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mojose
Alt 15.12.2006, 04:24   #26
Standard

Zitat von mojose
ich suche nach ein paar guten argumenten warum man an gott glauben soll

ernsthaft bitte und bitte ohne bibel zitaten eigene ehrfahrungen usw. pls
naja so viel da zu

was ich ja eigentlich wissen wollte ist bestimmte erfahrungen wo ihr gemacht wo für euch ein beweis war das es gott gibt.

oder warum man sich selber für den glauben entschieden hat
 
 
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Jay-Jay-Jason
Alt 16.12.2006, 19:46   #27
Standard

Ok ich als Heide kann wohl nicht länger mitreden. Ich kann nicht so schöne Biebelverse runterleiern. Dafür kann ich aber feine Rituale durchführen und keiner kann mich daran hindern (keine angst die Rituale enthalten nur die Opferung von Met und Bier).

Ach und nur so Neben bei: Bald ist Wintersonnenwende!
Drei Tage durchfeiern. und danach is heilig tach. den lass ich aber ausfallen (weil wegen Kater und so).
 
 
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sailor
Alt 17.12.2006, 00:24   #28
Standard

Wie ich (nicht nur ich) Dir ja schon geschrieben habe, mojose:
Glaube ist Vertrauen, da helfen Dir meine oder andere Erfahrungen nicht wirklich weiter.
Aber laß Dich doch einfach darauf ein, Gott ernsthaft kennenzulernen. Dann wirst Du schon merken, ob da etwas wirklich besonderes dran ist, oder ob ich Dir Unsinn erzählt habe.
Deine eigenen Erfahrungen mit Gott und Jesus Christus werden Dich dann überzeugen oder eben nicht.

Gruß Sailor
 
 
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AMYlee
Alt 17.12.2006, 00:44   #29
Standard

ich glaube fest an gott ich bin katholisch^^ naja gut ich gehe nicht mehr in die kirche weil ichs einfahc langweilig finde abba ich bete immer wenn ich probleme habe und wenn ich weggehe raus dann nehme ich immer mein kreuz mit oder meinen rosenkranz sieht net nur shcön aus sondern ich hab dann einfach das gefühl dass ich beschützt werde von gott. bis jetzt ist mir noch nie was passiert ich wurde immer beschützt auch wenn ich ma in brenzlichen situationen war naa??ist das etwa kein beweis????

;-)
 
 
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Mama Jen
Alt 17.12.2006, 19:25   #30
Standard

Ich glaube.
Ich kann aber nicht ein überirdisches/göttliches Wesen für das Tun der Menschen verantwortlich machen!
Ich denke auch nicht, daß es ein "paradies" und eine "Hölle" irgendwo im Jenseits gibt.
Der Himmel oder die Hölle sind meiner Meinung nach die Zustände, die wir uns in DIESEM Leben selber schaffen.
Dafür kann Gott nichts, sondern wir selbst.
Er hat uns lediglich alle Möglichkeiten gegeben, das Beste, oder auch das Schlechteste selbst daraus zu machen.
Auf die Frage, warum man glauben sollte, kann man nun wie saylor antworten und wie nicht gewollt, Zeilen zitieren, oder einfach wie auch nicht vom Threadersteller gewollt, mit persönlichen Beispielen reagieren.
Aber da beides ausdrücklich nicht gewünscht ist, kann man wohl nur mitteilen, daß man glaubt, oder eben nicht... Oo
 
 
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Standtight
Alt 19.12.2006, 13:36   #31
Standard

Absolut richtig. Es ging auch nur darum jemanden ein argument z geben um an gott zu glauben. Glauben sollte abgeschafft werden. Nur als Zeuge kannst du von etwas ueberzeugt sein und nicht durch glauben. Liegt ja schon im wort " ueber-zeugt ". Niemand hat gott gesehen und keiner hat mir vorgestellt. Wenn es da einen gott gibt kannst nur du ihn finden ohne irgendeine religion.
 
 
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Morrygan
Alt 20.12.2006, 20:41   #32
Lächeln

weil jeder Mensch etwas/jemanden braucht, dem er anstandslos vertrauen kann, der ihm Sicherheit gibt und Hoffnung wenn man keine Hoffnung mehr selber aufbringen kann...
Das meine ich ernst. Und meine Götter haben mir Beweise genug gegeben, dass sie für mich da sind.

Ein Beispiel, dass Glaube nicht nur Einbildung ist: Bevor ich meinen Glauben fand, war ich depressiv und die Leute sagten offen zu mir und meinen Familienmitgliedern, dass mit mir was nicht stimmt ich gehe immer geduckt und starre vor mir her...
Danach hat sich aber vieles Verändert. Ich habe Wunder erlebt, die ich alleine auf die Götter (ich bin nicht christlich) zurückführe. Ich habe dank eines Haltes, den sie mir boten, Selbstvertrauen und Selbstachtung gewonnen.
Mittlerweile ist es so, dass sogar zwei Leute vom Arbeitsamt sich gewundert haben, dass ich eine solche Größe und Erhabenheit ausstrahle wie niemand sonst.
Und das ist nicht erfunden! Ich hab mich selbst gewundert, wie die das gesagt haben...

Und: Der Glaube nimmt mir alle Angst, die ich habe (ausser vor Spinnen *iiiih* )

Ich bin froh, dass es so viele gläubige Menschen auf der Welt gibt...

Grüße, morrygan
 
 
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Morrygan
Alt 20.12.2006, 21:38   #33
Böse

Sailor schrieb vorher:
Die "Bhagavad Gita" ist eine hinduistische Schrift. Der Hinduismus ist eine Religion, in der viele "Götter" verehrt werden, unter anderem solche, denen neben Tieropfern selten noch heute -trotz des Verbots- in abgelegenen Regionen Menschenopfer dargebracht werden. (etwa Kali) Früher war dies viel häufiger der Fall.

Alles was aus so einer dem wahren Gott gegensätzlich eingestellten Religion hervorgeht, kann weder Gut noch Wahr sein.



Du kennst dich ja gut aus, Sailor. Dann hast du bestimmt auch im alten Testament von den Tieropfern gelesen, die dein Gott verlangt! Auch Noah hatte nach der Flut ein Opfer dargebracht, oder hatte sich der Stier oder was da brennend auf dem Altar lag, selbst geschlachtet?
Und womit wir auch schon beim Menschenopfer wären. Mal ganz abgesehen, dass Jahwe jedem, der seinem Altar den Rücken zukehrt, den Tod androht, ist jawohl die Flut das größte selbst eingeforderte Menschenopfer aller Zeiten, oder??? DIE GESAMTE MENSCHHEIT mit Ausnahme von Noahs Familie.

Tja, aber dann wissen wir ja auch woher die Grausamkeit der Menschen kommt, schließlich sollen sie ja Gottes Ebenbild sein

Die germanischen und keltischen Götter helfen den Menschen wenigstens und murksen sie nicht ab nur weil sie keinen Bock mehr auf ihr Spielbrett haben. Und beschimpfe nicht die anderen Religionen und Glaubensrichtungen damit, dass sie nicht gut oder wahr sein könnten! Ich wüsste nicht, dass du dir anmaßen könntest/dürftest, dies zu beurteilen!!!
 
 
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sailor
Alt 21.12.2006, 18:10   #34
Standard

@Morrygan

Sicher hilft uns unsere Glaube an irgendetwas, sei es unser eigenes Ich, irgendwelche "Götter", irgendwelches Wissen, oder was auch immer, zu einem gewissen Grad.
Wenn wir etwa von unserem eigenen Können, Wissen oder irgendwelchen "göttlichen" Helfern überzeugt sind, dann bringen wir es in manchem weiter, als wenn wir missmutig und traurig sind. Zumindest haben wir den Eindruck.
Der Hintergrund ist: Wir erhalten Selbstvertrauen und Motivation. Von daher kann ich Deine Verhaltensänderungen zu einem gewissen Grad durchaus nachvollziehen. Nur ist es so, daß wir möglicherweise irgendwann merken, es hilft uns nicht wirklich, dann wird sich unsere Motivation ins Gegenteil umkehren.

