Jou, das ist viel. Aber ich bin ja auch nicht besser....
Größe und Erhabenheit meinte ich in Form einer spürbaren Aura, die ich früher nicht besaß und erst mit Hilfe der Götter aufgebaut habe.
Diese "Aura" (übersetzt: Heiligenschein, Energiekörper und dergl.) wie Du sie bezeichnest, dient Deinem eigenen Ego, womit wir wieder bei der Selbstsucht wären.
Interessanterweise gibt es diverse Personen des öffentlichen Lebens, die scheinbar sehr glücklich, extrem energiegeladen, etc. sind. Viele davon glauben an irgendetwas, andere sind Atheisten.
Grosses Selbstvertrauen, Kraft und dergleichen macht jedoch keine Aussage über das Innere des Menschen und es ist auch keinesfalls gesagt, daß sie von Dauer ist. In diesem Inneren gibt es bei jedem ein Gewissen, so auch bei Dir. Dieses Gewissen stammt von Gott und bezeugt in unserem Inneren die Wahrheit, klagt uns gleichfalls an, wenn wir der Wahrheit zuwider handeln (
Röm 2,14-16)
Das besagt nicht nur die Bibel (die übrigens das Wort Gottes ist, siehe:
Wer ist eigentlich wirklich Christ ... oder -was ist "Glaube" genau? Beitrag #1 und #3)
sondern auch meine eigene Erfahrung (ich habe nämlich auch eines), gleichfalls weiß ich durch Gespräche, daß es anderen ebenso geht.
Wir können dieses Gewissen leicht überhören und ignorieren, doch irgendwann wird all das auf uns zurückfallen.(siehe Vers 16)
Es mag Dich stören, daß ich mich auf die Bibel beziehe, doch wie zuvor erwähnte, bin ich mir sicher, daß es sich damit um die Wahrheit handelt.
Das hat nicht nur mit Vertrauen, sondern auch mit Erfahrungen zu tun, die ich gemacht habe, als ich mich auf das verlassen habe, was dort steht. Ich wurde bisher niemals enttäuscht.
Auch deshalb vertraue ich auf die Wahrheit der Bibel, und auf Gott und seinen Sohn Jesus Christus. Die Bibel übermittelt sein Wort.
Jahwe hat mir nicht beigestanden, hat sich nicht gezeigt durch irgendein Geschehen oder ein "Zeichen", und ich hatte weiß Gott (was für ein Wortspiel) oft zu ihm gebetet und um Hilfe gefleht.
"Meint ihr, der Arm des HERRN sei zu kurz, um euch zu helfen, oder der HERR sei taub und könne euren Hilferuf nicht hören? Nein, sondern wie eine Mauer steht eure Schuld zwischen euch und eurem Gott; wegen eurer Vergehen hat er sich von euch abgewandt und hört euch nicht!"
Jesaja 59,1-2 (siehe auch: Jesaja 1,15; 50,2)
"ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden."
Jak 4,3
"Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Mt 7,11
Siehe auch
Spr 15,29.
Gott hört auf Gerechte. Gerechte sind Menschen, die auf Gott vertrauen, und bereit sind, auf Gott zu hören. Er hört auf alle, die sich ändern wollen. Deshalb brauchen wir nicht perfekt sein, es kommt Gott auf den ungeteilten Willen zum Guten an. Er sieht in unserem Herz bis auf den Grund. Wer sich nicht ändern will, nur oberflächlich betet oder keine Geduld mitbringt, den wird er möglicherweise nicht erhören. (
1.Sam 16,7; Lk 11,5-13; 18,1-8; ) Denn Gott prüft, ob es uns ernst ist, ob wir nicht gleich denken: "Ach der hilft ja doch nicht, ich verlasse mich lieber auf mich selbst." Wie gesagt: Er kennt unsere Gedanken, unser Herz, unser Wesen.
