Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Philosophie und Gedanken

Der Tod

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen
Cobain
Alt 02.10.2006, 01:12   #1
Standard Der Tod

Der Tod

Ein zugegebener maßen schwieriges und vielleicht auch depremierendes Thema, jedoch wird er uns zweifels ohne wohl alle eines tages ereilen.
Deswegen möchte ich gerne wissen:Wie geht ihr damit um ? habt ihr Angst davor ? denkt ihr das es noch etwas danach gibt ? oder ist es einfach nur ein Zustand wie er vor der Geburt herrschte ?
Ich mache mir sehr oft Gedanken darüber und ich habe auch irgendwie Angst davor, wie wird dieser Moment wohl sein ? und ich frage mich was wohl sein wird, ist da überhaupt dann noch etwas und wenn was ? ist mir dann kalt oder heiss und gibt das überhaupt noch ein Empfinden für irgend etwas treffen wir uns alle in einer höheren Welt einmal wieder ? meine liebste Vorstellung ist die Buddhistische von der Wiedergeburt aber das wäre uns allen wohl am liebsten, unsere Seele lebt ewig und wir werden immer und immer wieder geboren bis wir einmal den Punkt der Erlösung erreicht haben und ein höheres Wesen werden dürfen.

Des weiteren würde mich noch interessieren welches Bild für eurer Vorstellung von Tod am meisten entspricht, für mich sind es diese.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	tree-winter-village.jpg
Hits:	54
Größe:	61,1 KB
ID:	3188  Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	der_schrei.jpg
Hits:	48
Größe:	59,4 KB
ID:	3189  
 
 
Nach oben
legolas
Alt 02.10.2006, 02:42   #2
Standard

ich glaube, dass wir nach dem tod in den himmel kommen. wo wir alle leben. ich glaube dort wird es kein äußeres geben. dort ist man einfach. daher hab ich auch keine angst vor dem tod. die buddistische vorstellung macht mir schon mehr angst. wiedergeboren werden? bitte nicht
 
 
Nach oben
Deciedon
Alt 02.10.2006, 05:07   #3
Standard

hm...ich hab mir mal überlegt, dass es derselbe zustand ist, als wenn du schläfst...nur halt ohne Träume
Ich denke auch das du weiterlebst, zwar nicht mit Bewußtsein, sondern eher in den Dingen um dich herum..in der Natur!
Ich habe auch keine Angst vor dem Tod selber, nur davor wie ich sterben könnte. Irgendwie ein qualvolles ertrinken, lebendig begraben erhängt etc. und vor allem das ich einsam sterbe, davor habe ich am meisten Angst.
Aber solange ich mit meinen Leben überwiegend zufrieden war, bin ich wohl auch bereit irgendwann zu sterben und den matten, kranken Körper loszulassen und in eine neue "Bewusstseins" Ebene zu kommen.
Nach Einstein kann Energie nicht verloren gehen

Achja und dann ist mir einmal eine ziemlich erschreckende Theorie zu Ohren gekommen (war das in einem Film? ) Es gibt Wissenschaftler die behaupten, dass sich das Universum immer wieder auseinander dehnt und dann wieder zusammenfällt, wieder ausdehnt. Und jedes mal passiert wieder dasselbe. Du lebst dein verdammtes Leben immer und immer wieder (-> Deja vu).
Also mach es jetzt richtig, denn sonst machst du es immer wieder falsch!

So soviel von mir!
 
 
Nach oben
Doro6
Alt 02.10.2006, 07:28   #4
Standard

also ich habe das 1.mal an den tod gedacht da war ich 11 (hatte keinen bestimmten grund) und ich hatte echt angst zu sterben.
jetzt jahre spaeter, kann ich nicht sagen, dass ich angst habe, aber irgendwie eine komische vorstellung ist es schon, weil ich mir nicht vorstellen kann was danach kommt bzw ob etwas kommt.
es macht mir angst mir vorzustellen in vergessenheit zu geraten und irgendwann, wenn ueberhaupt, nur noch als name zu existieren- ohne erinnerungen an mich d.h. meine ahnen kennen zwar meinen namen aber koennen nichts mit mir in verbindung bringen- keine erinnerungen oder aehnliches.
das macht mir angst wobei es mich eher traurig als aengstlich macht....in diesem sinne: gute nacht!
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 02.10.2006, 11:55   #5
Standard

