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mojose
Alt 10.12.2006, 04:08   #1
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ich suche nach ein paar guten argumenten warum man an gott glauben soll

ernsthaft bitte und bitte ohne bibel zitaten eigene ehrfahrungen usw. pls
 
 
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n4ut1lus
Alt 11.12.2006, 20:45   #2
Standard

beispiel:
bis heute weiß noch kein mensch was genau eigentlich leben ist, wir haben es in uns, "vererben" es an unsre kinder....
soll es zufall sein, das wir so sind wie wir sind ???

ich bin kein gläubiger mensch, jedoch weiß ich auch nicht was ich glauben soll ^^
 
 
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Jay-Jay-Jason
Alt 11.12.2006, 20:51   #3
Standard

Willst du wirklich an Gott glauben?

Ich persönlich bevorzuge die germanischen Götter. Dieser Glaube klingt jetzt zwar ziemlich blöd, aber er verleiht mir innere stärke.
 
 
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sailor
Alt 12.12.2006, 01:16   #4
Standard

Es gibt keine Argumente, um an Gott zu glauben. Zwar schon einiges, das dafür spricht, aber mit Argumenten kann man nicht glauben (d.h. vertrauen) Wenn es sie gäbe, wäre es ja auch kein Vertrauen.

Da Glaube aber Vertrauen ist, musst Du Dich also auf das verlassen, das Gott oder sein Sohn Jesus Christus gesagt hat.
Genau so will er es, das verlangt er.

Natürlich kann nicht jeder gleich total Vertrauen, das ist wohl wenn dann eher die Ausnahme. Das weiß Gott aber auch. Deshalb hilft er uns dabei.

Am besten ist es, wenn Du zunächst mal liest, was Jesus Christus gesagt und getan hat. Dann kannst Du Dir ein Bild über ihn machen und wirst merken, ob Du ihm vertrauen kannst. Und wenn es nur ein bisschen ist.
Fange am besten mit dem Johannesevangelium (siehe unten der Link) an, Du kannst Dir auch einen Film ansehen: http://www.jesusfilm.org/languages/index.html

Wenn Du das getan hast, lies Dir mal folgendes durch:
http://www.gottkennen.com/default.php?p=Gott_und_Sie

Wenn Du magst, dann schreib mir...

Gruß Sailor

Geändert von sailor (12.12.2006 um 01:33 Uhr).
 
 
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weltretter
Alt 12.12.2006, 08:08   #5
Standard

Ich denke, wenn man sich mit verschiedenen Glaubensrichtungen beschäftigt, merkt man, welche sich "richtig" anfühlt.
Wenn man interessiert daran ist und einige Dinge des Lebens hinterfragen möchte, muss man Zeit investieren. Meine Glaubensrichtung ist zB eine Mischung aus vielen und doch auch paranormalem. Das hat sich über JAhre entwickelt, weil ich vieles gelesen und gehört habe dazu. Und du entdeckst auch viele Parallelen, so dass du feststellen wirst, dass viele Dinge sich einfach in jeder Religion oder anderen Glaubensrichtung wiederholen.
Du musst deine eigenen Argumente suchen.

Wenn Gott beweisbar wäre, würden alle an ihn glauben.
 
 
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Jay-Jay-Jason
Alt 12.12.2006, 21:03   #6
Standard

Tut mir leid wenn ich das sage, aber ich kann aus dem Christentum keinen nutzen ziehen. Ich möchte kein Frommes leben führen, nur um am ende auf die Erlösung zu warten. Und ich weis noch nicht mal wie die aussehen wird.
 
 
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sailor
Alt 12.12.2006, 21:12   #7
Standard

Könnte man klar beweisen, daß es einen Nutzen hätte, dann wäre der Andrang dort sicher gross.
Gott aber geht es nicht um die Massen, die letztlich so sind, wie sie vorher waren -nämlich egoistisch und lieblos- sondern ihm geht es um Menschen, die ihre eigenen Fehler erkannt haben und denen es leid tut. Nur sie haben die Vorraussetzung, sich mit Gottes Hilfe zu verändern.
Wie die Erlösung Aussehen wird, das lässt sich genau nachlesen.

Geändert von sailor (12.12.2006 um 23:08 Uhr).
 
 
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Jay-Jay-Jason
Alt 12.12.2006, 21:27   #8
Standard

Ok dann halt so:

Erkläre mir warum du von deinem glauben so überzeugt bist.
 
 
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sailor
Alt 12.12.2006, 23:03   #9
Standard

Ganz einfach: Ich habe den allmächtigen Gott gebeten und er hat mir geholfen. Und das nicht nur einmal. Ich weiß, daß er helfen kann. Ebenso sein Sohn Jesus Christus.
Vielmehr liegt es an uns selbst, daß er oftmals nicht hilft, sich sogar von uns abwendet:

"Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören;
sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, daß er nicht hört."

