsten Mal machst das besser, auch wenn sie dich darum bittet" oder "Jetzt hat der Geiselnehmer den Kerl neben dir erschossen, weil du fliehen wolltest, sowas Blödes aber auch, nächstes Mal bleibste besser liegen und wartest auf den Richtigen Augenblick, um dem Kerl deine rosa Plüschpantoffel über die Rübe zu ziehen."

Ja, ich hab mein Unterbewusstsein echt gern, macht irre Spaß sich mit dem Kerlchen zu befassen, einfach zum knuddeln mein zweites Ich.
 
 
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Kittcat4you
Alt 08.06.2006, 15:19   #30
Standard

@ Ripper08

schizophren?!?
 
 
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German Psycho
Alt 09.06.2006, 22:56   #31
Standard

Nun, ich hatte früher (so mit.. ca 4 oder 5 denk ich ma) einen immer wiederkehrenden Alptraum:

Ich stehe mit meiner Mutter an einem Kanal. Erinnerte an Venedig.
Sie hält mich an der Hand.
Auf dem Kanal kam ein schwarzes Boot mit einem alten Mann gefahren.
Als das Boot mit uns auf einer höhe ist, stößt meine Mutter mich hinein.
Dann fährt das Boot in einen dunklen Tunnel und meine Mutter winkt mir geradezu hämisch hinterher.

Heute interpretiere ich da rein, dass ich die unbewusste Angst hatte, dass meine Mutter mich verlässt, bzw mit Absicht verstößt.

Wusste ich damals natürlich nicht, das ist mir erst Jahre Später aufgefallen.
Obwohl dieser Albtraum immer wiederkam, empfand ich ihn nachher als nicht mehr so schlimm und mit der Zeit verschwand er dann auch
 
 
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reyals
Alt 09.06.2006, 23:07   #32
Standard

Zum Glück hab ich nie richtige albträume...
 
 
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