Er muß sich nicht durch Zeichen zeigen, weil Du es von ihm forderst. Vertraue ihm und lasse Dich auf ihn ein, dann wirst Du merken, daß seine Möglichkeiten unbegrenzt sind und daß er Dir tatsächlich helfen kann.
Erst die Götter haben mich gehört und sich dann eingeschaltet um mich zu unterstützen und zu trösten und was halt Götter so machen, wenn man den Glauben an sie zulässt und sich ihnen nicht verwehrt.
Ich vertraue auf das Wort Gottes. Gott sagt, daß es keine Götter gibt, die in irgendeiner Weise helfen können.
Was es aber gibt, das ist Satan mit allen seinen gefallenen Engeln, auch Dämonen genannt. Dieser hat grosses Interesse daran, daß Du bei Deinem Glauben bleibst und Dich nicht dem wahren und allmächtigen Gott und seinem Sohn zuwendest. Denn er hat Interesse an Deinem ewigen Tod, ewiger Qual, kein Mensch soll nach seinem Willen zu Gott kommen und ewig leben. (Gen 2,16-17; 3,1-6.16-19) Er hasst alle Menschen, ausnahmslos alle, selbst die, die ihn aus Naivität verehren. Wenn es überhaupt eine Macht gibt, die Du spürst, dann geht sie von ihm aus, um Dir etwas vorzugaukeln, nicht aber von Deinen toten Göttern.
Satan aber ist voller Hass, er wird uns irgendwann fallen lassen. Gott dagegen liebt uns Menschen.
Zu deiner Aussage, Christus würde uns von Lügen, Irrtümern, dem eigenen selbstbestimmten Ich, Egoismus und Selbstsucht befreien, kann ich nur sagen, dass dafür jedes Individuum selbst verantwortlich ist. Entweder man spukt sich in die Hände und arbeitet dran, oder er lässt es sein.
Wir müssen selbst daran arbeiten, das ist richtig. Unser eigener Wille ist notwendig, ohne ihn geht es nicht. Er allein nützt uns aber nichts, um uns wirklich von unsere Selbstsucht zu befreien. Das kann nur mit Gottes Hilfe geschehen. Durch seinen Geist. (2.Kor 3,18; Röm 8,29) Ansonsten würden wir nur immer weiter verbittern, weil wir unseren eigenen Prinzipien nicht treu bleiben können.
Man kann es schwarz auf weiss lesen, dass der christl. Gott keinerlei Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Religionen aufbringt, und das alleine ist ja schon eine enorme Schwäche.
Ich halte das nicht für eine Schwäche, im Gegenteil. Weshalb sollte er andere "Götter" und Ideologien akzeptieren, die entweder gar nicht existieren oder nur menschliche Irrtümer sind? Gottes Wort ist Wahrheit, Jesus Christus bezeugte es:
"
Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."
Joh 18,37
...Aber dass er den Menschen, die er ja angeblich geschaffen hat, also seinen Geschöpfen, den Tod androht (und das macht er laut der Bibel ja ziemlich oft), das ist echt die Höhe.
Er warnt sie und sagt ihnen (wie immer) die Wahrheit. Mit dieser Warnung will er nur erreichen, daß sie zu ihm umkehren und sich ändern. Würde er es schlecht meinen, dann würde er nichts sagen und uns schlicht in den ewigen Tod laufen lassen. So nach dem Motto:
"Ist schon alles gut Antje, Du bist auf dem richtigen Weg...."
Er hätte auch bei der Sintflut alle vernichten können. Er wollte es aber nicht, genausowenig wie er will, daß auch nur einer verloren geht. Aber er gab uns eine freie Entscheidung.
Bei einer Religion, die mich so in meiner persönlichen Freiheit einschränkt und mich unter dem Argument des Todes zwingen will, unter allen Umständen bei ihr zu bleiben; tut mir leid, da kann ich einfach kein Vertrauen entwickeln und genauso wenig könnte ich mich da wohlfühlen, umgeben von Zwängen und Drohungen und Vorschriften nur damit ich bloß nicht abhaue zu einem anderen Gott bzw zu den bösen, bösen "Götzen".