Bei dem einzigen wahren Gott und seinem Sohn Jesus Christus ist es aber anders, denn unser Verhalten ändert sich durch ihn in anderer Hinsicht, die sich nicht in einer Ausstrahlung von "Größe und Erhabenheit wie niemand sonst" äußert, wie es von Dir in Beitrag #32 beschrieben wurde.

Gerade unser Wesen/Charakter, eben gänzlich auf uns selbst und unsere eigene Größe, die sich -wie in Deinem Fall- sogar über andere erhebt, zu vertrauen, wird von Gott verändert.
Die Freiheit, von der Jesus Christus spricht, die er uns schenken will, bezieht sich auf die Freiheit vom Irrglauben falscher Vorstellungen, eigener Sturheit, angeblichen "Göttern", die in Wahrheit doch nicht helfen können.
Es ist eine Freiheit auch vom Materialismus, also dem Vertrauen auf Geld und Besitz; Freiheit von Habgier, von Machtgier, vom Geltungsdrang, von Eitelkeit, von Wut und Streit, von Zorn, von Hass, Neid und dergleichen.
Christus schenkt uns also die Freiheit von Lügen, Irrtümern und unserem eigenen selbstbestimmten ICH, unserer Selbstsucht, unserem Egoismus:

Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave.
Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer.
Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.
Joh 8,34-36

Denn nur auf diese Weise -durch die wahre Freiheit- lässt sich das Gute, das der eine oder andere von uns tun will, tatsächlich realisieren. Ohne Hintergedanken und Berechnung, etwa Schenken nur aus Verpflichtung, für die, die uns schenken und dergleichen. Stattdessen können wir Stück für Stück selbstlos werden, unparteiisch. Vollkommen frei. (2.Kor 3,17-18) Das schafft der allmächtige Gott durch seinen Sohn Jesus Christus, dem er Vollmacht gegeben hat, und durch seinen Geist.

Das einzige, das wir tun müssen, ist uns ihm zu öffnen, Jesus Christus anzurufen (zu beten) und ihn zu bitten.(Apg 2,21) Nicht mit stolz erhobenem Kopf und geschwellter Brust, sondern demütig. Wir sind vor Gott Sünder und verdienen den Tod (Jak 1,15;Röm 5,12), jeder und jede von uns. Auch und gerade die Götzendiener, wie es unmissverständlich gesagt ist: Offb 21,8; 1.Kor 6,9; Offb 20,10. Gott warnt uns davor, ruft uns auf, zu ihm umzukehren:

"Hütet euch, daß euer Herz sich ja nicht betören läßt und ihr abweicht und andern Göttern dient und euch vor ihnen niederwerft
und der Zorn des HERRN gegen euch entbrennt..."
5.Mose 11,16-17

"Wenn aber ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt: er wird seine Seele am Leben erhalten.
Sieht er es ein und kehrt er um von all seinen Vergehen, die er begangen hat: leben soll er <und> nicht sterben...
....Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muß, spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt!"
Hesekiel 18,27-28.32

Auch die dem Materialismus, der Habsucht dienen, sind Götzendiener (Kol 3,5), denn sie vertrauen nicht Gott, sondern ihrem Geld und Besitz. Sie leben nicht für Gott, sondern letztlich für das Geld. Sie verwenden auch ihre Zeit nicht für Gott, sondern für das Geld und den Besitz. (Mt 6,24)

Doch Christus ist wie sein Vater voller Gnade, voller Erbarmen. Er liebt uns trotz allem, er hofft auf uns. Ein wahrer König. Jeder, der zu ihm kommt und ihn bittet, dem es aufrichtig leid tut, der wird Vergebung erhalten und wird von ihm befreit werden. Dem wird geholfen werden. So auch Dir, Morrygan.
(Apg 2,21; Joh 14,23; Mt 7,7-11)
Die Frage ist nur, ob Du das willst. Oder ob Du vielleicht lieber Deinen "Göttern" nachlaufen willst, die Dir in Wahrheit nicht helfen können, die nur Dein eigenes Ego stärken, solange Du Dir ihre Hilfe einredest. Wirkliche Hilfe kannst Du von dem allmächtigen Gott erhalten. Dann wirst Du es nicht auf irgendwelche "Götter" "zurückführen", sondern sicher wissen, von wem diese Hilfe kommt.

Du kennst dich ja gut aus, Sailor. Dann hast du bestimmt auch im alten Testament von den Tieropfern gelesen, die dein Gott verlangt! Auch Noah hatte nach der Flut ein Opfer dargebracht, oder hatte sich der Stier oder was da brennend auf dem Altar lag, selbst geschlachtet?
Die Opfer, die zur Zeit des ersten (alten) Bundes (altes Testament) Gott von den Menschen gebracht wurden, bestanden neben Naturalien wie etwa Getreide, Früchte, etc. wie Du richtig schreibst auch aus Tieren, die dafür geschlachtet wurden. Das ist richtig. Im Prinzip das meiste von dem, was die Landwirtschaft hervorbrachte.
Der Hintergrund dieser Opfer ist aber nicht das Verbrennen etwa des Opfers, Gott könnte auch genausogut ohne das leben, er ist nicht darauf angewiesen.(Hebr 10,8-12; Mt 7,21)
Ihm geht es um das Herz des Menschen, um sein inneres Bemühen, ob er bereit ist, von dem ihm gegebenen (also der Ernte, dem Vieh etc.) Gott etwas abzugeben. Im Grunde ist es nur eine Rückgabe an ihn, der es alles geschaffen hat und wachsen lässt.
Wie das Getreide hat Gott die Tiere den Menschen als Nahrung gegeben. Ein nicht unerheblicher Teil dessen, sollte Gott gegeben werden, auch das wertvollste davon. So konnte er die Treue der Menschen auf die Probe stellen und sie gleichzeitig im Vertrauen stärken. (Mal 3,6-12)

Im Neuen Bund (Neues Testament) ist dieses Opfer noch immer gefordert.
Nur ist es jetzt auf das Wesentliche beschränkt worden, worum es Gott auch im alten Bund im Grunde schon immer ging: Um das ganze Herz, das Bemühen, um die Gabe des eigenen Lebens an Gott.
Wie ist das zu verstehen? Folgendermaßen:

"Brüder und Schwestern, weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße« Gottesdienst."
Römer 12,1 Siehe auch: Röm 6,13; 1.Petr 2,5

Damit ist also gemeint, daß wir unser ganzes Leben Gott geben, daß wir also für ihn leben und unser Vertrauen auf ihn setzen. An dem Steuer unseres "Lebensautos" sollen also nicht wir selbst, sondern Gottes Sohn, Jesus Christus sitzen. Das ist von uns gefordert, alles andere wäre halbherzig, Gott aber verlangt das ganze Herz, schon immer. (Mt 22,37; 5.Mo 6,5; 10,12)
Eine Forderung, die uns zum Guten dient, die uns zum ewigen Leben in Gottes Anwesenheit führt. Das damit nicht nur der Sonntagsgottesdienst gemeint sein kann, das düfte anhand dieser Worte jedem klar werden.

ist jawohl die Flut das größte selbst eingeforderte Menschenopfer aller Zeiten, oder??? DIE GESAMTE MENSCHHEIT mit Ausnahme von Noahs Familie.
Sicher kein Menschenopfer. Wie oben (Hes 18) deutlich wurde, möchte Gott nicht den Tod der Menschen, er hat kein Gefallen daran. Aber: Es starben alle, mit Ausnahme von Noahs Familie. Denn was steht dort über die anderen Menschen? Folgendes:

"Und der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag."
1.Mo 6,5

Gott hat die Menschen geschaffen, er ist der Schöpfer. Er hat genauso das Recht, dieses Leben der bösen Menschen wieder zu nehmen.
Was tun sie? Sie machen mit ihrer Ungerechtigkeit, ihrer Gier, ihrer Gemeinheit, ihrer Bosheit, allen denen, die es gut meinen, also den Gerechten (so wie Noah), das Leben zur Hölle.
So geschieht es auch heute, Tag für Tag. Sieh Dich um in der Welt.
Meinst Du, daß Gott in seiner Heiligkeit, seiner vollendeten Gerechtigkeit, seiner Wahrheit mit diesen Menschen eines Tages leben kann und will?
Meinst Du, daß er will, das diese Menschen, die ihn verachten, all denen weiterhin schaden, die von Herzen bereit sind, das Gute zu tun?