Schwieriges Thema... Also ich glaube dass man sich nach dem man gestorben ist, in einem ewigen Zustand 100%iger Betäubung befindet. Da man nicht aufwacht, weiß man zu keinem Zeitpunkt dass man tot ist oder war, und der Begriff Langeweile passt da sowieso nicht rein, da man nicht fähig ist Zeit zu empfinden. Ich glaube auch, dass danach nichts mehr kommt. Ich hab mir das nicht ausgesucht, so finde ich es einfach logisch.

Angst hab ich vor dem Zustand überhaupt nicht, weil er ja unendlich kurz und unendlich lang zugleich ist, und ich dort nichts zu erwarten habe, wovor ich mich fürchten sollte, ganz im Gegenteil. Im Prinzip ist das der emotionsloseste "Zustand" den ich mir vorstellen kann, habe also weder Kummer, Sorgen, Schmerz, Freude, Glück... Klar ist, dass es dort nichts zu entdecken gibt, und man deshalb sein Leben voll auskosten sollte, damit man ohne Reue sterben kann.
Das Sterben ist es auch, was ich mir beängstigender vorstelle, aber ich glaube das ändert sich auch, wenn man sich in einem hohen Alter befindet, und es keine offenen Rechnungen mit anderen oder sich selbst gibt.
 
 
Nach oben
Angel~Of~Death
Alt 02.10.2006, 12:57   #6
Standard

Hab mir da auch schon sehr oft Gedanken darüber gemacht, aber weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Es sind irgendwie so gemischte Gefühle. Einerseits macht es mir Angst andererseits auch wieder nicht. Was mir aber Angst macht ist, dass ich nicht weiß, was nach dem Tod passiert. Ob da dann wirklich nichts ist, oder sonst irgendwas anderes. Wäre glaub beruhigter, wenn ich es sicher wissen würde, was danach passiert (außer es wär irgendetwas sehr negatives ), aber leider wird man das ja nie erfahren
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 02.10.2006, 13:09   #7
Standard

Ich mache mir darüber keine Gedanken, ich habe keine Angst, nichts. Ich lasse es auf mich zukommen. Das mit der Wiedergeburt find ich schwachsinnig. Das werden wir nicht bewusst erleben, sonst wüssten wir, dass wir schonmal gelebt haben und demnach wären wir unsere nächste Generation.
Das find ich unlogisch^^.
 
 
Nach oben
Cobain
Alt 02.10.2006, 16:06   #8
Standard

Zitat von reyals
Das mit der Wiedergeburt find ich schwachsinnig. Das werden wir nicht bewusst erleben, sonst wüssten wir, dass wir schonmal gelebt haben und demnach wären wir unsere nächste Generation.
Das find ich unlogisch^^.
Die Vorstellung von der Wiedergeburt ist nicht so simple, wir würden uns natürlich nicht daran erinnern, es wäre ja auch eine enorme Belastung wenn man sich an all seine letzten Leben und Verwandte etc..erinnern würde.Und man wird auch nicht sofort wieder geboren sondern irgendwann.....und irgendwo...bis die Seele den passenden "Wirt" gefunden hat, so ganz lapidar ausgedrückt.Was ich sehr faszinierend finde ist dass einige Leute ihre Déjà vu`s auf Erinnerungen von einem früherem Leben zurückführen, man könnte es also als kleinen hinweis oder Beweis für ein weiteres Leben nehmen, wenn man denn so will, und wer kennt dieses Phänomen nicht ? des weiteren finde ich die von Hypnotiseuren angebotenen "Rückführungen" sehr interessant, da wird man in Trance versetzt und kann dann angeblich in sein letztes Leben schauen, da gab es auch mal so ne Sendung in der haben sie das gemacht und sind dann zum beschriebenem Ort in das beschriebene Land gefahren und es wurde alles wieder erkannt und auch einzelheiten aus der damaligen Zeit die sie hätten nicht kennen können wurden genannt.Leider weiss man ja nie was man von solchen Sendungen halten kann, aber angeboten werden diese Rückführungen auf jeden Fall und ich habe auch fest vor das mal selbst zu machen.
 