Jesaja 59,1-2
 
 
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mojose
Alt 12.12.2006, 23:57   #10
Standard

wenn Gott unser vater ist und er uns alle liebt warum wendet er sich dann von uns ab?

wenn gott jedem verzeiht egal was man getan hat warum wendet er sich dann von uns ab?

wenn gott jedem und alles verzeiht warum hat er dann adam und eva aus dem paradise rausgeschmissen?

wenn gott vollkommen ist und wir nach sein ebenbild geschaffen worden sind sind wir dann auch vollkommen?

wenn wir alle kinder gottes sind genau so wie jesus ein kind gottes ist sind wir dann mit jesus gleich zu setzten?

wenn gott alle liebt warum begeht er dann völker mord?

wenn jesus so voll kommen war und so an gott glaubte warum hat er dann selber an ihn gezweifelt?

ich habe nix gegen den christlichen glauben es sind bloss ein paar sachen die im wieder spruch stehn wo ich nicht verstehn kann.
 
 
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sailor
Alt 13.12.2006, 01:55   #11
Standard

-Er wendet sich von uns ab, weil wir ihn missachten, verachten und sündigen.
Seine Gebote sind gerecht und gut, sie definieren die Sünde. (Röm 7,7)
Wir übertreten sie nicht, weil sie schlecht sind, sondern wegen unserer Selbstsucht, unserer Bosheit.
Er meint es gut mit uns. Deshalb macht er uns das Angebot, zu ihm umzukehren. Wenn uns unsere Schuld ernsthaft leid tut, und es uns mit der Umkehr wirklich ernst ist, dann wird er sich uns zuwenden. (Sach 1,3; Hes 33,11) Seine Abkehr soll uns letztlich zu ihm führen.

-Gott ist heilig. Vollkommen und ohne Sünde. Er wendet sich von uns ab, weil niemand zu ihm kommen kann, der an dem Weg der Sünde festhält und nicht die Bereitschaft hat, sein Leben grundlegend zu ändern. Er verzeiht also nur denen, die sich wirklich von Herzen ändern wollen.
(Ps 32,3-5; Lk 3,7-14; Joh 3,36; Apg 3,19;26,20)
Wer dazu bereit ist und sich dann durch Gott verändern läßt, der heiligt sich, er wird auch "Gerechter" genannt. (Lk 18,9-14; Röm 2,13) Das sind also die, die aus eigenem Willen ernsthaft an sich selbst arbeiten und sich gleichzeitig von Gott helfen lassen, denn alleine geht es nicht. Sie setzen ihr Vertrauen auf Gott. (Hebr 11)

-Er hat Adam und Eva rausgeschmissen, weil sie bewußt gesündigt haben.
Sie wußten was Gott gesagt hatte, doch die Verführung Satans und die Gier nach der eigenen Größe, danach zu sein wie Gott (Selbstsucht), brachte sie dazu, zu sündigen. (1.Mo 3,1-6) So und in ähnlicher Weise handeln die Menschen bis heute.
Weil Gott heilig ist, kann niemand in seiner Nähe sein, der bewußt sündigt und sich nicht von der Sünde abgekehrt hat.
Gott hatte vorher gesagt: Wenn sie sündigen würden (von dem einzigen verbotenen Baum essen), dann müssen sie sterben. (1.Mo 2,17) So ist es jetzt und betrifft auch uns, weil alle Menschen sündigen. Aber er bietet ihnen ja die Möglichkeit zur Umkehr an.

-Gott ist vollkommen. Wir sind nach seiner Gestalt geschaffen (Dan 7,9; Hes 1,26) auch sonst gibt es Ähnlichkeiten. Aber wir waren bezüglich seiner Größe niemals wie Gott oder ihm auch nicht annähernd gleich. Wir sind seine Geschöpfe, er ist der Schöpfer. (Jes 40,25-31; Ps 139,1-16)
Außerdem haben uns durch unseren freien Willen für das Böse, die Sünde entschieden. Wie die ersten Menschen, so haben auch wir das getan.
(Röm 5,12) Damit unterscheiden wir uns jetzt völlig von ihm.

-Gottes wahre Kinder sind seine geistigen Kinder. Denn Gott selbst ist Geist. Obwohl Gott unser aller Schöpfer ist, haben sich viele im Geist, in ihren Gedanken von ihm abgewandt. Sie missachten, verachten und ignorieren ihn, hören nicht auf ihn. Stattdessen hören sie auf sich selbst. (Röm 1,18-32)
Alle diese Menschen sind nicht seine wahren Kinder, sie werden von Jesus als die Kinder des Teufels bezeichnet, weil sie sich von Gott, ihrem wahren Schöpfer, abgewandt haben und stattdessen dem Gedankengut Satans folgen. (Joh 8,42-44) Gottes wahre Kinder sind die geistigen Kinder, diejenigen, die letzlich auf ihn hören.

Es steht geschrieben, daß Jesus der Erstgeborene unter vielen Brüdern und Schwestern ist. (Röm 8,29) Diese Brüder und Schwestern sind die Menschen, die ihm nachfolgen. Er existierte bereits bei Gott vor der Erschaffung der Welt.(Joh 8,58;17,24; Mi 5,1) Genauso ist er der erste gewesen, der von den Toten auferstanden ist. (Kol 1,18; 1.Kor 15,20) So wie er ihn auferweckt hat, wird er auch seine Geschwister vom Tod auferwecken. (Joh 3,16; 6,40) Es steht geschrieben, daß seine Nachfolger sich durch den Geist Gottes Schritt für Schritt in das Spiegelbild von Christus verwandeln. (2.Kor 3,18; Röm 8,29) Das bedeutet wir werden vom Wesen/Charakter her wie die exakten Abbilder von Christus, aber nicht ihm gleich.