Er will es nicht. Er könnte alle vernichten, da alle Menschen Sünder sind. Doch er will es nicht. Er möchte die gewinnen, die eigentlich das Gute tun wollen, es nur immer wieder nicht schaffen. Die, denen ihr Handeln leid tut. Deshalb sagt er immer wieder:
"Kehrt um, ändert Euer Leben! Entscheidet Euch! Das was ihr selbst sät, das werdet ihr ernten." (Hes 18,32; 33,11; Joel 2,12-13; Gal 6,8; Mk 1,4; Lk 3,3; Apg 2,38; 3,19; etc.)

"Wer seine eigenen Wege gegangen ist und sich gegen den HERRN aufgelehnt hat, der lasse von seinen bösen Gedanken und kehre um zum HERRN, damit er ihm vergibt! Denn unser Gott ist reich an Güte und Erbarmen."
Jesaja 55,7

Geändert von sailor (21.12.2006 um 18:39 Uhr).
 
 
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Morrygan
Alt 21.12.2006, 20:27   #35
Standard

Lieber Sailor,

gehen wir mal der Reihe nach:

Größe und Erhabenheit meinte ich in Form einer spürbaren Aura, die ich früher nicht besaß und erst mit Hilfe der Götter aufgebaut habe.

Setzt du etwa die Götter gleich mit einem Irrglauben, auf eine Stufe mit Sturheit und falschen Vorstellungen??? Ich habe selten mit jemandem diskutiert, der so wenig Respekt den Göttern und somit meinem Glauben entgegenbringt! Das ist in meinen Augen nicht mehr als eine bloße Anmaßung aus dem Nichtwissen über seine eigenen Tiefen der Seele heraus.
Und noch unglaublicher finde ich deine Aussage "die in Wahrheit doch nicht helfen können", denn ich habe doch deutlich gemacht, dass mir die Götter geholfen haben.
Jahwe hat mir nicht beigestanden, hat sich nicht gezeigt durch irgendein Geschehen oder ein "Zeichen", und ich hatte weiß Gott (was für ein Wortspiel) oft zu ihm gebetet und um Hilfe gefleht.

Erst die Götter haben mich gehört und sich dann eingeschaltet um mich zu unterstützen und zu trösten und was halt Götter so machen, wenn man den Glauben an sie zulässt und sich ihnen nicht verwehrt.
Es gibt (zumindest für mich) genügend Beweise für deren Existenz! Wenn du nur einen Teil davon hören willst, brauchst du nur mit dem Finger zu schnipsen - mir fallen auf Anhieb eine Handvoll ein!

Zu deiner Aussage, Christus würde uns von Lügen, Irrtümern, dem eigenen selbstbestimmten Ich, Egoismus und Selbstsucht befreien, kann ich nur sagen, dass dafür jedes Individuum selbst verantwortlich ist. Entweder man spukt sich in die Hände und arbeitet dran, oder er lässt es sein. Das halte ich nun wirklich für Einbildung, dass jemand anderes deine charakterlichen Macken beseitigen könnte.

Was mich ein bissel stört, ist, dass du dich bei fast jeder Aussage auf die Bibel beziehst. Hast du auch einen eigenen Willen oder bist du schon die lebendige Reinkarnation eines Buches geworden, dessen Welt sich nur um die Buchstaben innerhalb des Umschlages dreht? Glaubst du an ein Buch oder an einen Gott?

Zu den Götzendienern: Man kann es schwarz auf weiss lesen, dass der christl. Gott keinerlei Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Religionen aufbringt, und das alleine ist ja schon eine enorme Schwäche. Aber dass er den Menschen, die er ja angeblich geschaffen hat, also seinen Geschöpfen, den Tod androht (und das macht er laut der Bibel ja ziemlich oft), das ist echt die Höhe.
Bei einer Religion, die mich so in meiner persönlichen Freiheit einschränkt und mich unter dem Argument des Todes zwingen will, unter allen Umständen bei ihr zu bleiben; tut mir leid, da kann ich einfach kein Vertrauen entwickeln und genauso wenig könnte ich mich da wohlfühlen, umgeben von Zwängen und Drohungen und Vorschriften nur damit ich bloß nicht abhaue zu einem anderen Gott bzw zu den bösen, bösen "Götzen".

Ich muss sagen, das Christentum ist sowieso schon immer sehr undankbar den "Heiden" gegenüber gewesen, schließlich haben die ersten britischen Christen z.B. mit Erlaubnis und Unterstützung der dortigen "Heiden" ihren ersten Fuß gesetzt. Die "Gottlosen" und "Götzenanbeter" wollten den Priestern helfen, in Frieden ihre neue eigene Religion kennen zu lernen und zu entfalten. Die versuchten in Frieden mit den Christen zu leben, doch die Christen wurden immer übermütiger und aggressiver (vor allem auch aus Befehl von Rom her).

Man weiss ja, wie furchtbar das Christentum dann wurde: Steinigungen, Staatsreligion, Kreuzzug, Hexenverfolgung.


Dann wollte ich noch sagen, dass schon lange vor dem Christentum feststand, dass die Seele nach dem Tode weiterleben wird. Das beste und bekannteste Beispiel ist das alte Ägypten.
Ich bin mir sicher, dass das eine (damalige) Neuerscheinung einfach mit ein paar auf Pergament niedergeschriebenen Wörtern und Sätzen das nicht auslöschen kann.

Wie könnte sie das auch? So große Macht besäßen noch nicht einmal die Götter, dass sie die Seele sterben lassen könnten...

(da fällt mir ein, ich laufe meinen Göttern nicht hinterher, denn ich würde das ganze eher als Symbiose erklären, und es kann sich auch keiner anmaßen, meine Beziehung zu den Göttern zu beurteilen, erst recht nicht, wenn er mich nicht kennt)

Aber weil du immer so schöne Bibelzitate bringst:

Mose 21,9: "Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben."
Die Schlange ist ein typisch heidnisches Symbol!!! Das Symbol der alten Religion!!!

3.Mose 26: "Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin der Herr, euer Gott. (...)"
Jetzt frag ich dich mal ganz naiv: Weshalb stellt ihr denn Kreuze und Statuen auf und kniet vor ihnen nieder und betet? Oder warum betet ihr teils auch zu Maria oder zu Jesus als zu Gott?

3.Mose 21: "Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie."
Daher also kommt wenigstens ein Teil der Intoleranz. Mal abgesehen davon, dass genau dies Bestandteil vieler alten Religionen war/ist, kann jetzt niemand behaupten, dass christl. Priester davon völlig rein wären!

Grüße, morrygan
 
 
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Morrygan
Alt 21.12.2006, 20:41   #36
Standard

Oh, das ist aber viel geworden, naja, folgendes wollt ich noch schreiben (sorry wegen der vielen Zitate):

Nochmal zu den Opfern

Edda, Lehre der Vorsicht, 14: "Besser nichts erfleht, als zu viel geopfert: auf Vergeltung die Gabe schaut; besser nichts gegeben, als zu Großes gespendet: eitel manch Opfer bleibt."

Edda, Das alte Sittengedicht, 50: "Der ist glücklich, der Gunst und Achtung sich zu erwerben weiß: unsicher ist, was in des andern Brust man besitzen soll."
 
 
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sailor
Alt 22.12.2006, 02:48   #37
Standard

Jou, das ist viel. Aber ich bin ja auch nicht besser....