 
Nach oben
German Psycho
Alt 02.10.2006, 18:03   #9
Standard

1.JEDER hat Angst vor dem tod, der eine mehr, der andere vllt weniger.
Ich hab natürlich auch Angst, aber die angst vor dem eigentlichen tod hält sich in grenzen...mehr Angst hab ich vorm sterben.

2.Ich glaube dass nach dem Tod einfach nichts kommt, gar nichts.
Das dumme ist nur dass das ncht vorstellbar ist .
Deswegen vergleiche ich diesen Zustand wie Deciedon mit schlafen ohne träumen...ich denke das kommt dem nichts am nächsten.
 
 
Nach oben
Aurora
Alt 02.10.2006, 18:20   #10
Standard

Ich habe keine Angst vor dem Tod. Das einzige was mir ein bisschen Angst macht ist, wie ich sterben werde. Also was für einen Tod. Ansonsten macht es mir nichts, ich glaube ja das der tod nicht das Ende ist...
 
 
Nach oben
Secury
Alt 02.10.2006, 20:56   #11
Standard

Über das "leben" nach dem Tod mache ich mir eigentlich keine grosse Gedanken. Klar denke ich manchmal nach wie es sein wird. Welche Theorie stimmen könnte. Aber an die von den Budisten könnte ich mich nie gewöhnen. Die Menschheit so wie sie heute lebt macht die Erde kaputt. Und wir wissen, das früher oder später eine enorme Weltkatastrophe passieren wird und da will ich ehrlichgesagt nicht unbedingt dabei sein.

Wie viele andere die hier geschrieben haben mache ich mir wirklich keine sorgen was nach dem tod ist, sondern eher wie. Am liebsten wäre es mir so im Alter von ca. 87 Jahren in ruhe und gesund einfach so einzuschlafen. Und die schlimmste vorstellung wäre irgendwie, gequält und gefoltert ermordet zu werden.

Aber eben.. lassen wir das leben gemütlich auf uns zukommen
 
 
Nach oben
Ripper08
Alt 03.10.2006, 02:19   #12
Daumen hoch

Ich würde sagen ich erwarte meinen Tod mit gespannter Neugierde gepaart mit positiven Erwartungen.

Nicht dass ich vor hätte, möglichst bald zu sterben. Ich würde sogar im Gegenteil so ziemlich alles anstellen um am Leben zu bleiben. Es kommt eben eins nach dem anderen und solange es hier noch was zu tun gibt (was immer der Fall sein wird) werde ich erst abtreten wollen, wenn es unausweichlich ist.


1.JEDER hat Angst vor dem tod, der eine mehr, der andere vllt weniger.
Was ich gern verneinen würde, denn ich spüre keinen Anflug von Angst bei dem Thema. Nun ist es eben so, dass Menschen ja prinzipell vor dem Unbekannten angst haben aber für mich persönlich ist nunmal die Anzahl der Möglichkeiten, die nach dem Tod eintreten könnten stark begrenzt.
Genaugenommen beläuft es sich nach meinem Verständnis auf nur 2 verschiedene Dinge, die dann eintreten könnten:

Die "Seele" sprich das Bewusstsein (was sich mitunter stark von dem unterscheiden könnte, was wir im Alltag unter unserem Bewusstsein verstehen, Stichwort "die Erinnerung an frühere Leben") verlässt den physischen Körper auf welche Weise auch immer und hat während ihrem Leben Erfahrungen gesammelt. Was damit im Anschluss passiert ist durch die Bank rein spekulativ...
die wahrscheinlicheren Dinge wären eine Art "Belohnung" für die produktiven Fortschritte, wobei die Belohnung auch rein aus der zusätzlichen, gesammelten Erfahrung bestehen kann... oder eine Weiterentwicklung in einem nächsten Leben. Völlig egal eigentlich, denn ich bin sicher, dass ich in diesem Bereich nicht schlecht abschneiden werde... vielleicht nicht mit Urkunde und Handschlag aber ich bin der Meinung, dass ich nen ganz passablen Menschen abgebe und daher nichts übles befürchten muss, was ich allerdings wohl nichtmal als Schwerverbrecher müsste, denn sowas wie eine Hölle ist sicherlich neben einer Wolke voller willigen Jungfrauen mit Abstand das Sinnentleerteste, was überhaupt passieren könnte, weswegen es das auch nicht tun wird.

Ich persönlich glaube an diese Variante des 'Lebens danach', ganz einfach weil sie für mich sinnvoll ist.
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Als Atheist könnte ich eine Liste erstellen, in der mein Leben in Pro und Kontra aufgeteilt wird und wenn unterm Strich was Negatives rauskommt und auch in naher oder ferner Zukunft kein Lichtblick diese Bilanz verschönern könnte, könnte ich mir die verdammte Kugel geben. Was solls?

Die Menschen, die um mich trauern, würden in ein paar Jahren auch ins Gras beißen und ihre ganzen Emotionen wären auch völlig belanglos, da sie ohnehin nicht weiterbstehen. Zwei, drei Generationen später kann man sich bestenfalls noch an meinen Namen erinnern... es sei denn man hat was großes Vollbracht, was jedoch angesichts eines wieder in sich zusammenfallenden Universums genausowenig von Belang ist, da dieses Ereignis absolut nichts überstehen könnte. Es wäre sinnlos, einfach zu schrecklich sinnlos um wahr zu sein. Welchen Gegenstand meiner Umwelt ich auch ansehe, es verbirgt sich ein Sinn hinter seiner Existenz. Im Kleinen macht alles absolut Sinn und da soll das "große Gesamte" sinnlos sein, weil es eines Tages -wenn das Universum kollabiert- zu Staub verpufft und alles soll umsonst gewesen sein?
Das übersteigt wirklich meine Vorstellungskraft...

Das wäre also die zweite Möglichkeit... doch selbst diese wäre nicht schrecklich. Wenn 'danach' wirklich nichts kommt, kann es mir ja völlig egal sein, denn ich werde mir dieses Zustandes ohnehin nicht bewusst und dementsprechend kann ich mich nicht darüber ärgern oder mich deswegen langweilen. Wenn ich also mit meiner Hoffnung um nicht zu sagen gespannten Erwartung, dass es "ein Leben nach dem Tod gibt" falsch liege, dann werde ich eben dumm sterben. Dumm aber dafür glücklicher und zumindest hat meine Existenz dann in meiner Vorstellung einen Sinn gehabt, denn ohne Sinn wäre mein Leben unerträglich.

Wenn ich also sterbe dann wird nur eine dieser beiden Möglichkeiten eintreffen können. Bei der einen werde ich mir eben auf die Schulter klopfen und sagen: "auf ein Neues" und bei der anderen werde ich nicht mehr existieren, um mich über diese unverschämte Sinnlosigkeit zu empören. Ich kann praktisch nur gewinnen und deswegen bin ich ehrlichgesagt schon verdammt gespannt, ob ich verdammtnochmal recht behalten werde!
 
 
Nach oben
Cobain
Alt 03.10.2006, 05:53   #13
Standard

@ Ripper Du hast verdammt nochmal Recht ich denke genau so wie Du und es macht mich manchmal wahnsinnig depressiv....dich nicht ? wenn was ist, dann auf ein neues jedoch wenn nicht, dann kann einem alles und wirklich alles egal sein was doch wirklich irre ist wozu dann der ganze Stress, der ganze Aufwand für ein arbeitsreiches schönes Leben...es kann einfach jeden Augenblick für immer vorbei sein und wir leben meistens so verdammt oberflächlich....
 