Gott will uns helfen, indem uns bewußt wird, was wir getan haben. Durch die Gebote wissen wir es. Wenn wir unsere Schuld bereuen, wird er uns diese Schuld vergeben. Genau deshalb hat Jesus Christus freiwillig gelitten und ist am Kreuz gestorben: Als Opfer für
unsere Sünden. Wir sollten uns bewußt machen, daß wir vor Gott den ewigen Tod verdient haben, und was wir wirklich vor Gott schuldig sind.
Dieses Opfer wird für uns wirksam, wenn wir Gottes Vergebung annehmen und an seinen Sohn und sein Wort glauben (d.h. vertrauen) und uns demzufolge aus Dankbarkeit für diese Vergebung
freiwillig Mühe geben, dies auch zu tun. Aus Liebe, nicht aus Zwang, dann kann es gelingen. Er bietet uns also unsere Vergebung an, wir müssen sie nur noch annehmen.
Die "Gottlosen" und "Götzenanbeter" wollten den Priestern helfen, in Frieden ihre neue eigene Religion kennen zu lernen und zu entfalten. Die versuchten in Frieden mit den Christen zu leben, doch die Christen wurden immer übermütiger und aggressiver (vor allem auch aus Befehl von Rom her).
Man weiss ja, wie furchtbar das Christentum dann wurde: Steinigungen, Staatsreligion, Kreuzzug, Hexenverfolgung.
Auch wenn die Gottlosen hier etwas beschönigt dargestellt werden, gab es auch unter ihnen solche, die mehr nach ihrem Gewissen gehandelt haben als andere:
"
Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz. Sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen."
Röm 2,14-15
Es ist wichtig zu wissen, daß die "Christen" nicht gleich den Christen sind.
Die Greueltaten die Du aufgeführt hast, sind mir (abgesehen von Steinigung, wo kam das bei den "Christen" vor?) bekannt und sind auch mit dem Wort Gottes nicht zu rechtfertigen. Dort steht das Gegenteil dessen, was dort vielfach verübt wurde.
Die Christen halten sich an die Worte Gottes, die auch Jesus Christus verkündet hat. Die "Christen" oder auch Scheinchristen/Heuchler halten sich nicht daran und entstellen Gottes Wort, indem sie Bibelstellen aus dem Zusammenhang reissen um damit ihre eigenen Handlungen zu begründen. Sie handelten aus Machtgier, aus Geldgier, letztlich aus selbstsüchtigen Motiven. Irrtümer hat es dabei auch viele gegeben.
Das entschuldigt es aber nicht, denn sie hätten ja als Christen das Wort Gottes lesen können, so wie jeder Mensch es tun kann.
Ich bin kein Anhänger der römisch-katholischen Kirche, genausowenig wie der Grosskirchen, die etwa auf Luther, Calvin oder Zwingli beruhen.
In allen diesen Kirchen haben sich im Laufe der Jahrhunderte viele Irrlehren wie etwa die Säuglingstaufe verankert, sie nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau.
Ich sprechen da nicht für jedes einzelne Mitglied, sondern von den Kirchen und ihren Lehren (Katechismen, Lehrschriften, Traditionen etc.)
Bei Gott kann und darf es aber niemals geteilte Wahrheit geben, denn dies bedeutet immer einen (unterschiedlich hohen) Anteil an Irrlehren und Lügen. Gott aber verlangt vollkommene und ungeteilte Nachfolge und das Streben nach der Wahrheit mit
ganzem Herzen.
Daß sie mit Christus nichts wesentliches mehr zu tun haben, erkennst Du auch daran, daß sich diese protestantischen Kirchenangehörigen mit den römisch-katholischen Kirchenangehörigen einen Krieg (
http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3...A4hriger_Krieg) geliefert haben und es auch sonst immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen kam. Das findest Du noch heute in Irland.