Jesus Christus wurde von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde, über alles, gegeben. (Mt 28,18; 1.Petr 3,22) Nur Gott selbst ist davon ausgenommen. (1.Kor 15,27-28) Wir unterstehen also Christus und alles untersteht Gott.
Jesus Christus ist der Hohepriester, Prophet, König der Könige der Menschen und erstgeborener, einzigartiger Sohn Gottes. (Hebr 2,17;Mt 13,57;Offb 1,5;19,16; Joh 1,18)
Die Menschen, die ihm nachfolgen, so wie er es vorgelebt und gesagt hat, und ihm bis zuletzt treu bleiben, werden selbst Heilige, Priester Gottes in seinem Reich sein, und das Königtum empfangen. (Offb 3,21;Offb 1,5-6) Jesus Christus ist das Haupt seiner Nachfolger und Gott ist das Haupt von Jesus Christus.

-Gott straft, aber er verzeiht auch. Er möchte mit allem Handeln die Menschen dazu bewegen, vom Weg der Sünde umzukehren und ihm nachzufolgen, ihn zu ehren, auf ihn zu hören.
Die Menschen müssen wegen ihrer Sünde zunächst einmal alle sterben. Dieser Tod ist aber nicht endgültig, es ist nur der erste Tod. Danach erfolgt für viele das Gericht, nicht aber für alle. Genauso wie manche ewig leben werden.
Wenn Gott Menschen in jüngeren Jahren sterben läßt, durch welches Ereignis auch immer, dann heißt das nicht zwangsläufig, daß sie von ihm bestraft wurden. Denn nach dem ersten Tod sind wir (unser Geist/Seele) in seiner Hand. Er stellt für Gott kein Problem dar. Das also, was wir als schlimm und endgültig empfinden, ist für Gott kein Hindernis und keineswegs schlimm, auch für uns nicht wirklich schlimm.
Trotzdem hat es Ereignisse gegeben, und gibt es noch heute, wo Gott Massen von Menschen wegen ihrer Sünde hat frühzeitig sterben lassen. Alle diese hatten aber zuvor sehr viel und immer wieder Gelegenheit, von ihrem falschen Weg umzukehren und sich Gott zuzuwenden. Er hätte ihnen verziehen. Sie wollten es nicht, verachteten und ignorierten Gott. Deshalb tat er es.
Wenn er dies tut, fällt es ihm immer schwer und er läßt sich lange Zeit damit. Trotzdem hat auch seine Geduld irgendwann einmal ein Ende.
So etwas läßt er auch deshalb geschehen, damit es den anderen zur Warnung dient und sie auf diese Weise gerettet werden.

-Welche Stelle bezüglich des von Dir erwähnten Zweifelns meinst Du?

Ich werde dazu morgen noch ein paar Feinheiten einfügen und das ganze belegen. Für heute soll das genügen. Edit: Schon weitgehend geschehen, Rest folgt.

Geändert von sailor (13.12.2006 um 22:31 Uhr).
 
 
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Magdalena206
Alt 13.12.2006, 14:32   #12
Standard

Entweder man glaubt, oder man tut es nicht! Das ist alles! Da gibts keine Argumente! Du kannst keine Pro und Contra Liste aufstellen!
Jeder Mensch muss das mit sich selbst ausmachen!
Entweder du liest zB die Bibel oder beispielsweise auch den Koran und dir geht das Herz auf und du Weißt einfach, dass es richtig ist, oder eben nicht!
Und niemand wirklich niemand wird dir Gott erklären können!
Ich habe in meinem Leben (auch wenns noch nit sehr lang ist) viel Gutes und auch Schlechtes erlebt und ja ich glaube an Gott! aber ich könnte dir nie erklären wieso das so ist! Das ist etwas persönliches!

Ist jetzt etwas wirr das Beispiel, aber nehmen wir mal an, ich verliebe mich und du fragst mich, wieso grade in diese Person, dann könnte ich dir das genauso schlecht erklären! Du würdest die selbe Person ganz anders sehen und Argumente bringen da nichts!
 
 
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sailor
Alt 13.12.2006, 21:59   #13
Standard

Ich stimme Dir grundsätzlich zu, Magdalena. Mir geht es auch so. Ich spüre beim Lesen von Gottes Wort, wie es mich innerlich berührt.
Aber man sollte vielleicht erwähnen, daß der Koran selbst beweist, daß er nicht der Wahrheit entspricht. Er ist nicht das Wort Gottes.
Weshalb, dazu weiter unten. ------->
Das könnte jedenfalls falsch verstanden werden.
Von daher wäre ich mit dieser Definition etwas vorsichtig, denn ich kann alles mögliche für wahr halten, oftmals ist es dann aber leider unwahr.
Die Frage ist dann natürlich, ob das innere Gefühl, die innere Anrührung wie wir beide es erleben, dort auch vorhanden ist. Ich bin davon überzeugt, daß es nicht der Fall sein kann. (Weil es nur eine Wahrheit gibt!) Die innere Anrührung kommt zustande, weil unser Gewissen, unser Innerstes durch die Worte Gottes getroffen werden, wir sie gleichfalls erkennen:

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens"
Hebräer 4,12

Aber es sei ebenso erwähnt, daß auch der Koran vor allem in der Sure "Haus Imran" sehr ausgiebig von Jesus Christus berichtet.
Dort wird auch erwähnt, daß er der Messias (d.h. Retter!/Gesalbter) ist, von einer Jungfrau namens Maria geboren wurde, daß er Blinden das Augenlicht gab, daß er zu Gott erhoben wurde, etc.. Hier wird auch sehr deutlich, daß er etwas ganz besonderes war, eben kein gewöhnlicher Prophet.
Die Erwähnung von Jesus Christus im Koran (entstanden nach 600 n.Chr.)
unterstreicht die Wichtigkeit, Besonderheit und den Bekanntheitsgrad seines Auftretens, so wie es ebenso unsere Zeitrechnung (v./n.Chr.) tut.