 
Nach oben
German Psycho
Alt 03.10.2006, 12:54   #14
Standard

@Ripper: Du hast recht, menschen haben vor dem unbekannten angst und das was nach dem Tod kommt ist quasi das unbekannteste was ich mir vorstellen kann.
Also gib zu dass du acuh ein klein wenig angst hast


Aber mal was anderes:
Wenn es nach dem Tod ein ewiges Leben gäbe (ich glaub ja nich dran), ware das nach einer Zeit nicht einfach nur zum kotzen ?
Wenn ich mir vorstelle dass ich im "Himmel" ein perfektes Leben habe...und dies für immer...ich glaube das hinge mir nach 100 oder 1000 Jahren zum Hals raus.
Eine Welt in der man sich nciht mal durch selbstmord flüchten kann ?
In der man dazu verdammt ist auf ewig weiterzuexistieren, selbst wenn man einfach nur müde ist und keinen Bock mehr hat ?
Und wenn diese Welt nun schön und perfekt ist (wie der Christenhimmel wenn ich mich nicht irre) ?
Hat man dann überhaupt noch ziele ?
Wofür existiert man dann noch ?
es ist doch schon alles super.

Ich will kein Leben nach dem Tod...und wenn dann eins, woraus ich mich in die Nichtexistenz flüchten kann.
 
 
Nach oben
Cobain
Alt 03.10.2006, 14:39   #15
Standard

Zitat von German Psycho
Aber mal was anderes:
Wenn es nach dem Tod ein ewiges Leben gäbe (ich glaub ja nich dran), ware das nach einer Zeit nicht einfach nur zum kotzen ?
Wenn ich mir vorstelle dass ich im "Himmel" ein perfektes Leben habe...und dies für immer...ich glaube das hinge mir nach 100 oder 1000 Jahren zum Hals raus.
Eine Welt in der man sich nciht mal durch selbstmord flüchten kann ?
In der man dazu verdammt ist auf ewig weiterzuexistieren, selbst wenn man einfach nur müde ist und keinen Bock mehr hat ?
Und wenn diese Welt nun schön und perfekt ist (wie der Christenhimmel wenn ich mich nicht irre) ?
Hat man dann überhaupt noch ziele ?
Wofür existiert man dann noch ?
es ist doch schon alles super.

Ich will kein Leben nach dem Tod...und wenn dann eins, woraus ich mich in die Nichtexistenz flüchten kann.
Das ist sehr interessant, so habe ich das noch nie betrachtet, da bekommt man ja noch mehr Angst vor dem Tod weil man dann ewig leben könnte
aber ich glaube wir dürfen die Existenz nach unserem Tod, falls es eine gibt, nicht so "menschlich" sehen, ich denke wenn wir dann einfach nur noch aus Energie bestehen ist alles anders als jetzt.
Wir wären dann eben etwas höheres als ein Mensch womit wohl auch die menschlichen Gefühle weg wären und somit könnte es uns dann wohl auch nicht ankotzen, es wäre dann nämlich wirklich eine Qual, ein ewiges Leben mit den Gefühlen und Bedürfnissen eines Menschen, die aber nicht erfüllt werden weil wir es als "Energiewesen" nicht brauchen würden.
Hunger aber kein Essen, Durst aber nichts zu trinken, Bock auf Bier und keines da, Für die Raucher keine Kippe, Rallig doch der blonde Engel lässt einen nicht ran, und das auf ewig dann kann man sich ja nur das absolute nichts wünschen.
 
 
Nach oben
Ripper08
Alt 03.10.2006, 15:25   #16
Standard

Wenn ich mir vorstelle dass ich im "Himmel" ein perfektes Leben habe...und dies für immer...ich glaube das hinge mir nach 100 oder 1000 Jahren zum Hals raus.
Eine Welt in der man sich nciht mal durch selbstmord flüchten kann ?
In der man dazu verdammt ist auf ewig weiterzuexistieren, selbst wenn man einfach nur müde ist und keinen Bock mehr hat
Himmel? Perfekt? Langeweile?
Mein Gott also wenn du glaubst, dass du dich Harfespielend auf ner flauschigen Wolke wiederfindest und dich für den Rest der Ewikgeit irgendwie beschäftigen musst, dann viel Spaß mit dieser Ideologie.
So ein Irrsinn ^^

Also gib zu dass du acuh ein klein wenig angst hast
Nicht die Spur.

