Und inwiefern ist das was anderes als "einfach machen"?
Natürlich gibt es komplexere Sachen, die man nicht in einem Zug erledigen kann (oder sollte), aber sich den nächsten Schritt zu überlegen und den dann "in Angriff nehmen" ist meiner Meinung nach nur ein anderer Ausdruck für "einfach machen". Dass man kurz überlegt, WAS man denn macht, hab ich irgendwie vorausgesetzt
Die "Techniken", die du geschrieben hast können ihr dabei helfen, da hast recht. Aber auch hier muss sie selbst dazu bereit sein das dann auch zu
machen.
Ich hab jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass manche Leute einfach mal nen Arschtritt benötigen. Jemanden, der ihnen sagt "friss oder stirb" (bitte nicht zerpfücken, jeder weiß wie das gemeint ist). Oftmals ist es einfach nicht genug, sich den Wecker zu stellen mit dem Gedanken "Ja gut, wenn er klingelt, dann mach ich das halt mal...".
Mir persönlich fällt da immer eine Szene aus einem Film ein, dessen Titel ich schon lange nimmer weiß. Da steht einer vorm Spiegel und brüllt sich selbst an, motiviert sich, pusht sich. Das muss man natürlich nicht wirklich in der Form machen, aber ich würde es als eine Symbolik ansehen, die vermittelt, dass man sich einfach mal in den Arsch treten muss, wenn man sonst nix weiterbringt.
Sich da groß irgendwelche Techniken auszudenken, die man dann im Endeffekt wahrscheinlich sowieso nicht einhält ist zwar ein guter Vorsatz und für die Leute, die sich darüber den Kopf zerbrechen kann das sicher wirken, das bestreite ich garnicht

Nur wenn man so antriebslos ist, wie exquisit den Anschein macht, dann werden ihr diese Gedankenspielchen wenig helfen, wie ich persönlich glaube.
Aber ein Versuch ists immer wert, sie ist ja die Person, die sehen will was hilft, also probiers aus. Wenns hilft, dann ists eh gut