Trotzdem steht dort abgesehen von einigen Stellen sehr viel widersprüchliches und letztlich wird Jesus zu einem der Propheten neben Mohammed degradiert. Von Mohammed wird gesagt, er sei der letzte gewesen. Die klare These des Korans ist: "Gott hat keinen Sohn."
Wichtig ist: Die Schriften der Bibel werden durch den Koran selbst voll anerkannt. Es gibt auch keine Stellen, die die Aussage machen, die Bibel sei verfälscht (obwohl das gerne von manchen Muslimen behauptet wird)

Damit stellt sich der Koran selbst das Zeugnis aus, nicht der Wahrheit zu entsprechen. Denn: In der Bibel ist ganz klar gesagt, daß Jesus Christus, der Messias, der Sohn Gottes ist, und daß es nach Jesus Christus keine weiteren wahren Propheten mehr geben wird. Er selbst wird aus den Wolken des Himmels erscheinen, und wird Gericht halten im Auftrag Gottes.
Mit ihm hat alles den Abschluß gefunden. Er sagt ebenso deutlich, daß nach ihm viele falsche Propheten auftreten werden:

Matthäus 24,1-31 (siehe Link unten)
Johannes 5,26-30

Geändert von sailor (14.12.2006 um 00:54 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 13.12.2006, 22:14   #14
Standard

Und wie schätzt du Texte anderer Kulturen ein, z.B. die indische Bhagavadgita um mal konkret zu fragen?
 
 
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sailor
Alt 13.12.2006, 22:25   #15
Standard

Es gibt keine Schriften ausserhalb der Bibel, die das Wort Gottes sind. Wie woanders schon erwähnt, hat Gott sein Wort zwar durch Menschen schreiben lassen, aber eben diese durch seinen Geist geleitet.
Auf die gleiche Weise hat er sie darin angeleitet, seine Schriften zu bewahren, und die Wahrheit zu erkennen.
Siehe dazu: Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Vor allem Beitrag #1 u. #3

Geändert von sailor (13.12.2006 um 22:39 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 13.12.2006, 22:31   #16
Standard

Und wieso nicht? Was ist an der Bhagavadgita so schlimm?
 
 
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sailor
Alt 13.12.2006, 22:41   #17
Standard

Folge mal dem eingefügten Link, vielleicht wird es Dir dann schon klarer, wie die Bibel entstanden ist. Es könnte sein, daß sich Deine Frage dann schon mehr oder weniger erübrigt.
 
 
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Morris
Alt 13.12.2006, 22:50   #18
Standard

Das ist mir schon klar, aber wieso sollte das bei anderen Texten - wie eben der indischen Bhagavadgita - anders sein? Sie wird zwar von den unterschiedlichsten Gruppen zur Grundlage genommen, aber m.E. verkündet sie einen kompromisslosen Monotheismus.
Von ihr wird übrigens ebenso gesagt, sie sei Gottes Wort.
 
 
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sailor
Alt 14.12.2006, 00:06   #19
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Wenn Du diese Schriften zum Wort Gottes zählen wolltest (der Koran verkündet auch Monotheismus) dann müsstest Du von all den Generationen von Juden, die die Schriften des alten Testaments bewahrten, und später den Generationen von Christen (bis heute) behaupten, sie seien nicht durch den Geist Gottes geleitet worden.
Denn genau durch diese Leitung entschieden sie über die Schriften, die sie zur Bibel zählten. Dazu gehört diese Schrift ausdrücklich nicht.

Die "Bhagavad Gita" ist eine hinduistische Schrift. Der Hinduismus ist eine Religion, in der viele "Götter" verehrt werden, unter anderem solche, denen neben Tieropfern selten noch heute -trotz des Verbots- in abgelegenen Regionen Menschenopfer dargebracht werden. (etwa Kali) Früher war dies viel häufiger der Fall.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kali_(G%C3%B6ttin)
Auch wenn es dort (teilweise) Bestrebungen gibt, all die vielen verehrten "Götter" unter einem "Hauptgott" zu vereinen, so ist es eindeutig keine monotheistische Religion und verstösst -ob mit einem oder mehreren "Göttern"- so oder so gegen das Gebot Gottes, außer ihm keine anderen "Götter" zu verehren. Alles was aus so einer dem wahren Gott gegensätzlich eingestellten Religion hervorgeht, kann weder Gut noch Wahr sein.