Unter wirklichen Christen aber gibt es so etwas nicht. Das widerspricht auch dem Wort Gottes.
Angefangen hat das mit der Reformation, in der die Gegenseite jeweils als "vom Teufel" bezeichnet wurde und sozusagen alles wesentliche gegen eine Übereinkunft getan wurde.
Letztlich fand keine Reformation, sondern lediglich eine Spaltung statt, und die erwähnten protestantischen Grosskirchen sind lediglich ein gespaltenes Gegenstück zur römisch-katholischen Kirche.
Die wesentlichste Gemeinsamkeit aller dieser Kirchen ist, daß sie bewußte Sünder und Menschen, denen Gott im Wesentlichen egal ist (die nur als Säugling "getauft" wurden, für Gott ist dies keine Taufe, das bezeugt Gottes Wort)
mit anderen, denen es mit Gott ernst ist, (die ihn zumindest suchen) in eine Gemeinde pressen und das ganze dann "Christengemeinde" nennen.
Dabei darf so etwas nach dem Wort Gottes ebenfalls niemals geschehen, weil die bewußten Sünder wie ein Sauerteig auf alle ausstrahlen, d.h. auch sie zur Sünde verführen. Im Grunde habe ich hier schon viel zu viel geschrieben, Du findest hier weiteres:
Das Bild von den "grossen Reformatoren" und ihre Realität....Luther u.a.
Da sich Christen an die Wahrheit halten und wie gesagt mit ganzem Herzen nach ihr suchen, können diese Institutionen (die sich wie Du bemerkst auch mit dem Staat verwoben haben) keine christlichen Institutionen sein. Auch wenn sie das behaupten. Daher sind auch diese Geschehnisse erklärbar.
Dann wollte ich noch sagen, dass schon lange vor dem Christentum feststand, dass die Seele nach dem Tode weiterleben wird. Das beste und bekannteste Beispiel ist das alte Ägypten.
Ich bin mir sicher, dass das eine (damalige) Neuerscheinung einfach mit ein paar auf Pergament niedergeschriebenen Wörtern und Sätzen das nicht auslöschen kann.
Wie könnte sie das auch? So große Macht besäßen noch nicht einmal die Götter, dass sie die Seele sterben lassen könnten...
Die Seele/unser Geist wird weiterleben, er wird ewig leben. Auch Gott lässt uns nicht sterben, nur unser jetziger Körper vergeht und wird wieder zu Erde.
Wenn in Gottes Wort vom ewigen Leben und ewigen Tod (auch zweiter Tod genannt) die Rede ist, dann ist im ersten Fall das ewige Leben bei Gott gemeint:
Offenbarung 21,1-7. Dort wird es kein Leid und keine Ungerechtigkeit mehr geben, er wird eine völlig neue Erde erschaffen.
Im zweiten Fall ist der ewige Tod, d.h. die
ewige Qual gemeint. Das bedeutet, es ist der Gegenpol zum Himmel. Die völlige Gottferne:
Offenbarung 21,8; 19,20;
14,10-11;
20,10.14-15;
Mt 25,40-41 Mose 21,9: "Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biß, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben."
Die Schlange ist ein typisch heidnisches Symbol!!! Das Symbol der alten Religion!!!
Dazu ein Auszug aus meinem Lexikon zur Bibel:
Schlange, Eherne
"Das Bild einer Schlange aus Kupfer oder Bronze, das von Mose in der Wüste, wohl in der Gegend von -> Punon, an einer hohen Stange aufgerichtet wurde. Alle Israeliten, die von den Schlangen gebissen worden waren, welche Gott zur Strafe unter das Volk gesandt hatte, wurden durch einen Blick auf die eherne Schlange gerettet (4Mo21,1-9). Mit diesem atl. Ereignis vergleicht Jesus seinen Kreuzestod und dessen Heilswirkung (
Joh3,14).
