Ich denke, dass wenn man wirklich vor so einer entscheidung steht, dass man wirklich nicht mehr weiter leben moechte, dass man halt unheilbar krank ist, denkt man vielleicht anders drueber nach, was man vielleicht noch mal erleben moechte, was man unbedingt noch machen moechte. Man hat vielleicht noch Wuensche, die man unbedingt erfuellt haben moechte. Gut, es gibt natuerlich auch diese, die sofort in ihrem leben keinen sinn mehr sehen, die nicht mehr wollen, die sich gehen lassen. Aber andere, versuchen noch ihr moegliches, obwohl sie wissen, dass die Krankheit schon unheilbar fortgeschritten ist und es eigentlich keinen sinn mehr hat, dagegen zu kaempfen, aber sie wollen noch ihre letzten monate so schoen wie moeglich erleben.
@Cinimini ich denke nicht, dass es an deinem katholischen Schulunterricht liegt oder so etwas, ich selbst war auf einer katholischen schule und sehe das nicht so mit dem selbstmord etc.

Aerzte retten nun mal leben, oder versuchen dieses, dass ist klar. andere leute bestimmen nur dann ueber deinem leben, wenn du selbst nicht mehr in der lage bist, ueber dein leben zu bestimmen.
Fuer Angehoerige ist es so oder so schwer und sie brauchen wohl Zeit um damit auch fertig zu werden, um sich damit abzufinden. Der betroffene hat meist auch vielleicht gar nicht mehr die Kraft ueber sich selbst zu entscheiden. So ich kenne es zumindest . Fuer die Schmerzen, die der betroffene leidet gibt es uebrings auch dementsprechend schmerzmittel, um diese ihm zu nehmen und ihm die weiter fortschreitene krankheit zu erleichern.
Ich sehe die Sterbehilfe ehr kritisch entgegen.