Größe und Erhabenheit meinte ich in Form einer spürbaren Aura, die ich früher nicht besaß und erst mit Hilfe der Götter aufgebaut habe.
Diese "Aura" (übersetzt: Heiligenschein, Energiekörper und dergl.) wie Du sie bezeichnest, dient Deinem eigenen Ego, womit wir wieder bei der Selbstsucht wären.
Interessanterweise gibt es diverse Personen des öffentlichen Lebens, die scheinbar sehr glücklich, extrem energiegeladen, etc. sind. Viele davon glauben an irgendetwas, andere sind Atheisten.
Grosses Selbstvertrauen, Kraft und dergleichen macht jedoch keine Aussage über das Innere des Menschen und es ist auch keinesfalls gesagt, daß sie von Dauer ist. In diesem Inneren gibt es bei jedem ein Gewissen, so auch bei Dir. Dieses Gewissen stammt von Gott und bezeugt in unserem Inneren die Wahrheit, klagt uns gleichfalls an, wenn wir der Wahrheit zuwider handeln (Röm 2,14-16)
Das besagt nicht nur die Bibel (die übrigens das Wort Gottes ist, siehe: Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Beitrag #1 und #3)
sondern auch meine eigene Erfahrung (ich habe nämlich auch eines), gleichfalls weiß ich durch Gespräche, daß es anderen ebenso geht.
Wir können dieses Gewissen leicht überhören und ignorieren, doch irgendwann wird all das auf uns zurückfallen.(siehe Vers 16)

Es mag Dich stören, daß ich mich auf die Bibel beziehe, doch wie zuvor erwähnte, bin ich mir sicher, daß es sich damit um die Wahrheit handelt.
Das hat nicht nur mit Vertrauen, sondern auch mit Erfahrungen zu tun, die ich gemacht habe, als ich mich auf das verlassen habe, was dort steht. Ich wurde bisher niemals enttäuscht.
Auch deshalb vertraue ich auf die Wahrheit der Bibel, und auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Die Bibel übermittelt sein Wort.

Jahwe hat mir nicht beigestanden, hat sich nicht gezeigt durch irgendein Geschehen oder ein "Zeichen", und ich hatte weiß Gott (was für ein Wortspiel) oft zu ihm gebetet und um Hilfe gefleht.
"Meint ihr, der Arm des HERRN sei zu kurz, um euch zu helfen, oder der HERR sei taub und könne euren Hilferuf nicht hören?
Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewandt und hört euch nicht!"
Jesaja 59,1-2 (siehe auch: Jesaja 1,15; 50,2)

"ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden."
Jak 4,3

"Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Mt 7,11

Siehe auch Spr 15,29.
Gott hört auf Gerechte. Gerechte sind Menschen, die auf Gott vertrauen, und bereit sind, auf Gott zu hören. Er hört auf alle, die sich ändern wollen. Deshalb brauchen wir nicht perfekt sein, es kommt Gott auf den ungeteilten Willen zum Guten an. Er sieht in unserem Herz bis auf den Grund. Wer sich nicht ändern will, nur oberflächlich betet oder keine Geduld mitbringt, den wird er möglicherweise nicht erhören. (1.Sam 16,7; Lk 11,5-13; 18,1-8; ) Denn Gott prüft, ob es uns ernst ist, ob wir nicht gleich denken: "Ach der hilft ja doch nicht, ich verlasse mich lieber auf mich selbst." Wie gesagt: Er kennt unsere Gedanken, unser Herz, unser Wesen.
Er muß sich nicht durch Zeichen zeigen, weil Du es von ihm forderst. Vertraue ihm und lasse Dich auf ihn ein, dann wirst Du merken, daß seine Möglichkeiten unbegrenzt sind und daß er Dir tatsächlich helfen kann.

Erst die Götter haben mich gehört und sich dann eingeschaltet um mich zu unterstützen und zu trösten und was halt Götter so machen, wenn man den Glauben an sie zulässt und sich ihnen nicht verwehrt.
Ich vertraue auf das Wort Gottes. Gott sagt, daß es keine Götter gibt, die in irgendeiner Weise helfen können.
Was es aber gibt, das ist Satan mit allen seinen gefallenen Engeln, auch Dämonen genannt. Dieser hat grosses Interesse daran, daß Du bei Deinem Glauben bleibst und Dich nicht dem wahren und allmächtigen Gott und seinem Sohn zuwendest. Denn er hat Interesse an Deinem ewigen Tod, ewiger Qual, kein Mensch soll nach seinem Willen zu Gott kommen und ewig leben. (Gen 2,16-17; 3,1-6.16-19) Er hasst alle Menschen, ausnahmslos alle, selbst die, die ihn aus Naivität verehren. Wenn es überhaupt eine Macht gibt, die Du spürst, dann geht sie von ihm aus, um Dir etwas vorzugaukeln, nicht aber von Deinen toten Göttern.
Satan aber ist voller Hass, er wird uns irgendwann fallen lassen. Gott dagegen liebt uns Menschen.

Zu deiner Aussage, Christus würde uns von Lügen, Irrtümern, dem eigenen selbstbestimmten Ich, Egoismus und Selbstsucht befreien, kann ich nur sagen, dass dafür jedes Individuum selbst verantwortlich ist. Entweder man spukt sich in die Hände und arbeitet dran, oder er lässt es sein.
Wir müssen selbst daran arbeiten, das ist richtig. Unser eigener Wille ist notwendig, ohne ihn geht es nicht. Er allein nützt uns aber nichts, um uns wirklich von unsere Selbstsucht zu befreien. Das kann nur mit Gottes Hilfe geschehen. Durch seinen Geist. (2.Kor 3,18; Röm 8,29) Ansonsten würden wir nur immer weiter verbittern, weil wir unseren eigenen Prinzipien nicht treu bleiben können.

Man kann es schwarz auf weiss lesen, dass der christl. Gott keinerlei Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Religionen aufbringt, und das alleine ist ja schon eine enorme Schwäche.
Ich halte das nicht für eine Schwäche, im Gegenteil. Weshalb sollte er andere "Götter" und Ideologien akzeptieren, die entweder gar nicht existieren oder nur menschliche Irrtümer sind? Gottes Wort ist Wahrheit, Jesus Christus bezeugte es:

"Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."
Joh 18,37

...Aber dass er den Menschen, die er ja angeblich geschaffen hat, also seinen Geschöpfen, den Tod androht (und das macht er laut der Bibel ja ziemlich oft), das ist echt die Höhe.
Er warnt sie und sagt ihnen (wie immer) die Wahrheit. Mit dieser Warnung will er nur erreichen, daß sie zu ihm umkehren und sich ändern. Würde er es schlecht meinen, dann würde er nichts sagen und uns schlicht in den ewigen Tod laufen lassen. So nach dem Motto: "Ist schon alles gut Antje, Du bist auf dem richtigen Weg...."
Er hätte auch bei der Sintflut alle vernichten können. Er wollte es aber nicht, genausowenig wie er will, daß auch nur einer verloren geht. Aber er gab uns eine freie Entscheidung.

Bei einer Religion, die mich so in meiner persönlichen Freiheit einschränkt und mich unter dem Argument des Todes zwingen will, unter allen Umständen bei ihr zu bleiben; tut mir leid, da kann ich einfach kein Vertrauen entwickeln und genauso wenig könnte ich mich da wohlfühlen, umgeben von Zwängen und Drohungen und Vorschriften nur damit ich bloß nicht abhaue zu einem anderen Gott bzw zu den bösen, bösen "Götzen".
Gott will uns helfen, indem uns bewußt wird, was wir getan haben. Durch die Gebote wissen wir es. Wenn wir unsere Schuld bereuen, wird er uns diese Schuld vergeben. Genau deshalb hat Jesus Christus freiwillig gelitten und ist am Kreuz gestorben: Als Opfer für unsere Sünden. Wir sollten uns bewußt machen, daß wir vor Gott den ewigen Tod verdient haben, und was wir wirklich vor Gott schuldig sind.
Dieses Opfer wird für uns wirksam, wenn wir Gottes Vergebung annehmen und an seinen Sohn und sein Wort glauben (d.h. vertrauen) und uns demzufolge aus Dankbarkeit für diese Vergebung freiwillig Mühe geben, dies auch zu tun. Aus Liebe, nicht aus Zwang, dann kann es gelingen. Er bietet uns also unsere Vergebung an, wir müssen sie nur noch annehmen.

