Original geschrieben von Ephestia
Es ist also absoluter geistiger Dünnschiss sich als Sklave seiner eigenen Gefühle abzustempeln,
Liegt es daran dass ihr euch *angegriffen* fühlt (Achtung: Gefühl) dass ihr zur Prolemik neigt?
Gefühle werden impulsiv getätigt, haben also nicht mit Verstand zu tun. Bei jeder Entscheidung, die du mit deinem Verstand tätigst, hast du eine freie Wahl.
Wenn Gefühle automatisch dazu führen dass ich in eine bestimmte *Richtung* gelenkt werde, automatisch etwas bestimmtes *Denke*, unabhängig davon ob mein Vernunft dies als *richtig* oder *falsch* sieht, dann sehe ich da keine Willensfreiheit.
Der freie Wille ist die Handlungsfreihet! Es hat nichts mit Gefühlen oder Reflexen oder Ähnlichen zu tun.
Die ich nicht habe, wenn ein Gefühl mich zu einer bestimmten Handlung verleitet. Das hat sehr wohl etwas mit Gefühlen zu tun (mit Reflexen habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt), denn Gefühle beeinflußen die menschliche Handlungsweise, nicht nur das stimmt.
Das Hauptmerkmal eines freien Willens ist Kontrolle. Diese Kontrolle hätte der Mensch nur dann, wenn er über vollständige Kontrolle über seine eigene Substanz (Existenz, Natur -> Gefühle) verfügen würde. Das ist nicht der Fall. Körper und Geist gehören zusammen, fehlt die Kontrolle zum Körper, fehlt auch die Kontrolle zum Geist. Wenn ich die Wahl zwischen zwei Dingen habe und ich wähle eins, so war das nicht zwingend eine freie Entscheidung, viel mehr haben viele Faktoren (Gefühle) mich dazu veranlasst eben dieses bestimmtes Ding zu wählen.
gruß Zeruel