Es wird von allen möglichen Schriften behauptet, sie seien Gottes Wort.
So etwa auch vom sogenannten "Buch Mormon" , dem "Thomasevangelium" u.s.w..
Wenn man diese Schriften mit der Bibel vergleicht, findet man auch heraus, wo die Unterschiede liegen. Teilweise versuchen sie auch geschickt, das Wort Gottes zu erweitern. Dazu ist es allerdings erforderlich, die Bibel gut zu kennen und sich eben die Mühe zu machen, diese Schriften im Einzelnen durchzugehen.
Vieles scheint dabei übereinzustimmen (wie auch etwa im Koran über Jesus berichtet wird) aber im Weiteren finden sich dann viele Widersprüche.
Wichtig zu wissen ist, daß genau wie auch Gott selbst existent ist, es hier auf der Erde einen (zeitlich befristeten) Fürsten gibt, der ein unbedingtes Interesse an der Verbreitung aller möglicher Schriften hat, die von sich behaupten, die Wahrheit zu enthalten: Satan, der Vater der Lüge. Er ist das Oberhaupt einer grossen Zahl gefallener (dunkler) Engel (auch Dämonen genannt), die sich -wie er selbst- von Gott abgewandt haben.

(Lk 4,6; Joh 12,31; 16,10; Eph 2,2; 6,12; Lk 22,53; 1.Petr 5,8; Offb 12,9; Joh 8,44 ; 2.Kor 11,14-15)

Geändert von sailor (14.12.2006 um 01:13 Uhr).
 
 
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Morris
Alt 14.12.2006, 01:03   #20
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Man kann sie sehr wohl als göttliche Offenbarung ansehen, da sich die Bhagavadgita in ihren wesentlichen Aussagen zur Erlösung den christlichen Aussagen erstaunlich ähnelt. Und damit sind noch nicht die Generationen an Juden und Christen diffamiert, man wird auch kaum davon ausgehen können, dass die Christen zur Zeit Jesu und danach die Bhagavadgita gekannt haben um sie beurteilen zu können.
Hast du nicht auch in einer anderen Diskussion geschrieben, der Geist Gottes wirke eben nicht mehr durch die Christenheit, da Rom (und auch die Ostkirchen?) die Lehre verfälscht hätten? Aber zur Gita zurück:
Die "Bhagavad Gita" ist eine hinduistische Schrift. Der Hinduismus ist eine Religion, in der viele "Götter" verehrt werden, unter anderem solche, denen neben Tieropfern selten noch heute -trotz des Verbots- in abgelegenen Regionen Menschenopfer dargebracht werden. (etwa Kali) Früher war dies viel häufiger der Fall.
Wenn man die Bhagavadgita zurande zieht, würde man die vielen Götter nicht als Götter im Sinne eines Gottes betrachten, sondern als, nunja, "Bevollmächtigte", die bestimmte Aufgaben übernehmen. Gott selbst wird als barmherzig, allmächtig, allwissend etc. beschrieben und klar unterschieden von den anderen Göttern.
Das mit den Tier- und Menschenopfern ist kein Argument, da sie an vielen Stellen der religiösen Literatur verboten bzw. für das gegenwärtige Zeitalter nicht empfohlen werden. Die Menschenopfern traten eigentlich auch nur bei den unbedeutenden Thugs auf, die es nicht mehr gibt und in Indien nie anerkannt waren. Man kann sie nicht mal als religiöse Gruppe bezeichnen.


Es gibt doch auch einen Vers im NT, der besagt, es gebe noch weitere Schriften, die vom Geist Gottes inspiriert seien. Wenn nun alle Christen alle anderen Schriften gleich ausschließen, dann verlöre dieser Vers doch seinen Sinn.
 
 
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sailor
Alt 14.12.2006, 02:11   #21
Standard

Hast du nicht auch in einer anderen Diskussion geschrieben, der Geist Gottes wirke eben nicht mehr durch die Christenheit, da Rom (und auch die Ostkirchen?) die Lehre verfälscht hätten?
Da mußt Du wohl was falsch verstanden haben. Falls ich mich irre, nenne mir bitte die Stelle.
Ich sprach davon, daß viele Kirchen (vor allem sprach ich von den Grosskirchen der "grossen" Reformatoren u. der kath. Kirche) sich in weiten Teilen nicht mehr genau an das Wort Gottes halten (und falsche Lehren eingebracht haben), und das die Ökumene weitgehend eine Scheineinheit darstellt, die in Wahrheit auf eine minimale gemeinsame Basis reduziert ist. Ausserdem sind viele der Mitglieder der Grosskirchen durch ihre sogenannte "Säuglingstaufe" (die keine Taufe im Sinne Gottes ist) in diesen Organisationen, sie vertrauen oftmals aber nicht Gott und wollen ihm auch nicht wirklich nachfolgen, zumindest nicht da, wo es unbequem wird, und sie -beispielsweise- ihren materialistischen Lebensstil aufgeben müssten. Es ist also weitgehend ein "Christentum der Bequemlichkeit und/oder persönlichen Vorteile", von denen Jesus Christus ganz und gar nicht gesprochen hat.
Genau dies darf es nach dem Wort Gottes auf keinen Fall geben:
Daß Christen mit Scheinchristen zusammen in einer Gemeinde sind. Wenn dort noch Christen sind.
Wohlgemerkt: Ich setze die Grosskirchen nicht zwangsläufig mit der Christenheit gleich. Christen sind die wahren Nachfolger von Jesus Christus. Die also tun, was er gesagt und vorgelebt hat. Viele in den Kirchen sind nicht seine wahren Nachfolger. Durch wahre Christen wirkt der Geist Gottes durchaus. (Apg 5,32)

Unabhängig davon, wie man diese Hindu- "Götter" "betrachtet", ob als "Bevollmächtigte" oder wie auch immer, es bleibt bei dem Gesagten.
Die Eigenschaften, die dort Gott zugeschrieben werden, werden auch im Koran Allah zugeschrieben. Es sind auch Eigenschaften des wahren Gottes.