Die "Gottlosen" und "Götzenanbeter" wollten den Priestern helfen, in Frieden ihre neue eigene Religion kennen zu lernen und zu entfalten. Die versuchten in Frieden mit den Christen zu leben, doch die Christen wurden immer übermütiger und aggressiver (vor allem auch aus Befehl von Rom her).
Man weiss ja, wie furchtbar das Christentum dann wurde: Steinigungen, Staatsreligion, Kreuzzug, Hexenverfolgung.
Auch wenn die Gottlosen hier etwas beschönigt dargestellt werden, gab es auch unter ihnen solche, die mehr nach ihrem Gewissen gehandelt haben als andere:

"Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz.
Sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen."
Röm 2,14-15

Es ist wichtig zu wissen, daß die "Christen" nicht gleich den Christen sind.
Die Greueltaten die Du aufgeführt hast, sind mir (abgesehen von Steinigung, wo kam das bei den "Christen" vor?) bekannt und sind auch mit dem Wort Gottes nicht zu rechtfertigen. Dort steht das Gegenteil dessen, was dort vielfach verübt wurde.
Die Christen halten sich an die Worte Gottes, die auch Jesus Christus verkündet hat. Die "Christen" oder auch Scheinchristen/Heuchler halten sich nicht daran und entstellen Gottes Wort, indem sie Bibelstellen aus dem Zusammenhang reissen um damit ihre eigenen Handlungen zu begründen. Sie handelten aus Machtgier, aus Geldgier, letztlich aus selbstsüchtigen Motiven. Irrtümer hat es dabei auch viele gegeben.
Das entschuldigt es aber nicht, denn sie hätten ja als Christen das Wort Gottes lesen können, so wie jeder Mensch es tun kann.
Ich bin kein Anhänger der römisch-katholischen Kirche, genausowenig wie der Grosskirchen, die etwa auf Luther, Calvin oder Zwingli beruhen.
In allen diesen Kirchen haben sich im Laufe der Jahrhunderte viele Irrlehren wie etwa die Säuglingstaufe verankert, sie nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau.
Ich sprechen da nicht für jedes einzelne Mitglied, sondern von den Kirchen und ihren Lehren (Katechismen, Lehrschriften, Traditionen etc.)

Bei Gott kann und darf es aber niemals geteilte Wahrheit geben, denn dies bedeutet immer einen (unterschiedlich hohen) Anteil an Irrlehren und Lügen. Gott aber verlangt vollkommene und ungeteilte Nachfolge und das Streben nach der Wahrheit mit ganzem Herzen.
Daß sie mit Christus nichts wesentliches mehr zu tun haben, erkennst Du auch daran, daß sich diese protestantischen Kirchenangehörigen mit den römisch-katholischen Kirchenangehörigen einen Krieg (http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3...A4hriger_Krieg) geliefert haben und es auch sonst immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen kam. Das findest Du noch heute in Irland.
Unter wirklichen Christen aber gibt es so etwas nicht. Das widerspricht auch dem Wort Gottes.
Angefangen hat das mit der Reformation, in der die Gegenseite jeweils als "vom Teufel" bezeichnet wurde und sozusagen alles wesentliche gegen eine Übereinkunft getan wurde.
Letztlich fand keine Reformation, sondern lediglich eine Spaltung statt, und die erwähnten protestantischen Grosskirchen sind lediglich ein gespaltenes Gegenstück zur römisch-katholischen Kirche.
Die wesentlichste Gemeinsamkeit aller dieser Kirchen ist, daß sie bewußte Sünder und Menschen, denen Gott im Wesentlichen egal ist (die nur als Säugling "getauft" wurden, für Gott ist dies keine Taufe, das bezeugt Gottes Wort)
mit anderen, denen es mit Gott ernst ist, (die ihn zumindest suchen) in eine Gemeinde pressen und das ganze dann "Christengemeinde" nennen.
Dabei darf so etwas nach dem Wort Gottes ebenfalls niemals geschehen, weil die bewußten Sünder wie ein Sauerteig auf alle ausstrahlen, d.h. auch sie zur Sünde verführen. Im Grunde habe ich hier schon viel zu viel geschrieben, Du findest hier weiteres: Das Bild von den "grossen Reformatoren" und ihre Realität....Luther u.a.
Da sich Christen an die Wahrheit halten und wie gesagt mit ganzem Herzen nach ihr suchen, können diese Institutionen (die sich wie Du bemerkst auch mit dem Staat verwoben haben) keine christlichen Institutionen sein. Auch wenn sie das behaupten. Daher sind auch diese Geschehnisse erklärbar.

Dann wollte ich noch sagen, dass schon lange vor dem Christentum feststand, dass die Seele nach dem Tode weiterleben wird. Das beste und bekannteste Beispiel ist das alte Ägypten.
Ich bin mir sicher, dass das eine (damalige) Neuerscheinung einfach mit ein paar auf Pergament niedergeschriebenen Wörtern und Sätzen das nicht auslöschen kann.
Wie könnte sie das auch? So große Macht besäßen noch nicht einmal die Götter, dass sie die Seele sterben lassen könnten...
Die Seele/unser Geist wird weiterleben, er wird ewig leben. Auch Gott lässt uns nicht sterben, nur unser jetziger Körper vergeht und wird wieder zu Erde.
Wenn in Gottes Wort vom ewigen Leben und ewigen Tod (auch zweiter Tod genannt) die Rede ist, dann ist im ersten Fall das ewige Leben bei Gott gemeint: Offenbarung 21,1-7. Dort wird es kein Leid und keine Ungerechtigkeit mehr geben, er wird eine völlig neue Erde erschaffen.

Im zweiten Fall ist der ewige Tod, d.h. die ewige Qual gemeint. Das bedeutet, es ist der Gegenpol zum Himmel. Die völlige Gottferne:
Offenbarung 21,8; 19,20; 14,10-11; 20,10.14-15; Mt 25,40-41

Mose 21,9: "Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben."
Die Schlange ist ein typisch heidnisches Symbol!!! Das Symbol der alten Religion!!!
Dazu ein Auszug aus meinem Lexikon zur Bibel:

Schlange, Eherne
"Das Bild einer Schlange aus Kupfer oder Bronze, das von Mose in der Wüste, wohl in der Gegend von -> Punon, an einer hohen Stange aufgerichtet wurde. Alle Israeliten, die von den Schlangen gebissen worden waren, welche Gott zur Strafe unter das Volk gesandt hatte, wurden durch einen Blick auf die eherne Schlange gerettet (4Mo21,1-9). Mit diesem atl. Ereignis vergleicht Jesus seinen Kreuzestod und dessen Heilswirkung (Joh3,14).
Die eherne Schlange wurde von den Israeliten als Erinnerungszeichen mitgenommen. Z.Zt. König Hiskias trug sie den Namen Nehuschtan »kupferne Schlange« und wurde wie ein Götzenbild verehrt, indem vor ihr Räucheropfer dargebracht wurden (2Kön18,4). Darum ließ Hiskia sie vernichten."

Jesus sagte dazu in Joh 3,14:
"Mose richtete in der Wüste den Pfahl mit der bronzenen Schlange auf. Genauso muss auch der Menschensohn erhöht werden,
damit alle, die sich im Glauben ihm zuwenden, durch ihn ewiges Leben bekommen."

Damit meinte er wie oben erwähnt seine Kreuzigung.
Von den Menschen wurden im Lauf der Jahrtausende verschiedenste Tiere, Himmelskörper und dergleichen angebetet und verehrt. Die zufällige Übereinstimmung dieser angebeteten Tiere mit diesem Symbol des alten Testaments bedeutet kein Problem. Zu einem Problem wird es in dem Augenblick, wo dieses Symbol verehrt wird, obwohl es nur symbolisch für das Vertrauen auf Gott stand.
Das damalige Vertrauen errettete sie genauso wie das Vertrauen auf Christus (und damit auf Gott) die Menschen heute errettet. Wie Du ja oben lesen kannst, geschah diese Verehrung des Stabes später. Deshalb wurde der Stab vernichtet.