Ich muss dazu noch sagen, dass ich vor rund zwei Jahren einen Unfall hatte und danach kurzzeitig der felsenfesten Überzeugung war, nun sterben zu müssen. Kein Wunder eigentlich bei einer sich verdammt rapide ausbreitenden Blutlache...
Tatsächlich war ich dem Sterben körperlich wirklich nicht besonders nahe aber wie gesagt bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass ich jetzt unweigerlich sterben werde und es war ehrlichgesagt eines der schönsten und intensivsten Gefühle in meinem Leben.... vielleicht von der Intensität her mit der Liebe vergleichbar oder eben anderen starken Emotionen.

Es war am Ehesten sowas wie ein unerschütterlicher innerer Frieden und ebenso schien es mir, als ob ich den Frieden mit der Welt geschlossen habe und 'ihr' verziehen habe. Also wenn ich eines weiß, dann ist es, dass das Sterben ein verdammt schönes Gefühl ist oder zumindest durchaus sein kann, wenn man es bewusst miterlebt.

Für Angst ist da wirklich kein Platz, denn wer Angst hat zu sterben hat in gewisser Weise doch genauso Angst zu leben...
 
 
Nach oben
DarkViolin
Alt 03.10.2006, 23:01   #17
Standard

Hey zusammen!
Vor einiger Zeit ist ein sehr naher Bekannter von mir gestorben und eine Kollegin hat mir diese Seite empfohlen: http://www.jenseits-de.com/g/
Ist zwar relativ viel Text und zum Teil (meiner Meinung nach) sehr übertrieben.. aber die Grundgedanken finde ich ganz nachvollziehbar. Und das wichtigste; die Seite gab mir damals sehr viel Trost und irgendwie auch Hoffung.
Liebe Grüsse, Dark!
 
 
Nach oben
missgreenx
Alt 04.10.2006, 12:38   #18
Standard

Zitat von German Psycho
Hat man dann überhaupt noch ziele ?
Wofür existiert man dann noch ?
Dafür müsste man sich vielleicht erstmal fragen wofür wir hier auf der Erde existieren! Auf irgendwiener Wolke sitzen und Harfe spielen ist nämlich im Grunde genauso sinnlos, wie hier auf der Erde zu sein: work eat sleep work eat sleep work eat sleep work eat sleep work eat sleep work eat sleep work eat sleep ... >sag ich dazu nur!

Ich habe eigentlich auch keine Angst vor dem Tod, aber Angst vor dem Sterben, vor Allem weil das Sterben ja nicht erst beim wirklichen Herzversagen oder so anfängt, sondern eigentlich schon an dem Punkt, wo man anfängt zu merken für die Welt nicht mehr wichtig zu sein! Zum Beispiel wenn man Rente bekommt, ok, die ertsen Jahre mögen vielleicht schön entspannend sein....aber dann ....immer zu Hause sitzen....nichts zu tun, kein Lob vom Vorgesetzten, kein Ärger, kein Stress...eigentlich das, was das Leben aus macht fehlt einem dann.
Und am schlimmsten ist es doch, wenn man ins Altenheim abgeschoben wird, oder? Da darf man sich dann praktisch beim Sterben zuschauen! Schrecklich!
Also, ich finde, jung sterben hat schon was....vielleicht so mit 50!
 
 
Nach oben
weltretter
Alt 04.10.2006, 13:08   #19
Standard

ich seh ein, dass einem ein großer teil beschäftigung fehlt und vielleicht auch speziell die arbeit, wenn man in rente geht, aber man hat ja dann hoffentlich leute und familie und hobbies oder was weiß ich.

wie tragisch ist das denn, wenn du sagst das sterben fängt bei der rente an??
 