Mit den falschen Lehren ist es so, (ob in fremden Religionen oder auch etwa in vielen Grosskirchen), daß sie mit der Wahrheit verwoben werden.
Das bedeutet wir haben eine Teilwahrheit. Der Anteil an Wahrheit und Unwahrheit ist unterschiedlich hoch. Aber wie ich woanders schon mal geschrieben habe, ist eine Teilwahrheit immer eine Teillüge.
Bei Gott gibt es immer nur vollkommene und ungeteilte Nachfolge. (was nicht zwangsläufig Vollkommenheit, aber das ganzherzige Streben danach meint) Genauso verhält es sich mit der Wahrheit. Gottes Wort ist die reine und unverfälschte Wahrheit. Eine Nachfolge Gottes beinhaltet immer die ganzheitliche Suche und das Streben nach der Wahrheit. Nur auf diese Weise kann es auch unter Christen eine wahre Einheit geben. Durch das ernstgemeinte Streben nach der Wahrheit. Das kann ich leider vielfach nicht erkennen. Viele Menschen lesen kaum in der Bibel und vertrauen oftmals blind ihren Theologen.
Wenn Du also nun meinst, die "Bhagavadgita" als göttliche Offenbarung ansehen zu wollen, was soll ich dann nun tun? Ich warne Dich und halte Dir den Mantel hin, damit Du hineinschlüpfen kannst. Deine Entscheidung mußt Du selbst treffen.

Es gibt doch auch einen Vers im NT, der besagt, es gebe noch weitere Schriften, die vom Geist Gottes inspiriert seien. Wenn nun alle Christen alle anderen Schriften gleich ausschließen, dann verlöre dieser Vers doch seinen Sinn.
Es gibt Aussagen, die besagen, wir sollen alles Prüfen, und das Gute behalten, ja. (1.Thess 5,21)
Was die Briefe irgendeines Christen betrifft (den ich dafür halte) der mir schreibt, oder etwas veröffentlicht, so tue ich das.
Wenn ich allerdings von Schriften höre, die aus irgendeiner Gottabgewandten und ihm entgegengerichteten Religion mit Vielgötterkult etc. stammen, dann brauche ich selbst das nicht tun.

Die Schriften irgendeines Christen, die ich für Wertvoll und Gut, und dem Wort Gottes entsprechend befinde, die würde ich deshalb aber noch lange nicht den heiligen Schriften in der Bibel zufügen. Die Bibel ist abgeschlossen.

Geändert von sailor (14.12.2006 um 02:25 Uhr).
 
 
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Magdalena206
Alt 14.12.2006, 10:28   #22
Standard

Ja Sailor das passt jetzt zwar eigentlich nicht so zu diesem Thread aber:

Sure 3
78. Und fürwahr, unter ihnen ist ein Teil, die verdrehen mit ihren Zungen die Schrift, damit ihr es als aus der Schrift vermutet, während es doch nicht aus der Schrift ist. Und sie sprechen: «Es ist von Allah»; und es ist doch nicht von Allah; und sie äußern wissentlich eine Lüge gegen Allah.

Ich bin Christ..bin damit groß geworden und hatte auch nie ein wirkliches Problem mit meinem Glauben, obwohl ich denke, dass ich immer das Gefühl hatte zu wenig zu wissen.
Irgendwann habe ich den Koran gelesen und mir ging das Herz auf! ich meine nicht auf eine Art und Weise, dass ich den christlichen Glauben nun quasi über Bord werfe und ihn als komplett falsch ansehe und ohne Umschweife zum Islam übertrete, aber ich glaube, ich habe etwas gesehen oder verstanden, was nicht viele Christen tun!

Und zum Thema Verfälschung...man muss sich als Christ einfach mal eingestehen, dass die Bibel verfälscht worden ist, dass Bücher verschwunden sind, dass der Vatikan Dinge im verborgenen hält und das die meisten "Christen" doch nun wirklich keine Ahnung von ihrem Glauben haben!
Dazu gestern im Fernsehen eine Umfrage gesehen wieso wir eigentlich Weihnachten feiern! Mir wären beinahe die Ohren abgefallen!
Unfassbar!

Was wollte ich noch loswerden?
jaja ich weiß...zum Thema Verfälschung und blablubb hab ich hier keine Thesen hingeschrieben aber es ist ja auch noch früh!*g*

@sailor ach übrigens, du bist ja überzeugter Christ nicht wahr? Isst du eigentlich Schweinefleisch?
 
 
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Standtight
Alt 14.12.2006, 14:30   #23
Standard

Warum an Gott glauben? Mach Dich auf den Weg und finde Gott. Es ist kein Bedarf zu glauben. Es ist Bedarf an Wissen und die damit verbundene Erfahrung. Oder glaubst Du das 1+1=4?
 