Jetzt frag ich dich mal ganz naiv: Weshalb stellt ihr denn Kreuze und Statuen auf und kniet vor ihnen nieder und betet? Oder warum betet ihr teils auch zu Maria oder zu Jesus als zu Gott?

Abgesehen vom Gebet zu Jesus tue ich all das von Dir beschriebene nicht.
Wenn irgendwo ein Kreuz symbolisch aufgehängt wurde und man davor betet, dann bedeutet das nicht automatisch, daß man dieses Kreuz anbetet oder vor ihm niederkniet. Dort wo ich bete, hängt überwiegend kein Kreuz. So etwas ist auch nicht notwendig, wie gesagt nur ein Symbol, das Gott nicht gefordert hat. Es erinnert viele Menschen an das Leiden und Sterben Jesu für die Menschen.
Wer zu Kreuzen, Statuen oder Maria tatsächlich betet, der betreibt Götzendienst. Wer sein Kreuz als Beschützer überall mit hinschleppt, läuft Gefahr, dies ebenso zu tun. Denn er verlässt sich nicht auf Gott, sondern auf dieses Symbol. Gottes Macht aber ist nicht an solch ein Symbol gebunden. Bei der ehernen Schlange wurde es den Menschen nur als Hilfe gegeben, genauso wie der Stab Moses.
Die Anbetung Marias als "Mutter Gottes" (die aber nur ein Mensch war) und irgendwelcher "Heiligen" (die so genannt werden, weil der Papst sie heilig sprach)
erfolgt meines Wissens von Katholiken. Ein entsprechendes Gebet zur Marienanbetung ist dort im Katechismus verankert. Man sollte wissen, daß Totenbeschwörung (nichts anderes ist es) von Gott als Greuel definiert ist. Siehe: 5.Mose 18.9-12.
Aber: Zur römisch-katholischen Kirche hatte ich Dir ja schon einiges geschrieben.

Der einzige Vermittler zu Gott ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. (1.Tim 2,5; Mt 17,5) Zu ihm können wir beten, denn er vertritt uns vor Gott und bittet für uns. (Joh 17,1-26) Es wird in der Bibel auch bezeugt, daß dies geschah. (Joh 14,14; Apg 7,59) Auch zu Gott dem Vater selbst können wir beten. (Mt 6,5-15)
Gott hat Jesus Christus Vollmacht über alles gegeben und gesagt, wir sollen ihn genauso ehren, wie ihn selbst. (Joh 5,23) Auch die Engel sollen ihn anbeten. (Hebr 1,6; Mt 4,11)

Geändert von sailor (22.12.2006 um 03:45 Uhr).
 
 
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Mama Jen
Alt 22.12.2006, 03:24   #38
Standard

@sailor
das is mir entschieden zuviel zu lesen für son einfachen thread!!!
 
 
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Morrygan
Alt 22.12.2006, 04:20   #39
Standard

Also ich finds ja schon irgendwie lobenswert auf der einen Seite, dass du so fest in deinem Glauben bist, aber ich finde du solltest mehr Toleranz anderen Glauben und Religionen aufbringen und nicht versuchen es auszureden.

So, für alle anderen Stellungnahmen bin ich zu müde, habe eben eine ganz neue Website erstellt und meine eigene überarbeitet. Bin fertig.
Gute Nacht und bis morgen, dann kommt mehr



Naten e mire, gute Nacht
 
 
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like a babe
Alt 22.12.2006, 08:06   #40
Standard

also für mich gibts gott überhaupt nicht. schon allein aus dem grund
- wenns ihn geben würde, warum gibt es so viel leid auf der erde??

ich glaube viel lieber an den urknall als an so hinrgespinnste. aber hab auch nichts dagegen, wenn andere an ihn oder ähnlichem glauben. hauptsache man versucht mich nicht zwangshatig zum glauben zu bringen, wie z.b. die leute die auf der straße rumrennen und fragen: glauben sie an gott? und wenn man nein sagt, dann ist man denen ausgeliefert. das ist sowas von lästig.

und außerdem is die kirche so etwas.. ja selbst die verteilen ja durch ihr weihwasser opium. (es wurd nachgewiesen dass es darin ist).

für mich ist gott opium fürs volk.
 
 
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Mama Jen
Alt 22.12.2006, 13:08   #41
Standard

Zitat von like a babe
also für mich gibts gott überhaupt nicht.
Zitat von like a babe
und außerdem is die kirche so etwas.. ja selbst die verteilen ja durch ihr weihwasser opium
Zitat von like a babe
für mich ist gott opium fürs volk.
was isn das jetzt fürn widersprüchlicher kram, like a babe?
wenn gott für dich opium fürs Volk is und opium im weihwasser der kirche wäre, wäre doch die kirche für dich gott.. Oo
aber du sagst gleichzeitig, du glaubst nicht an gott..
Zitat von like a babe
die verteilen ja durch ihr weihwasser opium
(es wurd nachgewiesen dass es darin ist).
son Blödsinn!
es ist im Weihrauch der katholischen Kirche geringfügig THC (der selbe Stoff wie in Cannabis)enthalten, welches wohl ein "Opiat" ist, aber doch auf garkeinen Fall Opium im Weihwasser!
Bullshit!
 
 
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Morrygan
Alt 22.12.2006, 16:02   #42
Standard

Zitat:
Zitat von sailor
"Meint ihr, der Arm des HERRN sei zu kurz, um euch zu helfen, oder der HERR sei taub und könne euren Hilferuf nicht hören?
Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewandt und hört euch nicht!"
Jesaja 59,1-2 (siehe auch: Jesaja 1,15; 50,2)

Auch wenn die Gottlosen hier etwas beschönigt dargestellt werden, gab es auch unter ihnen solche, die mehr nach ihrem Gewissen gehandelt haben als andere ( ...)

1. Also, jetzt erklär mir mal, welche Schuld ein vierzehn bzw. fünfzehnjähriges Mädchen auf sich geladen hat, welches lediglich darum bittet, darum fleht, nicht mehr geschlagen zu werden, nicht mehr angeschrieen und beleidigt zu werden, keine blauen Flecke mehr von geworfenen Gegenständen wie Hammer und Taschenlampe zu haben, sich nicht mehr in einer Traumwelt verstecken zu müssen und verschont zu werden vor pädophilen Übergriffen, nicht mehr in einen Supermarkt gehen und auf Befehl hin klauen zu müssen, nicht ständig gedemütigt und gehasst zu werden?
Welche Schuld habe ich auf mich geladen, dass er mich nicht gehört hat? Ich bezweifle die Existenz deines Gottes gar nicht, aber er ist nunmal nicht mein Gott auf den ich vertrauen kann. Meine Welt in dieser Hinsicht dreht sich um Ceridwén, Morrygan, Cernunnos und ein paar andere, die mir beistehen.
Und als kleines Kind habe ich schon den Trost der Götter empfangen, ohne es aber zu wissen: Denn der Wind war oft mein einziger Freund und er wehte immer dann, wenn ich ihn darum bat (ich weiss, das wirst du wieder als Einbildung abtun).

Und als ich zu Ehren der Götter ein Zeichen suchte, mit dem ich sie grüßen kann, da offenbarten sie mir ihr Zeichen. Erst dachte ich auch, ich mach das Zeichen, weil ICH denke dass es das ausdrücken kann was ich ausdrücken will, doch einige Monate später sah ich in einer Fernsehdokumentation, dass es wirklich DIESES Zeichen war. Ich hatte das Zeichen der Götter irgendwie aus mir heraus hervorgebracht. Es liegt uns Menschen in der Seele, denke ich.
Das war ein wirklich großartiger Moment, so bestätigt zu werden.

2. Du könntest wenigstens akzeptieren, dass Nichtchrist nicht =Gottlos heisst!!! Ich habe wirklich Probleme mit Menschen, die das einfach nicht in ihre Birne reinkriegen!