 
Nach oben
German Psycho
Alt 04.10.2006, 13:16   #20
Standard

Bei der rente sicher nicht, aber ich hätte auch horror davor in ein Altenheim abgeschoben zu werden...brrr

Gut dass ich erst 17 bin
 
 
Nach oben
missgreenx
Alt 04.10.2006, 13:22   #21
Standard

Zitat von weltretter
ich seh ein, dass einem ein großer teil beschäftigung fehlt und vielleicht auch speziell die arbeit, wenn man in rente geht, aber man hat ja dann hoffentlich leute und familie und hobbies oder was weiß ich.
Ja, na klar hat man dann noch Familie und Hobbys....aber es stirbt halt langsam alles ab! ...Niemand lebt ewig! Auch nicht der Kegelclub für Senioren oder so...ist ja schon depremierend, wenn der Kengelclub immer kleiner wird und irgendwann ist niemand mehr übrig! So wars jedenfalls bei meinen Großeltern. Und das meine ich damit! Man guckt "sich" jeden Tag beim sterben zu....man kriegt halt immer wieder signalisiert....>bald is vorbei!
Und, wenn du am Ende ins Altenheim gesteckt wirst: jetzt erzählt mir bitte nicht, dass hätte noch was mit "Familie" zu tun!
 
 
Nach oben
weltretter
Alt 04.10.2006, 14:48   #22
Standard

Nun, in der Situation sollte man erstmal stecken (bzw bessser nicht).

Aber ich glaube, es gibt genauso Ältere, die glücklicher sind, als Jüngere.
Das am Alter festzumachen, find ich furchtbar.

Über sowas denk ich garnicht nach.

Man wird vielleicht mehr mit dem Tod konfrontiert (sicher bin ich da nicht), aber das bedeutet ja nicht, dass man drauf warten muss
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 04.10.2006, 15:57   #23
Standard

der tod... furchtbar und beängstigend find ich die vorstellung, dass danach wirklich alles AUS ist. kein übersiedeln in eine neue welt oder dinge dergleichen, sondern einfach NICHTS. menschen erinnern sich an dich (oder auch nicht) und in deren gedanken lebst du so mehr oder weniger weiter, aber du selbst... nichts. was passiert mit dem materiellen oder immateriellen, das mir jetzt so viel bedeutet, ich als meins ansehe oder teil meiner person, ausdruck meiner person? was ist mit den menschen, die mir etwas bedeuten? liebe? gefühle? alles unwichtig... weil keine lebendigkeit mehr.

mir gefällt die vorstellung, dass ich danach in ein anderes reich übersiedle allerdings doch sehr gut. :/

ps:
mein bild vom tod könnte vllt eine lichtleere röhre, ein zeitloses loch oder von mir aus ein simples vakuum sein.

Geändert von mizue (04.10.2006 um 16:02 Uhr).
 
 
Nach oben
Cobain
Alt 04.10.2006, 17:06   #24
Standard

Zitat von mizue
ps:
mein bild vom tod könnte vllt eine lichtleere röhre, ein zeitloses loch oder von mir aus ein simples vakuum sein.
Deinem zeitlosem Loch kommt ein "black hole" sehr nahe


Apropos: hat keiner Lust sein "Bild des todes" zu posten, oder hat sich darüber wirklich noch niemand so großartig Gedanken gemacht ? was mich auch erstaunt hat, es gab wirklich noch keinen Thread hier, der vom Tod an sich handelte, was ja schon sehr deutlich zeigt dass die meisten ihn doch gerne bis zum Ende verdrängen. Find ich sehr interessant
 
 
Nach oben
Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 04.10.2006, 17:27   #25
Standard

ja nur müsstest du die vielen sterne und farben wegmachen. im loch drin gibt es nichts mehr, woran du dich festhalten, anstoßen oder orientieren kannst. und loch ist vllt doch der falsche ausdruck, denn gefallen wird dann auch nicht mehr.
 
 
Nach oben
Ähnliche Themen, die dich vielleicht interessieren
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Roy scheider ist tod. Lacrima Film und Fernsehen 1 12.02.2008 11:49
Heath Ledger - Tod mit 28 Jahren asdf Film und Fernsehen 25 02.02.2008 15:31
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 23:55 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2009, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.