 
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baedr
Alt 14.12.2006, 14:50   #24
Standard

Warum an Gott glauben? Mach Dich auf den Weg und finde Gott.
Warum soll man denn nach ihm suchen,wenn man nicht an ihn glaubt... entweder es passiert irgendwas, dass man an Gott glaubt, oder eben nicht.
 
 
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sailor
Alt 14.12.2006, 22:53   #25
Standard

@Magdalena206
So, jetzt ist meine Antwort für Dich endlich fertig. Sie ist leider etwas lang geworden, aber ich denke es geht um ein wichtiges Thema.
Zum Thema "Schriftverfälschung" der Bibel: Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Vor allem Beitrag #1 u. #3

Sure 3
78. Und fürwahr, unter ihnen ist ein Teil, die verdrehen mit ihren Zungen die Schrift....
Dazu ist auch Sure 3,Vers 75 (davor) interessant:

"Und unter den Leuten der Schrift gibt es welche, die, wenn du ihnen eine große Summe anvertraust, dir diese aushändigen. Und unter ihnen gibt es auch solche, die, wenn du ihnen einen Dinar anvertraust, ihn dir nur aushändigen, wenn du stets hinter ihnen her bist....[3:75]
[FONT=Arial][FONT=Courier New][FONT=Courier New][FONT=Courier New](Sure 3,75 "Al`Imran")[/FONT][/FONT][/FONT][/FONT]

[FONT=Arial][FONT=Courier New][FONT=Courier New][FONT=Courier New]Die genannte Stelle bezieht sich also eher auf bestimmte Leute, die mit ihren Worten (Zungen!) die Schrift verdrehen, als auf Veränderung der Schriften an sich.[/FONT][/FONT][/FONT][/FONT]
[FONT=Arial][FONT=Courier New][FONT=Courier New][FONT=Courier New]Aber, ich muß mich selbst korrigieren, denn ich habe nun auch Worte im Koran gefunden, die möglicherweise die Entstellung der Schrift behaupten. Ob nun durch die Worte bestimmter Personen, oder ob die Veränderung der Schrift an sich gemeint ist, bleibt weitgehend offen:[/FONT][/FONT][/FONT][/FONT]

Sure 5,13-14 "Al Ma`ida" ; 2,75 "Al-Baqara" und auch Sure 4,46 "An-Nisa" beschreibt dies ähnlich, denn dort steht:

"Es gibt welche unter den Juden, die Worte aus ihren Stellungen verdrehen... und den Glauben lästern...."[4:46]

Wie es in Bezug auf das zuvor Genannte wirklich gemeint ist, bleibt aus meiner Sicht in allen Stellen unklar, und letztlich der Interpretation des Lesers überlassen.
Im Gegensatz dazu findest Du im Koran auch folgende eindeutig widersprüchliche Aussagen. Hier wird wiederholt bestätigt, daß die Schriften der Bibel incl. der Worte von Jesus Christus Rechtleitung (Weisung), als auch Bestätigung des vorherigen (der Schriften des AT) sind. Jesus wird als etwas besonderes hervorgehoben, seine Autorität bestätigt, solche Worte und Taten sind mir über Mohammed nicht bekannt. Hier wird auch gesagt, daß Jesus kam, um das Wort der Thora (fünf Bücher Mose) zu bestätigen:

[FONT=Arial][FONT=Times New Roman][FONT=Book Antiqua]
"Wir ließen ihnen Jesus, den Sohn der Maria, folgen; zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war; und Wir gaben ihm das Evangelium, worin Rechtleitung und Licht war, zur Bestätigung dessen, was vor ihm in der Thora war und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. "[5:46]
(5,46; "Al Ma´ida")

[/FONT][/FONT][/FONT]
Auch im Folgenden werden die alten Schriften nur bestätigt, wäre woanders von Veränderung die Rede, dann wären Worte von Bestätigung hier widersprüchlich:

"Damals sprachen die Engel: "O Maria, siehe, Allah verkündet dir ein Wort von Ihm; sein Name ist der Messias, Jesus, der Sohn der Maria, angesehen im Diesseits und im Jenseits, und einer von denen, die (Allah) nahestehen. [3:45]
Und reden wird er in der Wiege zu den Menschen und auch als Erwachsener, und er wird einer der Rechtschaffenen sein." [3:46]
Sie sagte: "Mein Herr, soll mir ein Sohn (geboren) werden, wo mich doch kein Mann berührte?" Er sprach: "Allah schafft ebenso, was Er will; wenn Er etwas beschlossen hat, spricht Er nur zu ihm: »Sei!« und es ist." [3:47]
Und Er wird ihn das Buch lehren und die Weisheit und die Thora und das Evangelium [3:48] und wird ihn entsenden zu den Kindern Israels.
(Sprechen wird er) "Seht, ich bin zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn gekommen. Seht, ich erschaffe für euch aus Ton die Gestalt eines Vogels und werde in sie hauchen, und sie soll mit Allahs Erlaubnis ein Vogel werden; und ich heile den Blindgeborenen und den Aussätzigen und mache die Toten mit Allahs Erlaubnis lebendig, und ich verkünde euch, was ihr esset und was ihr in eueren Häusern speichert. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für euch, wenn ihr gläubig seid. [3:49]
Und als ein Bestätiger der Thora, die vor mir da war,... So fürchtet Allah und gehorcht mir ; [3:50]
[FONT=Courier New](3,45-50 "Al`Imran")[/FONT]