Die eherne Schlange wurde von den Israeliten als Erinnerungszeichen mitgenommen. Z.Zt. König Hiskias trug sie den Namen Nehuschtan »kupferne Schlange« und wurde wie ein Götzenbild verehrt, indem vor ihr Räucheropfer dargebracht wurden (2Kön18,4). Darum ließ Hiskia sie vernichten."
Jesus sagte dazu in Joh 3,14:
"Mose richtete in der Wüste den Pfahl mit der bronzenen Schlange auf. Genauso muss auch der Menschensohn erhöht werden, damit alle, die sich im Glauben ihm zuwenden, durch ihn ewiges Leben bekommen."
Damit meinte er wie oben erwähnt seine Kreuzigung.
Von den Menschen wurden im Lauf der Jahrtausende verschiedenste Tiere, Himmelskörper und dergleichen angebetet und verehrt. Die zufällige Übereinstimmung dieser angebeteten Tiere mit diesem Symbol des alten Testaments bedeutet kein Problem. Zu einem Problem wird es in dem Augenblick, wo dieses Symbol verehrt wird, obwohl es nur symbolisch für das Vertrauen auf Gott stand.
Das damalige Vertrauen errettete sie genauso wie das Vertrauen auf Christus (und damit auf Gott) die Menschen heute errettet. Wie Du ja oben lesen kannst, geschah diese Verehrung des Stabes später. Deshalb wurde der Stab vernichtet.
Jetzt frag ich dich mal ganz naiv: Weshalb stellt ihr denn Kreuze und Statuen auf und kniet vor ihnen nieder und betet? Oder warum betet ihr teils auch zu Maria oder zu Jesus als zu Gott?
Abgesehen vom Gebet zu Jesus tue ich all das von Dir beschriebene nicht.
Wenn irgendwo ein Kreuz symbolisch aufgehängt wurde und man davor betet, dann bedeutet das nicht automatisch, daß man dieses Kreuz anbetet oder vor ihm niederkniet. Dort wo ich bete, hängt überwiegend kein Kreuz. So etwas ist auch nicht notwendig, wie gesagt nur ein Symbol, das Gott nicht gefordert hat. Es erinnert viele Menschen an das Leiden und Sterben Jesu für die Menschen.
Wer zu Kreuzen, Statuen oder Maria tatsächlich betet, der betreibt Götzendienst. Wer sein Kreuz als Beschützer überall mit hinschleppt, läuft Gefahr, dies ebenso zu tun. Denn er verlässt sich nicht auf Gott, sondern auf dieses Symbol. Gottes Macht aber ist
nicht an solch ein Symbol gebunden. Bei der ehernen Schlange wurde es den Menschen nur als Hilfe gegeben, genauso wie der Stab Moses.
Die Anbetung Marias als "Mutter Gottes" (die aber nur ein Mensch war) und irgendwelcher "Heiligen" (die so genannt werden, weil der Papst sie heilig sprach)
erfolgt meines Wissens von Katholiken. Ein entsprechendes Gebet zur Marienanbetung ist dort im Katechismus verankert. Man sollte wissen, daß Totenbeschwörung (nichts anderes ist es) von Gott als Greuel definiert ist. Siehe: 5.Mose 18.9-12.
Aber: Zur römisch-katholischen Kirche hatte ich Dir ja schon einiges geschrieben.
Der einzige Vermittler zu Gott ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. (1.Tim 2,5; Mt 17,5) Zu ihm können wir beten, denn er vertritt uns vor Gott und bittet für uns. (Joh 17,1-26) Es wird in der Bibel auch bezeugt, daß dies geschah. (Joh 14,14; Apg 7,59) Auch zu Gott dem Vater selbst können wir beten. (Mt 6,5-15)
Gott hat Jesus Christus Vollmacht über alles gegeben und gesagt, wir sollen ihn genauso ehren, wie ihn selbst. (Joh 5,23) Auch die Engel sollen ihn anbeten. (Hebr 1,6; Mt 4,11)