Zur Steinigung: Es wurden z.B. alle Priester gesteinigt, die sich nicht dem neuesten "Trend" der römischen Kirche anpassten oder anpassen wollten. Einige größere Priester wurden sogar nach Rom gelockt, um dort zur Steinigung verurteilt zu werden.
 
 
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Mama Jen
Alt 22.12.2006, 16:34   #43
Standard

Zitat von Morrygan
1. Also, jetzt erklär mir mal, welche Schuld ein vierzehn bzw. fünfzehnjähriges Mädchen auf sich geladen hat, welches lediglich darum bittet, darum fleht, nicht mehr geschlagen zu werden, nicht mehr angeschrieen und beleidigt zu werden, keine blauen Flecke mehr von geworfenen Gegenständen wie Hammer und Taschenlampe zu haben, sich nicht mehr in einer Traumwelt verstecken zu müssen und verschont zu werden vor pädophilen Übergriffen, nicht mehr in einen Supermarkt gehen und auf Befehl hin klauen zu müssen, nicht ständig gedemütigt und gehasst zu werden?
Welche Schuld habe ich auf mich geladen, dass er mich nicht gehört hat?
!!!!!!!!>>>Krass<<<!!!!!!!!

Hast Du da jetzt allein durch deinen Glauben deinen Halt?

Oder hast Du Therapie gemacht?

Geändert von Mama Jen (22.12.2006 um 16:40 Uhr).
 
 
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Morrygan
Alt 22.12.2006, 16:57   #44
Standard

Therapie ging nicht, weil das alles (bis auf die pädophilen Übergriffe) von meiner Mutter kam, meine beiden älteren Brüder waren direkt ausgezogen als sie achtzehn wurden und mein kleiner Bruder kam genau nach meiner Mutter.

Und ja, mein Glaube gab und gibt mir alles, um damit fertig zu werden.
 
 
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sailor
Alt 23.12.2006, 01:21   #45
Standard

@likeababe

also für mich gibts gott überhaupt nicht. schon allein aus dem grund - wenns ihn geben würde, warum gibt es so viel leid auf der erde??
Es liegt weder daran, daß er es nicht ändern könnte, noch daran, daß es ihn nicht interessiert. Es soll schlicht so sein. Warum das?
Gott hat alle Menschen und alles andere geschaffen und ihnen einen freien Willen gegeben. Er gab ihnen ein Gewissen und später sein Gesetz, seine Gebote.
Die Menschen konnten sich anhand ihres Gewissens und später auch der Gebote entscheiden, wie sie handeln wollten. Das tun, was sie selbst gerne möchten, egal wie brutal, rücksichtslos und letztlich egoistisch es war -oder- das tun, was ihnen etwa ihr Gewissen sagt und damit letzlich Gottes Willen entspricht. So ist es noch heute.

Gott hatte für die Menschen von Anfang an nicht den Tod und das Leid vorgesehen, sondern ein ewiges Leben in Frieden bei ihm, in seiner direkten Anwesenheit. Doch die Menschen handelten aus Machtgier gegen sein Gebot und nahmen dafür das in Kauf, was Gott ihnen zuvor gesagt hatte: Sie mussten sterben. Auch die heutigen Menschen sind da nicht anders. (Röm 3,23) Gleichzeitig mussten sie in einer Welt leben, die nicht mehr dem entsprach, was es ursprünglich einmal war. Neben dem Tod war Leid, Ungerechtigkeit, Krankheit, Gewalt, Neid, Wut, Hass etc. in die Welt gekommen. Der Ursprung all dessen war:
Die eigene Machtgier (ein Teil der Selbstsucht/Egoismus), die die Menschen zur Sünde verführte.

Da es aber noch immer Gottes Absicht ist, mit den Menschen in Frieden, ohne jegliche Not, ohne Tränen und Leid, ohne Hunger und Krankheit und in Ewigkeit zusammenzuleben, gibt es von seiner Seite einen Plan.
Dieser Plan beinhaltet die freie Entscheidung des Menschen für sein Handeln. Genauso beinhaltet dieser Plan die Möglichkeit des Menschen, Leid über sein eigenes Handeln, also Reue zu empfinden.
Gott macht den Menschen das Angebot, ihre Schuld zu vergeben, die sie angehäuft haben. Denn Jesus Christus hat diese Schuld am Kreuz getragen. Wenn die Menschen tatsächlich Reue für ihr Handeln empfinden, sie sich ändern wollen.

So unterscheidet Gott also zwischen den Menschen:
Denen, die mit Absicht sündigen oder diese Sünde schlicht hinnehmen, ohne Reue darüber zu empfinden, etwas ändern zu wollen. Und andererseits denen, die zwar auch sündigen, denen es aber Leid tut und die sich selbst Traurigkeit darüber empfinden, daß sie es tun. Die aber nur nicht wissen, wie sie endgültig davon los kommen sollen. Denn es geht Gott nicht um ein paar oberflächliche Dinge, sondern um den ganzen Menschen, um alle Sünden. Davon ist jeder ausnahmslos betroffen.

Beide "Sorten" von Menschen sollen aber nach Gottes Plan zunächst zusammenleben in dieser Welt des Leids, der Entbehrung, der Not, da sie alle gesündigt haben. Er will sie prüfen, ihnen allen Gelegenheit geben, sich vielleicht doch noch zu ändern, umzudenken, zur Einsicht zu kommen. Denn er weiß: Einige von denen die sich nicht um ihn scheren, die ihr eigenes Ding durchziehen, finden doch noch zu ihm. Genauso will er die prüfen, die sich für ihn entschieden haben, ihr Vertrauen durch das Leid, daß ihnen die anderen zufügen, prüfen und wenn sie an ihm festhalten, ihr Vertrauen stärken. Sie lernen dann: Gott trägt mich durch dieses Leid, machen die Erfahrung: Nach dieser scheinbarer endlosen Zeit des Leids folgt doch etwas anderes, Gott kann daraus erretten.

Diese Zeit des Leids auf der Welt, die vielfach hart ist, ist von Gott begrenzt, es ist eine lächerlich kurze Zeit, im Vergleich mit unserer Lebenszeit bei weitem noch nicht einmal eine zehntausendstel Sekunde, wenn man es mit der Ewigkeit vergleicht. Diese Ewigkeit in Frieden, Liebe und bei Gott selbst, hat Gott den Menschen vorgesehen, die an ihm bis zuletzt festhalten. Jene, die nicht von ihm abfallen, ihn verleugnen und zu Egoisten werden. Denen, die an der Liebe festhalten. Jener Liebe, die uns Jesus Christus mitgeteilt und vorgelebt hat. Selbstlose Liebe, wenn nötig bis in den Tod.

Gott wird diese Welt beenden und restlos vernichten. Alle Toten werden auferstehen und alle Menschen werden zusammen vor Gott und Christus treten. Jesus Christus wird im Auftrag Gottes die Menschen richten, all ihr Tun wird vor ihm vorgetragen werden. (Mt 25,31-46) Dann wird er über sie entscheiden. Die Kriterien, nach denen er entscheidet, können in der Bibel, seinen Worten, (etwa Mt 25,31-) nachgelesen werden.
Gott wird eine vollkommen neue Welt erschaffen. (Offb 21,1-7 www.diebibel.de ) In dieser Welt ohne Leid werden all die Leben, die im Vertrauen an Jesus Christus festgehalten haben, das heißt sich von ganzem Herzen Mühe gegeben haben zu tun, was er gesagt hat, und ihm bis zuletzt (ihrem Tod) treu geblieben sind.
Den einen wird es für die Ewigkeit schlecht gehen, sie werden gequält. (Offb 21,8; 14,10-11) Sie bekommen das Gerechte Urteil von Gott. (Lk 16,19-31) Das ist der sogenannte "Zweite Tod".
Die Qual der Anderen aber wird für die Ewigkeit beendet sein. Es war einmal und ist nicht (nie) mehr. So ist es Gottes Plan.


@Morry...