[FONT=Courier New]Etwas später in Vers 55-56 werden sogar die Anhänger von Jesus Christus deutlich als Gläubige definiert, die anderen als Ungläubige:[/FONT]

Damals sprach Allah: "O Jesus, siehe, Ich will dich verscheiden lassen und will dich zu Mir erhöhen und will dich von den Ungläubigen befreien und will deine Anhänger über die Ungläubigen setzen bis zum Tag der Auferstehung. Alsdann werdet ihr zu Mir wiederkehren, und Ich will zwischen euch richten über das, worüber ihr uneins waret. [3:55]
Was aber die Ungläubigen anbelangt, so werde Ich sie schwer im Diesseits und im Jenseits bestrafen; und sie werden keine Helfer finden." [3:56]
(3, 55-56; "Al`Imran")

[FONT=Times New Roman]
[/FONT]

Ausserdem wird folgende Aussage über alle gelesenen Worte gemacht:

Das Wort wird bei Mir nicht abgeändert, und Ich bin in nichts ungerecht gegen die Diener." [50:29]
[FONT=Courier New](50,29 "Qaf")[/FONT]

[FONT=Courier New]Über die Propheten und Gerechten der Bibel, und Jesus selbst, lässt sich lesen:[/FONT]

[FONT=Courier New]"[FONT=Verdana]Das sind jene, die Allah rechtgeleitet hat: so folge ihrer Rechtleitung....[/FONT][/FONT][FONT=Verdana][6:90][/FONT]
....Sie haben Allah nicht richtig nach Seinem Wert eingeschätzt, wenn sie sagen: "Allah hat keinem Menschen irgend etwas herabgesandt." Sprich: "Wer sandte das Buch nieder, das Moses als ein Licht und eine Führung für die Menschen brachte ... Sprich: "Allah!...[6:91]
[FONT=Courier New](Sure 6,90-91 "Al-An`am")[/FONT]
[FONT=Courier New]Siehe auch: Sure 5,68-69[/FONT]

[FONT=Courier New]In Sure 9,111 "At-Tauba" wird gesagt, daß die Verheißungen der Thora und des Evangeliums bindend sind:[/FONT]

"Allah hat ...eine Verheißung - bindend für Ihn - in der Thora und im Evangelium und im Qur'an. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah?...." [9:111]
Das ganze wird auf die Propheten erweitert, etwa in Sure 3,84.
Siehe auch: Sure 3,3-4

Festzustellen bleibt: Es gibt keine Stelle (wer sie findet, der zeige sie mir), die klar und deutlich die Aussage macht: "Das alte und neue Testament wurden verfälscht."
Im Gegensatz dazu gibt es eine deutliche Bestätigung der heiligen Schriften der Bibel.
Trotz dieser Bestätigungen widerspricht der Koran der Bibel. Damit stellt er sich selbst in Frage und auch den Islam.
Die Bibel macht ganz klar die Aussage, daß Jesus Christus der einzigartige Sohn Gottes ist. (Mt 3,17; 14,33; 17,5; Joh 3,16; 3,35; 5,20; 10,17; etc.)
Daß er gekreuzigt wurde, gestorben ist, und am dritten Tag auferstanden
(Mt 16,21; 27,50-54; Mk 8,31; Lk 9,22) und zu Gott aufgefahren ist.
(Lk 24,51; Mk 16,19)

[FONT=Courier New]Stattdessen steht im Koran:[/FONT]

[FONT=Courier New]"[FONT=Verdana]und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht;...."[/FONT][FONT=Verdana][[/FONT]4:157][/FONT]

"Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter; gewiß, andere Gesandte sind vor ihm dahingegangen... [5:75]

"Und wer eine andere Religion als den Islam begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein." [3:85]
Vergleiche etwa mit: 3,55-56; 5,46; 9,111

Ich hoffe, Du verstehst jetzt, daß sich Islam und Christentum nicht miteinander vereinbaren lassen. Der Islam bestätigt einerseits die Schriften der Bibel klar als verlässliche Wegweisung, betont die Wundertaten Jesu etc. und versucht dann andererseits Jesus Christus zu einem gewöhnlichen Propheten zu degradieren wie alle anderen vor ihm auch. Er leugnet den Tod Jesu am Kreuz und damit auch die Auferstehung. Gott wird demnach sein Sohn aberkannt und damit Gott selbst mißachtet.
Zusätzlich wird die Behauptung aufgestellt, Mohammed sei der letzte Prophet und der Koran ebenso eine heilige Schrift.
(siehe dazu Beitrag #13 am Ende u. Mt 24,1-31)
Dabei widerspricht der Koran der Bibel vollkommen:

"...damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, <der> hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen."
Johannes 5,23-24

"Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.
Wer bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott."
1.Joh 4,14-15

Ich empfehle Dir dazu sehr das Buch von Mustafa Efe/Christa Bolay
"Mein Weg zur Wahrheit"- ein türkischer Journalist entdeckt die Bibel.
vom Brockhaus-Verlag, ISBN: 3- 417- 20626-X
Dort sind viele Koranverse im Vergleich mit Bibelversen aufgeführt. Auch Mustafa Efe war auf viele Widersprüche im Koran gestossen und hat nach der Wahrheit geforscht. http://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Efe

Geändert von sailor (15.12.2006 um 02:05 Uhr).
 
 
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