In Bezug auf das, was ich hier am Ende an "likeababe" geschrieben habe und Deine Erlebnisse, die Du in Deiner Kindheit hattest, musste ich an ein Kind denken, das 2005 mit sieben Jahren in Hamburg- Jenfeld verhungert ist. Zuletzt hat es Teppich und eigene Haare gegessen, musste im dunklen Zimmer eingesperrt hocken, während es sich die Eltern gutgehen ließen, sieben Jahre lang. Ich habe einmal nicht weit davon gewohnt. Auch in dieser Zeit, als sie (Jessica) gelitten hat.

So geschieht es jeden Tag, überall auf der Welt, unzählige Male. Gott sieht all das. Er sieht was der kleinen Jessica, oder auch Dir Morry, angetan wurde. Jessica hat er mit sieben Jahren erlöst, sie ist jetzt bei ihm:

"Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.
14 Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
15 Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie."
Mk 10,13-16

"Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden und das Meer war nicht mehr da.
2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam.
3 Und vom Thron her hörte ich eine starke Stimme rufen: »Dies ist die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein.
4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei.«
5 Dann sagte der, der auf dem Thron saß: »Gebt Acht, jetzt mache ich alles neu!« Zu mir sagte er: »Schreib dieses Wort auf, denn es ist wahr und zuverlässig.«
6 Und er fuhr fort: »Es ist bereits in Erfüllung gegangen!
Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, dem gebe ich umsonst zu trinken. Ich gebe ihm Wasser aus der Quelle des Lebens.
7 Alle, die durchhalten und den Sieg erringen, werden dies als Anteil von mir erhalten: Ich werde ihr Gott sein und sie werden meine Söhne und Töchter sein...

...8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Abgefallenen, Mörder und Ehebrecher, die Zauberer, die Götzenanbeter und alle, die sich nicht an die Wahrheit hielten, finden ihren Platz in dem See von brennendem Schwefel. Das ist der zweite, der endgültige Tod.«a
a) 21,27S; 20,10S; 2,11S
Offenbarung 21,1-8

(siehe dazu auch: ~Engel~ der zweite Link (Youtube Video-Link) mit der dazugehörigen Erklärung in Beitrag #6)

Jessicas Leiden wurden beendet. Was zählen ihre sieben Jahre gegen die Ewigkeit, ohne alle Tränen, in Herrlichkeit? Was ist mit Deinem Leiden, geht es Dir nicht besser? Du aber verrätst den wahren Gott und redest Dir ein, leblose "Götter" hätten Dir geholfen. Den wahren Gott aber beachtest Du nicht, obwohl er es ist, der es ermöglicht hat, daß es Dir besser geht.
Wer oder was sagt Dir, daß er Dir auf der Stelle helfen muß, in dem Zeitraum, wo Du es gerne hättest? Das muß er nicht zwangsläufig tun, auch bei mir hat er das nicht getan. Auch ich brauchte Geduld. Jessica brauchte sieben Jahre Geduld.

Zur Zeit als den alten Germanen das Evangelium von Jesus Christus gepredigt wurde, soll es einen Fall gegeben haben, wo eine heilige Eiche der Germanen gefällt wurde, etwas in dem sie die "Macht" ihrer Götter manifestiert sahen. Man hat dies getan, um ihnen zu demonstrieren:
"Seht, wir fällen diese Eiche, Eure "Gotteseiche" und es passiert: Rein gar nichts! Sie können Euch nicht helfen, Eure Götter. Glaubt doch endlich, daß Eure Götter keine Macht besitzen..."

Unabhängig davon, ob das so stattgefunden hat, möchte ich Dir etwas ähnliches vorschlagen, Morry. Selbst wenn Du keine "heilige Eiche" hast, die gefällt werden kann... (Edit: oder es Sachbeschädigung wäre, weil sie Dir nicht gehört...ich hab ja nun gelesen, daß Du eine hast...)
Aber ich rate Dir, bitte doch Jesus, er möchte in Dein Leben kommen. Werde Deinen "Göttern" untreu und fordere heraus, was mit Dir selbst passiert, wenn Du Jesus Christus ernsthaft bittest, in Dein Herz, in Dein Leben zu kommen. Lese, was er gesagt und getan hat oder sieh Dir einen Film über ihn an: http://www.jesusfilm.org/languages/index.html Dann entscheide, was Du tun willst, ob Du ihm ein bisschen vertrauen kannst.
Denn ihm ist alles möglich. Er hat unbeschränkte Macht, alles untersteht ihm. Er hat schon viele Menschen verändert, von denen es keiner für möglich gehalten hätte: http://de.wikipedia.org/wiki/Karla_Faye_Tucker
Wenn dann etwas passiert (wenn Du ihn ernsthaft bittest, wird mit Dir etwas passieren!), auch einige Zeit später, dann rechne damit, daß Du möglicherweise eine Zeit lang auch eine Macht spüren wirst, die keinesfalls angenehm ist. Das ist aber nicht die Macht Deiner "Götter", (die nicht existent sind) sondern die Macht Satans, (er wirkt bevorzugt durch andere Menschen!) der mit allen Mitteln verhindern will, daß Du ein Kind Gottes wirst und Dich wieder von Gott abbringen will. Sein Einfluß (Versuchung) ist vorhanden, letztlich jedoch bestimmst Du es durch Deine eigene Entscheidung. Siehe dazu:
http://www.postpla.net/philosophie-g...gel.30667.html Beitrag #6, oder auch: Gothic = Satanismus? Beitrag #29, oder: Was denkt ihr über Gott und den christlichen Glauben? Beitrag #136
Letztlich ist wichtig zu wissen, daß Gott dieses Wirken Satans in eingeschränktem Rahmen zur Prüfung zulässt. Er bestimmt über alles, ihm ist alles unterstellt, und er hat auch seinem Sohn Jesus Christus diese Macht übertragen.

Geändert von sailor (23.12.2006 um 13:36 Uhr).
 
 
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Morrygan
Alt 23.12.2006, 17:12   #46
Böse

Ich werde meinen Göttern bestimmt nicht untreu. Einmal weil ich zu sehr mit ihnen verbunden bin, und das ist auch gut so. Ich bin stolz auf meinen Glauben und glücklich dass die Götter über mir stehen und über mich wachen und mich schützen.
Zum anderen, selbst wenn ich bereit wäre, meinen Glauben andersweitig zu orientieren, würde es 1. auf den Buddhismus hinauslaufen und 2. nicht ausreichen, dass ein Fremder es mir rät.
Du kannst mich nicht zum Christentum bekehren, da kannst du noch so lange an und in mir bohren, du bekommst meinen Glauben nicht ins wanken, nicht ein bisschen.
Also, nochwas: Als die Christen anfingen, gegen die "Heiden" zu denken, gaben sie den alten Göttern andere Namen, um vor ihnen Angst auszulösen: Sie nannten sie "Dämonen", und dann wurde daraus auch der "Satan", der sich angeblich in verschiedenen Gestalten zeigen kann.

Stell dir mal vor, eine neue Glaubensrichtung wächst und wächst und wächst und auf einmal beschimpfen sie deinen Gott Jahwe als Dämon. Und mit der Zeit wird es aufgeschrieben und gepredigt und eine oder zwei Generationen später sind sich die Gläubigen dieser neuen Religion sicher, dass es wahr ist, denn schließlich steht es ja in ihrer heiligen Schrift und es wird ihnen gepredigt, also gibt es keinen Grund es anzuzweifeln.
Aber was ist mit dir?
Soll ich dir sagen, was dann mit dir sein wird? (abgesehen von einem sehr hohen Alter ) Du wirst an genau der Stelle sein, auf der ich jetzt bin. Du glaubst fest an deinen Gott, aber die anderen sagen dir: Du glaubst an einen Dämon. Und du wirst es nicht schaffen sie vom Gegenteil zu überzeugen.

Deshalb werde ich mit dir nicht weiter diskutieren, ob meine Götter nicht existieren und wenn ja nicht als Gottheit sondern als Satan der nur böses will.

Gruß, morrygan
 
 
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